Winfried (Backes & Müller AFB Omega)

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Beitragvon wgh52 » 21.02.2017, 16:19

Hallo liebe Freunde,

mir fiel gerade auf, dass ich den Stand meiner Swinging Machine schon lange nicht mehr aktualisiert habe. Nachdem ich (noch) auf keine der vorhandenen Musikquellen verzichten möchte, ist mein Set-Up ja eher "kontraminimalistisch" zu nennen. Eigentlich bewährt sich diese Philosophie, denn ich war bisher nicht um Abspielmöglichkeiten verlegen und das gefällt mir :mrgreen: . Wird's immer so bleiben? Na ja...

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Diese Anlage zu bedienen (um z.B. einer CD den Ton hörbar zu entlocken) ist nicht ausreichend "wife acceptable" :roll: (meist ist das aber auch nicht nötig :wink: ) und darum habe ich einen besonderen Pfad für meine Frau eingerichtet, der InternetTVstreams auf Fernseher und Anlage leitet "weil sich's halt viel besser anhört als mit den Ohrstöpseln am iPAD". Uns so bekomme ich auch Einblick in die koreanische Film-, TV-Serien- und Musiklandschaft. Das hat auch 'was! Zwei kleine Kästchen sind dafür zuständig: ein Apple TV und ein AC-3 Streamdecoder (Dolby 2.0). Der AppleTV ist per HDMI am Ferseher angeschlossen, dessen Toslink wiederum füttert den AC-3 Decoder und dessen Ausgang ist (leider analog, weil digital nicht vorhanden) mit dem Analogeingang des DEQX PDC verbunden. Vorteil ist halt: Meine Frau schaltet am PDC auf Analogeingang, schaltet AppleTV und Fernseher ein und schon kann sie iPAD gesteuert ihr InternetTV sehen und den Ton dazu (convolved) über die Omegas hören. Der Klang der InternetTVstreams ist (meistens) besser als ich befürchtet habe bzw. wahrhaben möchte 8)

Ansonsten sind eigentlich keine Änderungen an der Anlage gemacht worden, die Revision der Omegas und deren noch laufenden Modifikationen ist vielleicht erwähnenswert.

Grüße,
Winfried

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wgh52
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Beitragvon wgh52 » 23.05.2017, 21:21

Liebe Freunde,

bei mir bahnen sich demnächst Veränderungen an: Meine Frau bietet an mein "HiFi Labor" in einen frei werdenden Kellerraum zu evakuieren, wo ich bessere Entfaltungsmöglichkeiten haben werde. Nun ja ... zum Lachen gehe ich eigentlich auch nicht in den Keller :mrgreen: , also zum Musikhören bisher auch eher nicht (gerne). Darum soll im Wohnzimmer eine gute Anlage sein, die aber wenig Änderungen erfährt und in der (Bedienungs-)Komplexität´optimiert wird.

Die Wohnzimmeranlage soll bestehen aus:

• Plattenspielerlaufwerk (noch zu beschaffen) zu bestücken mit EPA-500 Tonarmsystem (hab eins in Reserve)
• PhonoVV an analogen VV (noch unklar ob Lehmann BC SE II PWX im Wohnzimmer bleibt oder was „neues, gebrauchtes“)
• TV Ton (von AppleTV HDMI, SatTV, SatRadio) über Toslink an LIGAWO DTS/AC3 Decoder und analog an analogen VV
• Sony CDP-XA555ES analog an analogen VV
• Sony MDS-JA555ES analog an analogen VV
• Streamer Cambridge StreamMagic 6 analog an analogen VV
• Vorverstärker Restek MiniPre (hab' ich schon) analog an DEQX Analog-Eingang
• DEQX PDC-2.6p als FIR Aktivweiche und FIR/IIR Equalizer
• Lautsprecher bleiben die BM-Omegas mit AMT statt KalottenHT
• Es werden keine raumakustischen Maßnahmen implementiert, der Wohnraum bleibt wie er ist.

Das soll u.a. (aber hauptsächlich) meiner Frau ermöglichen einfach mal (also ohne viel komplexes Ein- und Umschalten) ihre/unsere CDs zu hören und Filme mit vernünftigem Ton zu sehen oder zu streamen. Die gemeinsame, qualitativ akzeptable, spontane Musikhörmöglichkeit soll im Vordergrund stehen. Also auch einfach mal gemeinsam mit Freunden die grad da sind LPs, MDs oder andere Musikquellen (NAS, SatRadio, Internet,...) in akzeptabler Qualität zu hören (ohne den Raum zu wechseln!) ist eine Motivation.

Die "Labor"-Anlage soll bestehen aus:
• SL-1000 Mk2 mit EPA-500 Tonarmsystem
• PhonoVV (noch unklar ob Lehmann BC SE II PWX oder was „neues, gebrauchtes“) vorläufig noch analog an DEQX (Phono ADC ist angedacht)
• Streamer mit digital SPDIF über Mutec MC-3+ AES an DEQX
• DEQX PDC-2.6p als Aktivweiche, VV und FIR/IIR Equalizer
• Lautsprecher werden die (seit Urzeiten halbfertigen :oops: ) „BM-11“ (BM-8, neues Gehäuse, verstärktes Netzteil, 4. Weg mit Mundorf AMT)
• Eigener Stromkreis für die Anlage (evtl. auch analog und digital mit jeweils eigenem Stromkreis)
• NAS mit LAN/WLAN Verbindung zu WoZi und Labor Anlage (in separatem Zimmer, wo der Router steht)
• Laaangfristig ein TV im Labor-Raum, über Toslink und MC-3+ an DEQX
• Raumakustische Mittel/Maßnahmen (Absorber, Diffusoren, usw.) ggf. in Eigenfertigung.

In diesem Umfeld will ich mich HiFi und DIY-mässig (für meine bescheidenen Verhältnisse) "austoben", sehen was ich zustande bekomme, auch mal unfertige Projekte stehenlassen können ohne wegzuräumen, meine Lötecke usw. wird hier untergebracht, aber es soll hier auch genüssliches Hören auf (für mich) möglichst hohem Niveau erreicht werden (für eine begrenzte Hörerzahl :wink: )

Soweit meine Vorankündigung und die Intention. Ich brauche für einige Bereiche ganz sicherlich Eure Hilfe und mache dazu dann ggf. eigene Threads auf oder poste Fragen in bestehenden Themen. Sobald ein vorführbarer Stand erreicht ist (was dauern kann) plane ich ein AH Süd Minitreffen für weitere Optimierungs-Inputs :cheers:

Grüße,
Winfried

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Beitragvon Tinitus » 24.05.2017, 22:29

Hallo Winfried,

Herzlichen Glückwunsch zur Möglichkeit eine zweite Spielwiese zu eröffnen. Du gehörst nach meiner Einschätzung ja zu jenen, bei denen solche Projekte ohne zu großen Leidens/Leistungsdruck stehen und doch hast Du dir ja eine sehr persönliche Lösung für deine Bedürfnisse geschaffen. Mit anderen Worten, der Ehrgeiz ist da und das Resultat lässt sich sehen, der Weg dahin wird halt nicht verbissen angegangen, darin sehe ich eine der besten Voraussetzungen für Erfolg.
Ich bin vor Kurzem ja fast an meiner Raumakustik verzweifelt und hbe für mich herausgefunden, das für mein Hörempfinden Erstreflexionen, die kurz nach dem Direktsschall am Hörplatz eintreffen, ganz fürchterlich sind. Es gibt hier im Forum ja auch Leute, die der Meinung sind Erstreflexionen schaden nicht. Du wirst dann in Zukunft die Möglichkeit haben den Klang einer Anlage im normalen Wohnambiente mit einer in einem dezidierten Hobbyraum zu vergleichen. Bin gespannt, wo Du dann für dich die goldene Mitte hinsichtlich raumakustischer Maßnahmen findest.

Gruß

Uwe
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Beitragvon wgh52 » 25.05.2017, 00:45

Hallo Uwe,

danke für Deine nette Aufmunterung und Bestärkung!

Ja, speziell die Raumakustik wird interessant, denn der Raum ist z.B. niedriger als normale Raumhöhe, so dass ein Deckensegel und/oder Diffusor bereits gesetzt sind. Auf dem Boden ist auf dem Estrich Teppich verlegt, zwischen Boxen und Hörplatz könnte ich noch für zusätzliche Frühreflektionsvermeidung auch am Boden sorgen. Die Wände sind mit 12 mm Nut/Feder auf 20 mm Lattung verkleidet, was ich nicht ändern kann, sondern nach Notwendigkeit sollen zusätzlich Diffusoren und Absorbern angebracht werden. Die Möblierung ist noch nicht geklärt, es kann sein, dass der eine oder andere Schrank im Raum bleibt.

Ich werde berichten.

Grüße,
Winfried

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Beitragvon Fbee » 25.05.2017, 06:47

Hallo Winfried

falls Du an Raumakustik mit nur wenig/keinen Absorbern interessiert bist ( Punkt 3.2.1 in diesem Paper)

http://www.linkwitzlab.com/IJAETv2n2a2-Linkwitz-1.pdf

Viel Spass beim Schmökern

LG,
Frank
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Beitragvon wgh52 » 25.05.2017, 08:44

Hallo Frank,

danke für den Linkwitz-Link, ich ziehe seine Papers schon seit vielen Jahren zu Rate, dieses kannte ich noch nicht.

Entgegen häufiger Empfehlung wird die Hörachse wegen der Raumgegebenheiten längs der Längsachse des Raumes verlaufen (müssen), soviel ist bereits klar. Mein Sweetspot wird wahrscheinlich ~ 2m vor den LS sein, die LS etwa 1,6~1,8 m auseinander stehen (Raumbreite ist ~3,75 m) und wohl um 1,3~1,5m vor der Frontwand (dort steht ein offenes Regal und ist auch ein Kellerfenster, Raumlänge ~6,75 m).

Nun ja, so erste Gedanken halt, erstmal muss der Raum "entleert" werden :mrgreen:

Grüße,
Winfried

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Beitragvon Fbee » 25.05.2017, 09:55

Hallo Winfried

bei mir ist die verfügbare Breite ähnlich.
Die LXminis stehen 2m -2.2m weit auseinander.
Dann hör ich 2m vor den LS sitzend.

Die Phantombühne baut sich ca 4m hinter der Basis auf und bleibt relativ stabil , auch wenn man sich aus dem Sweetspot wegbewegt und umher läuft.

Ich verwende keine Diffusoren o.ä.

LG, Frank
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Beitragvon wgh52 » 25.05.2017, 17:25

Frank,

ich verstehe und hab mal wieder bei Siegfried L. geschmökert 8)

Deine Lautsprecher haben ganz sicher ein ganz anderes Abstrahlverhalten als meine, weil die LX ja nicht vornehmlich nach vorne abstrahlen wie die BMs es tun (werden). Von daher werde ich sehen müssen welche Maßnahmen notwendig werden oder nicht. Z.B. ist es nicht geplant (wenn auch vielleicht reizvoll erscheinend) Dipole aus den BMs zu machen :wink:

Grüße,
Winfried

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