ConvoFS (Convolving File System)

Ulis Mess- und Korrekturprogramm

ConvoFS (Convolving File System)

Beitragvon uli.brueggemann » 14.06.2016, 08:38

Es gibt immer mehr Programme zum Einbinden von Korrekturfiltern in die Wiedergabe.
Ein weiteres ist ConvoFS - a convolving file system. Es kann z.B. mit Ubuntu oder einer Synology verwendet werden. Basis ist, wie so häufig unter Linux, das gute alte Brutefir.

Näheres siehe http://www.aysabtu.dk/blog/convofs/ und http://www.aysabtu.dk/blog/convofs-synology/

Grüsse
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Beitragvon h0e » 26.06.2016, 16:48

Hallo,

ich habe versucht das ConvoFS zu installieren, ich bin aber erst einmal gescheitert.
Es gibt aber glücklicherweise einen wirklichen schnellen und freundlichen Support durch den Entwickler.
Ruckzuck alle Fragen geklärt und Probleme beseitigt.
Unter anderem braucht das Programm das PHP Paket, das bei mir noch nicht installiert war.
Das Indexieren hat auf Anhieb nicht geklappt, ich musste das Paket in Paketcenter neu starten.

Ich berichte wieder, wenn das Indizieren durch ist, das wird ein wenig dauern...

Grüsse Jürgen
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Beitragvon Fujak » 26.06.2016, 20:13

Hallo zusammen,

ich habe mich vor einigen Monaten mit diesem Thema (Online-Convolving via NAS) befasst und auch mit dem Author Michael darüber kommuniziert. Fakt ist, dass nur ein NAS mit 64bit und Intel-Prozessoren diese Installation unterstützt. Die kleineren NAS von Synology wie z.B. DS214/215J scheiden wegen anderem Prozessor (MARVELL Armada 375) aus.

Grüße
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Beitragvon h0e » 26.06.2016, 21:15

Hallo Fujak,

glücklicherweise hatte ich mir gerade zu Dazensicherungszwecken ein großes NAS gekauft und damit gehts.
Schaun wir mal, ob es mich überzeugt. Ich habe wenig Lust über 100000 Files offline zu convolven und bei jeder Änderung aufs Neue zu rechnen.
Daher wäre NAS Convolving schon eine feine Lösung, wenn es denn taugt.
Werde also auch online gegen offline testen.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon Fujak » 26.06.2016, 22:05

Hallo Jürgen,

das finde ich prima, wenn Du das testest - gerade die Disziplin offline vs. online. Auf meinem Audio-PC hat das Online-Convolving immer deutlich unsauberer geklungen. Wenn es beim Streamen vom NAS keinen oder einen vernachlässigbar geringen Unterschied ausmachen würde, dann würde ich mir für meinen modifizierten G-Sonos extra dafür auch ein größeres NAS zulegen. Ich bin gespannt, was Du berichten wirst. :cheers:

Grüße
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Beitragvon h0e » 26.06.2016, 22:09

Hallo Fujak,

wenn es läuft, bist Du herzlich eingeladen Dir selbst ein Ohr zu machen. :mrgreen:

Grüsse Jürgen
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Beitragvon Fujak » 26.06.2016, 22:22

Hallo Jürgen,

die Einladung nehme ich gerne an. Dann bringe ich gleich meinen modifzierten G-Sonos mit. Alles weitere dann per PN.

Grüße
Fujak
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Beitragvon h0e » 30.06.2016, 17:19

Hallo,

bei mir läuft es leider noch nicht stabil, ich bin mit dem Entwickler noch auf Fehlersuche.
Jedoch bei Harald (Jupiter) geht es schon und er freut sich jetzt einfach mit Filter zu hören,
ohne gleich die gesamte Sammlung falten zu müsse.
Hierbei sei erwähnt, dass Harald NAS nur einen 32bit Intel Prozessor hat, keinen 64 Bit.
Trotz Skepsis des Entwicklers läuft es.
Werde weiterhin versuchen, das Ding bei mir stabil zum Laufen zu bringen und euch auf dem Laufenden halten.

Grüße Jürgen
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Beitragvon h0e » 03.07.2016, 10:57

Hallo,

der grundsätzliche Fehler bei mir ist identifiziert, es liegt an einigen Tags in den Files, die ConvoFS nicht verarbeitet, weil nicht nach Flac Standard. Da diese aber häufig auftreten (und nicht nur bei mir) ist Michael Glad (der Entwickler) dabei, eine neue Version zu schreiben.
Sobald die da ist, geht es mit dem Test weiter.
Ich will dann auch die Files von Nas A (Fileablage) bei auf Nas C (ConvoFS) falten und sehen,
ob das evtl. noch einen klanglichen Vorteil bringt.
Ich würde aber schon jetzt sagen, dass wer keinen G-Dac oder vergleichbaren Streamer hat, zwischen Acourate NAS und ConvoFS keinen Unterschied hören dürfte (was auch noch zu testen sein wird) und damit ein super Werkzeug bekommt. Wer also bis jetzt vor Convolving zurückgeschreckt ist, bekommt hier ein tolles Tool.
Man kann auch einfach mehrere Filtersätze ablegen (z.B. auch Loudnesskurven, Bassanhebung, ...) und diese über die Weboberfläche von ConvoFS umschalten.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon uli.brueggemann » 03.07.2016, 11:10

h0e hat geschrieben:Ich würde aber schon jetzt sagen, dass wer keinen G-Dac oder vergleichbaren Streamer hat, zwischen Acourate NAS und ConvoFS keinen Unterschied hören dürfte (was auch noch zu testen sein wird) und damit ein super Werkzeug bekommt. Wer also bis jetzt vor Convolving zurückgeschreckt ist, bekommt hier ein tolles Tool.
Man kann auch einfach mehrere Filtersätze ablegen (z.B. auch Loudnesskurven, Bassanhebung, ...) und diese über die Weboberfläche von ConvoFS umschalten.

Grüsse Jürgen

Jürgen,

was bedeutet:
ConvoFS hat geschrieben:The installer will create a directory 'ConvoFS-data' in the directory above the one containing the installer. During operation, this directory may grow to some gigabytes depending on the size of your music collection.

??
Und das dann bei mehreren Filtersätzen ?

AcourateNAS macht ansonsten auch zumindest ein paar Kleinigkeiten wie Flow und True Peak Normalization...

Grüsse
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Beitragvon h0e » 03.07.2016, 12:10

Hallo,

Acourate NAS und ConvoFS sind gar nicht vergleichbar.
Acourate NAS bietet mehr Features und Möglichkeiten, aber man muss eben immer alle Files offline convolven,
man braucht also mindestens den gleichen Speichplatz noch einmal, den die Musikfiles benötigen.

Anders ConvoFS, hier wird quasi eine Schattendatenbank der Tags erstellt,
d.h. es braucht nur Platz für eine Datenbank, nicht dür die Files.
(aktuell im Test sind das für 53536 Tracks in 15758 mb)
Die so in der gespiegelten Datenbank abgebildeten Files können dann mit (in meinem Fall Acourate Stereo Wav Filtern) gefaltet wiedergegeben werden.
Damit ist die Anzahl der unterschiedlichen Filter völlig egal, da diese online angewendet werden.
Hier wird wohl sox verwendet.

ConvoFS ist also eher ein Acourate Convolver in einer light Version,
die eben auch für Synology NAS funktioniert.
Das sieht dann so aus:
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Grüsse Jürgen
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Beitragvon uli.brueggemann » 03.07.2016, 12:14

Jürgen,

danke.
ConvoFS verwendet m.W.n. Brutefir.

Grüsse
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Beitragvon h0e » 03.07.2016, 13:47

Hallo Uli,

sox und brutfir sind m.E. nach kein Widerspruch, aber Linux ist meine Welt nicht, ich bin bei Windoof zuhause.

Grüsse Jürgen

PS: Das nächste Build, das dann laufen sollte, ist bereits veröffentlicht. Super Service!
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Beitragvon Buschel » 03.07.2016, 18:09

Hallo zusammen,

wie verhält sich ConvoFS denn bzgl. gapless playback. Werden Konzept-/Livealben kontinuierlich wiedergegeben?

Gruß,
Andree
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Beitragvon h0e » 03.07.2016, 22:51

Hallo Andree,

meine Probleme wurden heute gelöst und ich muss jetzt ermal meine Sammlung taggen lassen. Dann werde ich auch das Gapless-Thema testen können. Evtl. hat Harald schon Live-Alben die laufen und kann dazu etwas sagen? Da aber der Minim dazwischenhängt, erwarte ich hier keine Änderungen im Abspielverhalten.

Jedenfalls klingt es wirklich sehr sehr gut und ist recht komfortabel. Man hat mit ein paar Klicks jeden Filter sofort für die gesamte Sammlung zur Verfügung. Ich kann bei einigen wenigen Testfiles einen leichten Vorteil für Offline-Convolving via Ulis Acourate NAS feststellen, etwas mehr Details (z.B. Becken- und Besengräusche oder Saiteneinschwingverhalten), aber es ist beleibe nicht viel Unterschied. Ich weiß aus Erfahrung beim Testhören, dass vielen Menschen solche Details gar nicht auffallen und sie gar keinen Unterschied hören können, selbst wenn man sie darauf aufmerksam zu machen versucht (und wir reden schon von Hifi-Verrückten). Es hat auch nicht jeder einen G-DAC oder vergleichbare Klanglupen daheim, um das wirklich auch hörbar zu machen.

Wer also ein Synolgy mit Intel Prozessor hat, sollte auf das nächste offizielle Build von Michael Glad (alias der Entwickler) warten und loslegen.

Grüsse Jürgen
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