Online-Convolving

Ulis Mess- und Korrekturprogramm

Beitragvon freezebox » 24.03.2017, 12:32

Hallo Thorsten,

Das war meines auch...die Auswahl an Mehrkanalkarten mit passenden Treibern ist leider recht bescheiden und stark Kompromissbehaftet. Es gibt RPi Images, die über HDMI mehrkanalige Brutefir-Convolver ausgeben, und von P2 Media sogar einen Mehrkanal Pi HAT DAC der daraus analogen Sound macht, aber mit geringerer Filterlänge und ohne Digitaleingang...

Ich habe mich aus diesem Grund für eine analoge Aktivweiche entschieden, und mit einer Über-Alles Korrektur eben die Phasen soweit möglich entzerrt. Bin sehr zufrieden damit, und kann mich jetzt an der großen Auswahl an hochwertigen 2-kanaligen DAC´s (und convolvern) erfreuen.

Grüße,
Jörn
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Beitragvon wgh52 » 24.03.2017, 12:43

Hallo Thorsten (der Wahre),

vier Wege FIR Weiche und voller Genuß des G-Magic DAC sind nicht nur ein Dilemma, sondern schließen sich eigentlich von vornherein aus. Denn wenn man hinter dem Magic nochmal AD wandeln muss um dann 4-Wege FIR DSP zu trennen muss man ja auf jeden Fall 4x DA wandeln, je rechts und links. Auf G-Magic DAC Niveau wird das eine signifikante Investition, eine 4-Kanal PC Soundkarte wird mMn sicher nicht das leisten was der G-Magic schafft. Regionen wie DEQX und Trinnov könnten da eher hinreichen oder PC Digital-Out Lösungen über "gefilterte" SPDIF/AES oder USB Verbindungen zu vier guten Stereo-DACs.

my 2 cents worth

Grüße,
Winfried

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Beitragvon Hornguru » 24.03.2017, 13:13

Schöne Idee die Soundkarte mehrkanalig digital an externe wertige DAC zu übergeben.

Aber... welcher Hifi Stereo DAC kann Endstufen antreiben?

<500 Ohm (besser <200)
>5 Volt RMS (besser >10)
Kein Einschaltploppen
24/96 versteht sich

:?
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Beitragvon wgh52 » 24.03.2017, 14:01

Hallo Josh,

ich nehme mal an Du antwortest auf meinen Beitrag. Deine Antwort verunsichert mich dann doch etwas...

Bedeutet sie, man kann z.B. diese D/A-Wandler nicht an Endstufen betreiben? Oder denkst Du an eine bestimmte Art Endstufen oder DA Wandler?

Selbst die Endstufen in meinen alten Omegas laufen mit DAC & Streamer Ausgangspegeln und Quellimpedanzen. 8)

Wär schon Deine Antwort besser zu verstehen :cheers:

Grüße,
Winfried

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Beitragvon h0e » 24.03.2017, 15:08

Hallo,

der G-Majik ist auf der DAC Seite ungetuned, das geht laut Gert nicht (so wie beim Akurate).
Insofern bezieht sich die Gertifizierung beim Majik besonder auf Stromversorgung und Clockbereiche,
von denen in erste Linie dort der Digitalteil profitiert.
Daher eignet sich der G-Majik natürlich schon als digitaler Zuspieler,
man braucht eben anschließend einen Convolver mit 4-kanaliger Ausgabe.
Ein Dilemma sehe ich nicht, bzw. dies ist nicht kleiner oder größer als bei PC Betrieb,
nur die Schnittstelle USB vs. SPDif ändert sich ggf..

Grüsse Jürgen
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Beitragvon totti1965 » 24.03.2017, 21:36

Danke Jürgen, Winfried und Josh!

Meiner Meinung nach wird es wohl darauf hinauslaufen, das ich den "neuen" G-Majik in die Zweitanlage integriere und mich beim Thema Computerhifi erst mal mit "kleineren Brötchen" zufrieden geben werde. Auch eine gebrauchte Thel Weiche (analog) wäre eine heftige Überlegung Wert.

Meine Dacapos mit den Linkwitz-Dipolwoofern liefen damals, als ich mich in diese Schallwandler verliebte übrigens über eine Quelle, die eine Apogee Rosetta Soundkarte beinhaltete und für den Bassbereich war dann ein Audiovolver (mit seiner Mittelklassekarte) zuständig.

Tatsächlich mus man die 4 Kanäle ja irgendwie regeln... Das hat ein SPL Lautstärkeregler aus dem Studiobereich erledigt. Kostenpunkt noch mal EUR 1.700,--.

Klanglich sehe ich die Apogee Rosetta nicht ganz auf Augenhöhe mit einem G-Linn.

Als reiner Digitalzuspieler für einen kleinen Computer wär der Linn ja ohnehin fast zu schade (hat ja ein Gesamtniveau (vom LAN Eingang zum Analog Ausgang) besser als ein Original Akurate).
Gruss,

Thorsten
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Beitragvon pschelbert » 25.03.2017, 13:07

Hallo

Streaming wie Qobuz, Spotify, Tidal ist eigentlich nur eine andere Quelle. Wenn Raumkorrektur mit anderen Quellen läuft müsste ja grundsätzlich nur dafür gesorgt werden, dass die neue Quelle Streaming auch zugeschaltet werden kann. Sonst müsste sich da an der Korrektur gar nichts ändern.

Ich schalte z.B. nur im JRiver die Quelle um und alles sonst bleibt gleich (Filter, Frequenzweiche, DAC, Amp etc.).

Freundliche Grüsse

P. Schelbert
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Beitragvon wgh52 » 11.08.2017, 11:46

Hallo liebe online-Falter,

nachdem ich im MC-1.2 bidirektional USB-DDC Thread den MC-1.2 voll-duplex Betrieb klären/realisieren konnte, ergab sich die Frage wie ich einen über USB hereinkommenden Audiodatenstrom im Win7-PC "convolven" kann, bevor er wieder über USB hinausgeschickt wird. Dieser Datenstrom "fließt ja einfach immer", hat kein Start oder Stop, es gibt keine Playlist oder Verzeichnisse oder was auch immer...

Zur Verdeutlichung:

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Quellen können CD-Player, TV, AD-Wandler usw. sein, die ständig "senden". "Insert" bedeutet, dass ich am CAS, der die dig. Quelle wählt, die Umleitung "Convolver" wie ein digitales Effektgerät in den Datenstrom einschleifen oder dieses überbrücken kann.

Also: Mit welcher Win7-PC Software geht das? ... und wie kann ich in diese ein Acourate Filter einbinden?

Danke und Grüße,
Winfried

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Beitragvon Matty » 11.08.2017, 12:11

Hi Winfried,

da muss ich jetzt mal ganz naiv zurückfragen:

Geht das nicht am einfachsten über den AcourateConvolver?

Viele Grüße
Matthias
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Beitragvon wgh52 » 11.08.2017, 12:36

Danke für die Naivität Matthias! :cheers:

Ich kannte bisher nur den Namen Acourate Convolver und hab jetzt mal auf Ulis Website nachgelesen. Ja, die S/W macht, unter vielen anderen Sachen, die ich momentan (noch) nicht zu brauchen glaube, auch Convolving. Von daher ist der Acourate Convolver auf jeden Fall für die endgültige Lösung im Rennen, falls ich eine solche dann mache. Aber vielleicht gibt's ja noch weniger funktionsmächtige Alternativen, denn ich will ja erstmal nur Probieren ob sich online convolving in meinem spezialisierten Anwendungsfall überhaupt lohnt. (Falls ja, mache ich dazu ein eigenes Thema auf.)

Danke!
Winfried

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Beitragvon uli.brueggemann » 11.08.2017, 13:39

Winfried,

Du kannst ja den AcourateConvolver herunterladen und als Testversion installieren. Dann mit Acourate die Filter ins passende CPV-Format wandeln und schon rennt der Test. :wink:

Grüsse
Uli
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Beitragvon wgh52 » 11.08.2017, 13:46

Oh! Danke für den Hinweis Uli!

Grüße,
Winfried

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Beitragvon johnny99 » 18.09.2017, 08:24

Hallo,

EuqalizerAPO wäre auch eine Möglichkeit. Kann nicht so viel wie Acourate Convolver, kostet dafür aber auch nix. Achtung: Geht nicht mit ASIO, da es auf einer anderen Soundarchitektur aufsetzt (-> APO)

Gruß, Christian
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