Jakob (DIY-LS Dipol mit Ripol)

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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon phase_accurate » 12.04.2017, 08:08

Hallo Josh

Selbst unterhalb der eigentlichen Horn Cutoff Frequenz ist das Ding immer noch ein geschlossener Tieftöner mit Eckplatzierung. Je nach Raum geht da dann immer noch viel. Vor allem wenn der Raum massive Wände hat.
Ich mag mich nur erinnern, dass es damals mit meinen Klipschorn Nachbauten Räume gab, in denen sie gut funktionierten und solche wo gar nichts ging. In meinem Zimmer z.B. gingen sie gut. Ich kann mich aber an zwei Paryräume erinnern wo fast nicht rauskam, diese Räume waren deutlich grösser als mein Zimmer. Wenn jetzt aber jemand denkt, "ist ja logisch in dem grösseren Raum" dem muss ich sagen, dass sie in einer noch viel grösseren Turnhalle hervorragend funktionierten ! Wir missbrauchten die damals für Disco und leise war es definitiv nicht, obschon wir dort wahrscheinlich nie mehr als 50 Watt peak hineinpumpten !

Gruss

Charles
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Beitragvon Jake52 » 30.04.2017, 18:56

Hallo Forum,


es geht weiter.... oder auch nicht! Wie man es sehen will.
Ich habe ja schon geschrieben, dass ich die Front der Eckhörner neu aufbauen muss.
Jetzt habe ich den Rest auch noch vermessen und muss sagen, dass quasi kein Maß
wirklich stimmt. Ist so nicht zu gebrauchen.
Zum Glück waren sie nicht soo teuer, aber immerhin.
Naja, man kann nicht immer nur den Schaden haben, manchmal muss man auch den Verlust tragen! :cry:

Also alles neu bauen. Nur.. ich habe die Pläne schon seit Längerem studiert und finde das Projekt
nicht gerade einfach. Ich habe zwar einen Schreiner-Freund, aber der kann natürlich auch nicht dauernd helfen und allein ist das zu schwierig und dauert auch zu lange.
Da ich ja schon ein Eckhorn mit Subwooferendstufe habe, kann ich umplanen.
Ich werde dieses als reinen Subwoofer benutzen und mir 2 Bassabteile der Klipsch LaScala bauen.
Die sind wesentlich einfacher und gehen deshalb auch schneller fertig zu stellen.
Geduld ist ja eine Tugend, aber leider nicht meine.

Die Woofer für die Eckhörner sind mittlerweile eingetroffen und Gottseidank die gleichen wie
für die LaScala.
Glück gehabt.

Schöne Grüße
Jakob
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Beitragvon Hans-Martin » 30.04.2017, 19:15

Jake52 hat geschrieben:Da ich ja schon ein Eckhorn mit Subwooferendstufe habe, kann ich umplanen.
Ich werde dieses als reinen Subwoofer benutzen und mir 2 Bassabteile der Klipsch LaScala bauen.
Die sind wesentlich einfacher und gehen deshalb auch schneller fertig zu stellen.
Geduld ist ja eine Tugend, aber leider nicht meine.

Hallo Jakob,
diesen Standpunkt kann ich gut verstehen, bei mir war beim Bau der Klipschörner die Neugier Triebfeder genug, wenn man das Ziel einmal erreicht hat, geht die Motivation massiv zurück.
Später habe ich LaScala Hörner gebaut, mit Fane-Treibern, sie fielen einem Wasserschaden zum Opfer, bevor ich die Mittel-und Hochtoneinheiten fertigstellen konnte. Ich hatte nicht den Eindruck, dass die LaScala den Klipschörnern das Wasser reichen konnten, was den Sub-Bereich betrifft. Aber sie schienen einen klareren Bass mit weniger Mulm zu bieten. Weniger Faltung, kürzerer Weg, achja, ich habe nicht 5 Wochen lang (wie bei den Eckhörnern) meine Feierabende mit der Handkreissäge verbracht, es kam mir eher wie eine Woche vor.
Ist aber schon eine Weile her, damals waren die Schranktüren beim Sperrmüll noch richtig schwere und dick furnierte Spanplatten... :D
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon Jake52 » 21.07.2017, 17:18

Hallo liebes Forum,

endlich geht es weiter.
Das Holz ist zugeschnitten. Boden, Deckel und Wände 25mm MDF,
Rest aus 19mm MDF.
Das Motorboard ist präpariert. Schlitz ausgeschnitten und Löcher für die Chassisbefestigung sind gebohrt
und mit Einschlagmuttern versehen. Und wider Erwarten passt alles perfekt. :D
Heute habe ich das Motorboard mit den zugehörigen Seitenteilen gedübelt und verleimt.
Natürlich mit Hilfe meines Schreinerfreundes.

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Die Chassis dafür habe ich seit ein paar Wochen in meinem Provisorium
(Horn/OB) zum Einspielen verbaut. Im Horn werden sie sich wohl nicht mehr so viel bewegen dürfen.


Vorerst schöne Grüße
Jakob
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Beitragvon Horse Tea » 21.07.2017, 18:58

Sehr eindrucksvoll. Unbedingt weiter so !

Viele Grüße
Horst-Dieter
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Beitragvon phase_accurate » 21.07.2017, 19:31

Hallo Jakob

Im Hintergrunnd sehe ich etwas noch vieeeeeeeeel cooleres als ein Basshorn. Im Rohbau und mit durchgehendem Hals !!!!! :cheers: 8)

Mit bässten Grüssen

Charles
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Beitragvon Jake52 » 12.08.2017, 18:01

Hallo zusammen,

heute ging es wieder mal ein Stückchen weiter.
Die "Hundehütte" für das Bass-Chassis ist fertig. Die Spitze musste zusätzlich zum Leimen auch durch
Schrauben unterstützt werden, weil Schraubzwingen irgendwie nicht funktionieren.
Also Klebeband und Schrauben, die später wieder entfernt und die Löcher verspachtelt werden.

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Dübel sind unerlässlich bei diesen Winkeln.

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und dadurch kann man gut mit Spanngurten arbeiten.

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Danach die Teile für den "Kanal" zwischen Bassgehäuse und Rückwand zugesägt.
Mussten wir die 60 Grad bei den Seitenwänden der Bassgehäuse noch fräsen, weil die Tischsäge
nur bis 45 Grad kann, ging das bei den Kanalwänden bei nur 78mm Höhe mit Zubehör trotzdem.
Dübel und Zwingen und gut.

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Von der zweiten Linie auf dem Brett dürft Ihr Euch nicht verunsichern lassen.
Auch den Besten passieren Fehler, besonders mir! :cheers:

Weiter geht´s nächste Woche mit Verspachteln und Schleifen.

Schönes Wochenende Euch Allen

Grüße Jakob
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Beitragvon Jake52 » 03.09.2017, 10:38

Guten Morgen miteinander,

nur kurz einen kleinen Zwischenstatus:

Die Innenseiten und das Doghouse habe ich mittlerweile lackiert, weil ich später
nur noch schlecht drankomme. Davon hab ich keine Bilder gemacht, liegen doch
nur bemalte Bretter rum. :D

Aber ich habe diese mal zusammengestellt, damit man einen kleinen Eindruck bekommt,
wie das später mal aussieht.

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Bild

Kommende Woche geht´s ans Zusammenbauen.

Und da ich auch immer mehrere Baustellen gleichzeitig habe, habe ich nebenbei zwei Gehäuse für meine
beiden Buscher Endstufen gebaut. Die laufen jetzt miteinander im MT/HT und ich bin begeistert. :lol:


Schönen Restsonntag noch

Grüße Jakob
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Beitragvon Jake52 » 23.09.2017, 10:23

Hallo zusammen,

beim Bassabteil meiner neuen LS dauert es nicht mehr lange, bis ich fertig bin.
Ist ja relativ einfach zu bauen, aber die Zeit vergeht so schnell. Einmal fällt nur
ein geplanter Abend aus, dann mal gleich eine ganze Woche, und so zieht sich
das eben.

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Bild


Dann muss noch das Gehäuse für die Volti Hörner gebaut werden.

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Beim HT muss ich dann testen, wenn ich weiß, wie der MT Bereich wird.
Das Horn läuft von 400Hz bis 6000Hz. Wie hoch ich das einsetzen werde weiß ich
erst, wenn ich fertig bin und getestet habe. Dann sieht man auch, ob ich bei
meinem BMS 4540 bleibe oder einen Superhochtöner nehme.

Aber vorher würde ich gerne noch Eure Hilfe in Anspruch nehmen.
In den alten Plänen zur La Scala ist normalerweise eine zusätzliche Bodenplatte
angeschraubt.
Ich habe Estrich und Teppichboden und kann mir nicht vorstellen, dass da eine
flächig aufliegende Platte das Richtige ist.
Ich weiß, Ihr könnt mir da Tipps geben und wäre Euch dafür dankbar.

Schöne Grüße
Jakob
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Beitragvon Hornguru » 26.09.2017, 16:00

Moin Jake

Chic chic ! Ist das Schwarze Mattlack oder Folie?

Bei deinem Boden würde ich auf 3 Spikes setzen.
Allerdings möglichst kleine und mind. vorne eine Abschlußleiste (oder ästhetischer ganz drum rum).
Damit du keinen Luftspalt unter dem Horn hast. Das nutzt nämlich normalerweise den Boden als Spiegel zwecks Hornmundverdoppelung (+6dB). Das möchte man nicht verschenken :)
Also so nah & dicht wie möglich unten bleiben.

Gruß
Josh
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Beitragvon Jake52 » 26.09.2017, 16:48

Hi Josh,

vielen Dank für die Antwort. Habe ja dann Spikes von den aktuellen LS übrig, die auch klein sind.
Innen ist Farbe, aber für außen lass ich mir was einfallen.
Wir haben im Geschäft ja einen großen Solvent-Drucker und schönes Laminat.
Ist mit Folie weniger aufwändig und auswechselbar, falls ich mich mal satt gesehen haben sollte.
Hab ich bei meinen Endstufen auch so gemacht. Wird Dir als Buscher Fan hoffentlich gefallen. :cheers:

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Sind noch keine Deckel drauf.....


Schöne Grüße
Jakob
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Beitragvon Jake52 » 14.10.2017, 20:05

Hallo,

es geht weiter, zwar nur in kleinen Schritten, aber immerhin.... :D

Das Mitteltonmodul ist fast fertig
Bild

Bild

und auch die Bretter für das Hochtonhorn sind zugeschnitten.
Nun geht es die kommende Woche ans Zusammenleimen dieser und dann
kann´s langsam losgehen.

Bin ziemlich gespannt.

Schöne Grüße
Jakob
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Abrissbirne :-)

Beitragvon Sigi M. » 15.10.2017, 10:51

Das war kein Klipsch mehr wie man es kennt. Das war eine Abrissbirne :mrgreen:
Eins allein pustet meine zwei locker weg. Bis in den Imfraschall. Mir immer noch ein Rätsel warum! Logisch ist so eine starke Auswirkung nicht...

Moin Josh,
vielleicht hätte ich die Front-"Linse" mal demontieren sollen, als Du da warst.
Der Bass wird dadurch einfach enorm leichtfüssig, bis ganz nach unten.

Erst unterhalb 45 Hz wirkt das Klipsch dann kaum noch als Horn...(der schnelle und präzise Hornklang entsteht in dem Bereich in meinem WZ m.E. ja nicht mehr, nur noch Druck)
.. den Rest erledigt dann der SPH 380 TC mit schlichter elektrischer Leistung und +- 11,1 mm Hub (Fs 21 Hz freiluft)

Mein Klipsch hat aber die aufwendige Originalbauform, das von Jake ist die einfachere Ausführung, erhebliche höhere uGf. http://wp.volvotreter.de/projects/khorn/

Wenn man das Klipsch als Sub einsetzt benötigt man keinen niedrigen Qes (bestimmt oGf m.E. nach), eher einen grossen Hub (Xmax)
Schönen Sonntag !
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Sigi M.
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