Online-Convolving

Ulis Mess- und Korrekturprogramm

Online-Convolving

Beitragvon koex » 22.03.2017, 20:07

Hallo Zusammen,

Ich plane aktuell, wie ich ein inline convolving sinnvoll in meiner Kette einschleifen kann. Aktuell nutze ich die Nas-Variante, möchte jetzt aber auch Steamingdienste etc. per Korrektur hören können.

Einbindungsord wäre am besten zwischen Streamer Ausgang (SPDIF BNC) und DAC Eingang (SPDIF BNC)

Ich sehe 3 Möglichkeit A) externes Interface und Convolver über z.B. USB auf einem speratem PC einbinden.
B) Mini PC inkl. Soundkarte PCIe mit SPDIF Ein/Ausgang.
C) vereinfachte Korrektur über Einbindung von z.B. Mini-DSP

Eine Lösung ala C mit vollwertiger Filterfunktion wäre für mich am einfachsten, hierzu habe ich aber bisher nichts passendes entdeckt.
Falls hierzu jemand eine Idee oder Erfahrungen hat, wäre ich dankbar für Info's.

Auch gerne zu Variante A / B. PCIe Soundkarten mit direktem SDPIF Anschluss sind auch eher selten, hier habe ich auf den typischen Plattformen Modelle von RME / Lynx gefunden, aber mit Wohzimmer gerechtem PC-Aufbau ( leise, Sodergehäuse etc.) ist dann eine Varinate mit externem Interface + längerem USB Kabel zum (verstreckten) PC preislich auch interessant und flexibler.

Natürlich möchte ich das digitale Signal so wenig wie möglich beeinflussen, außer der Korrektur, d.h. das System sollte möglichst vermeiden das Störungen/Jitter etc. verstärkt werden.

Ich hoffe ich habe kein ähnliches Thema bei der Suche übersehen und bin gespannt auch Rückmeldungen...

Besten Gruß
Stefan
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Beitragvon Matty » 22.03.2017, 20:20

Hi Stefan,

was verstehst Du unter 'inline' in diesem Zusammenhang?

Gruß
Matthias
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Beitragvon koex » 22.03.2017, 21:24

Nabend Martin,

Gemeint ist, aus dem Streamer digital raus (unkorrigiert) dann in die Korrektur rein digital verarbeiten und nach der Korrektur um DAC weiterleiten. Formate hauptsächlich CD Qualität aber bis 24/96 sollte mindestens funktionieren für die Zukunft.
Eine zusätzliche Wandlung möchte ich vermeiden.

Ich hoffe das ist so korrekt beschrieben.

Gruß Stefan
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Beitragvon chriss0212 » 22.03.2017, 21:37

Hallo Stefan,

kann es sein, dass Du Online meinst?

Wenn Dir Tidal und Fesplatte reichen und es OK ist, von einem PC zu streamen, dann würde ich Dir Roon empfehlen. Die Filter musst Du natürlich vorher mit z.B. Acourate erstellen, kannst sie dann aber in Roon laden.

Mache ich auch so ;)

Man kann Roon wohl auch auf einem NAS installieren, habe ich aber noch nicht probiert.

Grüße

Christian
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Beitragvon wgh52 » 22.03.2017, 21:46

Hallo Stefan,

diese Frage hätte ich auch, allerdings glaube ich Du meinst Convolving als Teil der Übertragungskette, im Gegensatz zu off-line convolving, wobei Dateien convolved werden. Statt "in-line" habe ich das Verarbeiten des laufenden Datenstromes als "on-line convolving" bezeichnet gesehen: Alle Musikquellen von TV über NAS und CD bis Internetstream werden während der Übertragung, also on-line behandelt.

Ist's so gemeint?

Also Geräte mit digitalem Eingang und digitalem Ausgang, also ohne DAC, kenne ich persönlich nur wenige. OpenDRC von miniDSP ist eines mit DigIn und DigOut.
Das könnte für Dich passen, wenn Du mit den Kompromissen leben kannst: z.B. Verarbeitung von Samplerates bis zu 216 ks/s mit 24 Bit, allerdings wird mit einem ASRC IMMER auf 48 ks/s umgesamplet, HighRes kann also sein Potenzial nicht ausspielen. Die Netzteile sind "tuningwürdig".

Wichtig wäre halt Deinen Qualtätsanspruch zu verstehen.

Soweit mal fürs Erste.
Grüße,
Winfried

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Beitragvon koex » 22.03.2017, 22:17

Hallo Zusammen,

Ja sorry, on-line als Beschreibung passt!

Qualitative Einschränkung will ich vermeiden. Der Anspruch ist da eher hoch, wobei mein Musikgeschmack relativ rocklastig ist und dafür das letzte Prozent-Perfektion nicht zwingend notwendig ist. Viele Aufnahmen sind eher von bescheidener Grundqualität.....

Als qualitatives Beispiel zu A
Wenn ich vom Aufbau relativ hochwertig einen Lynx Hilo digital zwischen Streamer und DAC einschleife, kann ich über USB meinen PC über Asio-Treiber einbinden und dien Datenstream online bearbeiten.
Bei angepasstem PC Aufbau, wäre dann vermutlich sogar eine Fernsteurung per App möglich.

Damit könnte ich qualitativ sicher leben, ist aber auch relativ aufwendig. Sowohl kosteseitig, wie auch bei der Umsetzung, denn PC Experte bin ich nicht.

So etwas einfacher aufgebaut mit guter Qualität.....

Grüße
Stefan
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Beitragvon uli.brueggemann » 22.03.2017, 22:35

Es gibt ein Digitalkit basierend auf einem Raspberry für 300 Euro. Für Filter bis 65536 taps von 44.1 bis 192 kHz automatisch umschaltend.

Grüsse
Uli
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Beitragvon propwash » 23.03.2017, 13:39

Moin,

ich nutze den von Dr. Brüggemann angebotenen Raspberry Convolver den ich, aus Perfektionismus,
an den digitalen Ein- und Ausgängen auf 75 Ohm BNC Anschlüsse umbauen liess, zwischen meiner Digitalquelle und meinem DAC.

Läuft zuverlässig und solide. Ich kann Ihn uneingeschränkt empfehlen.

Viele Grüße,

Thorsten
propwash
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Beitragvon wgh52 » 23.03.2017, 14:19

Hallo Thorsten,

auf der Audiovero Website finde ich den
propwash hat geschrieben:... von Dr. Brüggemann angebotenen Raspberry Convolver ...
leider nicht. Würde gerne mehr lesen - hmmm...?

Grüße,
Winfried

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Beitragvon tovow » 23.03.2017, 15:42

Hallo,

es ist ein RPI und es kann nur die Cirrus Logic Audio Card sein.
Die als einzige digitale Ein- und Ausgänge hat.
Dank Matthias Reichl @HiassofT der stetig den Kernel kompiliert und den Driver eingebunden hat läuft die Soundkarte super. Der Driver ist jetzt sogar im offiziellen RPi-Kerneln 4.9. enthalten.

Beste Grüße
Theo
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Beitragvon koex » 23.03.2017, 19:28

Nabend,

Genauere Informationen zum Convolver Kit würden mich interessieren.
Die Anschlüsse in BNC fände ich ach gut.

Das ist vermutlich ein selbstständig bootendes Linux System. Außer Ein/Aus würde ich daran nichts verstehen, was mich etwas stört.

Gruß
Stefan
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Beitragvon Hironimus_23 » 23.03.2017, 20:06

Hallo Winfried,
wgh52 hat geschrieben:Hallo Thorsten,

auf der Audiovero Website finde ich den
propwash hat geschrieben:... von Dr. Brüggemann angebotenen Raspberry Convolver ...
leider nicht. Würde gerne mehr lesen - hmmm...?

Grüße,
Winfried

4040


Das sollte doch der Preamp 14 CleanVolver sein, der um einen Digitaleingang ergänzte und durch eine Cirrus Logic Audio Card modifizierte Preamp/Streamer/Cleaner von ABACUS.

Link: http://www.audiovero.de/preamp-14-cleanvolver.php

Viele Grüße,
Hironimus
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Beitragvon propwash » 23.03.2017, 23:18

Nabend,

genau, den Rasperry aus dem CleanVolver gibt es auch als Einzelkästchen.
Da kommt meiner übrigens auch her, Ich habe meinen CleanVolver zum streamenden Preamp 14
umgebaut und den ausgebauten Raspberry mit Dr. Brüggemanns und Lutzifers Hilfe in einen externen
Convolver verwandelt. Somit kann ich auch einen vermeintlich besseren DAC nutzen(Schiit).

Auch wenn nich nichts auf der Audio Vero Webseite steht: Das Kästchen wird auch fertig vertrieben.
Aber Achtung: Einfach so ausbauen ging nicht, wie ich feststellen musste. Lutz musste dafür noch 2 manuelle Schalter an di IOs löten.

Aber wie gesagt: Jetzt bin ich zufrieden.

Viele Grüße Thorsten
propwash
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Beitragvon tovow » 24.03.2017, 03:32

Moin Thorsten.

so ganz versteh ich dein Setup noch nicht.
Du gehst von deinem Raspberry PI Convolver in deinen DAC (Schiit) und dann in
den Preamp 14. Oder wie muss man sich das vorstellen?

Beste Grüße
Theo

Ps. Ich wollte deine „wie ich zum aktiven Hören kam“ Vorstellung lesen, aber niente.
Erzähl doch mal Jetzt über dein Setup und warum du Jetzt so zufrieden bist. :wink:
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Beitragvon totti1965 » 24.03.2017, 12:03

Hi Thorsten :D ,

Mich interessiert Deine Lösung sehr, brauch so etwas aber leider als 4-Kanal Setup, da ich für meine Selbstbau Dipole noch digitale FIR Frequenzweichen realisieren möchte. Geht dann wohl nur mit einer entsprechenden 4-Kanal Soundkarte.... und die klingen ja bestimmt alle schlechter als mein jüngst gebraucht erworbener G-Majik....... das ist mein Dilemma......

gruß,

Thorsten (der Wahre)
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