Bernd Peter (Dynaudio Focus XD 200)

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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon Bernd Peter » 31.05.2017, 20:31

Hallo,

die letzten etwas überraschenden Testergebnisse bei Audionetzwerken haben mich veranlasst, mal eine etwas abgespeckte ältere Version meiner Audionetzwerkkette wieder aufzubauen und gegenzuhören.

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Als NAS die Synology DS116 (macht die flac Konvertierung) mit Schaltnetzteil über den Router (Linearnetzteil) an den microRendu mit Akku. Von dort über den USB Regen an das AFI USB/AFI (alles mit Akkus).

Also anstatt meines Selbstbau NAS mit 2 getrennten Linearnetzteilversorgungen für Mainboard und Netzwerkkarte und anschließendem direkten LWL Ausgang zum Selbstbaurenderer eine doch recht häufig eingesetzte Konfig bei Audionetzwerken.

Das klingt echt gut, ruhig und fließend, aber es fehlt irgendwie das Leben in der Musik, wie ich es doch seit einiger Zeit bei mir so zu schätzen gelernt habe.

Meine Erfahrung sagt mir, es fängt mit Signalstörungen ganz vorne in der Kette an, die sich anschließend nicht mehr komplett ausmerzen lassen und gerade bei hochauflösenden Wiedergabeketten später erkennbar den Klang beeinflussen.

Gruß

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Beitragvon Bernd Peter » 02.06.2017, 19:07

Hallo,

warum nicht die Strecke vom DS116 NAS/Router zum microRendu durch das Einschleifen einer LWL Strecke

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(ein TP-Link/ein Allied-Telesis Konverter) von parasitären Einstreuungen säubern, damit der microRendu unter optimierten Bedingungen arbeitet?

Kann ich jedem zum Test empfehlen, allerdings sollten die beigelegten Schaltnetzteilstecker nicht verwendet werden.

Das Klangbild wird durchhörbarer und die Töne verkleben weniger.

Gruß

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Beitragvon cornoalto » 04.06.2017, 18:24

Hallo Bernd,

Bernd Peter hat geschrieben:Das Klangbild wird durchhörbarer und die Töne verkleben weniger.

... du meinst wohl: "VERKNOTEN" sich weniger- wenn ich deinen Kabelsalat mir da so betrachte. Aber es gibt auch dafür eine Lösung:

Die Kabelbox!

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(Schenke ich dir vielleicht zu Weihnachten, wenn du bis dahin noch nicht auf DANTE umgestiegen bist!) :wink:

Liebe Grüße

Martin
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Beitragvon Bernd Peter » 04.06.2017, 19:55

Hallo Martin,

war mir nach deiner Verkaufsofferte klar, was da bei dir passiert sein muss. 8)

Da bleibt eine kleine Motorradtour wohl nicht aus.

Gruß

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Beitragvon Bernd Peter » 08.06.2017, 11:58

Hallo,

beim Aufbau eines Audionetzwerkes bleiben im Laufe der Entwicklung nicht selten genügend Teile übrig, aus denen man eine zweite Kette aufbauen kann.

So schafft man sich eine gute Vergleichsmöglichkeit und kann den Einfluß einzelner Komponenten noch besser beurteilen.

Also ans Werk und mit dem Synology NAS DS116, einem kleinen Belkinrouter, zwei LWL Konverter vor dem microRendu und anschließend noch einem DDC (WaveIO bzw. ART Veloce) ein Audionetzwerk erstellt.
Der empfangende TP-Link Konverter wie auch der microRendu bekommen eine Akkuversorgung, der DDC nukelt am Akkustrom des microRendu. Controlpoint ist ein Win 8.1 MiniPC von Trekstor mit TFT Monitor.

Zuerst mal das WaveIO als DDC genommen, weil es alle Samplerate beherrscht und ich wegen der Focus XD eigentlich nur offline hochgesampelte Musikfiles mit 24/192 verwende.

Dann zum ART Veloce gewechselt, der von mir schon länger nicht mehr verwendet wurde, da er nur 24/96 kann. Dafür habe ich mir extra einen Ordner mit entsprechenden Musikfiles auf dem NAS angelegt.

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Nähere Beschreibung unter

http://www.aktives-hoeren.de/viewtopic.php?f=5&t=4910&p=78241&hilit=+Veloce#p78241

Und ich stelle fest, daß der ART Veloce ein doch erkennbar bessere Performance abgibt als das WaveIO. Mit ihm klingt die Musik in sich stimmiger und das auf einem recht hohen Niveau.

Und irgendwie bin ich dann durch das intensive Zuhören aus Versehen in einen anderen Musikordner mit 24/192 Files gesprungen und habe anfangs gar nicht gemerkt, daß da plötzlich auch die 24/192 Musik mit dem Veloce funktioniert.

Damit das auch keine Täuschung ist, habe ich mir ein Musikstück in 16/44.1, 24/48, 16/96 und 24/192 hergestellt und siehe da, alles wird mit dem Veloce abgespielt.

Da ist doch diese Beschränkung auf 24/96 beim TAS 1020 Chip des Veloce tatsächlich eine reine Windowsgeschichte, das Linux OS des microRendu hat damit keinerlei Probleme!

Gruß

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Beitragvon Koala887 » 08.06.2017, 16:35

Hallo Bernd,

schön wenn man immer wieder mal was zum spielen hat. :D
Aber warum versaust du dir immer den Klang mit diesen "Billigkabeln" :roll:

Besorgte Grüße
Daniel
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Beitragvon Bernd Peter » 08.06.2017, 16:47

Hallo Daniel,

ein richtig gutes kurzes Kabel habe ich derzeit noch nicht und für das erklärende Foto würde das verwendete lange Kabel von Stephan schlecht auf das Bild passen. 8)

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon Fujak » 08.06.2017, 18:49

Hallo Bernd Peter,

das sind ja wirklich gute Nachrichten bezüglich der HiRes-Fähigkeit des Art Veloce. Denn angesichts seiner handverlesenen Oszillatoren würde ich auch nichts anderes erwarten, als dass er den WaveIO locker toppt. Ich hatte ihn ja mal bei einem unserer legendären Treffen der fränkischen Audio-PC Fraktion hören können. Besteht nicht auch bei ihm die Möglichkeit, ihn zu akkufizieren?

Grüße
Fujak
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Beitragvon Bernd Peter » 08.06.2017, 19:37

Hallo Fujak,

leider findet sich kein so schöner Zugang zur Einspeisung wie bei der PPA V2, da laß ich es lieber.

Hallo Daniel,

hier ein Bild für dich, wie ich das mit dem Veloce (links draußen) konfiguriert habe.

Bild

Gruß

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Beitragvon Bernd Peter » 09.06.2017, 07:12

Hallo Christoph,

Meldung von der Front, Experiment überlebt, kein Feuerwerk.

Die MLytic - richtig verkabelt - haben den Testlauf am SD Cardplayer hinter sich.

Der 22000er an der Platine, der 8200er an der Clock.

Bild

An der Clock kontraproduktiv durch Verengung des Klangbildes, an der Platine paßt es recht gut.

Ich laß das jetzt mal einige Zeit bei der Platine mitlaufen und gehe dann zurück auf Normalverkabelung.


Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon Bernd Peter » 10.06.2017, 17:55

Hallo,

heute wurde erst mal gelötet (der variable Tekdevice Regler wurde durch einen Festspannungsregler ersetzt)

Bild

Bild

dann der Einsatz der MLytic zusammen mit Friedemann begutachtet.

Am SD Cardplayer waren wir unterschiedlicher Meinung, Friedemann gefiel es ohne MLytic besser, bei mir war es umgekehrt, so ist das halt mit dem Geschmack. :roll:

Anschließend haben wir am AFI mit und ohne dem 22000 MLytic gehört.

Bild

Da bestand Übereinstimmung, der MLytic muss rein. Da paßt er richtig gut dazu.

Die Musik wirkt etwas griffiger/dynamischer ohne zusätzliche störende Attribute.

Gruß

Bernd Peter

PS: Die Spannungsverkabelung für den MLytic wird wegen Daniel noch optimiert.
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Beitragvon mm2 » 11.06.2017, 14:52

Hallo Bernd-Peter,
Da bestand Übereinstimmung, der MLytic muss rein. Da paßt er richtig gut dazu.

Freut mich dass sich meine Elko MLytic Empfehlung als Ergänzung zum Akku auch bei Dir bewährt.

Grüße
Maximilian
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Beitragvon Bernd Peter » 11.06.2017, 18:04

Hallo Maximilian,

ohne eine gute Vernetzung geht nicht viel vorwärts, danke für deinen Tip.

Wenn es nicht funktioniert hätte, wäre es immer noch ein zündender Sylvestergeck bei entsprechender Verpolung.

Könntest du etwas zur Wirkweise der MLytic schreiben, Friedemann empfand sie wie einen Filter.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon modmix » 11.06.2017, 19:23

Hallo Bernd Peter,
Bernd Peter hat geschrieben:wäre es immer noch ein zündender Sylvestergeck bei entsprechender Verpolung.
Elkos sind ja manchmal auch nicht mehr, was sie mal waren:
EEVblog #857 - High Speed Camera Fun
    Dave plays with his new Sony RX100 Mk4 high speed camera that can shoot 1000fps.
    Blowing up capacitors, fuses, and LED's.
Kein Elko ist explodiert, während die Kamera lief :mrgreen:
Wäre natürlich spannend zu wissen, ob die M-Lytic einen veritablen Knall hinbekommen :mrgreen:
Happy Ears
Ulli
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Beitragvon Bernd Peter » 12.06.2017, 09:23

Hallo Ulli,

also ich finde es durchaus beeindruckend, was der 22000 MLytic leistet:

Bild

Gruß

Bernd Peter
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