Christoph (MBL 116e)

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Beitragvon Nimron » 10.09.2010, 08:32

Hallo Gert

Wird es dann auch einen offiziellen Preis für die AGM geben?

Gruß

Manuel
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Beitragvon Fortepianus » 12.09.2010, 22:04

Hallo Freunde,

gerade sehe ich, dass diese Frage noch im Raum steht - ich habe Manuel längst per PN einen Preis genannt. Warum ich das hier nicht rausposaune? Nun, der Preis hängt vom Vertriebsweg ab, und der ist noch nicht endgültig geklärt. Wenn man den AGM bei uns kauft - und es spricht immer mehr dafür, dass das nur so möglich sein wird - ist das natürlich erheblich günstiger, als wenn man ihn über einen Händler kaufen würde. Für mich persönlich ist das eh zweitrangig, wie viele Exemplare von diesem Lautsprecher dann tatsächlich verkauft werden - ich muss nicht davon leben, würde mich aber darüber freuen, wenn von den Kosten, die ich da rein gebuttert habe, ein wenig zurück käme. Mein persönliches finanzielles Ziel in dieser Angelegenheit ist eine schwarze Null. Anders sieht das für Michael aus - er lebt zwar im Wesentlichen von den Reparaturen und Updates von Aktiven, würde den Schwerpunkt bei Erfolg der AGM auch gerne verlagern - muss aber auch bei ihm nicht sein.

Lasst uns im Augenblick, solange wir noch kein richtig gefestigtes Vertriebskonzept haben, doch bitte einfach so vorgehen: Wer an einer AGM interessiert ist, melde sich einfach direkt bei Michael oder mir.

Viele Grüße
Gert
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Beitragvon Fujak » 13.09.2010, 11:57

Hallo Gert,

danke für die aufklärenden Worte. Ich freu mich schon darauf, die AGM 3.3 Ende Oktober in München sehen und vor allem hören zu Können.

Grüße
Fujak
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Beitragvon tsaett » 13.01.2011, 23:27

Hallo Freunde des guten Tons,

wie ja hier an einigen Stellen bereits zu lesen war, ist das erste Paar AGM 3.3 verkauft - und zwar an mich. :-D

Es handelt sich um das Paar, das so viele von euch schon gehört/gesehen haben. Michael und Gert haben sich freundlicherweise bereit erklärt, mir diesen "Prototypen" vergünstigt zu überlassen, andernfalls hätte ich mir die LS nie leisten können (ganz abbezahlt sind sie jedoch trotzdem noch nicht).

Was soll ich sagen, wie sie klingen bzw. nicht klingen wurde ja schon oft berichtet. Ein weiterer Beleg für ihre Qualitäten ist, dass ich seit Ende Dezember im Besitz der LS bin, aber erst jetzt zum Schreiben komme - ihr kennt das wahrscheinlich.

Ein riesen Lob gilt hier Michael, der mir die LS mit Ständern und Kabeln geliefert hat. Wie schon bei seinem ersten Besuch haben wir uns sehr nett unterhalten und ich habe einige Internas über aktuelle (AGM 8.4) und zukünftige Projekte erfahren - Es lohnt sich am Ball zu bleiben sag ich nur.

Ich werde morgen ein paar Bilder online stellen, damit ihr euch ein Bild machen könnt, wie sich die 2 so bei mir machen.

Die AGMs harmonieren übrigens hervorragend mit meinem PS DAC! Wenn mein Konto sich wieder erholt hat, werde ich mal eine Vorstufe ausprobieren - vielleicht geht ja noch etwas mehr, vermissen tue ich aber rein gar nichts.

Was mich sehr freut ist, dass Franz um einen Besuch bei mir gebeten hat, da er über die AGMs einen Bericht für die HIFI-Stars schreiben möchte! Eine richtige Ehre wie ich finde.

Soviel von mir erstmal, morgen gibts Bilder!

Christoph
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Beitragvon wgh52 » 13.01.2011, 23:38

Hallo Christoph,

Du bist also der Glückliche! Na dann erstmal viel Freude mit diesen tollen Wandlern! Ich durfte diese ja auch ausführlich in München hören .... wiiirklich guuut!

Über eine neue Vorstufe lass Dir mal vorerst keine grauen Haare wachsen - höre einfach alle Deine Musik neu!!

Gruß,
Winfried

PS: Bilder sind immer nett! :mrgreen:
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Beitragvon Fujak » 14.01.2011, 11:27

Hallo Christoph,

da auch ich zu den glücklichen gehöre, die diesen LS in München hören konnten, möchte ich Dir zu Deiner Wahl ausdrücklich gratulieren; damit wirst Du lange Freude haben.

Grüße
Fujak
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Beitragvon Markus » 15.01.2011, 10:15

Hallo Christoph,

Gratulation zu diesem, den meisten noch unbekannten, aktiven Lautsprecher.

tsaett hat geschrieben:Soviel von mir erstmal, morgen gibts Bilder!

Morgen ist vorbei, wir wollen Bilder sehen. :) Verständlich, daß Du nach Deiner langen Hörabstinenz dafür erst mal keine Zeit hast. Vielleicht hast Du demnächst ja noch ein paar Hörtipps für uns.

Wo stehen denn die LS? Leider hast Du, wie auch so viele andere, Deinen Wohnort/Region nicht im Profil angegeben. Falls ich mal in Deiner Gegend bin, würde ich mir die AGM 3.3 gerne anhören.

Alles Gute Markus
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Beitragvon tsaett » 01.09.2011, 22:12

Hallo Zusammen,

aus gegebenem Anlass aktualisiere ich mal meinen Thread, denn am Montag ist das letzte Puzzle meiner Anlage endlich eingetroffen: Die PS Audio Bridge - das Streaming-Modul für den Wandler.

Bis zuletzt wurde der PWD von meinem Laptop über seinen USB-Eingang (synchron) bespielt, ohne ein besonders "audiophiles Programm" zu benutzen. Das klappte schon ganz gut, aber ging am eigentlichen Sinn des PWD vorbei. Denn die Bridge ist im Prinzip nichts anderes als ein PWT* für Netzwerker - Nur ungleich günstiger bei gleicher Performance.

*PWD = PerfectWaveDac ; PWT = PerfectWaveTransport

Das Besondere an dieser Streaming-Lösung ist nun Folgendes:

Die Musik-Files (übrg. sämtliche Formate - ausser DSD - bis rauf zu 24/192) werden in die Bridge, die hinten in den Wandler gesteckt wird, gestreamt. Dort wird das Signal zu I²S konvertiert, was nun in einen SSD-Memory-Baustein geschickt wird. Von dort aus wird das I²S-Signal dann letztendlich erst abgespielt, bevor es von einer eigenen Clock neu getaktet wurde. Das so vom Jitter bereinigte Signal wird direkt zum Wandler geschickt, ohne jemals zu S/PDIF zu werden. Dieses Verfahren wird als "Digital Lens" bezeichnet und wurde Mitte der Neunziger vom jetztigen PS Audio-Chef Paul McGowan "erfunden", damals noch bei Genesis (siehe auch: http://www.psaudio.com/ps/products/desc ... ?cat=audio). Der Artikel ist auch vielleicht interessant für die aktuelle Upsampling-Debatte, da (nur bei Benutzung der Bridge wohlgemerkt) der DAC ohne Upsampling am Besten klingt - "Native-Mode".

(Übrigens könnte das von mir beschriebene Verfahren teilweise etwas anders verlaufen, so habe ich es als Laie verstanden.)

Jedenfalls wird so jegliche potenzielle Jitterquelle aus dem Weg geräumt, meine Kette ist so minimal wie nur möglich: NAS -> Bridge/Wandler -> LS

Weshalb ich Euch das nun unbedingt mitteilen muss ist schnell gesagt: Es klingt unglaublich gut! Ich hätte nie für möglich gehalten, was ein sauberes Digitalsignal ausmacht. War es vorher schon wirklich gut, ist es jetzt phänomenal. :-D - ja das Wort passt.

Was die AGMs jetzt von sich geben, erinnert mich nicht einfach "nur" mehr an die großen Silbersänder, die ich schon (bis auf die Emotion 5) alle hören konnte. Ich denke für meinen (ca. 20m²) Raum geht nicht viel mehr. Es ist schon fast unheimlich, keinen anlagentechnischen Wunsch mehr zu haben ...
(gut, vielleicht mal einen analogen VV oder einen PPP ausprobieren, aber das hat noch laaaaange Zeit ...)

Meine Droge sieht jetzt also so aus:

  • NAS (Synology 110j 2TB, Musik in FLAC, alles von 44.1/16 - 192/24 vertreten)
  • Netzwerkkabel Sommer Mercator mit Metall-Steckern (keine Sorge, ich hör da keinen Unterschied ;-) )
  • PS Audio PWD/Bridge (Lautstärkeregelung ab 50% verlustfrei, da 32bit-Architektur)
  • Sommer Epilogue XLR 2x3 Meter
  • AGM 3.3
  • Steuerung ist mein iPhone
  • Rack Finite Elemente Level X
Halt, mir fällt noch an was demnächst anstehen könnte: Acourate - natürlich offline "convolved". Dafür müsste ich aber Uli herbestellen, denn mir fehlt es da nicht nur an Equipment sondern auch an Know-how, aber das hat auch noch Zeit.

Erstmal bin ich glücklich, so wie es ist.

Hoffe Ihr ganzen "Linnianer" schaut mal über den Tellerrand, auch andere Mütter ... ;-)

Hier noch ein grandioses Bild, geschossen mit meiner "Fernsteuerung". Es ist irgendwie abgeschnitten, keine Ahnung wieso. Jedenfalls haben Kameras bei mir keine Priorität. ;-) Der Kabelsalat ist auch mittlerweile weg.

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Beitragvon tsaett » 01.09.2011, 22:16

Wo ich gerade den G-Sneaky-Thread lese, vielleicht könnte Gert ja mal.......

Es hört doch nie auf :-D

Gute Nacht

Christoph
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Beitragvon Franz » 01.09.2011, 22:30

Hallo Christoph,

da hast du sehr gut hochgerüstet. Die PWD mit der bridge finde ich auch hochinteresant.

tsaett hat geschrieben:da (nur bei Benutzung der Bridge wohlgemerkt) der DAC ohne Upsampling am Besten klingt - "Native-Mode"

Das glaube ich sofort. hab da ganz ähnliche Erfahrngen gemacht. Jetzt noch einen richtig guten analogen Vorverstärker zur Lautstärkeregelung dran und fertig ist die Glückseligkeit. Du hast jetzt schon ein enorm hohes Niveau, da möchte ich dir herzlich zu gratulieren, würde ich gern mal hören wollen.

Gruß
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Beitragvon uli.brueggemann » 02.09.2011, 07:36

Hallo Christoph,

herzlichen Glückwunsch. Da werd sogar ich neidisch. :D

Es hat ja doch reichlich lang gedauert mit dem Nachfolger der Digital Lens. Welche sich übrigens immer noch in meinem System befindet und klaglos ihre Dienste tut.

Ich hab ja schon häufiger gefragt: wieso liest denn keiner die Daten in einen ausreichend grossen Puffer und von dort mit einem sauberen Takt wieder raus? Dann ist das Jitter-Problem erledigt und man muss sich nur noch um die Qualität der Wandlung und der Analogtechnik kümmern, siehe z.B. Gert's Linn-Spielereien.

Eine kleine Anmerkung: es wird ein DDR-Speicher verwendet. Ein SSD-Speicher würde nicht lange halten.

Grüsse,
Uli
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Beitragvon Roli » 02.09.2011, 08:00

Hallo Christoph,

auch von mir herzlichen Glückwunsch!

Die AGM 3.3 klingen wirklich toll! Habe ich diese doch glatt seinerzeit beim Vorstellungs-Event in Zweibrücken sogar mit der Silbersand 701 verwechselt. :oops:

Zum Test des "acourate-offline-convolving" kann ich dir nur raten. Obwohl einige ja wieder davon abgekommen sind, kann ich mir es persönlich "ohne" nicht mehr vorstellen. Und die Einmessung von Uli vornehmen zu lassen, ist sowieso der "Königsweg".
Do it! :D

Viel Spaß weiterhin mit deiner Anlage!

Herzliche Grüße :cheers:
Roland
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Beitragvon modmix » 02.09.2011, 09:17

Hallo Uli,

uli.brueggemann hat geschrieben:Ich hab ja schon häufiger gefragt: wieso liest denn keiner die Daten in einen ausreichend grossen Puffer und von dort mit einem sauberen Takt wieder raus? Dann ist das Jitter-Problem erledigt und man muss sich nur noch um die Qualität der Wandlung und der Analogtechnik kümmern, siehe z.B. Gert's Linn-Spielereien.

Macht ein Big Ben nicht genau das?

Ulli
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Beitragvon uli.brueggemann » 02.09.2011, 09:33

modmix hat geschrieben:Macht ein Big Ben nicht genau das?

Ulli,

vermutlich ja, ich kenn das Innenleben nicht. Aber der Big Ben spuckt ja den Stream wiederum über spdif, AES, Toslink raus.

Ich war vielleicht nicht präzise genug mit meinem Text. Ich meine letztendlich einen Buffer vor dem DAC, so dass dieser mit seinem eigenen Takt die Daten bekommt.
Klar dass dabei Probleme anderer Art entstehen: Overflow und Underflow. Demzufolge muss der Buffer gross genug sein, aber wiederum nicht signalverzögernd wirken (z.B. warten bis der Buffer genug gefüllt ist). Wenn der Dac dann z.B. über spdif gefüttert wird, kann er ja nicht den Datenstrom beeinflussen im Hinblick auf Verzögern/Beschleunigen.

Grüsse, Uli
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Beitragvon play-mate » 02.09.2011, 10:34

Hallo Forum

uli.brueggemann hat geschrieben:Ich hab ja schon häufiger gefragt: wieso liest denn keiner die Daten in einen ausreichend grossen Puffer und von dort mit einem sauberen Takt wieder raus? Dann ist das Jitter-Problem erledigt und man muss sich nur noch um die Qualität der Wandlung und der Analogtechnik kümmern

Die meisten Netzwerkplayer tun dies schon, weil Ethernet nicht eine real-time Verbindung ist. Da müssen die Daten zwischengespeichert werden.

Der cMP (cicsmemoryplayer) tut das seit Anfang (2007) an so. Auch in Amarra, PureMusic und J.River können RAM Playback eingestellt werden. cPlay hat sogar eine AWE (Address Windowing Extensions) Einstellung, wo die Allokation von RAM für Audio bevorzugt zugewiesen wird.

Das Re-Clocking in einem BigBen läuft da anders: dort wird ständig gepuffert, ansonsten müsste man ja 3 Minuten warten bis er dann 3 Minuten spielen könnte.

Gruß Leif
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