Frank (Sehring M 801)

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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon Bernd Peter » 31.10.2016, 15:03

Hallo Frank,

der Tiefbass hat so seine Eigenheiten.

Beim Forentreffen ist mir das - mal wieder - anschaulich vor Ohren geführt worden.

Bei der Beurteilung zweier Lautsprecher wurde der tiefergehenden Bass des Einen als Qualitätsmerkmal erkannt.

Mir ist dabei aufgefallen, daß der LS mit dem kleineren Tiefmitteltöner das Musikgeschehen übersichtlicher und offener präsentieren konnte.

Größere LS haben mMn nicht selten mit einer leichten Überdeckung in den Mitten zu kämpfen, die durch das stärkere Bassfundament verursacht wird.

Mit kleineren LS bekommt man in diesem wichtigen Hörbereich nicht selten ein Mehr an Informationen geliefert.

Gruß

Bernd Peter
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Beitragvon Tinitus » 31.10.2016, 16:15

Hallo Frank,

also so zusagen an die raumakustischen Verhältnisse angepasste Koaxe, die dann halt zufällig passiv sind. Ich bin ja umgezogen und immer noch überrascht, welche Veränderung durch die zumindest volumenmässig deutliche Verkleinerung des Hörraums eingetreten ist.

Eigentlich eine blöde Frage, da ich ja weiß, dass dein Raum akustisch wohl durchdacht ist: seitlich neben dem rechten LS an der Wand glaube ich ein Plattenregal erkennen zu können, ruft das keine asymmetrischen Erstreflexionen oder Flatterechos hervor? Ich bin zur Zeit schwer am Regal schieben, um ein befriedigendes Ergebnis zu erzielen, habe die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben, dass ich das noch ohne LS-Wechsel hin bekomme. Aber Du und Bernd Peter habt recht manchmal bedeutet mehr Tiefbassbereich einfach nur mehr Problem. Wichtiger als die LS an sich ist deren Interaktion mit dem Raum, das bestimmt die Musik. Wenn das nicht passt helfen auch keine Aktivatoren oder armdicke Stromkabel.

Gruß

Uwe
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Beitragvon Zwodoppelvier » 31.10.2016, 17:26

Hallo miteinander,

Frank, haben die Helmholz-Fallen also letztlich nicht hinreichend stark gewirkt?

Ansonsten ist ja schon seit längerem meine Rede: tiefbasspotente Boxen bringen nur dann einen Mehrwert, wenn der Raum/dessen Akustik eine dröhnfreie Wiedergabe dieser tiefsten Register zulässt. Andernfalls steht leider mehr oder weniger viel Arbeit an.

Mich haben vor Jahren die Erlebnisse mit zwischenzeitlich besessenen BM Grande und BM6 schwer ernüchtert. Schlußendlich stand als naheliegendste Überlegung im Raum, eine DBA-Aufstellung umzusetzen - was mir aber nach einigem Überlegen doch zu aufwendig war. Wenn man doch "nur mal" ab und zu Musik im Wohnzimmer geniessen, dieses aber nicht mit lauter Boxen und weiterer Technik zustellen möchte. Vom Zeitaufwand der ganzen Einrichtung mal abgesehen :roll:

Zumindest vorläufig bin dann auch ich mit einer sehr überschaubaren Passivvariante zum Ziel gekommen.
Irgendwann kommt - deutlich gelassener - ein zweiter Anlauf. Ohne mit Kanonen auf Spatzen... :mrgreen:

Viele Grüße
Eberhard
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Beitragvon vierzigo » 31.10.2016, 17:37

Hallo Frank,

Glückwunsch zu deiner Neuerwerbung, egal ob aktiv oder passiv, es muss schlussendlich passen!

Das grüne Hörzimmer sieht auch chic aus.

Hoffe du bist angekommen und kannst nun genüsslich dich zurücklehnen und die Musik genießen :D

Grüsse

Oliver
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Beitragvon frmu » 31.10.2016, 19:38

@Uwe

ich habe links und rechts jeweils ein Bücherregal stehen. Die Jungs vom Einmeßdienst von MEG, welche seinerzeit hier waren und eingemessen haben, waren ob der Symmetrie des Raumes begeistert - seit dem habe ich daran nichts geändert.

@Eberhard

Die Helmis waren auf 38,5Hz abgestimmt, sie haben eine damalige Überhöhung etwas mildern können, mehr nicht. Jetzt sind sie quasi arbeitslos, da die Bora gar nicht in diese Regionen herab reicht.

@Oliver

... zu deinem letzten Satz nehme ich lieber nicht Stellung ... :mrgreen: Auf jeden Fall habe ich in den letzten 8 Wochen mehr Musik gehört, als in den Monaten des Jahres davor ... ich werte das mal als gutes Zeichen.


Fazit: Nach 6 Jahren "Aktiv" hören bin ich wohl wieder zurück im Passivlager ... da hat auch mal alles angefangen mit einer Focal (u.a. Diva Utopia), scheinbar liegen mir die Französinnen. Gelegentliche "Kuschelnoppen" beim Hören sorgen für eine innere Befriedigung.


Gruß
Frank
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Beitragvon wgh52 » 31.10.2016, 20:47

Hallo Frank,

frmu hat geschrieben:Fazit: Nach 6 Jahren "Aktiv" hören bin ich wohl wieder zurück im Passivlager ...

interessanter Schluss. Wobei: Auch Aktivlautsprecher, welche die Raummoden wegen höherer Grenzfrequenz nicht anregen, hätten raumakustisch sicher sehr ähnlich funktioniert. :wink:

Und es gäbe ja auch Alternativen wie Convolver oder auch einen (vielleicht schnöde anmutenden) analogen parametrischen Equalizer. Gerade habe ich das bei einem Hobbyfreund erlebt: Einen Audiovolver gegen Raummoden gekauft, ausprobiert, Modendämpfung hat toll funktioniert, aber "Klangqualität und Dynamik" passten nicht. Also hat er sich einen Technics SH-9010 besorgt, eingemessen, ausprobiert - und ist glücklich!

Das alles nur als Erfahrung am Rande. Ich wünsche Dir viel Freude an Deinen sicher ganz wunderbaren Cabasse Bora!

Gruß,
Winfried

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Beitragvon frmu » 31.10.2016, 21:24

Hallo Winfried,

natürlich hast du damit Recht ... mir ist die hübsche Französin auch eher auch zufällig über den Weg gelaufen ... naja und dann nahmen die Dinge ihren Lauf ... :wink:


Gruss
Frank
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Beitragvon Ralf77 » 03.11.2016, 09:39

Hallo Frank,

Ich kann den Wechsel verstehen. Habe selber vor einiger Zeit die Cabasse Iroise 3 und die Bora gehört.
Bei einem Freund dann noch die Pacific 3 SA (Teilaktiv im Bass mir Röhrenverstärker für HT/MT).

Alle 3 Lautsprecher haben mir sehr sehr gut gefallen. Habe die Iroise 3 im Vergleich zur Bora aber noch mit mehr Spaß im Ohr. Beide Lautsprecher sind im Tiefgang aber doch sehr begrenzt. Da ist dann die Pacific doch noch mal ein anderes Kaliber.

Bezüglich Coax stimme ich dir auch 100%ig zu. Dies Hörgefühl hat mich letztendlich auch zu meinen Genelec 8351 getrieben und möchte dies auch nicht mehr missen.

Viel Spaß mit den Cabasse Lautsprechern.

Grüße
Ralf
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Beitragvon frmu » 03.11.2016, 09:45

Moin,

@Ralf

Ralf77 hat geschrieben:Bei einem Freund dann noch die Pacific 3 SA (Teilaktiv im Bass mir Röhrenverstärker für HT/MT).

... ich spare schon ... :mrgreen: auf eine neue Wohnung, denn für die Pacific 3 SA (wirklich geiler LS) braucht's mehr Platz als knapp 16m².


Gruss
Frank
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Beitragvon frmu » 15.06.2017, 07:13

Moin,

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ja, die Cabasse Bora steht immer noch bei mir ... :D

Werde demnächst aber noch einmal die neue und aktuelle 800er aus dem Hause Sehring hören, nach dem
ich sie bei Stefan Sehring Anfang des Jahres gehört habe. Mittlerweile gibt es ein aktualisiertes Modell.
Ende des Monats werde ich sie bei Stefan Sehring hören und dann hoffentlich bald bei mir zu Hause.

Vom ersten (alten Modell) der 800er gibt es hier was zu sehen ... http://hi-fi.de/sehring-audio-801/


Gruss
Frank
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Beitragvon frmu » 30.11.2017, 14:39

Moin,

zurück zu Sehring - nach einem 6-wöchigem Test mit der neuen 801S aus dem Hause Sehring, war Stefan Sehring gestern bei mir und wir haben Feintuning betrieben, besser gesagt er. Ich habe gehört.

Letztendlich heißt das Probieren mit der Aufstellung, Weichen, Dämpfung, Hochtonanpassung. Musik querbeet - Jazz, viel Klavier, Frauenstimmen, Prog.-Rock, Metal ...

Letztendlich habe ich mich für das Model 801M entschieden (da modulare Bauweise, ist ein upgrade jederzeit möglich).

Klangbeschreibungen erspare ich mir! Will hier keine Diskussion ala Kii ... :mrgreen:

Und so sieht's aus:

Bild

Bild

Bild

Es wird noch eine kosmetische Änderung geben, da meinen Liedtke-Ständern in der Höhe 40mm fehlen, bekommen diese von Stefan Sehring eine ebenso starke Platte verpaßt, welche mit den Ständern verschraubt werden.

Gruß
Frank

Entschuldigt die miese Bildqualität - Handyfoto im Düsteren!
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Beitragvon Tinitus » 30.11.2017, 15:20

Hallo Frank,

da durfte die Sehring bleiben und die Französinnen mussten gehen. Auch wenn Du dich nicht in Klangbeschreibungen verlieren willst, kannst Du uns mitteilen, was dich dazu bewegt hat von den Boras auf die Sehrings zu wechsweln?

Viel Spaß mit den Neuen.

Gruß

Uwe
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Beitragvon uli.brueggemann » 30.11.2017, 16:24

Frank,

habt Ihr auch ein Setup getestet bei dem die Hochtöner innen angeordnet sind? Stichwort: Flow.

Grüsse
Uli
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Beitragvon StreamFidelity » 30.11.2017, 17:40

Hallo taubeOhren äh Frank :wink:

sieht gemütlich aus (die Einrichtung) und die Sehring passen gut rein. Wenn dann der Klang noch gut ist.

Viel Spaß :cheers:

Grüße Gabriel
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Beitragvon Zwodoppelvier » 30.11.2017, 19:12

Hallo Frank,

nach den schwarzen kamen die weißen, dann schwarze, jetzt wieder weiße.... :mrgreen:

Welche Kantenlänge haben die "Würfel" - nur, um eine Vorstellung zu haben?

Und die von Uwe und Uli oben gestellten Fragen gingen mir auch durch den Kopf :wink:
Wenn Du also mal irgendwann eine Hörpause einlegst...

Beste Grüße + viel Freude mit den neuen Lebensabschnitts-Lautsprechern :mrgreen:
Eberhard
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