Allgemeiner Erfahrungsbericht eines Laien

Ulis Mess- und Korrekturprogramm

Beitragvon Trinnov » 24.03.2017, 15:27

Hallo zusammen,

ich möchte euch dazu ermutigen, dass ihr euch auf Acourate einlasst.
Es ist machbar.
Mit ein wenig einlesen, findet man sich schnell zurecht.
Ich hatte nach zwei Tagen erste Ergebnisse. Die Makros machen es einem auch sehr einfach.
Zuerst hatte ich die Filter Files als Wav-Dateien in den Convolver von Jriver eingebaut.
Zwei Tage später habe ich mir dann noch die Acourate Convolver Lizenz geholt.

Klanglich natürlich deutlich besser als der Convolver in Jriver.
Schon wegen der genialen Flow-Funktion ein must-have.
Außerdem finde ich dass der AcourateConvolver leichter in das System zu integrieren ist, wie die WAV-Dateien in Jriver.

Viele Grüße,
Horst
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Beitragvon Hornguru » 24.03.2017, 16:24

Wir könnten auch gerne mal einen Sammel-Threat aufmachen und uns geographisch zu gruppieren zwecks Austausch. Man könnte sich treffen um Features und Wissen auszutauschen.

Nicht als "richt mir mal mein Setup zuhause ein" .... das ist zu viel Arbeit und Ulis Baustelle :)
Aber für die DIYler vielleicht interessant. Wie mache ich meine Weiche. Wie rotiere ich, blabla...
Denke erste Gehhilfen überwinden die Hemmschwelle.

Ich wäre für Saar-Pfalz-Rhein-Hessen zu haben.

Grüße
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Beitragvon pschelbert » 24.03.2017, 17:08

Hallo

gut ist auch das acourate-wiki. Ist zwar noch nicht vollständig fertig, die Doku ist aber so schon sehr hilfreich.

http://www.audiovero.de/acourate-wiki/doku.php

Peter
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Beitragvon Hornguru » 24.03.2017, 18:43

wie kann man da eigentlich reinschreiben? Nur mit Account? Normal ist die Wiki-Idee doch Offenheit... :|
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Beitragvon pschelbert » 24.03.2017, 18:51

Uli fragen ich habe nur gelesen

Peter
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Beitragvon thorsten » 28.03.2017, 11:10

Hallo zusammen,

ich muß mich auch outen: ich habe zwar Acourate und für meine vollaktiven 3-Wege Boxen im Heimkino verwendet (17 prozessierte Kanäle mit Jriver...), aber klanglich bin ich mit verschiedenen Zielkurven nicht da hin gekommen, wo ich wollte: immer brutal zu bassschwach (2x20er TT pro Box...). Mittel- und mit leichten Abstrichen Hochton waren toll!
Deswegen habe ich momentan auf teilaktiv und Frequenzweiche über Jriver umgerüstet.
Ich wollte jetzt wieder einen Versuch starten, aber kriege den Subwoofer nicht gescheit hin (ist eine andere Geschichte), sodaß das Rantasten noch auf sich wartet.

Aber: ich will es wieder haben, weil es definitiv was bringt! Also: weiter versuchen, hophop :wink:

Schönen Gruß

Thorsten
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Beitragvon Fujak » 28.03.2017, 11:49

Hallo Thorsten,

es gibt bestimmt einige im Forum, die Dich dabei gerne unterstützen. Um Dich mal aus Deinem Vorstellungsthread zu zitieren:
(...), aber nun habe ich ja einen gescheiten Thread, der immer mal wieder aktualisiert gehört. :cheers:

Das war übrigens dort Dein letzter Eintrag - im Jahre 2013. :wink:

In diesem Sinne :cheers:
Fujak

Edit PS.: Ich habe gerade gesehen, Du bist bereits tätig geworden und hast einen eigenen Thread zu Thema Subwoofer-Einbidung eröffnet. Prima.
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Beitragvon Hornguru » 28.03.2017, 13:33

thorsten hat geschrieben:immer brutal zu bassschwach


Oft ein Zeichen sehr guter Abstimmung ;)

Man muss dem Ohr auch Zeit zur Re-kalibrierung geben.
Seit Acourate brauche ich auf der HighEnd immer eine Packung Aspirin für Unterwegs...
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Beitragvon pschelbert » 28.03.2017, 21:20

Hallo

auf der HigEnd ev. auch Valium ist zur Beruhigung der Nerven...

Bass: ich habe festgestellt dass der Bass auf Aufnahmen teilweise unglaublich stark ist (Toningenieur hatte wahrscheinlich Abhöre ohne Bass und dann den Bass gewaltig aufgedreht), oder aber Bass gar nicht vorhanden.
Zur Einstellung eine akustische Aufnahme ranziehen die sehr gut abgemischt ist.
Danach halt je nach Aufnahme Bass rauf und runterregeln beim Musikhören.

Peter
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Beitragvon Kawumm » 11.06.2017, 18:47

uli.brueggemann hat geschrieben:
Acourate Filter können jedoch mit vielen Convolver-Programmen verwendet werden. Da muss der Anwender ebenfalls drüber nachdenken, wie das dann richtig implementiert wird. Ich weiss ja nicht von vornherein, was für ein Convolver verwendet wird.

Grüsse
Uli



Hallo

Die Software Accurate schwirrt mir schon länger auf meinem HiFi Radar herum , das Problem dabei sind meine 2 persönliche Prefencen. die da wären :

OSX & Audirvana 3

Das Messen und erstellen müsste doch über Bootcamp funktionieren und wenn die Filter abgespeichert sind , über einen Convolver nutzbar . Ein Convolver wäre z.B. doch Pedalboard2

FUNKTIONIERT sowas , bis jetzt ist das nur Recherche übers Internet und keine praktische Erfahrung.

Bei Audirvana3 ist auch das Remote für Qobuz eingebunden .

sonnige Grüsse

Otto
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Beitragvon uli.brueggemann » 12.06.2017, 08:27

Mit Bootcamp/Windows sind Messen und Filtererstellung kein Problem.
Die erstellten Filter können dann auf dem Mac mit geeigneten Convolver-Plugins verwendet werden.
Pedalboard2 kenne ich derzeit nicht. Andere mögliche AU plugins sind Liquid Sonics Reverberate, Mellowmuse IR1A, LAConvolver. Vermutlich gibt es noch weitere Plugins, dazu ist evtl. eine Suche bei KVR sinnvoll.
JRiver for MAC kann ebenfalls Acourate-Filter verarbeiten.

Grüsse
Uli
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Beitragvon Hornguru » 12.06.2017, 09:28

Moin. Pedalboard ist Leid und Segen :)

Es ist ein kleines kostenloses Spielzeug eines Privatentwicklers.
Grafisch wunderbar einfach aufbereitet, mehr selbsterklärend geht nicht.
Man hat links ein Eingangssymbol, rechts Ausgang und in die Mitte setzt man sich den Filter.
Dann zieht man strippen von Eingang zu Ausgang mit der Maus, wie ein Kabel :) Coole Idee.
Es ist in einer Sekunde gestartet und frisst kaum ressourcen.

Anfangs Ein- und Ausgangs-Soundkarte in den allgemeinen Einstellungen setzen. Convolver Plug In laden. Los gehts.

Aber.... manchmal will es nicht und man klickt zwei mal. Es speichert nicht automatisch und erinnert nicht ans Speichern.
Manchmal hat es mir Dateien nicht mehr geöffnet. Nach einem Monat kam kein Ton mehr raus. Keine Ahnung warum :shock:
Also es ist imHo der beste Einstieg zum begreifen wie ein Convolver funktioniert. Und dann steigt man auch schnell um :)

Das Apple AU tool scheint mir einen Test wert, wenn ich dazu komme.

Gruß
Josh
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Beitragvon bvk » 12.06.2017, 10:51

Hallo Josh,
Apple AU Tool? Ich nehme an du meinst AuLab. Das ist in der Tat ein verborgenes Juwel, aber es ist keine Faltungsengine, sondern ein Host für AU Plugins. Man muss also ein entsprechendes Plugin besitzen, und es muss als AudioUnit vorliegen. Das Pedal muss ich auch mal anschauen. Nur wenns nicht richtig tut und einem womöglich die Lautsprecher zerfetzt... alles schon erlebt.
Grüße Bernd

PS auf Audirvanas Webseite habe ich was interessantes entdeckt: angeblich wendet AV Plugins bereits beim Laden in den Ram an. So wird Rechenlast während der Wiedergabe vermieden.

Grüße,
Bernd
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Beitragvon Hornguru » 12.06.2017, 12:40

Ja Host wie auch immer :)

Klar braucht man das PlugIn. Aber LAConvolver hat sich als so idiotensicher zuverlässig "1 klick läuft " erwiesen... da kommt mir nix anderes mehr
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Beitragvon Hornguru » 12.06.2017, 13:30

Ach übrigens, ganz nett:

http://archimago.blogspot.de/2015/11/measurements-digital-room-correction.html

Es ist zwar viel geschrieben, für ein sehr einfaches 0815 Setup, aber trotzdem interessant.

Lautsprecher vorher / nachher mit Acourate:

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Dagegen mit DRC Designer korrigierte Messung:

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:shock:

Gut dass DRC nicht zu viele Knöpfe hat bei denen man was falsch machen kann.
Das Programm machts schon von alleine falsch :cheers:
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