Helge (Abacus A-Box 10)

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Helge (Abacus A-Box 10)

Beitragvon helge2 » 28.02.2012, 23:56

Liebes Forum,

beruflich höre ich schon lange mit Aktivlautsprechern - bin allerdings kein Entwickler, Händler oder Vertriebler. Doch der Reihe nach:

Meine erste ernstzunehmende Anlage war ein Lautsprecherbausatz aus der Stereoplay, vermutlich die STP170, mit einem Fidelity Granat Verstärker aus Schwäbischen Landen und einem Sony CD-Player. Leider musste ich trotz Elektronik-AG in der Oberstufe und 2 Jahren Schreinerei im Jugenddorf feststellen, dass ich für DIY nicht wirklich geeignet bin. Die Lautsprechergehäuse habe ich schlussendlich vom Schreiner machen lassen. Damit war ich dann aber auch viele Jahre glücklich.

Ich habe dann Medientechnik studiert und war ab dem Zeitpunkt fachlich und beruflich stets von Aktivlautsprechern umzingelt. Das spricht natürlich für die Berufswahl. :D

Allgemein ist mein Schwerpunkt die Videotechnik und das Encoding. Soweit es mir möglich ist, versuche aber auch stets dem Ton zu seinem guten Recht zu verhelfen, der in der AV-Produktion leider oftmals zu kurz kommt. Ich hatte mehrere Bekannte von der Tonfraktion, die alle mit Genelec-Lautsprechern gearbeitet haben, so dass diese für mich schliesslich auch zu einem Standard-Arbeitsgerät wurden (damals 1029 und 1030).

Mit dem festen Gehalt ging es dann in eine grössere Wohnung (Dachgeschoss, unglaubliche Deckenhöhe) und irgendwann auch an eine neue Anlage. Ich hatte schon ewig ein Faible für KEF-Lautsprecher, und als dann noch die KEF IQ7 mit dem pfiffigen Koax kam, dachte ich, das muss es sein. Das ging aber leider völlig schief. Diesen Vorwurf mache ich aber nicht dem Lautsprecher, sondern mir selbst. Das war das letzte Mal, dass ich einen LS gekauft habe, ohne ihn vorher anzuhören.

Ich habe mir dann nach längerem Hören gebrauchte kompakte Audiopyhsic Step SE gekauft. Die Lautsprecher sind sicher gesoundet, können aber extrem gut grosse Räume füllen. Natürlich aber nicht mit Bass. So kam dann noch ein Subwoofer hinzu. Teufel und Nubert kannte ich damals noch nicht, also wurde es ein HGP Basso. Ein eher unauffälliger Vertreter seiner Art, mit geschlossenem Gehäuse aber recht schnell und präzise. Seitdem habe ich auf jeden Fall gelernt, auch kleine Boxen ernst zu nehmen.

Um die Audiophysic im Bass (bei den alten sind es 10cm-Chassis!) von ihrem Elend zu erlösen, habe ich einen TagMcLaren 60 irv-Verstärker angeschafft, bei dem Vor-Endverstärker auftrennbar ist, und den Filter des Subwoofers als Hochpass genutzt. MIt dem Setup bin ich bisher privat unterwegs, und da ist es jetzt an der Zeit, mal wieder kräftig durchzuwischen.

Beruflich war dann zwischenzeitlich auch noch einiges passiert. Ich durfte/musste einen grösseren Studio-Umbau leiten. Da blieb nicht viel Zeit für Dinge wie Lautsprecherauswahl, sondern da ging es viel mehr um Dinge wie Klimatechnik, Elektrotechnik und Masseführung. Insofern habe ich einfach mit Genelec weitergemacht. Heute haben wir 10 Räume, die mit Genelec ausgestattet sind, von der 1029 im Stereo-Setup bis zu 5 x 1032 im Surround-Setup mit grossem Subwoofer. Standard-Setup ist heute bei uns 5 x 8030 + Sub 7050. Ich habe so viel Genelecs, dass ich mir hier aber auch eine Kritik erlauben darf: Der Sub 7050 ist m.E. für Musik nicht geeignet, bei Film als LFE ist er aber durchaus hinreichend. Der 7060 ist ein völlig anderes Kaliber, kostet aber auch das Doppelte.

Zwischenzeitlich haben wir bei Umbauten in Einzelräumen erwogen, den Lautsprecherhersteller zu wechseln, aber das würde bei uns nicht viel Sinn machen. Ein und derselbe Mensch muss in der Regie eine Sendung fahren, in der Nachvertonung Korrekturen oder Übersetzungen machen, und das dann am Schnittplatz finalisieren. Wenn er dabei an 3 völlig unterschiedlichen Lautsprechern vorbeikommt, würde das vermutlich nicht helfen.

Und zu guter letzt hatten wir auch einen Raumakustiker da, der unsere Räume durchgemessen und behandelt hat. Ich kann nur sagen: erstaunlich! Dabei habe ich viel gelernt.

So, nun ist meine Vorstellung länger ausgefallen als geplant, aber vielleicht ist ja ein Blick hinter professionelle (Video-)kulissen für den einen oder anderen interessant. Abschliessend hätte ich noch ein Statement und eine Frage:

Statement: es geht nichts über Live-Musik.

Frage: kann mir jemand erklären, warum echte Instrumente auch in den bescheidensten Umgebungen nie schlecht klingen (live und unverstärkt)? Hier muss es irgendeinen Unterschied zu Lautsprechern geben, den ich bisher nicht verstanden habe.

Und last but not least ein Kompliment an die Forumsleitung. Ich sehe hier gute Beiträge und gute Umgangsformen. Sonst wäre ich nicht hier.

Viele Grüsse,
Helge2

P.S. Ich habe inzwischen ein deutlich kleineres Wohnzimmer, in dem ich von Raummoden geplagt werde - Fotos folgen.
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Beitragvon Punktstrahler » 29.02.2012, 06:30

helge2 hat geschrieben:Statement: es geht nichts über Live-Musik.

Frage: kann mir jemand erklären, warum echte Instrumente auch in den bescheidensten Umgebungen nie schlecht klingen (live und unverstärkt)? Hier muss es irgendeinen Unterschied zu Lautsprechern geben, den ich bisher nicht verstanden habe.

Hallo Helge2,

herzlich willkommen hier im Forum und hoffentlich viel Spass und Neues. Dein Statement bzgl. der "Live-Musik" kann ich nur voll unterstreichen. Da wirken auch die besten Anlagen m.E. nicht authentisch, mir kommt es oft so vor, als ob diese mit etwas angezogener Handbremse aufspielen. Auf Deine Frage, die ich sehr gut finde, fällt mir im Moment jedenfalls noch nichts plausibles ein. Ist noch sehr früh (6:30 Uhr). Der Denkanstoss ist auf jeden Fall sehr gut und wird sicher einige Forianer veranlassen, substantiiert zu antworten.

Grüße vom Punktstrahler Winfried :cheers:
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Beitragvon delorentzi » 29.02.2012, 08:31

Hallo Helge,

tolle Vorstellung und sehr interessanten Einblick in die Studio-Welt.

Was die Instrumente betrifft ... die Gelegenheit nutze ich nicht oft. Von daher kann ich nur einen anderen Vergleich heranziehen. Stimme. Stimmen hören wir oft und da ist mein größtes Problem. Jeden Tag höre ich Stimmen (... äh.. das kann man aber auch falsch verstehen *lach*) .. und deswegen empfinde ich Stimmen aus Lautsprecher immer synthetisch und unecht.

Grüße,
Thomas
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Beitragvon wgh52 » 29.02.2012, 10:45

Hallo Helge,

willkommen hier im Forum und vielen dank für die interessante Vorstellung! Auf Fotos freuen wir uns schon, vielleicht beziehst Du die raumakustischen Maßnahmen etwas mit ein. :cheers:

Zu Deiner interessanten Frage mache ich mir auch seit langer Zeit Gedanken:

1. Zwei Lautsprecher (zwei Schallquellen an unterschiedlicher Stelle, aber z.B. mit angenähert "gleichem" Signal = Soloinstrument in der Mitte) interagieren anders mit dem Raum als ein im Raum plaziertes Instrument (Stichworte: Modenanregung, Reflektionen, Dämpfung, Richtwirkung, Verhältnis Direkt-/Diffus-/Reflektionsschall)

2. Die Tonkonserve wurde in einem anderen (eventuell sogar künstlich zugemischten) Raum (mit "irgendeiner" Instrument- u. Mikrofonpositionierung, Grösse, Dämfung, Moden, usw.) erstellt, den unser Hirn nicht akustisch "kennt". Es mus diesen Raum kennenlernen, das verbraucht "Rechenleistung", beeinflusst also die Wahrnehmung.

3. Die Tonkonserve inkl. des darin "gespeicherten" Raumes wird in "unserem" Raum wiedergegeben, der seinen Charakter hinzufügt (weiter Einflüsse der Anlage kommen hinzu!). Wir hören also (je nach Hörabstand von den LS) eigentlich mehr oder weniger zwei Räume, was sicher Veränderungen bzw. Verfärbungen zur Folge hat.

4. Ich habe den Verdacht, dass sich Instrumente im Hörraum auch deshalb gut anhören, weil wir unsere Räume "akustisch kennen" und unser Hirn sich einfach leichter auf die Darbietung an sich konzentrieren kann. Auch steht der Musikant ja nicht dort wo die LS stehen...

5. Wenn man nun das Spiel des Musikanten im Hörraum aufnimmt (sagen wir mal mit idealem Equipment) und dann über die Anlage abspielt, kommt der Hörraum bei Aufnahme und Wiedergabe ins Spiel, bei Konservenwiedergabe also zwei mal und sogar unterschiedlich. Die beiden Darbietungen müssen sich klanglich unterscheiden (und zwar mMn zum Nachteil der Konserve!).

Soweit meine Gedanken dazu. Hört sich vielleicht an wie ein Plädoyer gegen Stereowiedergabe zu Hause, ist aber eher Ausdruck meiner Faszination darüber, wieviel Spaß die Konservenwiedergabe trotz aller Widrigkeiten doch machen kann.

Gruß,
Winfried

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Beitragvon Thomas K. » 29.02.2012, 10:55

helge2 hat geschrieben:Statement: es geht nichts über Live-Musik.

Frage: kann mir jemand erklären, warum echte Instrumente auch in den bescheidensten Umgebungen nie schlecht klingen (live und unverstärkt)? Hier muss es irgendeinen Unterschied zu Lautsprechern geben, den ich bisher nicht verstanden habe.

Hallo Helge 2,

komischerweise erwartet niemand von Kino oder gar TV, daß es auch nur annähernd die Realität wiederspiegeln kann. Obwohl dort 2 Sinnesorgane, Auge und Ohr zur ganzheitlichen Erfahrung zur Verfügung stehen. Bei Audio aber nur das Ohr.

Nicht viele dunkeln zum hören ihren Hörraum ab, oder verschließen die Augen. Daraus kann man schließen, daß es beim Hören wichtig ist, daß man besser garnichts sieht als das falsche. Das ist der erste Unterschied, das visuelle fehlt.

Sehr (un)schön kann man das zum Beispiel erleben, wenn man Konzerte in einem absolut unzulänglichen Konzertsaal hört, wie in meiner Heimatstadt Konstanz (das Konzil):

http://www.konzil-konstanz.de/tagenimko ... rsaal.html

Schließe ich da beim Konzert die Augen, ist das in Bezug auf die Ortung absolut kontraproduktiv.

Ich wollte zu Hause keine Anlage haben, die eine so schlechte Ortbarkeit der Instrumente erlaubt. Sehe ich aber die Musiker ist es erträglich.

Der zweite Punkt ist aus meiner Sicht der Abstand zur Signalquelle und der daraus resultierenden Dynamik. Bei Solostimmen und Soloinstrumenten, mag man das noch hinbekommen, werden es aber mehr Akteure, bräuchte man die gleiche Raumgröße wie bei der Aufnahme. Ich stelle mir gerade ein Oktett in meinem Hörraum vor, ich glaube ich würde Platzangst bekommen und es wäre mir (unverstärkt) zu laut.

Sicher gibt es noch andere Aspekte, und sehr wahrscheinlich darüber auch ellenlange Abhandlungen von Tonmeistern.

Viele Grüße
Thomas K.
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Beitragvon helge2 » 01.03.2012, 22:22

Hallo,

vielen Dank für die Willkommensgrüsse und das Feedback auf meine Frage. Bevor ich dazu komme, möchte ich aber noch kurz meinen privaten Höhrraum zeigen und herausfinden, wie man hier Bilder hineinbekommt.

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Bilder scheinen zu gehen. Man sieht hier vor allem ganz gut den aktuellen Baustellencharakter. Der Raum ist 5.10m lang und 3.80m breit. Da ich quer zum Raum sitze, ist mein Hörabstand etwa 2.75m und der rückwärtige Wandstand der Lautsprecher etwa 70cm.

Auf den Lautsprechern sieht man Iso-Pods, um Genelecs für Hörtests abzustellen, dahinter teilweise einen Funk-Symmetrierverstärker, um XLR anzubinden sowie ein grünes Pons-Lexikon als Lautsprecherständer, weil sonst gerade nichts da war. Raumakustik sieht man leider nicht, weil es keine gibt.

Bilder aus unseren Studios mit Raumakustik reiche ich gerne nach, das dauert allerdings noch ein paar Tage.

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Beitragvon helge2 » 06.03.2012, 06:10

Hallo,

hier ein paar Infos und Bilder zur Raumakustik in unseren Videostudios und Schnittplätzen:

1) Minimallösung für Standard-Schnittplätze

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An der Raumrückseite sieht man 2 Breitbandabsorber (im Prinzip 20cm dickes Basotect), die recht homogen die Nachhallzeit runterbringen sowie das harte Echo von hinten dämpfen. Bei wandnaher Aufstellung der Rears auch sehr hilfreich. Insgesamt keine Raketentechnik, für den Preis aber sehr wirkungsvoll und lässt sich leicht in andere Räume umziehen. Montagehöhe ist gemittelt auf Ohrhöhe im Sitzen.

2) Aufwändige Lösung für grossen Schnittplatz

Bild

Hier sieht man eine Kombination aus Breitbandabsorbern ähnlich wie in 1) und Plattenresonatoren für den Tiefton. Die andere Raumhälfte ist symmetrisch bestückt.

3) Nachvertonung

Bild

Hier sieht man links und rechts 2 Breitbandabsorber, die passend auf die Raummoden positioniert sind. An der Rückwand Plattenresonatoren.

4) Bild-/Tonregie

Bild

An der Seitenwand 2 Breitbandabsorber.

Bild

An der Rückwand Plattenabsorber.


Insgesamt war uns daran gelegen, wenige Modultypen zu haben, die wir flexibel einsetzen können, gerade auch bei Umbauten und Umzügen.

Insgesamt hat mich die Arbeit mit dem Akustiker schwer beeindruckt. Auch sein Input für die Lautsprecherständer und das Einstellen der Subwoofer war es wirklich wert!

Viele Grüsse,
Helge 2

P.S. Als nächstes kommt dann wirklich eine Antwort auf euer Feedback
P.S.S. Mein Abacus-Hörpaket ist geordert und ich bin gespannt.
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Beitragvon Fujak » 06.03.2012, 07:50

Hallo Helge,

toller Beitrag über Deine professionelle Hörumgebung. Da mir professionelle Studio-Umgebungen familärerseits vertraut sind, fand ich besonders Deinen letzten Beitrag über Euer Studio sehr interessant. Das raumakustische Konzept sieht für mich schlüssig aus - vor allem in Hinsicht auf die "Dickschiffe" unter den Breitbandabsorbern sowie die Plattenresonatoren. Hier erschließt sich für mich, dass Ihr vor allem auf die NHZ im mittleren bis unteren Frequenzbereich abgezielt habt, ohne die Höhen allzu stark zu bedämpfen.

Grüße
Fujak
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Beitragvon helge2 » 19.08.2017, 21:22

Länge fälliges Update:

Wegen Nachwuchs aber ewig verzögert.

Lautsprecher sind inzwischen Abacus A10. An einem Prepino Vorverstärker. Die Abacus konnten sich schon allein deswegen gegen Genelec 8020/8030/8040 durchsetzen, weil sie keinen rückwãrtigen Bassreflexport haben. Daher deutlich weniger Probleme in meinem Hörraum.

Wegen Kleinkind stehen die Lautsprecher gerade auf dem Boden, was das Thema Raumakustik gerade nochmals betont.
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Beitragvon Kaskode » 20.08.2017, 06:37

Hallo Helge,

beim Stichwort Kleinkind kommt bei mir immer wieder die Erinnerung von eingedrücken Karlotten hoch. Die gläzen einfach so schön, magische Anziehungskraft sozusagen.

take care,
René
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Beitragvon Jupiter » 20.08.2017, 08:16

Hallo Helge,
Auch von mir ein verspätetes Willkommen im Forum.

Eine Frage liegt mir nachdem ich den Faden gelesen habe brennend auf der Zunge, habt ihr Euch bewusst gegen Deckensegel aus Basotect mit Deckenabstand entschieden oder kam dies aus anderen Gründen nicht in Frage.

Ich selbst habe mit Deckensegel sehr gute Erfahrungen gemacht.
Bilder vom Deckensegel kannst du falls es dich interessiert sehen unter "Harald ( Geithain RL901k)"

Bei einem Freund haben wir das im Juni auch realisiert, jetzt Nachhall unter 250 ms bis ca 150 Hz.

Gruß Harald
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Beitragvon wgh52 » 20.08.2017, 09:00

helge2 hat geschrieben:...Wegen Kleinkind stehen die Lautsprecher gerade auf dem Boden...

Kaskode hat geschrieben:...beim Stichwort Kleinkind kommt bei mir immer wieder die Erinnerung von eingedrücken Karlotten hoch. Die gläzen einfach so schön, magische Anziehungskraft sozusagen.
Ja Freunde,

das kann ich auch erinnern und weil wir demnächst Grosseltern werden bekommt das wieder Aktualität. Darum ein Hinweis: Es gibt Metallabdeckgitter für die Chassis, auch abnehmbar montierbar. Meine Lautsprecher konnten damit vor Beschädigung bewahrt werden. Es waren BM-3en, die zwar vor dem Hochtöner sowieso ein Gitter haben, aber deren TT haben auch eine so interessant glänzende Kalotte, die trotz Stofffrontbespannung Aufmerksamkeit und kleine Finger anzogen... :cheers:

Aber auch ich war natürlich nicht perfekt geschützt: eines Tages saß mein Sohn vor dem LP Regal, zog mit den kleinen Grabbelfingerchen eine LP nach der anderen heraus, sah das Cover an und warf sie dann mit Schwung irgendwohin zur Seite - das ging eine Weile bis wir es bemerkten. Die Platten mussten umgelagert werden :mrgreen:

Das alles nur am Rande.

Grüße,
Winfried

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Beitragvon helge2 » 21.08.2017, 16:30

Das mit den Kalotten kommt vielleicht noch. Bisher wurde zum Glück nur mit einer Küchenreibe die Lackierung beschädigt. Auf jeden Fall kann er im Alter von 2 Jahren jetzt die Lautsprecher korrekt einschalten. Die Erziehung wirkt :-)
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