Testfiles für Acourate Flow

Ulis Mess- und Korrekturprogramm

Testfiles für Acourate Flow

Beitragvon chriss0212 » 28.06.2015, 14:20

moin moin ;)

würde gerne das flow thema mal etwas fundierter als try and error mit normalem musiksignal angehen ;)

wo finde ich denn die testsignale? oder muss ich mir erst acourate nas runterladen? habe gelesesn da wären sie dabei?!

grüssle

christian
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Beitragvon chriss0212 » 28.06.2015, 20:38

ok...

hab das hier im yahoo acourate forum gefunden ;)

https://dl.dropboxusercontent.com/u/408 ... ignals.zip

freundlicherweise zur verfügung gestellt von Kim Rochat

viele grüsse

christian
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Beitragvon uli.brueggemann » 28.06.2015, 21:22

Hab es grad erst gesehen. Das geht auch
https://groups.yahoo.com/neo/groups/aco ... urateFlow/

Grüsse
Uli
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Beitragvon chriss0212 » 28.06.2015, 21:41

hallo uli,

hab noch noch reingehört aber scheinen ja die gleichen files zu sein ;)

erster test läuft sehr gut ;) mit normaler musik ist das schon schwer zu justieren ;)

die bühne scheint nicht mehr so breit, aber deutlich besser umrissen.... und auch die tiefe scheint klarer ;)

muss mich mich daran gewöhnen, denn der effekt, dass vorher instrumente auch mal ausserhalb der lautsprecher standen war auch nicht übel... aber flow scheint irgendwie richtiger ;)

aber kann es sein, dass man auch die target curve jetzt zu den höhen etwas anheben müsste? irgendwie schein es einen kleinen abfall in den höhen zu geben.

grüssle

christian
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Beitragvon Jake52 » 01.12.2017, 21:14

Hallo,

ich muss das hier nochmals hoch holen.
Die files, die Ihr verlinkt habt, funktionieren nicht mehr,
und meine Datei, die ich mal hatte, finde ich nicht mehr.
Ich möchte Flow nochmals nachjustieren.
Momentan habe ich Ulis Einstiegsvorgabe mit +1,5/-2.5

Danke
Schöne Grüße
Jakob
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Beitragvon Hans-Martin » 01.12.2017, 21:51

chriss0212 hat geschrieben:aber kann es sein, dass man auch die target curve jetzt zu den höhen etwas anheben müsste? irgendwie schein es einen kleinen abfall in den höhen zu geben.


Hallo Christian,
ich interpretiere das so:
Die Lokalisation von Grund- und Obertönen am selben Ort führt zu mehr Fokus und Geschlossenheit des Klangs. Der Hochtonbereich ist nicht mehr freigestellt, sondern integriert.
Im natürlichen Hören hat man auch weniger Höhen als wenn man eine Punktschallquelle auf 2 Lautsprecher aufteilt, die nun unter 30° auf den Hörer wirken.
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Dasselbe Signal in Stereo aus +/-30° klingt immer höhenlastiger als das Signal auf Mono von nur einem LS von vorn wiedergegeben.
Kammfiltereffekte (werden hinsichtlich ihrer Bedeutung für das Hören kontrovers diskutiert.
Es kommt eine Vielzahl (!) von Aspekten zusammen, die hier in diesem Zusammenhang diskutiert werden dürften, alle nicht weit vom Thema entfernt, mit ähnlichem Tenor.
Dabei sollte die einzelne, natürliche (Punkt-)Schallquelle als Referenz nicht außer Acht gelassen werden. Sie ist allemal wichtiger als das, was gefällt, nachdem man mit Stereo Jahrzehnte vertraut ist und sein Hören mit 2 LS in diese Richtung gewöhnt hat, stetig auf neuer Suche nach noch mehr Räumlichkeit, noch mehr Transpazenz und Klarheit, hin zu einem Kunstprodukt-Klangbild, wie es in der Realität nicht existiert.
Wenn man mehr Höhen haben will, kann man jederzeit die Vorgabe (Zielkurve) ändern, diese Maßnahme steht einem jederzeit frei. Man bekommt gewissermaßen eine Karikatur, die kann ja auch ganz lustig sein.
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon chriss0212 » 01.12.2017, 22:02

Hallo Hans-Martin

Mein Post ist ja schon ne Weile her... aber man lernt ja auch gerne später hinzu ;)

Ich habe das mit den Höhen bisher eher auf Phasenauslöschungen geschoben, die auftreten können, wenn man Stereo zu Mono macht...
Habe ich lange nicht mehr probiert aber ich kann mich aus Frühzeiten erinnern, dass ich einen ähnlichen Verlust an Höhen hatte, wenn ich einfach von Stereo auf Mono umgeschaltet habe... auch bei gleicher Konstellation der Lautsprecher.

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Hans-Martin » 01.12.2017, 23:03

Hallo Christian,
ob man Stereo zu Mono macht und über 2 oder über nur einen LS hört, macht ja auch schon Unterschied, und einen weiteren stellt man fest, wenn die Aufnahme ausschließlich von koinzidenten Mikrofonen stammt oder (hier gleichbedeutend) von Einzelschallquellen (beides Intensitätsstereofonie) gegenüber vorgenannten Aufnahmen mit künstlichem Hall, der dann in Stereo drübergesetzt wird (oder Raumhall-Mikrofone, die weiter hinten platziert sind).

Bei der Laufzeitstereofonie mit ihren vielen Phasenverdrehungen darf man besser nicht auf Mono schalten, da ist das Kammfilterverhalten mit Höhenverlust schon vorprogrammiert, so lieber nicht!
Das alles hatte ich in meinem Beitrag, auf den du dich bezogst, nicht gemeint!

Eher: http://www.aktives-hoeren.de/viewtopic.php?p=45158#p45158 und folgende Beiträge oder der Trinaural-Thread
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon Hans-Martin » 02.12.2017, 10:54

P.S. Stereo-Wiedergabe von Stereo-Aufnahmen hat schon Probleme genug - was passiert, wenn man beide Kanäle daraus auf einen zusammenführt, ist dadegen fast nur noch akademisch, wer macht das schon? Ungleich interessanter und für uns praxisrelevanter ist, was Stereo-Aufnahme bei Stereo-Wiedergabe aus den einzelnen Quellen schließlich macht, ob deren Klangfarben noch erhalten bleiben.
Ich behaupte, das bleiben sie prinzipiell nicht, mit Ausnahme der Originalsignale ganz außen (30° abseits der Mitte des Stereomikrofons).
Die Originalschallquelle in der Mitte wird durch Stereo am stärksten verändert, unglücklicherweise steht dort meist der Protagonist.
Völlig unklar bleibt, welche Manipulationen bereits im Studio beim Mastering für die Stereo-Mitte vorgenommen wurden, prinzipiell verlangt es nach Korrektur, die ist postrecording sehr schwierig. Man muss die reine Mitteninformation herauslösen, und die ist anders als die reine M-Information aus dem MS Format, zumindest habe ich diesen Eindruck gewonnen, nachdem ich versucht habe, per Stereo zu MS Konversion den M-Kanal mit De-Esser zu behandeln, was auch einen deutlichen Einfluss auf die Räumlichkeit hatte, nachdem MS zu Stereo zurückkonvertiert wurde Ich führe das darauf zurück, dass mit der seltenen Ausnahme reiner L oder R Signale (= Lokalisation an der LS-Position) fast alles Summenanteile enthält, von -29° bis +29°, nach Außen mit geringerem Anteil.
Eine Klangmanipulation, die wunschgemäß nur den Solisten betreffen soll, wirkt sich leider auf den Rest mit aus.
Grüße Hans-Martin
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