Fujak (Neumann KH 420 + Subwoofer Teufel M11000)

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Beitragvon Horse Tea » 20.05.2017, 20:12

Bernd Peter hat geschrieben:Hallo Stephan,

Mir geht es primär darum, endlich auch einem PC dieselben highendigen Töne entlocken zu können,
wie ich sie von den besten CD-Laufwerken gewohnt bin.

mehr Ansprüche hast du nicht? :roll:

Hallo Stephan,

:cheers: Deine Bemerkung läßt mich jetzt auch outen, obwohl mir das in diesem erlauchten Forum sehr schwer fällt. Ich habe es bisher nicht erreicht, dass meine Streaming Lösung (Trinnov Amethyst intern, kein USB) besser klingt als mein AVM Laufwerk (beide an Meitner DAC und Afis 2x). Die Gründe dafür sind mir nicht klar. Bei mir kann ich gut mein mangelndes technisches Verständnis anführen, aber wenn Du auch in das Horn bläst, horche ich auf. Bei mir klingt die gleiche? Aufnahme HighRes via Netzwerkabel vom PC nicht wirklich besser (nämlich gleich), als CD. (Vorsicht, ich kenne auch zwei weibliche Goldohren, an denen ich meine messe.) Ich arbeite daran auch schon lange, und bleibe weiter dran, aber es ist für mich sehr interessant, Deinen Beitrag (und den von Bernd-Peter) zu lesen.

Viele Grüße
Horst-Dieter
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Beitragvon SolidCore » 20.05.2017, 20:23

Hallo Horst-Dieter

Ja. Und ich stehe dazu. Sobald man verschiedene CD-Laufwerke vergleicht, findet man schnell heraus,
das Digitalausgang nicht gleich Digitalausgang ist. Der angeführte Denon war eine Paradebeispiel dafür.
Hat man sich dann einmal an bedeutend bessere gewöhnt, kann man nicht mal eben mit einer PC oder Streamerlösung das gleiche erreichen. Hatte mir spasseshalber auch mal einen Auralic herangezogen, weil ich die Steuerung mit einem PAD absolut geil finde. Aber nicht auf Kosten des Klangs.

Trotzdem, und um auch wieder zum thema zu kommen, kann man mittlerweile mit einem PC über verschiedene Wege wunderbar Musik hören, und auch auf hohem Niveau. Vor einigen Jahren entweder undenkbar, oder sündhaft teuer.

Möchte Fujaks Beitrag aber nicht unnötig mit anderen themen zumüllen. Von daher möchte ich abweichende Themen hiermit beenden.

Gruss
Stephan
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Beitragvon Fujak » 21.05.2017, 07:42

Hallo Robert,
rpaul hat geschrieben:Guten Morgen Fujak,
ein sehr interessanter​ Bericht!
Falls du für deine geplante I2S-Anbindung noch nach Kabeln Ausschau hältst: Ich kann das hier empfehlen:
http://www.apolloa-v.com/50-off-sale-ap ... -ethernet/
(War nach 5 Werktagen hier und keine Versandkosten - als ich vor 1,5 Wochen gekauft hatte.)
Mir fehlt zwar der Vergleich zu anderen höherwertigen Kabeln, aber seitdem ich dieses hier zwischen den SU-1 und den A20H gesteckt habe, höre ich meine Musik quasi "neu".....

Danke für Deinen Tipp; in der Tat bin ich noch am Überlegen, welche Kabel ich am besten einsetze. Das von Dir macht auf den ersten Blick einen sehr guten Eindruck.

rpaul hat geschrieben:Viel Spass in München!
Robert

Danke, den hatte ich! Mehr dazu u.a. im Thread "10MHz-Masterclocks in der Diskussion" und - wenn ich heute noch dazu komme - im SOtM-Thread.

Grüße
Fujak
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Beitragvon Fujak » 21.05.2017, 07:52

SolidCore hat geschrieben:Hallo Fujak

Ein sehr interessanter Bericht. Betreibe ich meinen F-1 doch "nur" mit dem S11 Zerozone Netzteil.
Bin trotzdem schon sehr zufrieden damit.
Dein Bericht liest sich sehr spannend, ich habe nun ebenfalls Bauteile für ein Akkunetzteil bestellt.
Möchte dies aber im Automatikmodus" aufbauen, also ohne externes Akku laden oder ins Gehäuse eingreifen zu müssen. Nennen wir es bedienfreundlich. Als Akku dient ebenfalls ein LifePo4, der automatisch geladen wird,
aber mittels Schalter vom Lader getrennt werden kann, um "Akku pur" hören zu können.
Bin mehr als gespannt über das Ergebnis.

Das hört sich vielversprechend an - vor allem in Bezug auf die Benutzerfreundlichkeit. Ich gebe allerdings zu bedenken, dass jede Art von Mess-/Reglerelektronik im Stromweg Einfluss auf den Klang haben kann. Da muss man m.E. genauer untersuchen, wie die entsprechende Elektronik beschaltet ist, um das einzuschätzen - und am Ende natürlich auch die Ohren einsetzen. ;-)

SolidCore hat geschrieben:Beim Lesen deines Berichts kamen mir folgende Fragen:
- Wie gut würde statt dem Akku ein zweites, eigenständiges S11 für die Einspeisung der Clock im Vergleich zu einem Akku abschneiden?

Meine Klangvergleiche zwischen Akku und Netzteil sind eindeutig pro Akku. An diese Performance kommt das ZeroZone-Netzteil nicht heran - leider.

SolidCore hat geschrieben:- Macht es sich wirklich klanglich bemerkbar, wenn man den DC-DC Converter entfernt und dort 5V einspeist, statt 3,3V hinter dem Regler?

Zwischen DC-DC-Umsetzer und dem ADI150 liegen noch einige elektrisch relevante Stationen, die Unruhe auf die Leitung bringen - allen voran der Xilinx-Chip. Bei meinen Experimenten ergibt sich bei der Direkteinspeisung der Clocks die bessere Performance.
Ideal wären beide Maßnahmen. Allerdings sind wir dann bereits bei drei unabhängigen Akku-Stromquellen. Vielleicht probiere ich das auch noch aus... :lol:

SolidCore hat geschrieben:- Lohnt es klanglich, den USB Part ebenfalls mittels LifePo4 zu versorgen, statt dem Zerozone S11 ?

Auch hier gleiche Antwort wie bei Deiner ersten Frage: Der Akku ist dem ZeroZone-Netzteil klar überlegen. An jeder Stelle, an der Du statt eines Akkus ein ZeroZone-Netzteil einsetzt, nimmst Du leider deutlich hörbare Abstriche in der Klangperfomance in Kauf.

Grüße
Fujak
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Beitragvon Tinitus » 21.05.2017, 08:51

Hallo Fujak,

Erst mal Glückwunsch und Respekt für dein neues Projekt. Eine Frage zur Stromversorgung des Singxer bzw. Ader Verwechlungsgefahr der 5 V und 3,3 V Hohlsteckerbuchsen, wäre es möglich gewesen zwei unterschiedliche (Durchmesser) zu verbauen oder wäre das einer guten Kontaktierung zu abträglich?

Gruß

Uwe
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Beitragvon SolidCore » 21.05.2017, 09:29

Hallo Fujak

Uwe hat mich grade darauf gebracht. Die typischen vernickelten DC Hohlstecker und Buchsen werden dem ganzen irgendwie nicht gerecht. Von Oyaide gäbs z.B vergoldete Hohlstecker, auf die schnelle habe ich leider kein passendes, hochwertiges Gegenstück als Buchse gefunden.
Bei Projekten dieser Größenordnung würde ich mindestens 7N Kupfer, oder Echtsilber als DC Kabel verwenden.
Dabei tuts mir in der Seele weh, eine wacklige Billigbuchse ins F-1 Gehäuse einzubauen.
Eine möglichst vergoldete, verlustfrei kontaktierende 2-Pol Buchse jeglicher Art, die ins F-1 Gehäuse passt,
fehlt mir noch in meiner Planung. Dabei sollte der Minuspol nicht gegen Gehäuse liegen.
Vorschläge natürlich willkommen.

Gruss
Stephan
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Beitragvon Fujak » 21.05.2017, 09:51

Hallo Uwe und Stephan,

ich habe lange darüber nachgedacht, wie man diesem Problem gerecht werden kann. Denn wie Du, Stephan, richtig bemerkst, muss es eine gegen Gehäuse isolierte Buchse sein. Ich hatte schon an Cinchbuchsen als Alternative gedacht, weil deren Kontaktfläche größer ist und diese problemlos auch als isolierte Variante erhältlich sind. Dagegen spricht der große Durchmesser, der sich wegen des Innenaufbaus des Gehäusees nicht einbauen lässt.
Von einer Variante mit vergoldeten Kontaktflächen verspreche ich mir aufgrund des größeren Übergangswiderstandes bei Gold nicht allzuviel, abgesehen davon, dass die Beschichtung bei den meisten nach 20mal Abziehen und Aufstecken bereits deutliche Abnutzungserscheinungen zeigt. Einziger Vorteil ist die Korrosionsfestigkeit.

Viel wichtiger finde ich einen kräftigen und flächigen Kontaktschluss. Der ist bei dieser Buchsenvariante gegenüber den üblichen Hohlsteckerbuchsen fühlbar mehr gegeben (da war ich echt überrascht, da wackelt nichts, die sitzt relativ stramm drin). Insofern für mich die beste aller zweitbesten Lösungen. Die erstbeste ist für mich nach wie vor eine Direktverbindung ohne Kontaktstellen, d.h. auf die Platine gelötet.

Man muss übrigens auch die Größenordnungen sehen, in denen sich hier die klanglichen Unterschiede - wenn überhaupt - abspielen. Demgegenüber sind die Fragen, wo ich mit welcher Spannungsquelle auf der Platine eingreife, viel deutlicher hörbar.

@Uwe: Zwei unterschiedliche Stecker bieten sicher den besten Schutz vor Verwechselung.

Grüße
Fujak
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Beitragvon hafaxx » 24.05.2017, 11:54

Hallo zusammen,

ich habe jetzt seit ca. 6 Monaten einen Singxer SU-1 als DDC im Einsatz. Das ganze hängt über Stephans 7N-Kabel an meiner Vibex-Leiste. Bin von der Performance (auch ggü. dem afis) eigentlich begeistert, aber bekanntlich geht es ja immer noch einen Tick besser.
Daher meine Frage, ob es hier jemanden gibt, der vielleicht über ähnliche Tuningerfahrungen wie beim F-1 berichten kann?

Beste Grüße

Sven
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Beitragvon Fujak » 24.05.2017, 12:06

Hallo Sven,

im CA-Forum (https://www.computeraudiophile.com/foru ... -su-1-ddc/) wird über einige offenbar wirkungsvolle Modifikationen am Netzteil des SU-1 diskutiert. Dieses Modell hatte ich auch in Erwägung gezogen, mich aber für den F-1 entschieden, der letztlich ein SU-1 ohne Netzteil, Display und mit nur einem SPDIF-Ausgang darstellt - für mich als Akkufizierer damit das interessantere Modell.

Grüße
Fujak
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Beitragvon hafaxx » 24.05.2017, 14:43

Hallo Fujak,

danke für die schnelle Antwort. Werde es wohl mal mit einem UltraCaps-Upgrade versuchen...

Grüße
Sven
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Beitragvon Fujak » 24.05.2017, 16:55

Hallo Sven,

interessantes Projekt. Würde mich freuen, wenn Du darüber in Deinem Vorstellungsthread berichten würdest.

Grüße
Fujak
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I²S-Output für den Singxer F-1

Beitragvon Fujak » 05.06.2017, 06:43

Hallo zusammen,

Fujak hat geschrieben:Soweit der Zwischenstand. Als nächstes folgt dann die I²S-Anbindung an meinen DAC. Denn wie man auf dem zweiten Bild von oben erkennen kann, beherbergt die Platine des F-1 bereits den entsprechenden I²S-Bus. Ich werde berichten, sobald die entsprechenden Teile eingetroffen und verbaut sind.

Gestern war ein regnerischer Tag - ideale Gelegenheit, den I²S-Anschluss endlich umzusetzen. Ich verwende ein Cat5 UTP (AWG24), deren Leitungen ich direkt auf die Platine lötete (Länge etwa 30cm).

Resultat: Es ist dem SPDIF-Ausgang eindeutig überlegen, obwohl ich mit dem Oyaide FTV520 mit WBT-Steckern sicher kein schlechtes SPDIF-Kabel verwende. Unbedingt empfehlenswerter Schritt, wenn der eigene DAC I²S-Eingang hat. Noch ein Tipp dazu: den SPDIF Output mit einer Abschlusskappe versehen (ich verwende die Caps von Telos), das macht den Klang noch ein bißchen körperhafter und ruhiger.

Man könnte nun noch experimentieren mit unterschiedlichen Leitungsqualitäten und Schirmungsarten für die I²S-Leitung. Der nächste Regen kommt bestimmt...

Grüße
Fujak
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Beitragvon chriss0212 » 08.06.2017, 09:30

Hallo Fujak...

danke dafür, dass Du all Deine Schritte mit uns teilst...

...und hier mein "vorläufiges" Resultat ;)

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Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Fujak » 08.06.2017, 10:51

Hallo Christian,

Glückwunsch, das sieht tatsächlich nach einem funktionierenden Gebilde aus. Mehr dazu in Deinem V-Thread.

Grüße
Fujak
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Beitragvon Hans-Martin » 08.06.2017, 11:44

Fujak hat geschrieben:Gestern war ein regnerischer Tag - ideale Gelegenheit, den I²S-Anschluss endlich umzusetzen. Ich verwende ein Cat5 UTP (AWG24), deren Leitungen ich direkt auf die Platine lötete (Länge etwa 30cm).

Hallo Fujak,
das letzte Bild von Christian sieht nach kürzeren Leitungen aus.
30cm können schon grenzwertig sein. Ich sehe leider keine verbindliche Norm für I²S-Leitungen, deren Terminierung oder Steckverbinder.

Der Blick auf die Leiterplatte zeigt Widerstände vor den I²S-Leitungen, da kommt die Frage auf, ob auch auf der Gegenseite Widerstände die Leitungen abschließen.
Philips legt nur die Schwellwerte für Low und High fest, sagt (1986) aber auch, dass längere Leitungen nicht vorgesehen sind, sondern das I²S-Format für kurze Verbindungen gedacht ist, zwischen Logik mit TTL-Pegel.
Die Nennung von 2,4V zeigt allerdings, dass Terminierung vorgesehen ist, was mir angesichts der Qualitätsansprüche hier bei Twisted Pairs mit 100-120 Ohm sinnvoll erscheint.
Man könnte nun noch experimentieren mit unterschiedlichen Leitungsqualitäten und Schirmungsarten für die I²S-Leitung. Der nächste Regen kommt bestimmt...

Christians Bild von seiner Konstellation zeigt, dass kürzere Leitungen möglich sind, ich würde die Singxer Leiterplatte mit kurzen Verbindungen elastisch über der DAC-Eingangsplatine im selben Gehäuse zwischen den Trennwänden aufhängen und die Leitungslänge auf unter 8cm reduzieren.
...und den SPDIF Output nicht mit einer Abschlusskappe versehen, sondern mit einem Stecker (Metallgehäuse), in dem ein 75 Ohm Widerstand den Ausgang ordentlich abschließt, notfalls 2 parallele 150 Ohm.
Grüße Hans-Martin
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