Marc (Backes & Müller BM 4)

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Beitragvon MarcB » 21.08.2016, 14:50

Zwodoppelvier hat geschrieben:Hallo Marc,

ist die Aufstellung denn die gleiche geblieben, oder mußte bzl. der Abstände zu den Wänden u./o. Einwinkelung nachjustiert werden?

Mit 4-ern oder Nanos habe ich ja auch schon geliebäugelt (wer nicht?) - es hat dann aber vorerst nur zu deren Vorgängerin gereicht, die seit 2 1/2 Jahren auf Restaurierung wartet.

Hallo Eberhard, im Prinzip ist die Aufstellung die gleiche. Die BM4 steht etwas weiter auseinander und ist leicht angewinkelt. In der Breite stehen sie 2 Meter auseinander(Aussenkante Gehäuse) und Hörabstand ist auch 2 Meter. Mal in Ruhe hören und evtl. noch nachschieben.

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PS: Na dann restauriere mal endlich und hänge deine wunderschöne Röhren Pre dran. :wink:
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Beitragvon NNEU » 21.08.2016, 19:55

Hallo Marc,

Hiess es nicht mal dass du deinen Hörraum auflösen wollest ?

Was hat dich zum Lautsprecherwechsel bewegt ?

Viele Grüsse,
Noel
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Beitragvon WongP » 21.08.2016, 20:17

NNeu hat geschrieben:Hiess es nicht mal dass du deinen Hörraum auflösen wollest ?

Das habe ich auch noch so in Erinnerung.
Denke das waren nur "Verkaufsförderung-Maßnahmen" :wink:

Ich habe bei der Aufstellung immerzu gute Erfahrungen gesammelt, die Boxen mit ca. 5-10% Versatz zum hinteren Wandabstand aufzustellen, also eine leicht Diagonale Aufstellung.

Auch würde ich eine Portables Absorber System für die Seiten testen. Gerade auch an der Fensterbankseite ;) Beispiel

Viele Grüße,
Micha
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Beitragvon MarcB » 21.08.2016, 20:26

NNEU hat geschrieben:Hallo Marc,

Hiess es nicht mal dass du deinen Hörraum auflösen wollest ?

Was hat dich zum Lautsprecherwechsel bewegt ?

Hallo, ja das war auch so geplant und nicht als Verkaufsstrategie erfunden. Näheres geht zu sehr ins Private. Nun hat sich die Sache aber zu meinem Glück geändert und der Raum bleibt mir weiterhin zur Verfügung und wird nicht zum Krankenzimmer umgeändert.

Die BM4 war absolut nicht geplant, sondern eher ein Zufall. Es sollte gar kein High End LS mehr werden. Doch dann kam es anders.

LG, Marc
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Beitragvon Michael » 21.08.2016, 21:57

Hallo Marc,

MarcB hat geschrieben:Hallo, ja das war auch so geplant und nicht als Verkaufsstrategie erfunden. Näheres geht zu sehr ins Private. Nun hat sich die Sache aber zu meinem Glück geändert und der Raum bleibt mir weiterhin zur Verfügung und wird nicht zum Krankenzimmer umgeändert.

das hört sich gar nicht gut an, umso schöner, daß sich dieser Grund nicht bewahrheitet hat!

Nun hast du mit der BM 4 pegelmässig sicherlich aufgerüstet, aber wie sieht es klanglich aus?

Ich höre schon seit gut 15 Jahren mit BM 4 von 1997 mit letztem Jahr getauschten Netzteil-Elkos, aber ohne neuer HT-Entzerrung in Verbindung mit einem Cocktail X 40 und Velodyne DD15 Sub, aber im High End Himmel fühle ich mich nicht wirklich.

OK, es ist bei mir sicherlich viel Raum für Verbesserung (wobei der Raum selbst sogar recht günstig ist), insbesondere im Bereich der Aufstellung (stehen direkt vor der Rückwand), wohl auch der Cocktail X40 ist limtierend, aber ich habe bei der (meinen?) BM 4 generell den Eindruck, daß der Frequenzgang zwischen 125- 2000 Hz etwas unterbelichtet ist, was ich für mich klangmässig in Richtung "blutleer" gehend empfinde.

Ich hatte vor einigen Wochen ein Paar billigst Aktivmonitore von Tannoy (Reveal 402) zu ca 150,-€ Stück an gleicher Stelle wie die BM 4 stehen und muss sagen, ich war verblüfft, wie achtbar sich die Dinger geschlagen haben. Wenn ich denen das (Bassreflex)-Maul verschlossen habe und sie dadurch im oberen Bassbereich etwas schlanker tönten, haben sie mir, ich trau es mich ja kaum zu sagen, tonal besser als die BM 4 gefallen. :shock:

Insofern überlege ich mir, mittels Acourate nachzubessern, was aber mit dem Cocktail wohl nicht so einfach möglich ist.

Zurück aber zu dir:

Kannst du schon erste Eindrücke im Vergleich zu den Prisma 2, so gut (oder schlecht) das aus der Erinnerung überhaupt möglich ist, machen?

Dir jedenfalls Gratulation zur erfreulichen Wendung und weiterhin alles Gute!

Schöne Grüße
Michael (aus Bonn)
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Beitragvon MarcB » 21.08.2016, 22:21

Hallo Michael,

ich hörte in letzter Zeit des öfteren Nano und BM4 bei Tom aber als Blutleer empfand ich diese nicht. Die BM4 bei mir spielt recht seidig und sehr langzeittauglich. Evtl müsste man mal vor Ort sehen was Sache ist. Da kann man bestimmt mit Aufstellung oder NF Kabel etc. noch was rausholen bzw. Fehler beheben. Das dir so ne kleine Tannoy besser gefallen hat, zeigt ja schon, das hier was nicht stimmen kann. :wink:

LG, Marc
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Beitragvon RS.schanksaudio » 22.08.2016, 08:39

Ralf77 hat geschrieben:Etwa die Prisma 3 ... hat mir sehr gut gefallen. Leider für mich zu teuer.

Soweit ich weiß ist keine in dem Zeitraum bestellt worden. :roll:

@Marc,
auch von meiner Seite alles Gute was die Schicksalswendung anbelangt.

Wir hätten uns natürlich eher den Monitor 1 als die BM4 in Deinem Zimmer gewünscht, die vom Formfaktor sicherlich ein Äquivalent ist. Aber am wichtigsten ist, dass man mit der eigenen Entscheidung zufrieden ist und die BM ist sicherlich keine schlechte Wahl.


Viele Grüße
Roland
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Beitragvon MarcB » 22.08.2016, 08:43

RS.schanksaudio hat geschrieben:
Ralf77 hat geschrieben:Etwa die Prisma 3....hat mir sehr gut gefallen. Leider für mich zu teuer.

Soweit ich weiß ist keine in dem Zeitraum bestellt worden. :roll:

@Marc,
auch von meiner Seite alles Gute was die Schicksalswendung anbelangt.

Wir hätten uns natürlich eher den Monitor 1 als die BM4 in Deinem Zimmer gewünscht, die vom Formfaktor sicherlich ein Äquivalent ist. Aber am wichtigsten ist, dass man mit der eigenen Entscheidung zufrieden ist und die BM ist sicherlich keine schlechte Wahl.

Hallo Roland,

der Prototyp der Monitor 1 spielte ja schon kurz in meinem Zimmer. Damals verdrängte diese schon mühelos eine KS Digital ADM 30. Preislich ist die Monitor leider nicht in meinem Budget.

LG, Marc
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Beitragvon Zwodoppelvier » 22.08.2016, 09:37

Hallo Marc,
Michael,

da das Thema der evtl. nicht ganz perfekten Frequenzgang-Linearität der BM4 gestern angesprochen wurde: Ich habe einmal auf Johannes Krings' Seite nachgeschaut - in einem der "Tests" findet sich eine Messung, siehe -> stereoplay 7/2000

Die Senke zwischen ca. 100 und 500 Hz, gefolgt von einer Überhöhung um 600 Hz springt sofort ins Auge. Im Text wird auch von einer Grundtonzurückhaltung gesprochen, über die hinwegzuhören man lernen müsse.

Ich bin jetzt nicht sicher, welche Varianten der BM4 es im Laufe der Produktionszeit gab. Die im Test begutachtete soll mit einer Zweiwegweiche im Tiefmitteltonbereich ausgestattet sein: 30-85Hz + 85-700Hz.
Gut vorstellen könnte ich mir, daß der obere Bereich je nach Aufstellung ggü. Werkseinstellung etwas angehoben werden muß, um zu einer akzeptabel linearen Wiedergabe zu gelangen.

Das scheint mir bei dieser Art Weichenschaltung übrigens ein echter Knackpunkt zu sein! Erinnerlich sind mir noch eigene Erfahrungen mit zwischenzeitlich besessenen BM Grande, die ebenfalls diese Aufteilung der Frequenzbereiche aufweist (wobei diese mir zusätzlich im Mittelhochtonbereich Probleme bereiteten). BM8 mit 24dB-Linkwitz-3-Wegweiche habe ich seinerzeit überzeugender hören können.

Nun gehört dies eigentlich nicht mehr in diesen V-Faden. Wir sollten das Thema BM4, ihre Vorgänger und deren technische Auslegung/Besonderheiten lieber in einem separaten Faden diskutieren.

Viele Grüße
Eberhard
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Beitragvon MarcB » 22.08.2016, 10:05

Hallo Eberhard, das passt schon noch hier her.

Zum Frequenzgang: Irgendwas ist halt immer. :D Man kann ja ein PPG ausleihen und den Klang nach Raum/Geschmack anpassen. Damit würde ich mal zuerst Versuche machen.

Zu deinen Hörvergleichen: Es kommt eben auf den Raum an wo die von dir genannten LS spielen. Eine BM8 "kann" in einem kleineren Raum mit naher Hörposition weniger gut klingen als eine BM4 und umgekehrt.

LG Marc
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Beitragvon cinematic » 22.08.2016, 12:54

Hallo,

Ich war auch erst richtig zufrieden mit den B&M als ich den Raum behandelt hatte mit Absorbern und sich dadurch ein seidigerer Hochton einstellte und auch die Mitten besser zutage traten dadurch.

Auch bei den Quellen habe ich konsequent alles aussortiert was einen Stressfaktor brachte.
- TotalDac USB statt Achtung Audio Silber USB zwischen Aries und Vega
- Neotech3004 XLR statt Vovox XLR
- Auralic Taurus Pre Vorverstärker beruhigt auch mein Klangbild in Richtung "analog"

Wie ein Cocktail-Audio an BM4 spielt weiß ich nicht, könnte aber so ein Stress-Faktor sein. Die BM4 geben es halt ungeschönt weiter, das Signal muss also schon vorher stimmen. Dann kommt aber himmlischer Klang raus. :D

Freiere Aufstellung bringt mir eher bei der Räumlichkeit was als tonal.

Bei Marc ist das auch so ausbalanciert an seinen Komponenten und passt einfach mit den BM4 finde ich.

Grüße
tom
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Beitragvon Zwodoppelvier » 22.08.2016, 14:12

Hallo Tom,

vom B&M 38mm-Hochtöner ist bekannt, daß er schon einmal etwas schärflich klingen kann. Winfried (wgh52) hatte vor Jahren mal eine FG-Messung seiner BM8 gezeigt und Ralph Berres hat sich mit Eigenresonanzen bzw. Grenzen der Regelbarkeit bei dieser Kalotte beschäftigt.

Es besteht laut Gert (Fortepianus) wohl die Möglichkeit, die Gegenkopplung etwas zurückzunehmen, d.h. die Regelung etwas weniger straff einzustellen und nachfolgend zum Ausgleich den Pegel anzupassen. Dies ist natürlich ein nur dem Spezialisten offenstehender Weg.

Grundsätzlich geht mir durch den Kopf: die BM7, Vorgängerin der Nano u. BM4, ist noch vor Einführung der ersten CD-Spieler auf den Markt gekommen. Mit einer analogen Quelle wie einem guten alten UKW-Tuner oder besser noch einem ordentlichen Plattenspieler sollte sich kein untenrum ausgedünntes und nach oben zu scharfes Klangbild einstellen. (Erst recht sollte das für die BM4 gelten, deren Geburtsstunde schon mitten in der Digitalära angesiedelt ist.) Dies nur, um zu verifizieren, ob die Boxen denn grundsätzlich vernünftig eingestellt sind.

Sollte sich hier alles im grünen Bereich erweisen, könnte ggf. die von Dir angesprochene Optimierung der digitalen Quelle(n) erfolgen. Ich vermute, daß Michael mit seinem Cocktail Audio auch die erwähnten Tannoy-Aktivlinge angesteuert hat; demnach wäre - wie auch bzl. Standort der LS - von gleichen Bedingungen auszugehen.

Mein Plädoyer also: erst die Boxen auf ausgeglichenen FG ohne Schärflichkeiten einstellen lassen, DANN erst Kette/Zuspieler in Betracht ziehen.

Viele Grüße
Eberhard

P.S.: Michael und ich hatten bereits im Frühjahr telefoniert und angedacht, daß ich mir seine Kette einmal anhöre. Wäre nun kein schlechter Zeitpunkt, zumal die Überholung meiner 7er langsam drängt :wink:
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Beitragvon Zwodoppelvier » 22.08.2016, 15:00

Nachtrag: im Frequenzgang der BM Nano zeigt sich ein deutlicher Anstieg oberhalb 8 kHz.

Siehe Testbericht in Stereo 12/94

Wenn die BM4 den in Werkseinstellung auch aufweist?

Manchmal habe ich den Eindruck, es kommt auch darauf an, wer die Endeinstellung und -kontrolle durchgeführt hatte. :roll:
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Beitragvon MarcB » 22.08.2016, 15:18

Hallo Eberhard,

bitte berücksichtige dass wir nicht von der alten HT-Einstellung aus den 90ern reden! Wie du weißt wurde der HT entschärft und das dürfte zumindest bei meiner gemacht worden sein. Wie das bei Michael aussieht, schrieb er ja schon, dass es bei ihm noch nicht gemacht wurde. Evtl. das mal in Angriff nehmen. Da ich quasi neben dem Werk wohne, kann ich hier behilflich sein!

Grüße Marc
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Beitragvon cinematic » 22.08.2016, 16:57

Marcs BM4 sind von 2001, meine von Ende 2007. Da war bei beiden der Hochton schon gnädiger vom Werk aus als bei älteren B&M.
Meine (verkauften) Nano sind von 1996, was auch das erste Baujahr der BM4 war. Da ist der Hochtonbereich aber auch sehr angenehm und fast nicht von der 2007er BM4 zu unterscheiden.

Und trotz eigentlich 2-Wege Konstruktion hat die BM4/ Nano auch schöne Mitten da sie ja das größere Chassis nochmal aufteilt in Mitte/Bass per Frequenzweiche.

Grüße
tom
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