Kopfhörer-Korrektur mit Acourate

Ulis Mess- und Korrekturprogramm

Kopfhörer-Korrektur mit Acourate

Beitragvon Hornguru » 15.06.2016, 20:03

Bonjour

Möchte jemand zufällig eine Korrekturkurve für einen der unten gelisteten Kopfhörer?
Ich habe da gerade zufälligerweise ein paar DBL Dateien :cheers:

AIAIAI TMA1 (PU foam pads)
AKG K141 MKII
AKG K240 Studio
AKG K271 MKII
AKG K701
AKG K702
AKG K712 Pro
Audeze LCD-2 non-fazor
Audeze LCD-X
Audio-Technica M20x
Audio-Technica M40x
Audio-Technica M50x
Audio-Technica M70x
Beyerdynamic DT770 80 Ohm
Beyerdynamic DT770 250 Ohm
Beyerdynamic DT880 Pro
Beyerdynamic DT990 Pro
Beyerdynamic T1
Focal Spirit Pro
KRK KNS8400
Sennheiser HD25-II
Sennheiser HD280 Pro
Sennheiser HD598
Sennheiser HD600
Sennheiser HD650
Sennheiser HD800
Sennheiser Surrounder
Shure SRH840
Shure SRH1840
Sony MDR7506
Sony MDR7520
Superlux HD681


Grüezi
Bild
Hornguru
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 834
Registriert: 08.02.2016, 13:13
Wohnort: Trier

Beitragvon Hans-Martin » 15.06.2016, 20:57

Hallo Joschka,
wie sind diese Dateien zustandegekommen, auf Basis welcher Messmethode?
Ist es eine Linearisierung des Frequenzgangs?
Eine Diffusfeldkorrektur?
Ein Crossfeed?
Sowas wie der Bauer-Circuit?
Sicherlich gibt es noch mehr Fragen nach der Zielsetzung, die hier verfolgt wird.
Grüße Hans-Martin
Bild
Hans-Martin
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 5032
Registriert: 14.06.2009, 14:45

Beitragvon Hornguru » 15.06.2016, 21:59

Hi Hans Martin

Dieses Thema wollte ich vermeiden :D
Wie genau der Initiator gemessen hat, das bleibt ungeklärt.
Wenn du meine jüngste Vorgeschichte im Forum kennst, kannst du 1&1 zusammenzählen ...

Ich kann vier Hinweise geben:

Sie machen einen durchaus hoch professionellen Eindruck, es sollte an keinerlei Equipment oder Liquidität gemangelt haben hier angemessene Kurven zu erstellen.

Es handelt sich um ausgemittelte Werte zwischen links und rechts und einigen Dutzend baugleicher Modelle.
Angeblich mit einer 3dB Toleranz der Serienstreuung, welche weit unter den meist 12dB starken Fehlern der Produkte liegen.

Nach meiner Begutachtung sehe ich an den Kurven dass es sich definitiv um kalibrierte Kunstkopf Mikros gehandelt hat, und außerdem sieht man am flachen Grundton dass bereits die Nahfeld Druckkompensation mit einberechnet wurde, also sehr sorgfältig.

Ich habe einen der vielen Probegehört und bin restlos begeistert. Es ist kein tonaler Mangel auszumachen. Weder im Vergleich zum auf 3db welligkeit absolut brettlinearen Studiokopfhörers eines Freundes, noch zu meinem Stax. Letzterer hat keinen der typischen 150Hz Buckel und 6khz Peaks.

Ich würde sagen was es ist wenn diverse Lizenz Dinge nicht im Wege stehen würden :D

Lirum Larum, ich habe Kurven, die kann ich an die Wand malen, fotografieren, tattoovieren oder per eMail verschicken :) ist ja nur ne Kurve ...
Wer diese kreativ anwenden möchte, bitte.

Und ja es sind Amplitudeninverse auf minimalphasiger Basis, welche ich im 65ktab auf Sample 0 und normiert abgespeichert habe.

Gruß
Josh
Bild
Hornguru
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 834
Registriert: 08.02.2016, 13:13
Wohnort: Trier

Beitragvon Hornguru » 15.06.2016, 22:04

Man muss dazu sagen, zu meiner Überraschung (war nie Fan der Marke), der Sennheiser HD650 ist einer der wenigen auf dem Planeten die fast keine Korrektur benotigen. Einzig der Grundton ist 1db zu laut und bei 30Hz fehlen 6db. Aber beeindruckendes Ding...
Bild
Hornguru
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 834
Registriert: 08.02.2016, 13:13
Wohnort: Trier

Beitragvon Hans-Martin » 15.06.2016, 23:32

Hornguru hat geschrieben:Dieses Thema wollte ich vermeiden :D

Hallo Josh,
das habe ich befürchtet.
Wie genau der Initiator gemessen hat, das bleibt ungeklärt.

Auch das habe ich befürchtet, deshalb ja mein Nachfragen. Nichts Genaues weiß man nicht.
Wenn du meine jüngste Vorgeschichte im Forum kennst, kannst du 1&1 zusammenzählen ...

Das kann ich auch unabhängig davon :cheers: , aber worauf beziehst du dich?
Ich kann vier Hinweise geben:
Sie machen einen durchaus hoch professionellen Eindruck, es sollte an keinerlei Equipment oder Liquidität gemangelt haben hier angemessene Kurven zu erstellen.

Professionell wäre, zweckdienliche Zusatzinformationen mitzuliefern. Vielleicht habe ich sie übersehen, mag sein, aber ich glaube das nicht.
Es handelt sich um ausgemittelte Werte zwischen links und rechts und einigen Dutzend baugleicher Modelle.
Angeblich mit einer 3dB Toleranz der Serienstreuung, welche weit unter den meist 12dB starken Fehlern der Produkte liegen.

Diese 3/12dB Gegenüberstellung verstehe ich nicht, We stark streuen die Produkte, und wie groß ist die Abweichung von welcher Kurve?
Nach meiner Begutachtung sehe ich an den Kurven dass es sich definitiv um kalibrierte Kunstkopf Mikros gehandelt hat, und außerdem sieht man am flachen Grundton dass bereits die Nahfeld Druckkompensation mit einberechnet wurde, also sehr sorgfältig.

Allein bei Neumann gab es den KU81 bis zum KU100, nach welchen Kriterien ist der "kalibrierte Kunstkopf" kalibriert?
Ich habe einen der vielen Probegehört und bin restlos begeistert. Es ist kein tonaler Mangel auszumachen. Weder im Vergleich zum auf 3db welligkeit absolut brettlinearen Studiokopfhörers eines Freundes, noch zu meinem Stax. Letzterer hat keinen der typischen 150Hz Buckel und 6khz Peaks.

Verzeih mir meine Skepsis. Aber ein Stax ist nicht das Maß aller Ding, und schon gar nicht linear. Welcher Stax? Zu den Modellen z.B. Lambda Pro gab es eine Diffusfeldentzerrung, ermittelt beim IRT München und mit der Folge als Studionormzulassung. Ich kenne eine Dokumentation mit dem Streufeld diverser humaner Probanden, weiß aber nichts über die Streuung der Kopfhörer gleichen Typs bei der Erfassung der einen Kurve pro KH-Typ.
Zu den größeren Stax-Modellen gab es ebenso Diffusfeldentzerrungskurven, abweichend und individuell modellbezogen. Ist auch kein Wunder, denn sie klingen alle unterschiedlich und die Entzerrung kompensierte dies zu einem gewissen Teil (habe ich alle im Vergleich gehört, allerdings vor 10 Jahren).

Da beim Mastering überwiegend Lautsprecher die Maßstäbe setzen, also Aufnahmen für Lautsprecherwiedergabe abgemischt werden, muss die Frage erlaubt sein, wie man Kopfhörer mit solcher Musik bewerten kann, außer dass man Kunstkopfaufnahmen verwendet.

Eine oberflächliche Beurteilung hilft wenig weiter, mMn ist das bei Lautsprechern erheblich einfacher, bei Kopfhörern ungleich komplizierter.

IRCAM.fr hat mit rosa Rauschen 52 verschiedene HRTFs als 360° Umlauf simuliert, als Ausdruck für 52 erfasste zu differenzierende humane Hörertypen.
AKG hatte den K1000 und den dazu abgestimmten BAP1000 audiosphere, unter den 8 oder 9 vorgegeben Kurven war keine, die bei mir "einrastete".

Wenn es um Kopfhörer geht, kommt man schnell ins Schwimmen, vor allem, wenn man sich etwas intensiver mit der Materie beschäftigt.
Lautsprecher scheinen mir da in ihrer messtechnischen Erfassbarkeit vergleichsweise noch überschaubarer zu sein.
Generell gefragt: Welche Zielsetzung verfolgt eine Kopfhörer-Entzerrung?
Je nach Anwendung scheinen unterschiedliche Apekte Priorität zu bekommen.
Die geringe Zahl der Kunstkopfaufnahmen spricht für sich - und damit haben ernsthafte Kopfhörerliebhaber schon verloren.
Ein Headtracker und dynamische Variation der Entzerrung wäre wünschenswert (Beyerdynamic habe ich gehört).
Ich weiß gar nicht, wo ich mit meinen Fragen aufhören soll.
Grüße Hans-Martin

P.S. Vielleicht lautet irgendwann die Antwort : 42 :D
Bild
Hans-Martin
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 5032
Registriert: 14.06.2009, 14:45

Beitragvon Hornguru » 16.06.2016, 10:52

Hallo Hans Martin
Die antwort auf alles ist immer 21 ;-)

Ich sehe schon im Thema Kopfhörer ist mit dir nicht gut Kirschen essen, und du lässt auch keine 5 grade stehen.

Also, ich habe zum Thema Kopfhörer 10% angelesenes Wissen, 30% Vermutung und 60% schwarzes Loch.

Ich war bei der Messung nicht dabei. Ich kann nichts bezeugen, im Prinzip liegt der Spielraum zwischen Grandios und totale Scheisse.
Das würde er aber auch wenn ich dabei gewesen wäre :D

Alle Angaben sind marketing blabla und ich schenke ihr glauben zu einem Gewissen grad plus Bauchgefühl.
Detailangabe zur Herkunft siehe PM.
Die Streuung soll angeblich 3dB von Serie kommen.

Bei dem was ich bisher gelesen habe zum Thema Kopfhörer kalibrieren, bleibt alles, egal von wem und wie kompetent gemacht, zu einem grossen Teil Interpretation, Mittelung, Geschmack und Vermutung.
"Die Wahrheit" gibt es beim Kopfhörer Messen wohl nicht.

Für Michel ist klar, ich werde es wohl so bald nicht selbst messen können oder wollen.
Diese Messung ist besser als garkeine.
Ich vertraue in Maßen ein wenig meinem Gehör, und dies sagt, passt klanglich sehr gut.



Zum Thema Stax, ich habe den Sr5.
Ich weiß dass es nicht das Maß der Dinge ist.
Jedoch dass die Mehrheit aller dynamischen unter drohnenden oberen Bass, schwachen Tiefbass, und kreischender Präsenz im Hochton leidet.
Dieses Muster findet man so beim Stax nicht. Immerhin. Trotzdem ist er nicht Fehlerfrei.
Er scheint nach meinem Gefühl einen schwachen Bass ähnlich einer -6dB Tilt zu haben, nur nach unten statt nach oben, also eine Art inverse Zielkurve :)
Auch scheppert was im 1k Mittenbereich, wollte ihn mal bedämpfen. Nacktes Plastik ist nicht so fehlerfrei wie es scheint ...

Gruß
Joschka

PS: wenn ich diese relativ Kompetent wirkende Messungen als Referenz nehme, liegen meine Kurven sehr nah da dran:
http://www.headphone.com/pages/build-a- ... ph&graphID
Bild
Hornguru
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 834
Registriert: 08.02.2016, 13:13
Wohnort: Trier

Beitragvon Hornguru » 16.06.2016, 11:20

Dieser Bericht bestätigt voll und ganz mein Empfinden.
Lustig, ich hätte vor dem Lesen genau das Gleiche gesagt :D
http://audiophilereview.com/headphones/ ... hones.html
Bild
Hornguru
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 834
Registriert: 08.02.2016, 13:13
Wohnort: Trier

Beitragvon Hans-Martin » 16.06.2016, 12:44

Hornguru hat geschrieben:Ich sehe schon im Thema Kopfhörer ist mit dir nicht gut Kirschen essen, und du lässt auch keine 5 grade stehen.

Hallo Joschka,
vielmehr bin ich an guten Lösungen interessiert, die das schwierige Thema Kopfhörer voranbringen. Aber es sind so viele Aspekte, und es fängt dabei an, dass man eine zuverlässige Messung bekommt, ohne gleich B&Ks künstliches Ohr kaufen zu müssen. Und deren Übertragbarkeit auf das eigene Ohr ist dann der nächste Schritt vor dem Einsatz von Korrektur.
Grüße Hans Martin
Bild
Hans-Martin
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 5032
Registriert: 14.06.2009, 14:45

Beitragvon Hornguru » 16.06.2016, 15:08

Tja, eine Woche ausleihen und nachmodellieren :wink:
Oder gleich deinen Kopf in den Gipseimer Tunken bis es ans Trommelfell läuft. Dann Luft anhalten bis es aushärtet und in der Mittel durchschneiden.. Dann hätten wir schon das Negativ.

Dazu fällt mir spontan ein Freund der Familie ein, Oliver Czarnetta ...
http://www.oczett.de/
Bild
Hornguru
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 834
Registriert: 08.02.2016, 13:13
Wohnort: Trier

Beitragvon Hans-Martin » 23.06.2016, 10:22

Ein interessanter Artikel über Kopfhörermessung von Keith Howard, den ich sehr lesenswert finde. Es gibt erheblich mehr Aspekte, als einen linearer FG auf Achse erzielen zu wollen.
Beim natürlichen Hören spielt die Hauptsache vor der Nase, nicht unter 90°. Das bleibt nicht ohne Konsequenzen, bedenkt man die HRTF.
Die Ausgangsimpedanz des Verstärkers interagiert mit der Impedanzkurve des (dynamischen) Hörers.
Elektrostaten sind mit ihren abgestimmten Verstärkern diesbezüglich außen vor.
Grüße Hans-Martin
Bild
Hans-Martin
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 5032
Registriert: 14.06.2009, 14:45

Beitragvon Hornguru » 24.06.2016, 10:43

Hallo Hans Martin!
Habe mal deine Phaseninvertierung ausprobiert. Gar nicht meins :) So verschieden sind die Geschmäcker.
Schöner Link den du da hast!
Auch ganz nett ist dieser hier, der sich der Nackenbeugung zwecks Grundtonerhöhung widmet:
http://www.innerfidelity.com/content/bi ... UguT0HS.97

Bob Katz, auch Fan von Acourate, hat die obigen Kurven von mir übrigens sehr groß gelobt, gegenüber dem Hersteller.
Bin also nicht ganz taub :D
Insofern... meine Kopfhörerkalibrierung macht mich immer noch glücklich.
Bild
Hornguru
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 834
Registriert: 08.02.2016, 13:13
Wohnort: Trier

Beitragvon Hans-Martin » 24.06.2016, 11:00

Hornguru hat geschrieben:Habe mal deine Phaseninvertierung ausprobiert. Gar nicht meins :) So verschieden sind die Geschmäcker.
Bin also nicht ganz taub :D

Hallo Josh,
ja die Geschmäcker sind verschieden.
In meiner Pop/Jazz-Sammlung sind etwa 40% positiv, 40% invers von der CD-Produktion geliefert, bei 20% sind die Polaritäten gemischt oder nicht erkennbar (grottenschlechte Aufnahme). Das zeigt schon deutlich die Unentschlossenheit /Uneinheitlichkeit der Kriterien, nach denen das Mastering durchgeführt wird. Bei Klassik sind bei mir 90% invers, 10% positiv.
Hast du nun inverses oder positives Material für den Test genommen?
Ich rate zur Korrektur natürlich nur dort, wo es angebracht ist, sonst macht man ja das Gute schlechter.

Bob Katz propagiert übrigens auch korrekte, positive Polarität (bezogen auf Lautsprecher, seine Meinung zu Kopfhörern kenne ich nicht).
Grüße Hans Martin
Bild
Hans-Martin
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 5032
Registriert: 14.06.2009, 14:45

Beitragvon uli.brueggemann » 24.06.2016, 12:03

Hans-Martin hat geschrieben:Bob Katz propagiert übrigens auch korrekte, positive Polarität (bezogen auf Lautsprecher, seine Meinung zu Kopfhörern kenne ich nicht).

Hallo Hans-Martin,

Zum Thema Kopfhörer siehe

Bob Katz - The Great Heaphone Shooutout Part 1, 2, 3, 4, 5, 6, 10

und dazu auch
und noch

Grüsse
Uli
Bild
uli.brueggemann
Aktiver Hersteller
 
Beiträge: 3220
Registriert: 23.03.2009, 15:58
Wohnort: 33442

Beitragvon Hans-Martin » 27.06.2016, 11:50

Ich werde aus Bob Katz nicht schlau. Vor 25 Jahren hat er in den RCA-Studios Trompete aufgenommen und auf der ersten Chesky Test-CD den Hörer auf den Polaritätsunterschied aufmerksam gemacht, 4 Tracks (mit Jazz-Combo und Ansagen normal polarity, inverted polarity kündigen sie jeweils an).

Bob Katz - Mastering Audio - the Art and the Science hat geschrieben:I produced an absolute polarity test for Chesky Records, using a solo trumpet recorded in a natural space with a Blumlein microphone pair. When the polarity is incorrect, the trumpet appears (to most listeners) about a meter further back. This is evidence that incorrect absolute polarity can effect how we mix and master.

Er selbst lebt seine Erkenntnisse nicht *, wie man an der Praxis von Chesky Records erkennen kann, denn auch die Downloads von HDTracks.com haben dieselbe inverse Polarität wie die Chesky CDs, die Cheskys sind an HD-Tracks ja auch kommerziell beteiligt.

Die Rebecca Pidgeon The Raven: The Bob Katz 15th Anniversary Remaster erscheint zwar in der 88,2/24Bit Version hörbar besser, sie ist auch fast 2dB lauter. Aber das CD-Format (44/16) zieht mittels korrigierter Polarität nicht nur für meine Ohren bei LS-Wiedergabe locker an der Download- 24 Bit 88,2 kHz Version vorbei. Es sei denn, man benutzt Kopfhörer. Dann kann die originalinverse Ausgabe mit ihrem höheren Grad an Diffusität der Imkopflokalisation etwas entgegenwirken, 1m Unterschied ist allerdings nicht zu erwarten.

Grüße Hans-Martin

*) ausführlichere Zitate und Kommentare im Polaritäts-Thread
Bild
Hans-Martin
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 5032
Registriert: 14.06.2009, 14:45

Beitragvon pschelbert » 27.07.2016, 22:17

Hallo

habe mal zwei Kopfhörer mit acourate und acourateconvolver geradegezogen.
Geht supereinfach. Genial.

Sennheiser HD800
und
AKG K702

Tönen schon wesentlich anders mit Korrektur. Bin mir noch nicht wirklich schlüssig wie gut es passt.
Der Unterschied ist aber sehr deutlich hörbar. Kein Wunder der FG wird bis um die 10dB begradigt.
Also nichts von Nunancen, massiver Eingriff!

Ich habe dann die Lautstärke mit EBU R128 angeglichen, ansonsten lässt sich kein Vergleich anstellen.

Ich habe bemerkt dass ich besser dann die Korreketur aufzeichee, da ansonsten das Umschalten zu lange dauert (FIR Filterlänge).

Peter
Bild
pschelbert
inaktiv
 
Beiträge: 1148
Registriert: 25.08.2015, 12:44

Nächste

Zurück zu Acourate

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 3 Gäste