AcourateConvolver

Ulis Mess- und Korrekturprogramm

Beitragvon Mister Cool » 12.12.2017, 22:38

Törööö, es funzt!

Die funktionale Kette: iTunes->Hijack->LAConvolver->Acourate WAV-Filter läuft!
Damit wäre das Thema Einbindung eines Convolvers in iTunes unter Mac OS X erledigt :D

https://www.dropbox.com/s/v3uq1l4r0mujk ... volver.jpg

Noch mal Danke an Josh und Uli für die Unterstützung
Bild
Mister Cool
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 363
Registriert: 23.11.2017, 00:21

Beitragvon Mister Cool » 08.02.2018, 18:13

Das Thema Convolver unter MAC OS gibt mir keine Ruhe :-)

Ich habe es für mich mit Hilfe von HiJack und einem AU-Plugin LAConvolver gelöst, aber mir wäre ein Audiovero-Plugin lieber. Durch weitere Recherche bin ich wieder auf das VST-Plugin Acourate VSTConvolver gesstoßen. Mein HiJack "versteht" VST -> kann als VST Host fungieren, aber kann ich das Audioveros Plugin unter MAC OS nutzen? Sind VST Plugins Betriebssystem-neutral oder doch an Windoof oder Mac OS gebunden?

Siehe auch:
Zur Inbetriebnahme des Plugins ist dem jeweiligen Host-Programm der Dateipfad zum Plugin bekanntzugeben. Der Name des Plugins ist AcourateVSTConvolver2in2.dll, dabei deutet 2in2 auf die Verwendung in Stereosystemen hin (2 Eingänge, 2 Ausgänge).

Das hört sich nach Windows an

BTW. Kann es je nach Programmierer/Ersteller des Convolver Plugins Unterschiede in der Qualität der Wiedergabe/Verarbeitung der Filter geben?

Grüsse,
Alwin
Bild
Mister Cool
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 363
Registriert: 23.11.2017, 00:21

Beitragvon Hornguru » 08.02.2018, 20:31

Hi Alwin

Ja Plugins sind Betriebssystem spezifisch. Der Acourate Plugin ist nur für Windows und auch nur Stereo.

Es gibt auch Qualitätsunterschiede.
Nummer 1 Bittiefe. Die wenigsten machen 64 bit. Die Mehrheit mittlerweile immerhin 32 Flieskomma. Das reicht schon mal ;)

Dann Rechengenauigkeit. Es gibt auch ein Schnellverfahren was Effektprozessoren oft bevorzugen bei denen das FIR nur für Halleffekte benutzt wird (wofür es ja ursprünglich erfunden wurde). Da bleibt schon mal einiges auf der Strecke. Das machen gerne Plugins mit 300 Settings die auf zehn Dutzend Spuren laufen und mit super kleiner Prozessorauslastung werben.
Simplere machen das eher nicht, Voxengo wirbt damit es nicht zu tun. (Läuft aber auch nur unter Windows)

Dann gibt es auch unzählige die ebenfalls für Halleffekt optimiert sind und dir eine Hallkurve mit Anfasser zum Verformen der IR anbieten (zB Apple Space designer). Die schnippeln auch gern was weg an der IR besonders Stumme Bereiche am Rande die es als Datenmüll interpretiert. Wir hier aber gerne als Phasenkorrektur haben...
im Zweifel immer messen über Loop-back!

Zumindest der LAConvolver gibt 1:1 raus, bitgenau. Aber nur 32 Fließkomma. Ein Update ist nicht in Sicht sagt der Entwickler (Dezember 2017).

Gruß
Josh
Bild
Hornguru
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 962
Registriert: 08.02.2016, 14:13
Wohnort: Trier

Beitragvon Auriga » 26.02.2018, 20:38

Hallo allerseits,

Mister Cool hat geschrieben:Das Thema Convolver unter MAC OS gibt mir keine Ruhe :-)
Ich habe es für mich mit Hilfe von HiJack und einem AU-Plugin LAConvolver gelöst, aber mir wäre ein Audiovero-Plugin lieber. Durch weitere Recherche bin ich wieder auf das VST-Plugin Acourate VSTConvolver gesstoßen. Mein HiJack "versteht" VST -> kann als VST Host fungieren, aber kann ich das Audioveros Plugin unter MAC OS nutzen? Sind VST Plugins Betriebssystem-neutral oder doch an Windoof oder Mac OS gebunden?


auch unter Windows wird es schwer den AcourateVSTConvolver einzubinden. Viele Hostsoftware unterstützt seit letztem Jahr nur noch 64bit Anwendungen (bezogen auf das OS, nicht auf die Audio-Bit-Tiefe). Damit fällt der AcourateVSTConvolver, aber auch andere wie der von Sourceforge und weitere, hinten runter.
Abgesehen davon, unterstützen die meisten tatsächlich nur bis 32Bit Fließkomma Audio.

Ich hatte dazu auch schon Uli Brüggemann geschrieben, um ihn zu ermutigen das VST Plugin weiterzuentwickeln, so daß es auch weiterhin auf aktuellen Plattformen läuft.
Gerade auch für professionelle Studioanwender wäre es super, wenn es da eine geeignete VST Lösung gäbe, die nicht für Hallanwendungen optimiert ist und auch bis 64Bit Audiotiefe convolvt.
Jedes professionelle Studioprogramm arbeitet auch als VST Host, so daß ein VST Convolver hier ungemein praktisch wäre und sicherlich auch ein Markt dafür vorhanden ist.

Herzliche Grüße

Andreas
Bild
Auriga
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 25
Registriert: 09.01.2018, 20:58

Beitragvon johnny99 » 28.02.2018, 15:39

Hallo,

ich habe den aktuellen AcourateConvolver und möchte jetzt anfangen "Flow" zu nutzen. Mein Problem: Ich weiß ehrlich gesagt nicht wie man da vorgeht, auf was man da achtet, was wann einzustellen ist.
Die vorhandenen Beschreibungen sind verteilt auf verschiedene Tools und Versionen (mit und ohne "Regler") und irgendwie bin ich jedesmal "verwirrt", beim Versuch das nachzuvollziehen.

Kann mir da jemand etwas Hilfe zukommen lassen?

Danke
Bild
johnny99
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 15
Registriert: 06.11.2016, 19:42

Beitragvon uli.brueggemann » 28.02.2018, 17:26

Ich verwende typischerweise als Ausgangspunkt for Low den Wert 0.5 und für High den Wert -2.0.
Der Schieberegler ganz links entspricht dem ursprünglichen Flow, wobei die Klangbühne schmaler wird.
Der Regler ganz rechts macht die Bühne breiter, so daß es dann wieder ok ist. Insofern verwende ich den Regler zumeist mit Stellung fast ganz rechts.
Der Rest ist Hören und dann evtl. nachjustieren.

Grüsse
Uli
Bild
uli.brueggemann
Aktiver Hersteller
 
Beiträge: 3403
Registriert: 23.03.2009, 16:58
Wohnort: 33442

Beitragvon johnny99 » 28.02.2018, 20:21

Danke,
d.h. es gibt zwei Methoden:

- die ursprüngliche mit den Chirps bei Regler links
- die neue auf Basis Ausgangswert mit "vortasten", bei Regler rechts.

Ich wollte das immer mischen.

Danke
Bild
johnny99
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 15
Registriert: 06.11.2016, 19:42

Beitragvon uli.brueggemann » 01.03.2018, 20:37

Sorry, es kommen da grad zwei Sachen zum ungünstigen Zeitpunkt zusammen.
Der Webserver ist heute nacht down wegen Softwareumstellung beim Provider, das dauert bis morgen. Ich kann daher nichts tun.

Grüsse
Uli
Bild
uli.brueggemann
Aktiver Hersteller
 
Beiträge: 3403
Registriert: 23.03.2009, 16:58
Wohnort: 33442

Beitragvon Nebusaradan » 02.03.2018, 10:34

Hallo Uli,
geht es immer noch nicht?
Viele Grüße,
Didi
Bild
Nebusaradan
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 49
Registriert: 20.03.2013, 18:11

Beitragvon cornoalto » 18.03.2018, 14:11

Hallo zusammen,
ich möchte Uli an dieser Stelle herzlich danken für die schnelle Erfüllung meines Wunsches.
In der aktuellen Version des Convolvers ist die FLOW- Regelung jetzt bis +/- 10, statt 4/-6 möglich.
Mit den nun gefundenen Werten tief: 7,7 und hoch: -6,5 ist für mich nun absolut entspanntes Hören ohne Irrirtationen möglich. Einfach traumhaft!

Laut dieser Grafik
http://www.sengpielaudio.com/Frequenzab ... chtung.pdf
bräuchte ein erste Geige eines Streichquartetts, die 22,5 Grad von der Mitte aus seitlich zu hören ist, beim Kammerton a1 etwa 2 db mehr Pegeldifferenz und beim a 4 etwa 1,5 db weniger. Wobei die Obertöne noch nicht berücksichtigt sind.
Die Frage ist, auf welcher Grundlage diese Grafik erstellt worden ist. Wie die LOCO-Diskussion zeigte, gibt es wohl keine allgemeingültigen Werte.
Am leichtesten zu ermitteln ist die richtige Einstellung m. E. mit einem Streichquartett-Aufnahme.
Man suche sich eine Passage, bei der die erste Geige langsam tonleiterartig über 3 Oktaven spielt.
Ohne Flow wandern Obertöne der Geige in meinem Setup mit gleichseitigem Stereodreieck je nach Aufnahme bis zu +/- 10 cm in der Lautsprechereben hin und her. Mit den oben genannten Werten bleibt der Klang wie festgenagelt an seinem Platz und ist perfekt umrissen.
Mich würde interessieren, warum diese Werte bei mir so hoch ausfallen.
Zur Einstellung der Bühnenbreite: Schieberegler halblinks für aufgeblasene Aufnahmen oder zu gross geratene mittige Stimmen und Instrumente. Sehr involvierend und intim. Mittig, wenn ich sehr präzise eher die Aufnahme an sich hören will. Halbrechts: der langzeittauglichste Kompromiss zwischen einhüllender Räumlichkeit und " in die Aufnahme Hineinhören". Ganz rechts: die Basisbreite wandert über die Lautsprecher hinaus auf 90 Grad, Hallanteile noch weiter- sehr beeindruckend, aber auf Dauer etwas zuviel des Guten.

Fazit: Musikhören ohne FLOW ist möglich, aber sinnlos!

Viele Grüße

Martin
Bild
cornoalto
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 109
Registriert: 20.07.2014, 22:16
Wohnort: Bei Coburg

Beitragvon Hans-Martin » 18.03.2018, 15:29

cornoalto hat geschrieben:Die Frage ist, auf welcher Grundlage diese Grafik erstellt worden ist. Wie die LOCO-Diskussion zeigte, gibt es wohl keine allgemeingültigen Werte.

Hallo Martin,
Sengpiel schreibt: Terzrauschen (gleichphasiges Mono-Signal).
Andere Tabellen von ihm basieren auf tiefen Tönen (unter 1kHz) oder pulshaften Lauten (über 1kHz).

Bei Aufnahmen, die nicht von Mono-Quellen zusammengemischt wurden oder mit koinzidenten Mikrofonen (XY,MS) aufgenommen wurden, also bei Aufnahmen in Laufzeitstereofonie (Kugelcharakteristik, AB), ist der Zugewinn geringer.
Die Aufnahmen könnte man mit einem Mono-Schalter auf Phasenunterschiede (Auslöschungseffekte in den Höhen) testen. Intensitätsstereofonie ist Mono-kompatibel, und FLOW hat seine Daseinsberechtigung darin, dass bei IS die für die Lokalisation des Grundtonbereichs erforderlichen Laufzeitunterschiede zwischen L und R fehlen, nur noch Intensitätsunterschiede bestehen.

Fazit: Musikhören ohne FLOW ist möglich, aber sinnlos!

Das finde ich auch immer wieder bestätigt (Ausnahmen bestätigen die Regel)
Grüße Hans-Martin
Bild
Hans-Martin
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 5393
Registriert: 14.06.2009, 15:45

Vorherige

Zurück zu Acourate

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste