Harald (AGM 5.4; FM 202; BM 8, BM 6; Abacus A-Box10, C-Box2)

audiophile Biografien unserer Mitglieder
Forumsregeln
Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Stromkonzept, 3. Teil - Umsetzung und Fazit

Beitragvon nihil.sine.causa » 07.09.2014, 13:31

Hallo zusammen,

das Stromkonzept für meinen Hörraum ist nun seit einigen Tagen umgesetzt. Die Endgeräte sind alle mit den dafür vorgesehenen dicken Stromleitungen angeschlossen. Die NAS macht ihre Lüftergeräusche jetzt im Nebenraum.

Mit Daniels (Koala887) Hilfe, der mir netterweise sehr ordentliche Anschlusskabel gemacht hat, habe ich die Netzwerkkomponenten in der Hörkette (Glasfaser-Umsetzer und Switch) an Linear-Netzteile (Peaktech 6080) angeschlossen. Ich vermeide damit die kleinen Schaltnetzteile, die einfach unmöglich aussahen in meinen schönen Schaltschranksteckdosen und mir immer das Gefühl vermittelten, sie wären HF Störenfriede.

Für das Netzwerk habe ich folgendes Erdungskonzept: Der kleine Switch ist mit einem 10mm^2 Erdungskabel an einem der Unterverteiler angeschlossen. Die Schirme der Cat6 Netzwerkkabel, die zum G-ADS/1 DAC bzw. zum G-Oppo gehen (gute Industriequalität, die ich kurzerhand bei Lapp mitbestellt hatte) sind damit auf der Switchseite gut geerdet. Auf der Streamerseite habe ich die Verbindung zum Schirm entfernt. Somit vermeide ich eine elektrische Verbindung zwischen dem Netzschirm und den Streamern. Solange die Daten über das Netz ordentlich ankommen, besteht keine Notwendigkeit für den Schirm auf der Streamer-Seite und so können auf diesem Weg zumindest schon mal keine Störungen in den Streamer gelangen.

Dann habe ich alle Geräte ausgephast. Ich habe dabei auf dieser Anleitung aufgesetzt. Da alle meine Geräte einen Schukoanschluss haben, habe ich mir ein Anschlusskabel machen lassen bei dem der Schutzkontakt aufgetrennt ist und damit zwei Messpunkte liefert. Das auszuphasende Gerät mit diesem Kabel an die Stromversorgung angeschlossen (wobei alle anderen Verbindungen zur Welt getrennt waren) und in Betrieb genommen. Dann die Spannungsdifferenz zwischen den Messpunkten am Schutzleiter gemessen. Stecker umgepolt und Messung wiederholt. Dann habe ich den kleinen Spannungswert genommen und mir die Phasenzuordnung entsprechend markiert.

Bei manchen Geräten gab es de facto keinen Unterschied, bei anderen war ein deutlicher Unterschied zu messen. Danke an Daniel, der mich bei dieser Maßnahme beraten hat!

Und wie klingt es nun?

Tinitus hat geschrieben:Zum Kabel: Vielleicht noch mal überlegen, es soll sowohl von Lapp als auch von Eupen (um nur zwei zu nennen) noch andere Kabel als das Ölflex CY110 in 2,5 mm² geben, die vielleicht/wahrscheinlich noch besser klingen. Obwohl man mit dem Ölflex CY110 sicherlich nichts grundsätzlich falsch macht.


Ja, lieber Uwe, um ehrlich zu sein, die Stromversorgung scheint überhaupt nicht zu klingen. Aber so war Dein Statement vermutlich auch nicht gemeint. Es hat sich insgesamt aber einiges verbessert und ich will versuchen, das ein wenig zu beschreiben:

Der größte Effekt kommt eindeutig durch die sehr viel bessere Verbindung zur Erde. Ich kann das festmachen an meinen Ground-Lift-Schaltern an den AGM Lautsprechern. In meiner alten Konfiguration war der zentrale Erdungspunkt der Signalmasse am Linn-Streamer. Ein weiteres Erden der Signalmasse an den AGMs war eindeutig schlechter. Nun bleibt es sich ziemlich gleich, ob ich an den AGMs den Groundliftschalter schließe oder nicht. Ich bilde mir aber ein, dass ein weiteres Erden der Signalmasse an den Lautsprechern minimal besser ist. Insgesamt ist das Klangbild ruhiger, detaillierter und es ist noch angenehmer, lange zu hören. Vor allem hat sich die Mittendarstellung nochmals stabilisiert. Barb Jungr („Sara“) rückt mit ihrer Stimme noch einige dm weiter zum Hörplatz und „produziert“ noch klarere S-Laute.

Der zweite Effekt kam durch das Entfernen der NAS aus dem Hörraum. Der Lüfter war eben doch ein bisschen hörbar. Nun stört plötzlich der Lüfter des Notebooks. Na ja, das Niveau scheint eben gestiegen zu sein und die Toleranzschwelle sinkt. Wo soll das nur enden?

Haupt-LS und Linn-Streamer sind seit einigen Wochen mit dicken Strippen an den Unterverteilungen angeschlossen. Nun kam am Do. letzter Woche noch ein weiterer Schwung Anschlusskabel und gleichzeitig habe ich das Ausphasen besorgt. Diese beiden Maßnahmen haben nochmals einiges an Ruhe ins Klangbild gebracht, ohne dass ich genau sagen könnte, was welchen Effekt hat.

Insgesamt höre ich jetzt durchschnittlich ca. 5dB lauter ohne dass es auf Dauer anstrengend wäre. Das zeigt, dass das Bündel aller Strommaßnahmen insgesamt ein substanzieller Schritt war. [Einzig mein Gegenbass kommt jetzt schneller an die Grenze. Aber das ist ein anderes Kapitel.] Ich bin mit den Maßnahmen in Summe sehr zufrieden.

Viele Grüße
Harald
Bild
nihil.sine.causa
Administrator
 
Beiträge: 1842
Registriert: 28.07.2011, 11:31
Wohnort: Bonn

Beitragvon wgh52 » 07.09.2014, 14:21

Harald,

Gratulation und Respekt zu Deinen immer wieder konsequent durchgeführten und technisch fundiert nachvollziehbaren Verbesserungen!

nihil.sine.causa hat geschrieben:...Insgesamt höre ich jetzt [b]durchschnittlich ca. 5dB lauter... Einzig mein Gegenbass kommt jetzt schneller an die Grenze...

... 5dB sagt mir irgendwie: Gegenbässeanzahl oder -fläche verdoppeln, (~= + 6 dB) dann passt's wieder :mrgreen:

Diese Vorlage musste ich jetzt einfach annehmen :cheers:

Gruß,
Winfried

3172
Bild
wgh52
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 4136
Registriert: 25.01.2008, 15:17
Wohnort: Schweitenkirchen

Beitragvon cantusfirmus » 07.09.2014, 15:00

Lieber Harald,

Konsequent kann man da nur sagen! Darf ich fragen, in welchem AC Bereich Du gemessen hast? Ich habe mit meinem Multimeter auch einmal versucht auszuphasen, kam aber zu keinem brauchbaren Ergebnis, leider.

Beste Grüße, Horst
Bild
cantusfirmus
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 530
Registriert: 27.11.2011, 13:19

Beitragvon Koala887 » 07.09.2014, 18:30

Hallo Harald,

freut mich, daß du dein Stromkonzept jetzt fertig umgesetzt hast. :cheers: Auch wenn man einzelne Punkte nicht unbedingt heraushören kann, kommt man mit der Summe der Maßnahmen doch schon ein ganzes Stück weiter und ich kann jedem nur empfehlen diesen Bereich nicht stiefmütterlich zu behandeln.

cantusfirmus hat geschrieben:Darf ich fragen, in welchem AC Bereich Du gemessen hast? Ich habe mit meinem Multimeter auch einmal versucht auszuphasen, kam aber zu keinem brauchbaren Ergebnis, leider.

Hallo Horst,

der Meßbereich sollte bis 230V gehen, das Meßgerät muß aber einen hochohmigen Eingang haben (ein einfaches digitales Meßgerät sollte hier genügen). Das Gerät muß eingeschaltet sein, bei der Messung sollte man aber das Gehäuse nicht berühren. :wink:

Schöne Grüße
Daniel
Bild
Koala887
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 500
Registriert: 27.12.2010, 17:23
Wohnort: Eltmann, Unterfranken

Stromkonzept, 4. Teil – Nachtrag

Beitragvon nihil.sine.causa » 09.11.2014, 13:30

Hallo zusammen,

mit der Abschaffung der kleinen Schaltnetzteile für die aktiven Netzwerkkomponenten in meiner Audio-Kette (ersetzt durch Linearnetzteile Peaktech 6080) hatte ich noch ein kleines Luxus-Problem. Der Sony Fernseher besitzt seinerseits ein ziemlich großes Schaltnetzteil (so wie es bei leistungshungrigen Notebooks üblich ist), welches sich mit vertretbarem Aufwand nicht durch ein Schaltnetzteil ersetzen ließ. Andererseits muss ein solches Netzteil ja nicht immer unter Spannung stehen, wenn es nicht gebraucht wird. Daher habe ich Relais der folgenden Art in die Stromversorgung einbauen lassen:

Bild

Diese Relais lassen sich per 4-32V Steuerspannung schalten. Ich habe in meine Stromversorgung zwei dieser Relais einbauen lassen, so dass die betreffenden Schaltschranksteckdosen durch die Relais ein- bzw. ausgeschaltet werden:

Relais 1: Ein-/Ausschalten des Behringer G-DCX 2496 (Verzögerung für den Gegenbass)
Relais 2: Ein-/Ausschalten des Flachbildfernsehers (über besagtes Schaltnetzteil)

Die Ansteuerung der Relais zur Ein-/Ausschaltung erfolgt über meine beiden Streamer. Damit das funktioniert, müssen diese in der Lage sein, genügend hohe Schaltströme zu produzieren. Gert hat mir dabei wieder entsprechend geholfen, denn die Relais ziehen auch gewisse Ströme (vgl. Datenblatt) und dafür waren die Schaltausgänge des G-ADS/1 DAC und des G-Oppo zunächst nicht ausgelegt. Danke dafür, lieber Gert!

In der Praxis heißt das, dass jetzt folgende Geräte durch die Streamer ein- bzw. ausgeschaltet werden:

G-ADS/1 DAC
  • 2 Hauptlautsprecher AGM 5.4
  • via Relais 1: Behringer G-DCX 2496 (Verzögerung für Gegenbass)
  • 2 Gegenbass-Lautsprecher BM6

G-Oppo
  • 1 Center BM6
  • via Relais 2: Fernseher zur Steuerung des G-Oppo
  • via verodertem Schalteingang des G-ADS/1 DAC alle Geräte, die dieser sonst auch einschaltet, also
    • 2 Hauptlautsprecher AGM 5.4
    • via Relais 1: Behringer G-DCX 2496 (Verzögerung für Gegenbass)
    • 2 Gegenbass-Lautsprecher BM6 (haben bei Mehrkanal auch die Funktion von Surround-LS)

Ob das nun besser klingt als vorher? Vielleicht, aber es ist nun alles sehr elegant geschaltet und kann bei nicht-Bedarf eben auch sehr schnell ausgeschaltet werden. Da Gert für die Schaltausgänge des G-ADS/1 DAC nun das ursprüngliche, sonst ziemlich arbeitslose Linn-Netzteil verwendet hat (während er ja ansonsten ein eigenes Netzteil einsetzt), klingt der Linn nun noch etwas straffer und entspannter. Aber das kann auch Einbildung sein und daran liegen, dass ich entspannter bin, bei solch eleganten Schaltmöglichkeiten.

Viele Grüße
Harald
Bild
nihil.sine.causa
Administrator
 
Beiträge: 1842
Registriert: 28.07.2011, 11:31
Wohnort: Bonn

Beitragvon nihil.sine.causa » 16.03.2015, 23:36

Hallo zusammen,

am Wochenende war Winfried (darwols) bei mir zu Besuch und hatte seinen PS Audio Perfect Wave DAC mkii (kurz: PWD) dabei. Gert hat mir für einige Tests seinen Oppo G-HA 1 (kurz: G-HA) zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise hatten wir die Gelegenheit einige interessante Tests im Zusammenhang mit meinem Linn G-Akurate DS/1 DAC (kurz: G-ADS/1 DAC) zu machen.

1. PWD vs. G-HA

Kette: G-ADS/1 DAC Digitalausgang → SPDIF Eingang des zu testenden DAC → AGM 5.4

Die Unterschiede zwischen beiden DACs waren relativ gering. Für meine Ohren war der PWD einen Tick weniger räumlich und etwas metallischer als der G-HA. Der Detailreichtum war bei beiden DACs vergleichbar gut – auf sehr hohem Niveau. Insgesamt ist der G-HA einen wenig besser durchhörbar.

2. PWD und G-HA vs. G-ADS/1 DAC

Kette wie oben. Beim G-ADS/1 DAC per Analogausgang direkt an die AGM 5.4. Über den Unterschied zwischen G-HA und G-ADS/1 DAC hatte ich schon nach meinem letzten Besuch bei Gert berichtet. Bei Gert war es nur ein Hauch zwischen G-ADS/1 DAC und G-HA. An diesem Wochenende bei mir war der Unterschied doch mehr als ein Hauch. Insbesondere war der Unterschied zum G-ADS/1 DAC deutlich größer als zwischen dem PWD und dem G-HA. Der G-ADS/1 DAC ist räumlicher, besser durchhörbar, klarer und souveräner in den Details. Nicht falsch verstehen – wir sprechen von einem sehr hohen Niveau. Warum es bei mir ein etwas anderes Ergebnis war als bei Gert? Ich kann nur spekulieren. Mein G-ADS/1 DAC spielt vielleicht einen Hauch besser als der von Gert und ich verwende als Kabel zwischen dem jeweiligen DAC und dem Lautsprecher seit neuestem ein ungeschirmtes Vovox Sonorus direct XLR.

3. Lautsptechervergleich zwischen Silbersand FM 202 und BM 8

Das war aber noch nicht alles, was wir an diesem Wochenende erlebt haben. Ich war auf der Suche nach kleineren Lautsprechern, die in meinem Haupt-Hörraum die Funktion von Surround-Satelliten übernehmen können. Derzeit übernehmen ältere BM 6 diese Funktion (zusammen mit ihrer Eigenschaft als Gegenbässe). Zukünftig will ich aber geregelte Gegenbass-Säulen einsetzen und als Surround-Satelliten wären die BM 6en doch zu groß, um sie seitlich hinter dem Hörplatz unterzubringen. Die Satelliten müssen auch nur oberhalb 100 Hz arbeiten, da ich bei meiner Surround-Lösung den Bass auf die Haupt-LS (und damit auch auf den Gegenbass) umleite. Durch Zufall „traf“ ich dann am Samstag auf ein neues Pärchen Silbersand FM 202 im Regalformat mit Schleiflack in weiß bei Ralph Gottlob im Pirol. (Ralph sprach davon, dass dieses Pärchen in einem Kartonlager gefunden wurde und 10 Jahre quasi im Dornröschenschlaf gelegen hatte. Natürlich hat er es mit neuen Elkos etc. aufgefrischt.)

Vom Pflichtenheft her sollten die Satelliten besser als meine BM 8en sein, ohne jedoch über entsprechend viel Tiefbass verfügen zu müssen, da sie ja nur oberhalb 100 Hz arbeiten müssen. Hierzu hatte ich Testfiles vorbereitet, bei denen ich mit einem Acourate-Hochpassfilter alles unterhalb 100 Hz weggefiltert habe und diese Files haben wir sowohl auf den BM 8en abgespielt als auch auf den FM 202. In diesem Setup spielten die FM 202 sehr viel detailierter, räumlicher und (fein-)dynamischer als die BM 8en. Wenn wir unbehandelte Dateien abgespielten, waren die BM8en vom Bass her überlegen – aber der Detailreichtum, den die FM 202 darstellen konnten, war immer noch total überlegen und dominierte den Gesamteindruck. Als klar war, dass das Pflichtenheft so eindeutig erfüllt war, wurde der Test bald sehr entspannt und Winfried und ich haben die Silbersänder einfach nur genossen.

Die FM202 spielen einfach hinreißend schön und wunderbar präzise. Violine, Stimmen, Kammermusik, das wird so klar und natürlich wiedergegeben – einfach toll. Feinste Feinheiten – wie etwa Rauschfahnen bei Klavieranschlägen – lassen sich wahrnehmen. Bemerkenswert ist das räumliche Auflösungsvermögen. Ich kann Aufnahmen so hinsichtlich ihrer Lokalisationsschärfe besser beurteilen als mit größeren Lautsprechern, die von ihrer Geometrie weiter weg vom Ideal des Punktstrahlers sind.

So habe ich die FM 202 im Regalformat nun also gekauft. So lange die Gegenbass-Säulen noch nicht da sind, lasse ich meine BM 6en als Surround-LS und werde die FM 202 als Center verwenden. Gert ist dabei, mir den G-Oppo, der gerade in Stuttgart ist und das upgrade 2 bekommt, mit zwei Center-Ausgängen zu versehen, so dass ich die beiden FM 202 als Doppelcenter anschließen kann. Ich bin schon sehr gespannt auf die Dreikanalaufnahme des Tschaikowsky-Violinkonzerts mit Jascha Heifetz mit diesem Center.

Viele Grüße
Harald
Bild
nihil.sine.causa
Administrator
 
Beiträge: 1842
Registriert: 28.07.2011, 11:31
Wohnort: Bonn

Beitragvon darwols » 17.03.2015, 00:24

Das war auch für mich ein wirklich spannender und ergebnisreicher Hörvergleich.

Zunächst aber nochmal ein Dankeschön an Dich und Deine Frau für Eure vorzügliche Gastfreundschaft!

Der DAC-Test war für mich natürlich besonders wichtig, da ich testen konnte wie sich mein PS Audio Perfect Wave Dac MK II (PWD) gegen Haralds DAC und den G-HA schlägt. Die Frage stand im Raum, ob ich meinen PWD eventuell gegen den G-HA austausche.

Vorab muß ich klarstellen, daß mein Gehör nicht so gut ist wie Haralds. Deutlich aber war für mich bei dem Test, daß der G-ADS/1 DAC deulich besser klingt. Das war auch so zu erwarten.

Beim Vergleich mit dem G-HA mußte ich aber passen. Ich konnte die von Harald beschriebenen Klangunterschiede zwischen PWD und G-HA nicht hören. (Ich schreibe dies meinen Ohren zu!)

Mein Fazit: Der PWD bleibt! Zumal fraglich ist, ob die Unterschiede auch an meinen BM8 classic line hörbar wären.

Die Silbersand 202 war eine echte Überraschung! Imponierte sie schon in Haralds akustisch nicht optimalen Wohnzimmer in den Höhen und Mitten mit einer tollen Feindynamik, die der BM 8 überlegen war, wusste die kleine Kompaktbox in seinem Hörraum sogar im Bass voll zu überzeugen!

Viele Grüße
Winfried
Bild
darwols
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 106
Registriert: 15.06.2012, 12:17
Wohnort: Köln

Beitragvon nihil.sine.causa » 22.03.2015, 18:18

Liebe Freunde aktiver Regelung,

von meinen neuen Silbersand FM 202 will ich Euch folgende Bildchen nicht vorenthalten:

Bild

Bild

Ich höre sie jetzt seit einer Woche und bin nach wie vor begeistert.

Viele Grüße
Harald
Bild
nihil.sine.causa
Administrator
 
Beiträge: 1842
Registriert: 28.07.2011, 11:31
Wohnort: Bonn

Beitragvon Heule » 22.03.2015, 18:42

Hallo Harald,
die FM 202 konnte ich ja auch schon hören. Mir hatte sie damals sehr gut gefallen.
Da hatte einfach alles gepasst! Sehr homogen und natürlich. Man könnte auch sagen
sie hat den musikalischen Fluss!
Viel Spaß mit diesen tollen Boxen :cheers:

Gruß Oliver
Bild
Heule
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 734
Registriert: 27.02.2010, 14:35

Beitragvon cantusfirmus » 22.03.2015, 19:48

Schön!!! Glückwunsch zu Deinen Neuen!
Bild
cantusfirmus
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 530
Registriert: 27.11.2011, 13:19

Beitragvon Herbert Z » 22.03.2015, 21:37

Hallo Harald,

zum neidisch werden. Die Musikalitaet, Feinaufloesung und faehigkeit Details "orginal" getreu darzustellen, hat bei Silbersand Suchtpotential. Da kann ich selbst ein Lied von Singen. Viel spass mit den "kleinen" Silberlingen.

Gruss Herbert
Bild
Herbert Z
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 623
Registriert: 25.08.2008, 01:45
Wohnort: New Providence, NJ (USA)

Beitragvon silber » 23.03.2015, 12:14

"Ralph sprach davon, dass dieses Pärchen in einem Kartonlager gefunden wurde und 10 Jahre quasi im Dornröschenschlaf gelegen hatte" Donnerschock... :shock: ..ich muss gleich mal in meinen Keller

Spaß beiseite. Viel Freude mit den kleinen. :cheers:
Bild
silber
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 105
Registriert: 03.02.2008, 18:27

Beitragvon martino » 23.03.2015, 19:43

Hallo Harald,

die Kleinen sehen wirklich edel aus. Und werden sicherlich auch optisch hervorragend zu Deinen AGMs passen.

Du schreibst, Du wollest "zukünftig [...] geregelte Gegenbass-Säulen einsetzen", um den Bass-Anteil der BM6en zu stellen während die FM 202 den Satelliten-Part >100Hz übernehmen. Kannst Du das noch näher erläutern? Wird es AGM-Gegenbass-Säulen geben? Kommen die an die Rückwand, wo jetzt die BM6en stehen? Und die FM 202 Satelliten? Obendrauf, extra Ständer. Wandmontage?

Interessierte Grüße au Trier,

Martin
Bild
martino
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 421
Registriert: 31.01.2010, 21:50
Wohnort: Berlin

Beitragvon Rudolf » 23.03.2015, 20:11

Hallo Harald,

man, bin ich neidisch! :shock: Ein solches Pärchen wurde mal vor ca. einem Jahr im Audiomarkt inseriert. Leider kam ich mit dem Verkäufer preislich nicht überein.

Ich wünsche dir ganz viel Spaß mit den Hübschen.

Viele Grüße
Rudolf
Bild
Rudolf
Administrator
 
Beiträge: 4430
Registriert: 25.12.2007, 08:59
Wohnort: Bergisch Gladbach

Beitragvon nihil.sine.causa » 06.02.2017, 21:56

Liebe Forumskollegen,

nun ist es schon fast zwei Jahre her, dass ich meinen Vorstellungsthread aktualisiert habe. Zwar behalte ich meine Audio-Geräte vergleichsweise lange, aber ich bastele doch ständig an meiner Kette herum. Winfried (darwols), der mich öfter mal besucht, behauptet sogar, ich hätte gar keinen Hörraum, sondern ein Labor. :oops: Wie auch immer, einen Überblick, wie alles zusammengebaut ist, habe ich schon lange nicht mehr hier gebracht und für ein Update wird es Zeit.

Es gibt auch noch einen besonderen Anlass: ich bin dabei, meine Digitalquelle grundsätzlich zu verändern. So habe ich seit zwei Wochen einen neuen DAC, den arfi-dac2 von Ralf Koschnicke. Wie ich den einbinde, ist vermutlich ungewöhnlich und so will ich darüber berichten. Na, vielleicht habt Ihr ja Spaß daran, das folgende Bild zu enträtseln.

Bild

Allerdings ist die Sache schon umfangreich geworden und einfach nur die Geräte zu aufzulisten, sagt nichts darüber aus, wie die Gesamtumgebung gebaut ist. Ich brauche also etwas Zeit, das zu beschreiben. Ich will es daher schrittweise machen und mit einer gewissen Systematik. Falls ich schon einmal etwas ausführlicher beschrieben habe, reicht sicher eine Zusammenfassung der aktuellen Konfiguration mit entsprechenden Verweisen.

Vor allem freue ich mich schon auf Euer Feed-back und unsere Diskussionen. :cheers:

Viele Grüße
Harald
Bild
nihil.sine.causa
Administrator
 
Beiträge: 1842
Registriert: 28.07.2011, 11:31
Wohnort: Bonn

VorherigeNächste

Zurück zu „wie ich zum aktiven Hören kam“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 8 Gäste