Bernd Peter (Dynaudio Focus XD 200)

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Beitragvon Bernd Peter » 01.09.2017, 15:17

Hallo,

wie Horst bei mir so im Hörsessel saß und wir die gezeigte CD abspielten, habe ich mir doch etwas schwer getan, solch eine kraftvolle Männerstimme meinem eher schlanken Gast zuzuordnen.

Wie macht er das nur?

Gruß

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Beitragvon Bernd Peter » 03.09.2017, 18:15

Hallo,

neben meinem SD Cardplayer betreibe ich 3 Audionetzwerkketten an der Focus XD 200.

Durch die verschiedenen Ausbaustufen lassen sich die im Laufe der Zeit herausgefundenen Optimierungsmöglichkeiten hörbar gut nachvollziehen.

Da wäre die Einstiegsvariante mit Linn Sneaky, Synology DS 116, einem Belkin Router und als Controlpoint ein Trekstor Mini PC W1 mit Monitor (kann natürlich jederzeit durch ein Tablet ersetzt werden). Alles mit Normalnetzteilen betrieben.

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Mit dem ersten Audionetzwerk läßt sich Rock/Pop/Jazz/Soul/usw. sehr gut anhören, ein ausgeglichenes, ruhiges und in seiner Art recht schönes Klangbild schafft Wohlgefallen.

Allein bei klassischer Musik kommt keine rechte Freude auf, hier fehlt die gebotene Natürlichkeit, erkennbar an Maskierung und Bedecktheit. Die Töne wirken bei den Instrumenten leicht aufgedickt, sie kommen nicht ausreichend aufgelöst daher.

Dann die neuere Lösung mit NAS Eigenbau auf Win Server 2012 Basis und LWL Direktanbindung über einen TP-Link Konverter zum microRendu und von dort über den Regen zum ART Legato. Über den Belkin Router ist der Controlpoint (Trekstor Mini PC W1) angebunden.
Das NAS und der Router werden mit einfachen LInearnetzteilen versorgt, der Rest läuft mit Akkus.

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Hier kommt der Klassikliebhaber schon auf seine Kosten. Mehr Rauminfos und Klarheit, das Ein- und Ausschwingen der Töne ist besser gelungen, alles wirkt lebendiger und greifbarer.

Es ist ein Mehr an Musik im Raum, das man sofort nicht mehr missen möchte.

In der letzten Ausbaustufe, einige Seiten vorher schon in Teilen vorgestellt, wurde das Eigenbau NAS in der Spannungsversorgung verbessert, der microRendu durch einen Eigenbaurenderer mit LWL Anbindung und der ART Legato durch das AFI USB ersetzt.

Da ein Forenkollege aus der Bamberger Ecke dieses 3.Konzept ebenfalls angegangen ist und es auf die Spitze getrieben hat, wäre eine Vorführung seines Arbeitsergebnisses beim Forentreffen sicher eine echte Bereicherung. Oder Daniel?


Gruß

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Beitragvon Koala887 » 07.09.2017, 16:09

Mein lieber Bernd,

Bernd Peter hat geschrieben:Da ein Forenkollege aus der Bamberger Ecke dieses 3.Konzept ebenfalls angegangen ist und es auf die Spitze getrieben hat, wäre eine Vorführung seines Arbeitsergebnisses beim Forentreffen sicher eine echte Bereicherung. Oder Daniel?

du verkaufst da schon wieder Sachen, welche noch gar nicht fertig sind! :roll:
Der XMOS Chip ist zwar inzwischen programmiert und läuft, aber die komplette Lade- und Versorgungsschaltung für den PC existiert bis jetzt nur auf dem Papier...
Momentan habe ich also genau den gleichen Kabelverhau wie du. :mrgreen:

Sollte es aber bis zum Treffen fertig sein, steht einer Vorführung natürlich nichts im Wege. :cheers:

Schöne Grüße
Daniel
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Beitragvon Bernd Peter » 08.09.2017, 09:28

Hallo Daniel,

Momentan habe ich also genau den gleichen Kabelverhau wie du.


Elektronik muss atmen, sonst klingt es bedeckt.

Gruß

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Beitragvon Bernd Peter » 22.09.2017, 12:28

Hallo,

ein kleiner, aber sehr wirkungsvoller Eingriff beim audio gd DAC NFB-10.2 mit dem USB-32 Modul:

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Umstellung auf Betrieb mit einem 10Ah 3,2V LiFePO4 WINA Akku.

Natürlich am USB-32 direkt verlötetes Solid Core Kupfer Kabel und Bananensteckerverbindungen an der Rückseite.

Bohren, Isolieren der Buchsen und die etwas kniffeligen Lötarbeiten: ca. 2-3 Stunden für bewährte DIY Fachleute wie Friedemann.

Eingebunden in mein Audionetzwerk mit dem microRendu, getestet über meinen Hifimankopfhörer, erstaunt mich die verbesserte hohe Auflösung im Klangbild doch sehr.

Dicke Empfehlung an audio gd DAC Besitzer.

Gruß

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Beitragvon Bernd Peter » 18.10.2017, 18:03

Hallo,

Sonore ist Network Player Partner von Audirvana, siehe

https://audirvana.com/?page_id=4289.

Die Software gibt es bisher lediglich für Mac OS X.

Sie hat den iZotope 64bit SRC onboard und kann MQA.

https://audirvana.com/

Nicht schlecht, muss probiert werden.

Für den Test dieses Alternativaudionetzwerkes habe ich mir deshalb nach einigen Tagen mit Hackintoshversuchen ein MacBookAir5.2 mit High Sierra bei ebay - sehr günstig - besorgt und anschließend Audirvana Plus 3.1.4 installiert.

Eine 1TB Platte mit den Musikfiles über USB 3 an den Mac angeschlossen, von dort geht es per WLAN rüber zum Router, von dort per RJ45 in den microRendu, man verständigt sich über DLNA.

Anschließend ein DDC der Wahl, bei mir der ART Legato oder der AFI USB.

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Ein kleines, aber feines Audionetzwerk mit sehr gutem Bedienkomfort und Klangoptionen für wenig Geld.

Gruß

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