Winfried (Backes & Müller AFB Omega)

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Beitragvon h0e » 16.11.2015, 13:42

wgh52 hat geschrieben: Die Omegas machen sich optisch schon recht fein im Wohnzimmer,...

Hallo Winfried,

einen Zwischenschritt bis zur "Endlösung", das wollen wir natürlich auch sehen! :wink:

Grüße Jürgen
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Beitragvon NNEU » 16.11.2015, 19:54

Hallo Winfried,

Ganz konkret; was fehlt denn noch an deiner BM-11 ?

Das muss doch in den Griff zu kriegen sein 8)


Viele Grüße,
Noel
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Beitragvon wgh52 » 16.11.2015, 21:47

Hallo Noel,

NNEU hat geschrieben:...was fehlt denn noch an deiner BM-11 ?...

Ehrlich gesagt möchte ich das nicht hier und jetzt lösen, danke aber für Dein Interesse! Nur so viel:

● Netzteilaufbau u. Gesamtverdrahtung
● Wand- u. Volumendämmkonzept
● 4-Weg Eingangsplatinen & Montage & Verdrahtung
● Einbindung S-Weiche
● Neuverdrahtung Chassis/Endstufen/Regelungen
● Chassis/Gehäuse Entkopplung
● Endstufen- und Regelungsabgleich
● ...

Je länger ich nachdenke, umso mehr fällt mir wieder ein - es sollen halt einigermaßen optimale Lautsprecher werden. Kürzer ist die Liste dessen was fertig ist: Elektronik revidiert, S-Weiche fertig, Gehäuse fertig, alle Chassis vorhanden. Ich brauche für Projekte eine zusammenhängende Zeit in der ich mich darauf konzentrieren kann, dann geht auch was vorwärts. Das ist derzeit nicht gegeben und dabei möchte ich die BM-11 Diskussion zunächst belassen, bis ich sie wieder aufgreife (einen Thread dazu gibt's ja :wink: ).

Beim Revidieren der Omegas sind mir auch schon mehrere Dinge aufgefallen, die optimierbar wären: z.B. sind 18 mm Gehäusewände dann doch etwas mager, das Netzteil ist nicht soooo stark, eine 70 Watt Endstufe für zwei Tieftöner inkl. Regelung kommen mir nicht garade üppig vor, das Netzteil ist noch auf 220 V ausgelegt :shock: , usw., usw.

Wie dem auch sei, ich werde, weil Interesse per PN bekundet wurde, bald Einiges über die Revision der Omegas posten.

Hier zunächst mal ein Bild der ersten Aufstellung nachdem sie fertig revidiert und in erster Näherung eingestellt waren:

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Gruß,
Winfried

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Beitragvon h0e » 16.11.2015, 23:00

Hallo Winfried,

das sieht doch viel Wohnraum tauglicher aus als Deine Leihboxen auf "BM-Stands".
Sicher klingt es auch noch besser, oder? :cheers:

Grüße Jürgen
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Beitragvon wgh52 » 16.11.2015, 23:24

Hallo Jürgen,

ja, wir sind auf dem Weg zum guten Klang. In meinem Omega Revisionsthread wird's da wahrscheinlich noch ein paar weitere Berichte, Fragen und Diskussionen geben.

Ein erster Meilenstein die Boxen "anhörbar" zu machen ist mEn geschafft, aber zufrieden zurücklehen kann/will ich mich noch nicht :wink:

Gruß,
Winfried

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DACs for DEQX

Beitragvon wgh52 » 21.11.2015, 17:26

Nachdem die Omegas erstmal "gehen" und mit DEQX Einmessung mehr als nur "passabel" :shock: , habe ich ein halbfertiges nun zu neun-zehntel :mrgreen: Projekt fertiggestelt:

Wie manche wissen habe ich zwei DEQX PDC-2.6p, einen mit analog gemoddeter Elektronik (OPVs, Cs, ...) und einen "normalen" mit AES/SPDIF Digitalausgängen. "Gefuchst" hat mich an den eigentlich gut klingenden DEQXen immer, dass die DACs "alt" sind und immer den Verdacht gehabt, dass die ein Engpass sein könnten. Vor Monaten hatte ich mir darum ein SOEKRIS R2R DAC Bord gekauft und bevor ich die Omega Revision anfing schon in den Dig-Out PDC eingbaut, mich aber noch nicht einzuschalten getraut :oops:

Dazu wurde das Schaltnetzteil ausquartiert und das Soekris Bord hielt Einzug. Ein Gehäuse für das SNT bräuchte ich halt noch (die fehlenden 10%) :wink:

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A long strory cut short: Messen fällt heute flach, weil die DEQX "convolvten" Omegas mit dem Soekris DAC einfach so unerwartet schön aufspielen, dass ich heute höre und nicht messe. Vielleicht morgen :wink: :cheers:

Gruß,
Winfried

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Beitragvon Fujak » 21.11.2015, 21:31

Hallo Winfried,

Glückwunsch zum Soekris-Board! Mit der richtigen/sauberen Stromversorgung hast Du einen der am überzeugendsten klingenden DACs, die ich bisher gehört habe (siehe mein Bericht damals). Ein wirklich feines Teil.

Grüße
Fujak
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Beitragvon wgh52 » 21.11.2015, 22:45

Hallo Fujak,

ah ja! Diesen DAC Vergleich hatte ich ganz vergessen :cheers: Wie dem auch sei, dieses Teil ist schlicht "super". Ich überlege mir ernsthaft irgendwann zwei oder alle drei DEQX Wege damit auszurüsten.

Netzteilmäßig will ich meinen DEQX schon seit Jahren aufrüsten, das SNT ist mir nicht so ganz sympathisch (auch DEQX selbst ist ja vor Jahren wieder davon abgekommen 8) ). Also da will ich bald 'ran, aber erst muss ich noch mit den Omegas "fertiger" sein.

Gruß,
Winfried

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Beitragvon Guitarfreak » 21.11.2015, 22:58

Hallo Winfried,
das klingt ja interessant mit dem Soekris DAC.

Verwendest du die Standardfilter, oder hast du da schon etwas verändert?


Viele Grüße

Daniel
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Beitragvon wgh52 » 21.11.2015, 23:15

Hallo Daniel,

der Soekris DAC ist noch so wie vom Hersteller geliefert: Keine Mods., keine anderen Filter oder sonstiges. Feintuning kommt wenn die groben Sachen getan sind :cheers:

Priorität war den DAC überhaupt erstmal im DEQX zum "ticken" zu bringen und jetzt hör ich ihn mal ein Weilchen und eigentlich möchte ich den DAC an den DEQX internen I²S anschließen, kenne mich aber leider mit der Signalbelegung des dafür auf der Hauptplatine vorhandenen Anschlusses (noch) nicht aus. Wenn ich das noch schaffe, brauch ich das ganze Digital Output Bord nicht :mrgreen: :cheers: .

Aber erstmal will ich zur Omega zurück und die optimieren 8)

Gruß,
Winfried

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Beitragvon Guitarfreak » 21.11.2015, 23:35

Hallo Winfried,

das klingt aber ja schonmal vielversprechend!

Ich bin gespannt, was sich noch tut und verfolge deine Projekte mit interesse.

Bezgl. des i2s Anschlusses habe ich von Alan von DEQX die Info bekommen, das kein normales i2s signal auf dem Mainboard wäre und das Digitalboard nötig ist um die digitalen Daten zu dekodieren - was auch immer das jetzt bedeutet ;)

Ich drücke dir daumen!

Viele Grüße
Daniel
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Beitragvon Hans-Martin » 22.11.2015, 00:04

Hallo Winfried,
1 Prozent Steigerungspotential hätt' ich noch :cheers: , betreffend die gezeigte interne Signalverkabelung hinsichtlich Länge und Windungsbildung, Masseschleifenbildung (beides bei Audio), und die Anpassung von Digitalleitungen (verdrilltes Paar = nahe 110 Ohm).
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon Zwodoppelvier » 22.11.2015, 00:13

Hallo Winfried,

die Omega fügen sich rein optisch bestens in Euer Wohnzimmer ein - nicht, daß das noch ein Eigentor wird, wenn die dickeren "11" dereinst einziehen sollen :mrgreen:

Aber im Ernst: ich bin tatsächlich gespannt, wie nahe für Dich die Omega am Ende dem Ideal des fehlenden Eigenklangs gekommen sein werden, auch und gerade im Vergleich zu vollgeregelten Modellen.

Viele Grüße
und weiterhin gutes Gelingen bei der Optimierung

Eberhard
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Beitragvon wgh52 » 22.11.2015, 00:52

Hallo Hans-Martin, :cheers:

Hans-Martin hat geschrieben:... interne Signalverkabelung hinsichtlich Länge und Windungsbildung ...
Jawoll! Ich muss sowieso nochmal dran um die +/- 15 V Versorgungsbuchse einzubauen, dann wird das hoffentlich ordentlich.
Hans-Martin hat geschrieben:... Masseschleifenbildung...
sehe ich jetzt nicht, wo siehst Du sie?
Hans-Martin hat geschrieben:... die Anpassung von Digitalleitungen (verdrilltes Paar = nahe 110 Ohm)...
Guter Punkt! Dass bei so einem Twisted-Pair ~ 110 Ohm resultieren merk ich mir (ich habe aber z.Zt. leider keine passende Leitung, die Koax, die ich habe, hat 50 Ohm). Irgendwie erinnere ich mich an 110 Ohm am AES/EBU... wäre es in dem Falle nicht besser gleich am AES/EBU Ausgang (statt wie jetzt am Cinch) abzugreifen? Evtl. müsste ich dann nur den Anpasswiderstand (auf der Übertragersekundärseite) auf dem kleinen Platinchen anpassen, oder?

Danke für die Hinweise!
Gruß,
Winfried

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Beitragvon Hans-Martin » 22.11.2015, 10:27

wgh52 hat geschrieben:Masseschleifenbildung...sehe ich jetzt nicht, wo siehst Du sie?

Hallo Winfried
Beim Abgang des Audiosignals von der DAC-Platine. Gemeinsame Masse beider Kanäle bei Digitaleingang und Stromversorgung, aber räumliche Trennung beim Ausgang. Ist da nicht eine Möglichkeit für gemeinsame Masse auf Platinenmitte?
Wenn die Ausgangsbuchsen keine direkte Verbindung untereinander haben und der Ausgang 2 Aktive mit getrennten Massen treibt, gäbe es keine Probleme. Sobald die NF-Massen aber beim nächsten Stereo-Eingang wieder zusammengeführt werden, schließt sich die Schleife, und nahe Streufelder (Trafo) induzieren Störungen.
Irgendwie erinnere ich mich an 110 Ohm am AES/EBU... wäre es in dem Falle nicht besser gleich am AES/EBU Ausgang (statt wie jetzt am Cinch) abzugreifen? Evtl. müsste ich dann nur den Anpasswiderstand (auf der Übertragersekundärseite) auf dem kleinen Platinchen anpassen, oder?

Genauso sehe ich das auch. :cheers: Ich würde diese Twisted Pair Leitung so anlegen, dass sie möglichst geradlinig durch die Luft mit Abstand zu der Hauptleiterplatte zu stehen kommt. Mit Massivdraht ist das kein Problem, PVC Isolation ist nicht so gut wie PE oder PTFE, CuAg besser als Cu.
Grüße Hans-Martin
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