Christian (Silbersand Delphi)

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Beitragvon Thor_7 » 30.09.2017, 19:38

...ach deswegen hatte Pirol Hifi heute in Köln geschlossen :D
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Beitragvon beltane » 10.10.2017, 14:37

Hallo Christian,

wie klingen die Delphi denn nun in Deinen eigenen Räumlichkeiten - so, wie Du es Dir vorgestellt hast? Und kennst Du den finalen Liefertermin?

Gespannte Grüsse und viel Spass beim Hören

Frank

P.S.: Du müsstest mal Dein Avatar ändern... 8)
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Beitragvon Christian » 11.10.2017, 22:26

Hallo Frank,

beltane hat geschrieben:Hallo Christian,

wie klingen die Delphi denn nun in Deinen eigenen Räumlichkeiten - so, wie Du es Dir vorgestellt hast? Und kennst Du den finalen Liefertermin?

Wie schon öfter anderswo beschrieben, klingen sie natürlich gar nicht :wink: Ich bin hoch zufrieden, denn unsere Altbauwohnung fordert die „Kleinen“ vom Raumvolumen schon heraus. Dieser Herausforderung stellen sie sich aber ganz locker, zumal ich i.d.R. mit moderaten Pegeln höre. Ich werde die Tage mal ausführlicher berichten....

beltane hat geschrieben:P.S.: Du müsstest mal Dein Avatar ändern... 8)

Definitiv, demnächst dann leider ohne die klassische BM-Animation.

Viele Grüße
Christian
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Beitragvon beltane » 12.10.2017, 09:48

Hallo Christian,

dann bin ich mal auf den ausführlichen Bericht gespannt... :cheers:

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon Christian » 13.10.2017, 14:06

Die erste Woche mit der Silbersand Delphi und dem Lindemann musicbook

Eigentlich sollte ich schon seit August mit den neuen Komponenten Musik hören können. Leider verzögerte sich die Produktion der Delphi immer wieder, im Moment sollen sie dann Ende Oktober geliefert werden. Für mich ist die Wartezeit schon jetzt vorbei, denn bis zur Auslieferung der Serienmodelle stehen die Vorführ-Delphis von Ralph Gottlob bei mir. 8)

Zunächst das Kapitel „Profane Beschallung im Alltag“.
In unserer Wohnküche steht der Esstisch seitlich auf selber Höhe der Lautsprecher. Bisher hatten wir provisorisch mit Abacus C3 gehört. Frühstücksradio zwei Meter neben den Lautsprechern machte damit nicht wirklich Spaß, zu dünn die Wiedergabe. Ganz anders die Delphi, sie füllt den Raum lässig und unabhängig von der Hörposition. Diesen Effekt kannte ich schon von den BM12, überrascht hat er mich deshalb nicht, aber man traut es einem kompakten Lautsprecher erst mal so nicht zu.

Weiter geht es mit „Stereo hören“.
Die Delphis stehen bei uns in ca. 2,5m Abstand zueinander. Zum Sofa sind es gut 5m, also kein klassisches Stereodreieck sondern höchstens alltagstauglicher Kompromiss. Ein Sessel wäre schnell in die optimale Position bewegt, ich habe bisher noch darauf verzichtet. Vom Sofa aus gehört, tun die kleinen Silbersand, was ich von ihnen erwarte: Sie zaubern Musik in den Raum. Sofern die Aufnahme es hergibt, legen sie dabei feine und feinste Details wie unter der Lupe frei. Trocken aufgenommene Bässe kommen auch trocken, umgekehrt tönt angedickter Bass (z.B. Daft Punk) entsprechend länger und fetter. Ich könnte noch viele weitere Beschreibungen hinzufügen, aber es läuft immer wieder auf die Einschränkung „sofern es die Aufnahme hergibt“ hinaus. Die Delphi legt eben gnadenlos die Charakteristik einer Aufnahme frei. Damit muss man umgehen können, ich bin gespannt, ob ich in Zukunft CDs aussortieren werde....
Gestört hat die Delphi nur beim Lesen von Büchern. Ihre präzise Wiedergabe hat mich immer wieder mit Details aus dem Lesefluss geholt. Vermutlich die Aufforderung, endlich den Sessel in den sweet spot zu stellen und ihr meine volle Aufmerksamkeit zu widmen. Darüber berichte ich ein andermal.

Das Lindemann musicbook gehört auch zur neuen Anlage. Einen direkten klanglichen Vergleich zu anderen Geräten kann ich nicht ziehen, weil ich mit neuen Lautsprechern in einer neuen Wohnung Musik höre und die Delphi vermutlich der dominierende Faktor in der Kette ist. Die Verarbeitung und Haptik des musicbook sind tadellos, klingen tut es auch gut. Es macht nämlich ganz leise ‚Klack‘ wenn man es ein- oder auf einen anderen Eingang umschaltet. Ein beruhigendes und nostalgisches Gefühl bei all den restlichen Mikrokontroller gesteuerten Funktionen. Die Eingänge lassen sich z.B. umbenennen, so muss ich mir nicht merken, ob der Fernseher an „digital 3“ oder „digital 2“ hängt. Das Display und auch die App zur Fernsteuerung zeigen bei mir „TV“ an. Den für Phono verwendeten analogen Eingang konnte ich im Setup um 6 dB anheben, ein praktisches Detail. Die Filtercharakteristik und das Upsampling der digitalen Eingänge lässt sich ebenfalls konfigurieren. Auch hier habe ich mich noch nicht mit den Details befasst. Kurzfristig mache ich mir eher Gedanken, wie und womit ich die Musiksammlung auf dem an das musicbook angebundenen NAS so organisiere, dass ich einerseits damit iOS Geräte mit Musik betanken und andererseits flac-Dateien an den Lindemann streamen kann. Wenn diese Aufgabe gelöst ist, wird das musicbook sich genau so unauffällig wie die Delphi in den Hintergrund begeben.
Übrig bleibt Musik :D

Viele Grüße
Christian
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Beitragvon wgh52 » 13.10.2017, 14:26

Hallo Christian,

meine Gratulation zur geglückten Vollumrüstung Deiner Anlage! Deine Beschreibung hört sich sehr realistisch an. Ich meine zwischen den Zeilen zu lesen, dass die Delphi (zwar ohne Vergleichsmöglichkeit...) in Deinen neuen Räumlichkeiten mit insgesamt grösserer Auflösung als die alte BM12 spielt, aber die Tonalität ähnlich wäre. Es scheint auch als käme (zumindest noch) kein Bedürfnis nach einem Korrektursystem auf. Dazu nach (ca. 2 wöchigem) Sweet-Spot Hören noch etwas zu Deinen Erfahrungen zu lesen wäre interessant.

Weiter hohen Musikgenuß wünscht
Winfried

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Beitragvon beltane » 13.10.2017, 15:04

Hallo Christian, hallo Wolfgang,

hinsichtlich des Grundtenors habe ich Dich - Christian - ähnlich verstanden wie Wolfgang.

Nun dachte ich eigentlich, dass schon die B&M 12 so viele Details offenbart, dass schlecht produzierte CDs sozusagen aus dem Hör Repertoire fliegen. Ist die Delphi da noch ungnädiger? Ganz grundsätzlich kenne ich es auch von mir - je besser die Hörqualität, umso eher müssen bestimmte Aufnahmen gehen...

Dir Christian auf jeden Fall weiterhin einen schönen Hörgenuss

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon aktivator » 13.10.2017, 15:47

Hallo Christian

Erstmal Glückwunsch zu deinen neuen (Vorserienmodellen) Das liest sich ja als erste Annäherung an deine Delpis schon sehr gut.

sofern es die Aufnahme hergibt“ hinaus. Die Delphi legt eben gnadenlos die Charakteristik einer Aufnahme frei. Damit muss man umgehen können, ich bin gespannt, ob ich in Zukunft CDs aussortieren werde....

Es grassiert ja so ein Witz über Highender wiel CDS er besitzt 1 Test CD :wink: Ne so schlimm ist es ja heute nicht mehr. Aber was ich damit sagen wollte ich persönlich möchte meine Musik aus der Sturm und Drangzeit nicht missen. Möchtest du solche Erinnerungen nicht mehr hören nur weil die Delpi sie komplett zerlegt.

Gruß Andreas
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Beitragvon Christian » 13.10.2017, 22:41

Hallo Winfried, hallo Frank,

Ja, die Delphi liefert m.E. deutlich mehr Details als die BM12, tonal tragen beide die Handschrift von Herrn Müller.
Andreas, ich höre auch gerne über die Delphi einen Jamsessionmitschnitt, den der Künstler mir als 64kB mp3 gegeben hat. Da reißt es die Musik raus. :D

Viele Grüße
Christian
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