G-Upgrade möglich beim Oppo UDP-205?

Gerts Modifikationen

Beitragvon olliht » 26.06.2017, 11:14

Guten Tag,

Mann, es lässt sich deutlich herauslesen, dass Deine Begeisterung für das Klangspektakel noch immer anhält da ich einen so emotionalen Hörbericht von Dir noch nicht gelesen habe. ... Ich nehme also an, dass Du in Kürze Dein Werk als "recht annehmbar " abschließen wirst und ich für mich schon mal Weihnachten vorverlegen werde. :mrgreen:

Ein Frage noch an Rande: Beim 205er werden bei DSD Material - und nur da - plötzlich Relais wach und schalten den Weg frei zum ungetrübten Hören. - s.o. - Aber warum nur da und welchen Weg geben die da frei oder warum machen die das nur bei diesem Material?

So ich muss jetzt zügig SACDs nachkaufen gehen.
Beste Grüße
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Beitragvon Fortepianus » 26.06.2017, 12:50

Hallo Oliver,

olliht hat geschrieben:Mann, es lässt sich deutlich herauslesen, dass Deine Begeisterung für das Klangspektakel noch immer anhält da ich einen so emotionalen Hörbericht von Dir noch nicht gelesen habe. ... Ich nehme also an, dass Du in Kürze Dein Werk als "recht annehmbar " abschließen wirst und ich für mich schon mal Weihnachten vorverlegen werde. :mrgreen:

:cheers:

olliht hat geschrieben:Ein Frage noch an Rande: Beim 205er werden bei DSD Material - und nur da - plötzlich Relais wach und schalten den Weg frei zum ungetrübten Hören. - s.o. - Aber warum nur da und welchen Weg geben die da frei oder warum machen die das nur bei diesem Material?

Im neuen Oppo sind ja auf allen Kanälen Mutingrelais verbaut (haben die Jungs von Oppo etwa hier mitgelesen, was ich von den Mutingtransistoren im Ausgang halte?). Das sind insgesamt immerhin 8 Relais mit jeweils 2 Schaltebenen, übrigens die gleiche Sorte, die ich z. B. auch beim Linn-Upgrade verwende, kleine, feine und dicht gekapselte Kleinspannungsrelais mit Goldkontakten. Wenn die alle kurz für einen Moment loslassen und gleich darauf wieder anziehen, hört man das bei 8 Stück draußen als Klicken. Und genau das passiert bei der Umschaltung auf DSD und dient dazu, den sonst auftretenden Umschaltknack, der beim Umschalten des ES9038 vom PCM- in den DSD-Modus auftritt, zu unterdrücken.

Es wird also kein anderer Pfad geschaltet, sondern nur kurz die Ausgänge stumm.

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon Siriuslux » 26.06.2017, 20:46

Net gschimpft isch globt gnuug :cheers:

Gruß, Jörg
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Beitragvon Sigi M. » 17.07.2017, 11:22

Fortepianus hat geschrieben:........
Je ein Kanal pro Stereohälfte beliefert den XLR-Ausgang, je einer den Cinchausgang und je zwei den KH-Ausgang, der übrigens deutlich zugelegt hat (wie schon erwähnt mit kräftiger diskreter Ausgangsstufe). Jeder dieser acht Kanäle ist symmetrisch ausgeführt. Dafür sind sechs OPs der Sorte LM4562 im Einsatz. Sechs, nicht acht, weil ja zwei Kanäle schon vorher parallel geschaltet wurden. Das sind Doppel-OPs - es sind also 12 sog. Stromsümpfe für die I/U-Wandlung (Strom nach Spannung) im Einsatz. Damit sind die vorhandenen 8 (symmetrischen) Kanäle verteilt. Und wie schon beim 105 frage ich mich, warum die Kanäle für Cinch und XLR nicht wie beim Kopfhörerausgang paarweise gebündelt werden und der Cinchausgang dann aus dem symmetrischen Kanal gewonnen wird. So mache ich das im Up2 für den 105................

DAC-Chip an die Lundahlübertrager des Up2-Boards führen, das die passive Filterung, I/U-Wandlung und Dopplung der DAC-Kanäle macht. Dann aus dem Up2-Board wieder raus auf den neuen Umkehrverstärker auf dem vorhandenen Stereobaord, nach dem wie schon in einem Beitrag weiter oben beschrieben die Ausgangsstufen mit Netzteilen des Up1-Boards folgen.
.........

Hallo Gert,
so richtig komme ich da noch nicht mit, würdest Du das bitte nochmal für mich "aufdröseln" ? (Vielleicht, weil ich den 105 noch nicht verfolgt habe)
Der 205 hat ja Cinch Ausgänge (mechanisch, Gehäuse, Rückseite)
Werden die auf Sym von Dir umgebaut? Oder genügen Deine niederohmigen Ausgänge mit unsymmetrischem Signal?
Viele Grüsse
Sigi
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Beitragvon Fortepianus » 18.07.2017, 06:55

Hallo Sigi,

die gleiche Frage hast Du mir gerade schon per PN gestellt und ich habe dort geantwortet. Insofern hat sich die Frage vermutlich erledigt.

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon Sigi M. » 18.07.2017, 07:45

Fortepianus hat geschrieben:Hallo Sigi,

die gleiche Frage hast Du mir gerade schon per PN gestellt und ich habe dort geantwortet. Insofern hat sich die Frage vermutlich erledigt.

Hallo Gert,

ja hat sich damit erledigt. :D Danke für Deine Antwort!
Meine Frage war ursprünglich vom 15.7. Ich hab gedacht, das es auch für Andere interessant sein könnte, deshalb die Frage nochmal öffentlich hier im Forum. :cheers:

Fortepianus hat geschrieben:Hallo Sigi,

Sigi M. hat geschrieben:Baust Du mit Deiner Mod die 8 Surround-Ausgänge auf sym um? Oder sind wir dann so niederohmig, dass Cinch i.O. ist?

Die Surroundausgänge bleiben Cinch und haben ca. 20 Ohm Ausgangswiderstand. Der Ausgangswiderstand selbst ist nicht so entscheidend, solange er in dieser Region angesiedelt ist, sondern die Schaltung. Die entscheidende Frage ist: Sind die Ausgangsbuffer gegengekoppelt oder nicht?

Ich melde mich mit der Schaltung gerne nochmal, ob die Ausgangspuffer gegengekoppelt sind, weiß ich momentan nicht, ich vermute eher dass nicht.

Viele Grüsse
Sigi
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Beitragvon AnDerLeine » 18.07.2017, 10:29

Hallo Gert,

diese Frage finde ich auch interessant.
Wäre es technisch schwierig, symmetrische Ausgänge zu implementieren?
Ausser den Surround-Ausgängen ist in meiner Anlage alles analoge symmetrisch,
da fällt mein G-OPPO 105 etwas aus dem Bild.
Das dürfte bei einem Upgrade ruhig anders werden.

Viele Grüße
Torsten
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Beitragvon Fortepianus » 18.07.2017, 12:03

Hallo Torsten,

AnDerLeine hat geschrieben:diese Frage finde ich auch interessant.
Wäre es technisch schwierig, symmetrische Ausgänge zu implementieren?
Ausser den Surround-Ausgängen ist in meiner Anlage alles analoge symmetrisch,
da fällt mein G-OPPO 105 etwas aus dem Bild.
Das dürfte bei einem Upgrade ruhig anders werden.

das ist nicht mit vernünftigem Aufwand realisierbar. Denk mal allein an die 8 großen Löcher da hinten und wo die Platz haben sollen. Außerdem bräuchte ich die doppelte Anzahl an Ausgangsstufen, wenn's echt symmetrisch sein soll wie beim Stereoausgang. Dafür hat's keinen Platz mehr.

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon RS.schanksaudio » 18.07.2017, 12:45

AnDerLeine hat geschrieben:
Wäre es technisch schwierig, symmetrische Ausgänge zu implementieren?


Am besten einen Symmetrierer dahinter anschließen, die höchste mir bekannte Qualitätsstufe ist diese hier:
http://www.funk-tonstudiotechnik.de/SYM ... htm#SAM-2A

Viele Grüße
Roland
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Beitragvon Hans-Martin » 18.07.2017, 12:52

Hallo,
was spricht gegen die Verwendung von externen Lundahl Übertragern von RCA auf XLR?
Gert?
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon Fortepianus » 18.07.2017, 15:17

Hans-Martin hat geschrieben:was spricht gegen die Verwendung von externen Lundahl Übertragern von RCA auf XLR?

Nichts außer Platzbedarf. Kann natürlich jeder dahinterklemmen. Aber eigentlich nehme ich die Übertrager sehr gerne direkt nach den DACs in der I/V- und Filterstufe, so wie beim Up2. Den Ausgang kann man mit einem 1:1+1 aber natürlich auch sehr schön symmetrieren, zumal dadurch eine perfekte galvanische Trennung erfolgt. Ich finde aber, Übertrager direkt am Ausgang klingen nicht ganz neutral, typisch ist das beim Linn Klimax zu beobachten. Männerstimmen haben dort einen ganz leichten Bauchansatz so bei 100-200Hz.

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon Bernd Peter » 19.07.2017, 12:41

Hallo Gert,

Männerstimmen haben dort einen ganz leichten Bauchansatz so bei 100-200Hz.


bei uns kommt das immer vom Biertrinken. :wink:

Prost.

Bernd Peter
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Beitragvon Hans-Martin » 20.07.2017, 10:45

Hallo,
passt nicht viel Bier in so einen Lundahl Übertrager.
Männerstimmen (überwiegend Tenor) beginnen bei 130Hz (ungeübte wie meine bei 150Hz), Verzerrungen k2 wären erst ab 260Hz zu erwarten, k3 ab 390Hz. Wenn "mehr Bauch" wahrgenommen wird, bleibt die Frage nach der Ursache. Ist es zu tiefen Frequenzen zunehmender Klirr oder gar Pegel?

Die vielen Spektralanalysen von Musik, die ich mittlerweile gemacht habe, zeigen alle dieselbe Grundstruktur in der Amplitude, unter 100Hz fällt der Pegel ab, das Maximum ist bei 100Hz erreicht, bleibt bis ca 500Hz (bei Frauenstimmen bis 750) wohl auch auf hohem Niveau, vor allem mit Instrumentenbegleitung, dann fällt der Pegel oberhalb 1kHz ab und oberhalb 10kHz geht es weiter abwärts, nun aber steil.

Aufgeblähte und auch eher unkontrollierte Bässe sind von Röhrenverstärkern mit den Ausgangsübertragern bekannt, weil die induktive Kopplung bei tiefen Frequenzen nachlässt, die Magnetfeldänderung pro Zeiteinheit ist geringer, der Koppelgrad wird ungünstiger, Gegenkopplung von der Sekundärseite zum Eingang des Treibers kann die Situation nicht vollständig retten.

Lundahl zeigt in seinen Datenblättern lineare Frequenzgänge.

Eine Erklärung für das Klangverhalten des ansonsten bestens beleumundeten Übertragers steht in dieser Anwendung offenbar noch aus. Wenn ich solche Übertrager einsetzen müsste, ließe mir das keine Ruhe, nach der Ursache oder zumindest nach einer Erklärung zu suchen. Denn die nachfolgende Eingangsstufe darf man wohl auf 10kOhm oder höher einschätzen, da macht sich ein höherer Quellwiderstand bei tiefen Frequenzen wohl eher kaum bemerkbar.
Neutrik NTL1 waren mir obenrum zu wenig auflösend, Lundahl haben ihren Preis, und Marantz DLT 1 (hatte ich vorübergehend nach dem CD-Player) im Signalweg verhinderten, dass ich eine Polaritätsumkehr noch wie üblich wahrnehmen konnte.

Für mich ist ein erhöhter k2 Wert immer noch ein Aspekt, wenn positive und negative Halbwelle beim Übertrager durch Überlagerung mit Gleichfeld aus dem Gleichgewicht geraten sind.
Muss man für beste Ergebnisse nach dem Einschalten (falls der Ausgang zu früh freigeschaltet wird) den Übertrager erst noch entmagnetisieren, um die beste Performance zu erreichen?
Oder ist der Lundahl deshalb so beliebt, weil er die Körperhaftigkeit etwas fördert (und auf natürliche Weise HF- und Ultraschall-Reste filtert)?
Die Bandbreitenbegrenzung kann durchaus Vorteile haben, die ich im Bereich der Deutlichkeit beschreiben würde.
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon olliht » 02.08.2017, 19:08

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Gemeide,

ich unterbreche diese vornehme Pause für eine wichtige Nachricht:

Ich werde in kürze einen UDP 205 als modifizierten G oppo I + II Stereo und Mehrkanal Vollversion zurückerhalten...... Das ist also die maximal Ausbau.- Modifikationsstufe aus dem Hause Gert mit all den schönen Dingen die hier bereits skizziert wurden.

Ich werde somit unaufgefordert näheres berichten, insbesondere wo denn nun der Benefit bei einem schon in der Grundversion guten Player (siehe meine Impressioenn oben - das " must have " liegt und ob das was der liebe Gert so berichtet auf meiner Kette auch so, oder anders - oder auch nicht ?!? - erlebbar ist.........

Beste grüße
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Beitragvon Fujak » 02.08.2017, 19:19

Hallo Oliver,

Du verstehst es vortrefflich, uns den Mund wässrig zu machen. :cheers:

Gespannte Grüße
Fujak
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