Beamforming - Alternative zur Nahfeld-Messung

Ulis Mess- und Korrekturprogramm

Beitragvon Kawumm » 23.08.2016, 20:19

Huch

Ein Dipol ist im allgemeinen ein Bandpass. :shock:

erkläre mir bitte wie eine Kugelwelle entstehen kann, wenn der Schallaustritt fast die Raumhöhe hat, verstehe ich nicht. :oops:
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Beitragvon Hornguru » 23.08.2016, 20:40

Der Bandpass war bezogen auf "keine Frequenzweiche". Der Dipol arbeitet dann als Hochpass dritter Ordnung.
Oder was hat bei dir keine Weiche? Die Klipsch ja offenbar schon.

OK wenn der Raum so hoch ist wie der Lautsprecher kann man ja eh nicht mehr zwischen Kugel oder Zylinder unterscheiden. Ist zumindest die vertikale stehende Welle gut bedämpft. Hast auch wieder Recht.
Hätte aber wohl versucht ein DBA aufzubauen. Oder anderweitig im Raum verteilt. Längs und Quermoden dürften etwas mehr stören.
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Beitragvon Kawumm » 23.08.2016, 21:27

Hornguru hat geschrieben:Der Bandpass war bezogen auf "keine Frequenzweiche". Der Dipol arbeitet dann als Hochpass dritter Ordnung.
Oder was hat bei dir keine Weiche? Die Klipsch ja offenbar schon.


Josh
und die Dipole sind über die Bauform und Verstärker so konzipiert , das sie damals im Übergangsbereich des Horn im dB Wert passten - müsste bei 64 Hz um die 90 dB liegen und gleichzeitig die Entlastung der Treiber vom Tiefton .
Heute habe ich keine Eckhörner mehr
Muss aber gestehen das ich inzwischen über eine Vollbereichs DSP nachdenke , bis jetzt ist nur eine im Bassbereich.


G/Otto
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Beitragvon Kawumm » 24.08.2016, 11:07

Nachtrag zum vorherigen Post .

Die Nachhallzeiten sind bis runter zu 64 Hz in dem Korridor von 250 -300ms
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Beitragvon chriss0212 » 14.06.2017, 10:44

Nach dem Workshop bei Jürgen... und einigem Hardwarewechsel habe ich mein System komplett neu eingemessen.

Sehr überrascht bin ich über die IACC Werte. Gleiche Lautsprecher... gleiche Räumlichkeit... anderer DDC anderer DAC und mein so hochglieber Röhren Buffer ist nicht in der Kette... und warum auch immer komme ich schon bei einer Einzelmessung auf einen IACC in den kurzen Reflektionen von über 90%. Und das in meinen Räumlichkeiten!!

habe schon fast Angst etwas falsch gemacht zu haben ;)

Wer Interesse hat sich die Messungen mal anzuschauen:

https://db.tt/rhSS34oLJu

Viele grüße

Christian
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Beitragvon uli.brueggemann » 14.06.2017, 10:52

Christian,

durch die Beamforming-Messung wird der Raumeinfluß geringer, da er durch die Mittelung herausgerechnet wird (aber nicht vollständig!). Dadurch steigt auch der IACC. Das ist normal. Es sollte klar sein, dass sich durch das Messen ja noch nochts an der Wiedergabe geändert hat, dass also die unterschiedlichen IACC-Werte demzufolge die Resultate unterschiedlicher Auswertungen sind. Dennoch zeigt dann die Beamforming-Auswertung, dass sich bei hohen IACC-Werten die LS nicht unterschiedlich verhalten.

Grüsse
Uli
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Beitragvon chriss0212 » 14.06.2017, 10:54

Hallo Uli,

die 91% hatte ich ja schon bei einer Einzelmessung... also VOR dem Beamforming ;)

Das macht mich etwas skeptisch ;)

Grüße

Christian
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Beitragvon uli.brueggemann » 14.06.2017, 11:05

Tja, die Messungen sehen in derTat prima aus. Sie sind ja trotzdem noch unterschiedlich.
Mir fällt dabei noch auf, dass sie oberhalb von 22800 Hz steil abfallen. War der Logsweep bis 24 kHz? Dann würde ein Brickwall-Filter beim DDDAC1 zuschlagen.

Falls Du ansonsten noch misstrauisch bist, kannst Du ja einmal eine reine Einzelmessung links und danach rechts durchführen. Dabei prüfen, dass auch nur der zugehörige LS spielt. Im Logsweeprecorder dazu noch Freeze Gain einschalten, damit beide Messungen mit gleicher Verstärkung normalisiert werden.

Grüsse
Uli
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Beitragvon chriss0212 » 14.06.2017, 11:12

Hallo Uli,

ich habe die Messungen nur bis 23kHz gemacht. Irgendwie hatte ich in Erinnerung, dass wir das im Workshop so gemacht haben ;)

Sie sind ja trotzdem noch unterschiedlich.


Richtig.... deswegen wird Acourate auch auf jeden Fall bleiben. Zudem die Lautsprecher auch für meinen Geschmack etwas zu fett abgestimmt sind. Und da passiv, werde ich auf keinen Fall an der Weiche etwas ändern ;)

Grüße

Christian
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Beitragvon uli.brueggemann » 14.06.2017, 11:16

Beim Workshop war es immer fs/2 = 48000/2 = 24000. Ich messe grundsätzlich immer bis fs/2 bei Gesamtmessungen.

Grüsse
Uli
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Beitragvon chriss0212 » 14.06.2017, 11:18

Ah... mist ;)

Aber so richtig tragisch ist's auch nicht oder?

Werde aber bei Gelegenheit noch mal neu messen ;)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Jupiter » 14.06.2017, 11:29

Hallo Chris,

Meinst du 23000 Hz bei Makro 1

Vorgabe:
Messung (Sweep) bis 24000 Hz
Makro 1 Frequenzgang bis 23000 Hz

So habe ich es in Erinnerung, kommen daher deine 23000 Hz

Gruß Harald
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Beitragvon chriss0212 » 14.06.2017, 11:46

Hallo Harald,

Kann in der Tat sein, dass ich die 23kHz versehentlich aus dem Makro1 in Erinnerung hatte ;)

Der Sweep ging auf jeden Fall dummerweise nur bis 23kHz ;(

Aber ich denke nicht, dass die gute Messung daher rührt ;)

Hast Du dir meine Messungen mal angeschaut... geglättet ist das ab 1kHz ist das fast ein Lineal ;)

Na ja... und der Bass ist eigentlich so richtig übel auch nicht ;)

Baffe Grüße

Christian
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Beitragvon uli.brueggemann » 14.06.2017, 11:52

Dass die Messung bis 23 kHz ging macht nun auch nichts. Es verbessert auch nicht den IACC.
Also Musik geniessen.

Grüsse
Uli
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Beitragvon chriss0212 » 14.06.2017, 11:53

:cheers:

DANKE!!!
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