Jakob (DIY-LS Dipol mit Ripol)

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Beitragvon Jake52 » 17.10.2016, 14:25

Hallo,

hat mir jemand einen Tipp, wo ich meine Ripole am besten platziere?
Die Dipol-LS stehen 120cm vor der Frontwand und 105cm von der Seitenwand entfernt. 45 Grad eingewinkelt.
Der Hörplatz ist 160cm vor der Rückwand bei 4m x 5m Raumgröße.
Würde mich freuen.

Schöne Grüße
Jakob
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Beitragvon L_Hörer » 17.10.2016, 15:18

Hallo Jakob,

Jake52 hat geschrieben:hat mir jemand einen Tipp, wo ich meine Ripole am besten platziere?

Ich habe meine (Eigenbau-) Ripole erst kürzlich umgesetzt, dem Couchtisch-Sub von Tom (tom_on_wheels, siehe sein Vorstellungsthread) folgend. Sie stehen unmittelbar vor dem Hörplatz, rechts und links neben einem kleinen Couchtisch, Beinfreiheit ca. 50 cm. Ich höre die Bässe (bis 90 Hz, NT 2. Ordnung) jetzt im Nahfeld, Einmessung und Laufzeitausgleich mit Acourate. Das gefällt mir sehr gut, ist vielleicht auch für Dich eine Möglichkeit.

Vorher standen sie neben den MH-LS, allerdings nicht eingewinkelt. Denn eingewinkelt haben sie jeweils in die Raumecken gefeuert, was erhöhte Modenpegel zur Folge hatte.

Versuch macht kluch.
Viel Erfolg, Heinz
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Beitragvon Jake52 » 17.10.2016, 15:57

Hallo Heinz,

vielen Dank für den Tipp. Werde ich mal ausprobieren. Ich hab zwar keinen Couchtisch vor mir stehen, aber daraus könnte man ja noch einen machen. :D

Schöne Grüße
Jakob
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Beitragvon Jake52 » 20.11.2016, 20:33

Hallo Leute,

ich hab Dieses hier gefunden:

My latest attempt in setting up the digital crossover involves the use of multiple slopes crossover. The setup is now like this
Sub/Woofer : NT 1st order 100Hz
Woofer/Mid: LBessels 1st order 550Hz (set at 465Hz)
Mid/Tweeter: LBessels 8th order 4500Hz (set at 1600Hz)


Und da ich das nicht verstehe und lernen möchte, wäre es schön, wenn mir das jemand in veratändlichen Worten erklären könnte.


Schöne Grüße
Jakob
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Beitragvon Jake52 » 27.12.2016, 16:15

Hallo Leute,

mittlerweile habe ich den 3 Zoll TangBand Breitbänder gegen eine ScanSpeak Kalotte D3004/6600
getauscht.

Bild

Nachdem ich keinen Unterschied hören konnte zwischen einer Trennung bei ca. 1000Hz (echtes D Àppolito)
und ca. 2480Hz, habe ich den besseren reinen HT probiert. Es ist eben doch wichtig, wie gut ein HT ist. Er spielt viel genauer und seidiger als der Breitbänder. Klar kostet er das 3-fache, aber es lohnt sich.

Auch mit der Weiche habe ich gespielt: Einmal RBessel 10 für Bass/TMT und RBessel 3 für MT/HT. Das klingt richtig gut, aber noch präziser ist eine durchgängige NT2 Weiche.

Getrennt habe ich bei 80Hz, 480Hz und 2480Hz.

Sieht nun so aus:

Bild

Was ich nun noch testen möchte, ist ein HT Horn/WG mit Kompressionstreiber an einer Buscher. Da der Abstand der MT dann aber zu groß wird, werde ich diese so nah wie möglich aneinander setzen und unter den HT montieren. Dann kann ich auch messen, welche Unterschiede sich zwischen horizontaler Anordnung und vertikaler, wie es Legacy z.B. macht, ergeben. Ist als separate Schallwand ja schnell gedreht.

Welches Horn ich verwenden werde, weiß ich noch nicht. Im engeren Kreis sind DDS ENG 1-90pro, Jabo30, und die beiden 18sound XR1064 und XT1086. Mit dem jeweils passenden Treiber natürlich. Aber dafür nehme ich gerne noch Tipps entgegen.

So, reicht erstmal.
Achja, der Optimizer läuft auch und das richtig gut. :D

Schöne Grüße
Jakob
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Beitragvon wgh52 » 27.12.2016, 16:27

Hallo Jakob,

ich sehe auf dem neuen Foto, dass Du die MHM Modul Befestigung von Metallstäben auf Seilspannung umgestellt hast. Was sind da die Vorteile?
Ehrlich gesagt würde ich bei einer solchen Befestigung Resonanzen befürchten, je nach Seilspannung höher oder niedriger... Was sind da Deine Erkenntnisse?

Grüße,
Winfried

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Beitragvon Jake52 » 27.12.2016, 16:46

Hallo Winfried,

ich bin von einer Alu-Schallwand auch wieder auf Holz gegangen.
Bei Alu musst du wirklich überall irgendwas zum Entkoppeln einfügen. Mit den Alustäben hat´s
resoniert. Auch wenn sie richtig festgeknallt waren. Bewusst hat man das bei Musik nicht wahrgenommen,
aber beim Messen mit dem Sweep war es deutlich zu hören.
Mit den Schnüren kann sich kein Klappern oder Ähnliches auf den Rahmen übertragen.
Ich kann auch optisch nichts feststellen, bei 480Hz aufwärts wird da nichts schwingen, zumal die
Aramid Schnüre in Längsrichtung nicht nachgeben und fest verspannt sind.

Schöne Grüße
Jakob
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Beitragvon Jake52 » 17.03.2017, 18:38

Hallo Leute,

nur kurz zur Kenntnisnahme, Näheres kommt im Laufe des Wochenendes:

Das weibliche Geschlecht bekomm ich ab jetzt wohl nur noch gefesselt und geknebelt in
meine Bude!! :D


Schöne Grüße
Jakob
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Beitragvon Jake52 » 19.03.2017, 11:37

Hallo Forum,

also mit Bildern wird es dieses WE leider nichts, aber Ihr dürft mir glauben,
der WAF hat sich mit den neuen LS nicht gerade erhöht. :D

Sieht nun (vorläufig) so aus:

Eckhorn (momentan nur eines mit eingeb. Subwoofer Endstufe, ein zweites soll noch
kommen, dann kann ich die Endstufe ausbauen und in Stereo betreiben)

15" TMT von 80 bis 400Hz (noch in OB) Dazu muss ich mir noch ein Horn bauen.
Vorgesehen ist das konische von Erik (Volvotreter). Ist allerdings ca. 1m tief.
Wenn da jemand einen anderen Vorschlag hat, gerne.

BMS 4591 mit BMS 2236
BMS 4540 mit 18sound XR 1064
Für den Mittel-/Hochtonbereich kommen noch 2 Buscher Endstufen.

Für´s Erste nur quick and dirty eingemessen und die IACC Werte sind gleich mal auf über 90% gestiegen
und zwar alle drei. Die Nachhallzeit ist aus dem Musik- in den Studiobereich gefallen.

Nun noch eine Frage an die Eckhornspezialisten.
Bei mir ist keine Deckelplatte drauf. Das Horn strahlt also auch nach oben ab.
Könnte mir vorstellen, dass das suboptimal ist, lasse mich aber gerne belehren.

Wenn mir jemand sagen kann, wie ich das konische TMT Horn ändern könnte, damit es nicht so tief baut!?
Platz unter dem MT-Horn wäre da, um es 90 Grad noch ober zu "biegen". Wenn sowas funktioniert.
Es sollte schon bis mind. 500Hz gehen.

Würde mich über Hilfe freuen. :cheers:

Schöne Grüße
Jakob
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Beitragvon Hornguru » 19.03.2017, 20:07

Morgen! Glückwunsch :cheers:

Der Deckel vom Eckhorn ist eigentlich Teil des Horns :D
Ohne das verliert es einen Teil vom Mund, Effizienz und wird zum Karlsson Coupler Zwitter.
Bis 80Hz Einsatz ist die Auswirkung aber eher gering, verlierst vielleicht 1-2dB Wirkungsgrad.
Immerhin :) Oberhalb von 120Hz gibts dann aber versaute Kammfilter und Resonanzen.
Ebenso wichtig wie der Deckel ist die Ecke. Das Rückbrett sollte 45° angefast sein zur Wand hin und ca 4x1cm Ausschnitt am Boden damit es sich um deine Fusleisten legt. Ideal wenn das Brett von Boden bis Deckel dicht abschließt. Noch besser Kantholz 12cm in die Ecke. Damit und noch ein paar weitere Dinge spielt es bis 600Hz... sauber!

Das TMT Horn kann man falten. Am besten nur 90° und so früh wie möglich am Anfang.
Bei 500Hz heißt das Lambda 17cm. Im Quadrat 290 cm2. Ab dem Punkt im Horn sollte es dann spätestens gerade sein. Drüber kommt es dann zu Auslöschungen. Toleranz nach oben für die Weiche nicht vergessen :)

Gruß
Josh
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Beitragvon Frederik » 20.03.2017, 11:56

Hi Jakob,

Wie ist eigentlich dein Aufbau hinsichtlich der Elektronik?

Die Weiche realisierst Du mit Acourate, und dann geht's via Soundkarte in die Endstufen?

Grüße,
Frederik
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Beitragvon Jake52 » 20.03.2017, 19:38

Hi Frederik,

ja, genau so. Die Endstufen sind noch ein kleines Sammelsurium, wobei ich das in nächster
Zeit ändern will.
Vorhanden sind eine HifiAkademie Endstufe, eine gepimpte von Holger Stein und eine, von der ich nicht weiß, was das ist. Hab die Module auch von H.Stein. Bei meiner Yamaha M40 verzerrt seit Freitag der rechte Kanal.
Hat genau dann angefangen, als ich die neuen BMS einmessen wollte und ich knapp ab Infarkt vorbei bin,
weil ich gedacht habe, nach 6 Wochen warten ist einer defekt. Quasi nochmal gut gegangen.
Die war sowieso billig gebraucht gekauft und es lohnt sicher nimmer, da nochmals Geld zu investieren.
Ist was für Bastler.
Deshalb hab ich jetzt auch auf den Buscher Test verzichtet und gleich eine bestellt.
Bei den Hörnern reichen die 7 Watt ja allemal. Und eine 2. wird noch dazu kommen.

Hallo Josh,

danke für die Tipps. Das mit dem Kantholz hab ich noch nicht richtig verstanden. Dieses als Dreiecksleiste verwenden oder als Ganzes?
Das mit dem Deckel hab ich mir ja gedacht. Warum man dann aber immer wieder welche ohne sieht!?

Jetzt muss ich mich noch auf die Suche nach einem 2. Klipsch machen, damit ich höher trennen kann.
Vielleicht spare ich mir ja den TMT Weg und vor Allem die Arbeit.
Und meine ganzen tollen Hifi Chassis muss ich auch noch verkaufen. Möchte ja kein Museum eröffnen.

Schöne Grüße
Jakob
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Beitragvon Hornguru » 20.03.2017, 21:05

Hi!
Ja der Damde hat das glaub ich eingeführt mit Deckel weglassen. Der Klipsch dreht sich im Grab um ;)

Ganz normales Vierkant Holz 12x12 Baumarkt superbillig auf 97cm länge zugeschnitten und in die Ecke :)
Passt in die Ecke und guggt ja dann Spitz zum Mund und schneidet Links Rechts den Schall.
Fast. Dann musst zuhause die Länge des Pfosten um Fußleistenhöhe kürzen.
Den Klotz dann um Fußleistendicke links rechts schmälern. Bei mir zB 7cm hoch, L/R 15mm schmäler.
Dann mit schraube wieder an den Pfosten. jetzt passts perfekt. Dünnes Filz zum abdichten drunter füllt den Milimeter Sägeblatt Verlust auf.

Dann Deckel 80x80x4cm Multiplex, Diagonal durchgeschnitten, drauflegen, in Horn und Pfosten schrauben, voila. Vorher unterseite Deckel und die 4cm hohe A+B Schenkeln des Dreiecks vollflächig mit braun/orangen 5mm Filz beziehen.
Das dichtet am Horn und Pfosten ab. Es dämpft vertikale Reflektionen im Mund, und im Altbau bei nicht rechtwinkliger Wand, dichtet es zu den Zimmerwänden ab (bei mir zb 89°).

Alles easy diy, billig und effektiv, trotzdem ästhetisch vertretbar. Besonders nach dem drüber ölen :)

Die Buscher war ne gute Wahl! Viel Spaß damit.

Gruß Josh
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Beitragvon Jake52 » 21.03.2017, 17:54

Hallo Josh,

vielen Dank für Deine ausführliche Erkärung.
Werde ich so machen.
Allerdings hab ich entweder ein Verständnisproblem bei der Platte,
oder das Maß stimmt nicht.
Ich habe mir heute ein Muster aus dünnem Material geschnitten.
80x80 und diagonal. Wenn ich diese Platte auf das Horn lege, habe ich
noch 17cm Luft nach vorne.
Wenn das so sein sollte, ok. sieht nur komisch aus und der Hornmund wäre
auch nicht bis vorne abgedeckt.
Vielleicht hast Du ja ein Bild?

Schöne Grüße
Jakob
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Beitragvon Hornguru » 21.03.2017, 20:14

Oops sorry Ich schau noch mal nach...


Räusper räusper. 80 war wenn man die Spitzen absägt links und rechts vom Mund.
Diagonalschnitt wärs ca 106x106 Quadrat Brett.
Ich schulde dir ein Brett :oops:
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