ConvoFS (Convolving File System)

Ulis Mess- und Korrekturprogramm

Beitragvon DocM » 20.04.2017, 21:37

Hallo,

Habe folgendes experimentell herausgefunden: bei Einstellung null für die Non-DRC Abschwächung zeigt sich mein oben genannten Problem, das ConvoFS nicht auf die Umschaltng DRC an/aus reagiert. Erst wenn ich dort wieder einen Wert größer null eintrage funktioniert es wie bisher. Dieses Problemchen ist bei mir definitiv erst ab Version 2.2.2 aufgetreten. Wollt ihr mal bei euch checken, ob ihr das Problem reproduzieren könnt?

Beim Wechsel der Filterbank passiert aber weiterhin nichts. Teste mal mit neu erstellten Filterbänken...

Gruß
Marcus
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Beitragvon DocM » 20.04.2017, 21:49

Auch testweise neu erstellte Filterbank lässt sich bei mir nicht über ConvoFS aktivieren.
Alles funktioniert: M/S-Kodierung, Non-/Post-Abschwächung, Loco. Aktiviere ich eines davon bzw. Ändere den Wert stoppt Playback und neuer Track beginnt als Zeichen der erfolgten Setup-Änderung. So wie bisher. Ändere ich aber die ausgewählte Filterbank dann passiert gar nichts!

Bin kurz davor wieder ein Downgrade auf eine ältere Version zu machen...
Frustrierte Grüße
Marcus
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Beitragvon thk_ms » 20.04.2017, 22:07

Hallo,

eine kleine Zwischenfrage habe ich zu ConvoFS: Auf welchem Weg verlässt das Ausgangssignal eigentlich das Synology-NAS? Per USB Richtung DAC oder über die Netzwerkbuchse? Wenn letztes; welches Protokoll wird da genutzt? DLNA, LMS oder was auch immer?

Vielen Dank, thk_ms
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Beitragvon h0e » 20.04.2017, 22:08

Hallo Marcus,

in einer früheren Version gab es mal Probleme mit Filtern,
sollte aber behoben sein.
Kannst Du mal den Supportlevel auf 3 stellen,
entsprechende Umschaltungen machen und das Supportfile mit einer kurzen (vorzugsweise in englisch) abgefassten Beschreibung an Michael mailen?

Grüsse Jürgen
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Beitragvon h0e » 20.04.2017, 22:12

thk_ms hat geschrieben:Hallo,

eine kleine Zwischenfrage habe ich zu ConvoFS: Auf welchem Weg verlässt das Ausgangssignal eigentlich das Synology-NAS? Per USB Richtung DAC oder über die Netzwerkbuchse? Wenn letztes; welches Protokoll wird da genutzt? DLNA, LMS oder was auch immer?

Vielen Dank, thk_ms


Gar nicht, es handelt sich um ein virtuelles Filesystem,
d.h. der Renderer (landläufig Streamer genannt) holt sich das File.
Das geht über Samba, Cifs, NFS, mittels Minim über DLNA,LMS,...
Jedes Programm, jeder Dienst, jedes Gerät, das auf das Filesystem zugreifen kann funktioniert.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon thk_ms » 21.04.2017, 08:14

Hallo und guten Morgen,

entschuldigt meine "einfachen" Fragen aber wenn man den Thread liesst wird von Euch ziemlich schnell detailiert diskutiert. Da ist ein Durchblick (eben mal schnell) nicht so leicht möglich.
Derzeit besteht meine Wiedergabekette aus NAS > Netzwerk > HTPC(Win7 Foobar/Convolver) >USB-DAC. Ich möchte ein Kette realisieren, die nur noch aus NAS, Netzwerk und DAC besteht:

Dafür fasse ich mal kurz für mich und andere Schwerverständliche ;-) zusammen:

- ConvoFS (FS=Filesystem! :-) ): Bietet ein Filesystem mit integration/Verarbeitung der Faltungs-Dateien (Acourate) auf dem NAS.

- Dazu müsste auf dem NAS z.B ein LMS (Logitech Media Server) Installiert werden um einen LMS-Stream ins Netzwerk zu schicken!?

- Ein DAC mit Netzwerkeingang muss den LMS-Stream erkennen und empfangen können.

Soweit Richtig?

Vielen Dank, thk_ms
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Beitragvon h0e » 21.04.2017, 12:15

Hi,

es ist richtig, das ConvoFS ein faltendes Filesystem ist.
Man kann darauf auch ueber eine Freigabe zugreifen, so wuerde das z.B. mit einem Sonos gehen,
der einfach auf die SMB Freigabe des NAS zugreift.
Die meisten Rendere nutzen aber einen Server wie LMS oder DLNA kompatible Server wie Minim,
diese muessen dann die Musikdateien aus ConvoFS lesen uns zur Verfuegung stellen.
Es kommt also etwas auf Deinen Renderer an, wie die konkrete Umsetzung aussieht.
Moeglich ist aber fast alles (, eben was fue Synology verfuegbar ist bzw. auf diese zugreifen kann)

Gruesse Juergen
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Beitragvon Fortepianus » 22.04.2017, 10:04

Hallo Jürgen, Frank und Michael,

h0e hat geschrieben:nun, es ist vollbracht.
Die Releaseversion von ConvoFS mit Locotest ist online.
http://www.convofs.net/Download/2.x/Con ... ld-275.spk
Danke an Frank(l) und Michael für die Arbeit!

da möchte ich mich anschließen! Habe bis mir die Äuglein zufielen damit rumprobiert heute Nacht, funktioniert bestens.

Nach der Installation muss man Locotest in den Einstellungen aktivieren.
Anschließend muss man das ConvoFS Paket beenden und neu starten.
Nach dem Neustart sollte dann die Locotest-Website verfügbar sein (<Synology NAS IP Adresse>:4444),
dort nimmt man die Einstellungen vor.

Ja, das klappt. Vielleicht sollte man noch ergänzen, dass man den Pfad zu LoCoTest dem Minimserver noch bekannt geben muss, wenn man nicht das ganze convoFS\mount-Verzeichnis im Minimserver hat, sondern die Unterverzeichnisse unter \mount (so wie bei mir). Den Rescan im Minimserver nicht vergessen.

Im ConvoFS mount-Verzeichnis gibt es ein Locotest Verzeichnis.
Die dort enthaltenen Files mit dem Streamer der Wahl abspielen.

Zunächst habe ich mich gefragt, warum 12 Files dort liegen und keine Angaben über die abgespielten Frequenzverhältnisse erkennbar sind, bis auch ich es begriffen habe:

Nach dem Ändern der Parameter über die Locotest Seite entweder warten,
bis der nächste Track startet, oder weiter zum nächsten Track springen.

Egal, welcher der 12 Files gespielt wird (am besten auf repeat stellen, damit es immer wieder von vorn anfängt), es gelten immer die Frequenzverhältnisse, die auf der LoCoTest-Seite eingestellt werden. Super! Das erspart mir, ein ausrangiertes Notebook mit Linux auszustatten. Jaja, ich weiß, geht alles ganz einfach, aber die Tücke liegt wie immer im Detail, und sicher läuft dann entweder der USB-Sound nicht oder das WLAN oder beides, und wenn das dann geht, läuft was anderes nicht, bis der Morgen graut.

Beim Abspielen der Testtöne werden die Grundeinstellungen von ConvoFS verwendet, d.h. man muss dort evtl. aktivierte Locofilter deaktivieren! Ausserdem wird der aktivierte DRC Filter mit angewendet und ggf. auch M/S codiert ausgegeben.

Ja, ganz wichtiger Tipp, LoCo deaktivieren vorher ist wichtig. Dass der LoCoTest dann genau mit den Parametern läuft wie auch die Musik, also mit Filtern und MS, ist perfekt.

Viel Vergnügen...

Danke Euch allen für die viele Mühe. ConvoFS ist jetzt in Kombination mit acourate ein sehr starkes Werkzeug.

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon DocM » 25.04.2017, 07:50

ConvoFS 2.3.1 synobuild 276

Hallo,

meine weiter oben im Thread beschriebenen Probleme waren bedingt durch die zu langen Namen meiner Filterbänke. Ab ca. 55-60 Zeichen im Namen der Filterbank traten ab der vorletzen Version erstmals Schwierigkeiten im Programmablauf bei mir auf.

Dank Michaels überragendem Support und schneller Kommunikation auch am Wochenende ist mein Problem nun durch diese neue Version behoben. Man kann Michael an dieser Stelle einfach gar nicht genug loben. Genial! :cheers:

Gruß
Marcus
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Klanglicher Zugewinn durch Transcoding in WAV

Beitragvon Fujak » 09.07.2017, 12:25

Hallo zusammen,

Jürgen machte mich gestern darauf aufmerksam, dass ein gewisser klanglicher Zugewinn möglich ist, wenn man serverseitig den FLAC-Stream in WAV konvertiert/trancodieren lässt, bevor er an den Streamer/Renderer verfüttert wird. Voraussetzung ist allerdings, dass die Server-Software dies erlaubt. Wer den MinimServer einsetzt, der ist fein raus. Wenn ich Jürgen aus seinem V-Thread zitieren darf:

h0e hat geschrieben:Irgendwo war mir so, als gäbe es bei Minim eine Transcodierungsmöglichkeit. Gesucht, gefunden.
http://minimstreamer.com/userguide.html#Transcoding
Einfach über Minimwatch den Minimstreamer nachinstalliert und schon kann man in den Einstellungen bei System unter stream.transcode "flac:wav" eintragen.
Klappt prima und klingt besser, alles freier, luftiger, Musikfluss besser.
Einfach zu machen und auszutesten.

Quelle: viewtopic.php?p=139939#p139939

Den klanglichen Zugewinn kann ich bestätigen. Selten genug bei unserem Hobby, dass man so etwas mit dem Eintrag von ein paar Buchstaben erreichen kann. :D

Grüße
Fujak
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Beitragvon chriss0212 » 09.07.2017, 13:40

Hallo in die Runde,

ich war ja auch begeisterter ConvoFS Anwender. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dass es mit Roon etwas Träge ist... seitdem falte ich in Roon... kann ich etwas falsch gemacht haben?

Benutzt sonst noch jemand ConvoFS in verbindung mit Roon?

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Jupiter » 09.07.2017, 18:51

Hallo Jürgen, Fujak,

Hab jetzt auch bei Minim. Stream-Transcod Flac:wav eingetragen.

Über die Bedienung LUMIN bzw Kinsky wird auch erwartungsgemäß beim Abspielen wav angezeigt, doch nach einiger Zeit entsteht ein Abbruch und es herrscht Stille im Raum.

Wartet ich eine Zeit ab, beginnt das nächste Lied in der Playlist.

Könnte es sein,daß zum abbruchfreien spielen einige Einstellungen in ConvoFS abgeändert werden müßen.

Möglicherweise unter Flac Startsegment, Hauptsegment, Schlußsegment.
Maximale Cache Größe ?


Welche Einstellung habt ihr gewählt?

Gruß Harald
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Beitragvon Fujak » 09.07.2017, 19:31

Hallo Harald,

ich habe keine weiteren Einstellungen getätigt. Wie ist Dein NAS mit dem G-DAC verbunden? Evtl. ist es ein Netzwerkproblem. WAV braucht doppelte Bandbreite als bei FLAC. Passieren die Abbrüche bei allen Samplefrequenzen?

Grüße
Fujak
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Beitragvon Jupiter » 09.07.2017, 19:56

Hallo Fujak,
NAS - gigabitswitch-20 m LAN - gigabitswitch- Giso- Linn

Habe aktuell ca 5 Songs durchgehört ohne Störrung.
Wollte dann einen 24-192 kHz Song laden.
Keine Chance Ladevorgang dauert und dauert.
Song dann aus Playlist gelöscht.
24-48 Song versucht zu laden geht jetzt auch nicht.

Playlist gelöscht 10 Minuten gewartet 24-48 Song geladen funktioniert

Nochmal von vorne 24-48 Song funktioniert er spielt.
24-88 Song Ladevorgang dauert etwas funktioniert dann und er spielt.
Jetzt noch einen 24-192 Song in die Playlist
Aus und vorbei Ladevorgang dauert an 3 Minuten er lädt immer noch.

Alles wieder aus der Playlist gelöscht und etwas gewartet einen neuen 24-48 Song in die Playlist Ladevorgang dauert längere Zeit.

So wie es für mich aussieht ist die Datenmenge zu groß.


Maximale Catchgröße in ConvoFS steht auf 4 GB
Flac Startsegment steht auf 10 Sekunden Haupt und Schlusegment jeweils auf 20 Sekunden.

Hast du eine Idee

Gruß Harald
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Beitragvon Fujak » 09.07.2017, 20:45

Hallo Harald,

damit bestätigen sich meine Berfürchtungen, dass es aus irgendwelchen Gründen zu einer Bandbreitenreduktion kommt. Es geht nun darum, den Flaschenhals zu identifizieren.

Kannst Du mal ausprobieren, Dein NAS direkt mit dem G-DAC zu verbinden. Wenn der Fehler dann nicht mehr auftaucht, hängt es wahrscheinlich mit einem der Switches zusammen.

Grüße
Fujak
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