Bernd Peter (Dynaudio Focus XD 200)

audiophile Biografien unserer Mitglieder
Forumsregeln
Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon mm2 » 12.06.2017, 19:10

Hallo Bernd-Peter,

ich verwende die MLytic nun schon einige Jahre an verschiedensten Stellen.
In Netzteilen habe ich sie auch in CRC- oder CLC-Filtern verwendet.
Ich verwende aber außer an meinen Endstufen, nur noch Akkuversorgungen.
An Akkus reichen sie als parallel C aus, um einen positiven Klangeinfluß zu haben.
Auf hohen Niveau sind Verbindungen, Stecker und Kabel sehr wichtig.

Kennst Du einen Hersteller für gute Hohlstecker ?

Hinter schnellen Reglern würde ich die MLytic wegen Ihrer hohen Kapazität nicht verwenden.

Zur Verwendung als Feierwerksknaller kann ich nichts sagen ;-)

Viele Grüße
Maximilian
Bild
mm2
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 272
Registriert: 17.05.2010, 21:12
Wohnort: München

Beitragvon Bernd Peter » 13.06.2017, 09:28

Hallo Maximilian,

Hohlstecker für Testreihen zu verwenden, halte ich für sehr praktisch.

Langfristig würde ich in diese Richtung gehen mit dem NC-507P4G:

http://www.kessler-electronic.de/Suche/xlr.htm?n_vl=xlr

Für jede Leitung 2 Kontakte.

Gruß

Bernd Peter
Bild
Bernd Peter
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 2773
Registriert: 04.05.2010, 18:37

Beitragvon Bernd Peter » 15.06.2017, 16:29

Hallo,

nach der Überraschung mit dem ART Veloce/microRendu - also dem Abspielen aller üblichen Samplerates und Bittiefen unter Linux - musste natürlich auch der ART Legato getestet werden.

Der kann nur 16/44.1 mit seinem TAS 1020 unter Windows.

Das Gerät ist allerdings recht selten, ein mir bekannter Eigentümer nur mit der unwiderstehlichen Frage "Was soll ich zum Grillen besorgen?" zu motivieren, zügig das heimatliche Hörzimmer zu verlassen und kurzfristig vorbeizukommen.

Und auch hier durften wir dann feststellen, der TAS 1020 kann unter Linux mit allen Variationen von 16/44.1 bis 24/192 umgehen.

Hat auch damit zu tun, daß der TAS 1020 ähnlich dem BB 1704 nur wenig kann und für weitere Funktionen zusätzliche Hilfe - hier den CS8406 für die S/PDIF Ausgabe - benötigt. Und der kann bis 24/192, wenn er sie denn bekommt.

Hier im Vordergrund der rein akkubetriebene Legato,

Bild

bestückt mit einer 6V / 7.2Ah CSB-Batterie,

http://www.csb-battery-store.de/

etwas eigentümlich ohne Ein-/Ausschalter und Betriebsanzeige.

Trotz seines Alters kann dieser DDC ganz vorne mitspielen, liegt an der selektierten Clock und dem ausgeklügelten Schaltungsdesign.

Gruß

Bernd Peter
Bild
Bernd Peter
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 2773
Registriert: 04.05.2010, 18:37

Beitragvon Bernd Peter » 18.06.2017, 15:46

Hallo,

in den letzten Wochen habe ich diverse Tests an meiner Audionetzwerkkette zu Ende geführt.

Das Klangbild läßt sich zwar ändern, eine Verbesserung im eigentlichen Sinne kann ich nicht mehr erkennen.

Wann und ob der nächste technische Sprung kommt, kann nun in interessierter Gelassenheit abgewartet werden.

Somit ist der finale Abschluß zu machen.

Lief parallel mit und hat einiges an Zeit und Geld gekostet.

Gruß

Bernd Peter
Bild
Bernd Peter
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 2773
Registriert: 04.05.2010, 18:37

Beitragvon Bernd Peter » 18.06.2017, 20:47

Hallo,

nein, ich habe mir keine größeren Lautsprecher zugelegt.

Das hat noch Zeit.

Der größte Luxus bei unsrem gemeinsamen Hobby ist für mich mein eigenes Hörzimmer.

Hier habe ich die Möglichkeit, mir ein zur Stimmung passendes - oft ein klassisches - Musikstück auszuwählen und das ungestört zu genießen.

Stimmt die Auswahl, höre ich mir das Werk komplett an und schalte dann ab. Aufgetankt und gut ist es.

Das ist für mich wie ein Konzertgang ohne das ganze Drumherum. Eigentlich sogar besser, denn ich habe die volle Kontrolle.

Und da kommen wir zum Thema.

Was braucht der Boss, wie war das zu Zeiten der adeligen Regenten?

Bild

Ein Erbstück, das komplett neu aufgebaut und bezogen worden ist.

Fürstliche Grüße :D

Bernd Peter
Bild
Bernd Peter
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 2773
Registriert: 04.05.2010, 18:37

Beitragvon Bernd Peter » 19.06.2017, 12:11

Hallo,

was mir bei den vielen kleinen Hörtests mit meinen Audionetzwerken als bemerkenswert festzustellen bleibt:

das AFI USB ist für mich kein Allheilmittel, auch reagiert es auf die Art und Qualität der umgebenden Spannungsversorgung, aber wenn in der Kette keine schwerwiegenden Fehler vorhanden sind, springt kein Ton über die Klinge.

Es ist ein verläßliches Bauteil für das Streben nach langandauerndem Wohlklang.

Gruß

Bernd Peter
Bild
Bernd Peter
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 2773
Registriert: 04.05.2010, 18:37

Beitragvon vierzigo » 19.06.2017, 14:48

Hallo Bernd-Peter,

sieht bequem aus, das Erbstück, weiterhin viel Spaß beim hören.

Grüße

Oliver
Bild
vierzigo
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 622
Registriert: 08.04.2009, 20:39
Wohnort: 47179 Duisburg

Beitragvon Jupiter » 19.06.2017, 15:10

Na dann ab jetzt
Königliche Hoheit Bernd Peter von Bayern

Schönes Teil wünsche angenehmes hören.

Gruß Harald
Bild
Jupiter
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 289
Registriert: 25.07.2014, 14:51
Wohnort: Bad Dürkheim / Pfalz

Beitragvon Bernd Peter » 19.06.2017, 19:52

Hallo Oliver,

schade, daß ich kein Bild vom Originalzustand habe, unser Raumausstatter war nach getaner Arbeit selbst auf sich stolz.


Hallo Harald,

Königliche Hoheit Bernd Peter von Bayern


gut, damit läßt es sich leben.

Fehlt nur noch eine angemessene Apanage.

SKH

BERND PETER
Bild
Bernd Peter
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 2773
Registriert: 04.05.2010, 18:37

Beitragvon khonfused » 20.06.2017, 09:09

Bernd Peter hat geschrieben:Was braucht der Boss, wie war das zu Zeiten der adeligen Regenten?


Mätressen, Konkubinen und immer schön die Bauern ausbeuten....so war das....und ist irgendwie noch immer so.
Bild
khonfused
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 874
Registriert: 31.12.2010, 10:56
Wohnort: Mittelfranken

Beitragvon Bernd Peter » 20.06.2017, 09:21

Hallo Christian,

Mätressen, Konkubinen und immer schön die Bauern ausbeuten....so war das....und ist irgendwie noch immer so.


Bauern ausbeuten lehne ich ab.

Sonnige Grüße

Bernd Peter
Bild
Bernd Peter
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 2773
Registriert: 04.05.2010, 18:37

Beitragvon khonfused » 20.06.2017, 09:49

Bernd Peter hat geschrieben:Hallo Christian,

Mätressen, Konkubinen und immer schön die Bauern ausbeuten....so war das....und ist irgendwie noch immer so.


Bauern ausbeuten lehne ich ab.

Sonnige Grüße

Bernd Peter


Bauern steht hier stellvertretend für das Fußvolk, sind nicht notwendigerweise immer Landwirte.

Aber schön, wenn sich der Herr Markgraf nicht künstlich gegen die anderen Berufsgruppen wehrt.

https://de.wikipedia.org/wiki/F%C3%BCrstentum_Bayreuth

Huldvolle Grüße von Christian (Erlang)
Bild
khonfused
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 874
Registriert: 31.12.2010, 10:56
Wohnort: Mittelfranken

Beitragvon Bernd Peter » 20.06.2017, 10:03

Hallo Christian,

...und immer schön die Bauern ausbeuten....so war das....und ist irgendwie noch immer so.

Bauern steht hier stellvertretend für das Fußvolk,...


das Finanzamt wirst du nicht abschaffen.

Gruß

Bernd Peter
Bild
Bernd Peter
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 2773
Registriert: 04.05.2010, 18:37

Beitragvon Bernd Peter » 22.06.2017, 08:45

Hallo,

wenn man meint fertig zu sein, ist man lange noch nicht fertig.

Weil...man den einen oder anderen Tip bekommen hat und nun Zeit ist, sich auch damit konkret zu befassen.

Da hat doch Harald mir schon vor einiger Zeit den Rat gegeben, die Verbindungen zwischen AFI und dem Master bei der Focus XD bzw. die Verbindung zwischen den beiden Focus XDs (jeweils ein digitales Koaxkabel) durch eine gesonderte dicke Masseleitung vor Ausgleichsströmen zu schützen.

Kurz gesprochen: Kein noch so kleiner Potentialausgleich über das Signalkabel.

Zuerst wußte ich nicht so recht, wo ich diese zusätzlichen Massekabel anbringen sollte, dann wie ich sie befestigen könnte.

Nebenbei: Es ist bei der momentanen Hitze auch wirklich nicht einfach, diesen gefütterten Mantel mit Hermelinfellen ständig zu tragen und dabei angestrengt nachzudenken.

Aber hier meine Lösung:

Anschluß an den Ausgang des AFI mit großer Klemme
Bild

Anschluß per Kabelschuh an die Masse des nicht verwendeten Analogeingangs (RCA) bei der Focus XD Master und
Anschluß mit großer Klemme an den Digitalausgang (mittlere RCA Buchse), von dort weiter

Bild

an die 2te Focus XD (Slave) wiederum per Kabelschuh an die Masse des dort ebenfalls nicht verwendeten Analogeingangs (RCA).

Bild

Das Ergebnis dieser Verkabelung ist hörbar positiv, wenn es noch irgendwelche Artefakte im Hochtonbereich gab, sind sie verschwunden.

Gruß

Bernd Peter
Bild
Bernd Peter
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 2773
Registriert: 04.05.2010, 18:37

Beitragvon Hans-Martin » 23.06.2017, 23:29

Hallo Bernd Peter,
alternativ zu deiner Umsetzung von Harald Tip mit dem querschnittsstarken Erdungskabel schlage ich vor, die Erdung an das Netzteil vom AFIP anzuschließen, denn da ist die Schutzerde.
Außerdem: Die Focus XD haben Schaltnetzteile, die wieder haben Netzfilter, diese wiederum werden mit íhren Y-Kondensatoren Netzstörungen nach Masse ableiten. Der nicht genutzte Audioeingang ist auch mMn gut geeignet, um die Erdung anzuschließen.

Beim Ausphasen der Boxen erwarte ich keinen nennenswerten Unterschied im Messergebnis, jedoch je nach DVM -Innenwiderstand ein relativ hohes Potential, bei 80V~ bis halbe Netzspannung, man könnte auch einen Phasenprüfer leuchten lassen.
Aus diesem Grunde glaube ich nicht, dass die SPDIF-In/Out Buchsen die Signalmasse niederohmig zur Signalmasse verbunden haben, in einem ordentlichen Konzept würde ich galvanische Trennung durch Übertrager erwarten. Die Notwendigkeit korrekter Kabelimpedanzanpassung mit 75 Ohm, der Ausgang geht praktisch nur mit einem dafür angelegten Kabeltreiber-Buffer, galvanische Trennung von anderen Komponenten, usw, ...
Solche Übertrager gibt es hier aber nicht, die SPDIF-Buchsen sind auf Signalmasse verbunden. Wer trennen will, kann die Funk-Verbindung benutzen, die zuverlässig funktioniert, jedoch ist SPDIF per Kabel erwartungsgemäß ein Quäntchen besser.

Beim AFI-USB sind offenbar die Buchsen studiomäßig ans Gehäuse geerdet.
Bei der ersten Focus Box funktioniert die Verbindung zur RCA-Eingangsbuchse als Erdung, fließt aber über die Stromversorgung zum AFIP ab.
Bei der Verbindung beider Boxen halte ich den Erdungskabelanschluss über den Massekragen der Audiobuchsen für besser als an SPDIF (und vermutlich ist direkt zum Netzteil AFIP auch von wenn auch geringem Vorteil), weil es die Ableitströme vom Digitalsignalweg fernhält.
Mag sein, dass diese Gedanken akademisch anmuten, aber wer in Grenzbereichen arbeitet...
Eine Schutzerdung beider LS hätte bei Analoganschlüssen vermutlich andere Probleme wie z.B. eine Brummschleife.
Ich würde ernsthaft erwägen, jede Box für sich schutzzuerden, um den Dreck aus dem Netz dorthin niederohmig zu dumpen, wo er hingehört, dafür bei digitaler Signalübertragung galvanische Trennung vom VV per Funk oder Trennübertrager bei SPDIF einzusetzen. Dann braucht es dort keinen parallelen Leiter, um Ausgleichsströme auf der Masseleitung vom signalleitenden Kabel fernzuhalten, denn sowas taucht in den klassischen 4 Parametern zur Berechnung des Wellenwiderstandes nicht auf.
Die HF-Belastung der internen Signalmasse eines PWM-Verstärkers ist ein anderes Thema, aber Dynaudio ist solide genug, nur Produkte in Verkehr zu bringen, welche die CE-Bestimmungen für EMV auch erfüllen, und sei es über die Ableitung über die Audiosignalkabel, analog wie digital.
Grüße Hans-Martin
Bild
Hans-Martin
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 4875
Registriert: 14.06.2009, 14:45

VorherigeNächste

Zurück zu „wie ich zum aktiven Hören kam“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 8 Gäste