Stephan (Backes & Müller BM 18, ME Geithain RL 901K)

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Beitragvon cinematic » 02.12.2016, 13:34

Hi Stephan,

Bonnie 'Prince' Billy - Master And Everyone als LP, sehr schön :D

und schöne Bilder.

Grüße
tom
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cinematic
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Beitragvon nemu » 02.12.2016, 19:44

Hallo Tom,

cinematic hat geschrieben:Hi Stephan,

Bonnie 'Prince' Billy - Master And Everyone als LP, sehr schön :D

und schöne Bilder.

Grüße
tom


Ich bin ein großer Fan von Bill Oldham und habe eine ganze Reihe seine Alben auf Vinyl.
Freut mich sehr, dass Du Ihn auch gerne hörst.

Gruß Stephan
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nemu
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Beitragvon nemu » 28.01.2017, 23:23

Hallo zusammen,

bei mir gibts mal wieder was neues.

Seit Ende letzen Jahres ist ja endlich der "Technics SL-1200G" verfügbar. Ich muss ja zugeben, dass ich ja schon immer auf Technis-Dreher stand. Da konnte ich einfach nicht nein sagen und habe mir in einem Anfall von Wahnsinn jetzt im Januar den tollen Technics gegönnt. Plattenspieler kann man aber auch eigentlich nicht genug haben und viel Platz nimmt er ja auch nicht weg. Passt noch locker auf das Plattenregal.

Von der Verabeitung her ist der neue SL-1200G nicht zu Vergleichen mit dem alten Technics. Allein der Plattenteller (mit Messingauflage) wiegt 3,6 Kilo und der Plattenspieler insgesammt 18 kg. Er hat auch den Magnesium-Tonarm und die Geelfüße. Ursprünglich sollte diese ja eigentlich nur für die Aniversary-Edition SL-1200GAE angeboten werden.

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Bild 1: "Technics SL-1200G" mit dem Tonabnehmer "Grado Reference 2"

Kann schon sein, dass ich derzeit ein bißchen verblendet bin, aber für mich ist dieser Technics SL-1200G ein Wolf im Schafpelz. Die Verbesserungen u.a. im Chassis, Füßen, Motor, elektronischen Steuerung, Teller, im Tonarm und die perfekte und makellose Verarbeitung des Drehers sind schon faszinierend. Dies alles macht sich meiner Meinung nach in dem ausgezeichneten Klang bemerkbar und macht den Technics für mich zu einem echten Geheimtipp. Da sollen viele der alten Technics-Fans doch über den Dreher herziehen, die durchgeführten Verbesserungen anzweifeln und über den hohen Preis klagen. Ich finde er ist jeden Cent Wert. Wenn man sieht, was man sonst noch so für die Kohle an Drehern bekommt, dann finde ich den Preis mehr als berechtigt.

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Bild 2: Phonovorstufe "Graham Slee Accession" und Dreher "Technics SL-1200G"

Auf den Bildern läuft der Technics gerade mit dem Tonabnehmer "Grado Reference 2". Hierbei handelt es sich um einen MI-Tonabnehmer mit 4,8 mV Ausgangsspannung. Als Phonovorstufe verwende ich eine "Graham Slee Accession", eine reine MM-Vorstufe, die ganz ausgezeichnet mit dem Grado aufspielt. Der Klang ist rund und musikalisch bei einer guten, aber nicht übertriebenen Auflösung. Die Kombi kann ich wärmstens empfehlen.

Ich besitze aber auch noch einge andere MM-Tonabnehmer, die sich mit Hilfe der wechselbaren Headshells schnell nutzen lassen.

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Bild3: "Grado Reference 2" in Aktion

Gruß und schönes Wochenende
Stephan
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Beitragvon Melomane » 28.01.2017, 23:39

Hallo Stephan,

Glückwunsch zum Technics. Auch dazu, dass er offenbar sein Geld wert ist. Aber ich finde, dass sich Grado keinen Gefallen mit diesem Klotz von Tonabnehmer getan hat. Optisch passt das für meinen Geschmack so gar nicht. Aber wenn es gut klingt, kann man ja die Augen schließen. Auch wenn das dem Technics nun so gar nicht angemessen ist.

So oder so - viel Vergnügen mit allem!

Gruß

Jochen
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Beitragvon nemu » 29.01.2017, 00:00

Hallo Jochen,

danke! Wenn es richtig schön aussehen soll, habe ich ja noch ein "Ortofon 2M Black". Aber klingen tut der "Grado Reference 2" schon prima. Bei den neunen 2er Grado-Modellen musste der Holzkörper, aufgrund der größeren Spulen, deutlich größer werden. Aber mir pesönlich gefällt der Holzkörper sogar. Empfinde ich als schönen Kontrast zu dem glatten, durchgestylten Design des Technis-Drehers und -Tonarms.

Wenn Du mal in der Gegend bist kannst Du Dir die "Hässlichkeit" ja gerne mal anhören. :lol:

Gruß Stephan
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Beitragvon Melomane » 29.01.2017, 09:36

Hallo Stephan,

das mache ich gerne einmal - wenn ich denn einst in Rente bin und Zeit für Reisen habe. Vorher sind die Chancen gleich Null. *hüstel*

Eine Frage zur Kombination Grado - Technics: Hast du keine Probleme mit Brummeinstreuungen Motor -> Grado? Grados sind da ja nicht gerade ein unbeschriebenes Blatt. Oder hat man da endlich etwas getan bei den neuen Systemen?

Gruß

Jochen
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Beitragvon nemu » 29.01.2017, 10:10

Morgen Jochen,

Melomane hat geschrieben:Eine Frage zur Kombination Grado - Technics: Hast du keine Probleme mit Brummeinstreuungen Motor -> Grado? Grados sind da ja nicht gerade ein unbeschriebenes Blatt. Oder hat man da endlich etwas getan bei den neuen Systemen?

Nein, bei mir brummt gar nichts. Der Technics steht aber auch Abseits vom Rest der Anlage links neben dem Hörplatz auf den Plattenregalen. Die Phonovorstufe steht zwar links direkt neben dem Dreher, das dazu gehörige Netzteil mit dicken Ringkerntrafo jedoch weiter entfernt. Aber auch das eingebaute Netzteil und der Motor vom Direktantrieb des Technics hat keinerlei Auswirkung. Ob die hier also was am Grado geändert haben, oder einfach nur der Technics durch seinen dreilagigen Plattenteller gut geschirmt ist, weiß ich nicht.

Wird der Ortofon 2M Baureihe nicht auch nachgesagt hier Probleme zu haben? Jedenfalls habe ich mit meinem 2M Black ebenfalls keine Brumm-Probleme und diesen Tonabanhemer hatte ich auch schon an meinen anderen Drehern.

Gruß und schönen Sonntag

Stephan
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Beitragvon nemu » 10.09.2017, 15:34

Hallo,

da ja niemand meine BM18 haben möchte :( , habe ich miich dazu entschlossen diese im Rahmen einer Zweitanlage zu betreiben. Dazu benötige ich noch einen DAC und eine Vorstufe. Hierzu habe ich als DAC den "Schiit Yggdrasil" ("Yggy") und als Vorstufe die "Schiit Freya" erworben.

Mal "Quatsch beiseite"! Auf Schiit gestoßen bin ich im letzten Jahr, in dem ich die Gelegenheit hatte mir den DAC "Schiit Gungir Multibit" anzuhören, der es mir klanglich und auch preislich sehr angetan hat. Mir gefällt auch die Philosophie von Schiit, sehr gute Klangqualität für günstige Preise anzubieten. In der Folge bin ich um den Gungir und das größere Modell Yggdrasil immer öfter umher geschlichen. Letzendlich habe ich mich dann dieses Jahr dazu entschieden den Produkten von "Schiit" auf den Grund zu gehen und mir den Yggy bestellt. Da mir dieser so gut gefällt, habe ich mir dann vor einigen Wochen noch die "Schiit Freya" als Vorstufe gegönnt.

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Bild 1: "Yggy" mit "Freya" on Top

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Bild 2: Sind die Röhren der "Freya" nicht schön? Und erst im Dunkeln ...


DAC Schiit Yggdrasil ("Yggy")

Details zum Yggdrasil ("Yggy") und eine Klangbeschreibung möchte ich mir hier ersparen und auf meinen folgenden Beitrag mit der Beschreibung des Yggy verweisen:
viewtopic.php?p=139258#p139258

Dieser Beitrag befindet sich im folgenden Thread hier im Forum, dessen Anfang ich nachfolgend verlinke:
viewtopic.php?f=23&t=6927

In diesem Thread findet Ihr auch einige Bilder vom Inneren des Yggy, die ich im Rahmen des Upgrades des USB-Eingangsboards auf die aktuelle 5. Generation gemacht habe:
viewtopic.php?p=142050#p142050

Um hier nochmal auf die aufwendigen Konstruktion des Yggy hinzuweisen, nachfolgende ein Bild der Elektronik.

Bild
Bild 3: Bild der "Innerein" des Yggy, bei dem man sehr schön den modularen Aufbau erkennen kann. Hier noch mit der alten USB Karte der 3. Generation.


Vorstufe Schiit Freya ("Königin der Nacht")

Was man für den Preis dieser Vorstufe bekommt ist schon bemerkenswert, wie ich finde:

1. Quasi drei Vorstufen in einer: Passiv, Passiv mit JFET-Buffer oder Röhrenvorstufe (4 x 6SN7 Doppeltrioden)
2. Symetrischer Aufbau mit zwei Netzteilen, 5 Eingänge ( 2 x XLR, 3 x Chinch), 3 Ausgänge (1 x XLR, 2 x Chinch)
3. Soweit ich verstanden habe, keine Übertrager oder Koppelkondensatoren am Ein- bzw. Ausgang des Signalwegs
4. 128-stufiges Wiederstandsnetzweg, realisiiert mittels Systemprozessor, der jeweils pro Kanal 7 Mikro-Relais steuert (2^7 = 128)
5. Mit Fernbedienung aller Funktionen (Infrarot-Fernbedienung, einfach aber funktioniert einwandfrei)
6. Konstruiert und gebaut in Amerika und nur im Direktvertrieb erhältlich (Europäische Vertreibs-Niederlassung in Holland und England vorhanden)

Was man hier für 780,- Euro im Direktvertrieb von Schiit hier bei uns in Europa aus Holland bekommt, ist schon mehr als bemerkenswert. Die Lautstärkeregelung, die mittels des beschriebenen Wiederstandsnetzwerks realisiert ist, findet man auch bei vielen Konkurenzprodukten nicht, die ein vielfaches der Freya kosten. Dies gilt auch für den symetrischen Aufbau.

Und wie klingt die Vorstufe? Lasst es mich mal so ausdrücken. Ich habe bisher eigentlich immer nur die "Röhrenvorstufe" mit den steilen 4 x 6SN7 Doppeltrioden gehört und bin schlicht weg "von den Socken"! Mit den anderen beiden Betriebsmodi habe ich mich noch nicht beschäftigt. Wieso auch? Mein Mitbewohnerin bezeichnet die Freya auch ehrfurchtsvoll als "Königin der Nacht"!

Die mit gelieferten Serienröhren russischer Herkunft sind für den Preis o.k.. Hier liegt jedoch meiner persönlichen Meinung nach noch klangliches Optimierungspotential, dass man durch den Erwerb von zwei gematchten Paaren 6SN7 heben kann.

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Bild 4: "Freya" in voller Pracht! Das von mir angesprochene klangliche Optimierungspotential versuche ich gerade, wie hier im Bild erkennbar, durch den Einsatz von anderen 6SN7 Röhren zu heben.

Gruß Stephan
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Beitragvon Vittorio » 10.09.2017, 19:53

Hallo Stephan,

herzlichen Glückwunsch zu dem Neuerwerb!

Es ist nicht lange her, als ich die beiden Yggdrasil und Freya (allerdings nicht als Kombi) bei mir ausführlich gehört habe. Ich war ebenfalls von der Klangdarstellung sehr angetan. Wenn man dabei noch die Preise berücksichtigt, denkt man, es gibt keine Alternative. 8) Daher kann ich Deine Freude sehr gut nachvollziehen.

Viel Spaß weiterhin mit dem Ami-Pärchen!

Beste Grüße
Vittorio
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Beitragvon nemu » 10.09.2017, 20:40

Hallo zusammen,

hier noch eine kleine Korrektur. Natürlich hat die Freya Koppelkondensatoren am Ausgang, wie mir Lutz (Aktivboxer) erläutert hat. Schließlich will man nicht die hohe Gleichspannung am Ausgang haben.

Gruß Stephan
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Beitragvon sendebild » 11.09.2017, 19:00

Hallo Stephan,

ich möchte Dich vorallem dazu beglückwünschen, dass Du Dir eine so wunderbare Atmosphäre zum Musik hören geschaffen hast. Auch die Wahl Deiner Gerätschaften passt, wie ich finde, zum Gesamteindruck.

Ich höre ebenfalls mit einem MM-Tonabnehmer (MusicMaker MK3), könnte hier nach Deiner Meinung ebenfalls der Graham Slee passen?

Beste Grüße
Sven
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Beitragvon nemu » 11.09.2017, 20:33

Hallo Sven,

erstmal Danke für Deine Glückwünsche.

sendebild hat geschrieben:Ich höre ebenfalls mit einem MM-Tonabnehmer (MusicMaker MK3), könnte hier
nach Deiner Meinung ebenfalls der Graham Slee passen?


Persönlich habe ich keinen MusikMaker, aber er ist ja auch ein MI-Tonabnehmer, wie mein Grado.
Der Graham Slee ist für MM/MI Tonabnehmer für mich die erste Wahl und hat im Vergleich viele andere Phonovorstufen, von denen viele wesentlich teurer waren klar geschlagen. Für den Preis kenne ich persönlich keine andere Phonovorstufe, die mit MM/MI Tonabnehmern so gut klingt. Und ich habe bei mir schon wirklich viel da gehabt. Er ist halt spezialisiert auf MM/MI und holt hier das Beste aus den Tonabnhemern heraus, wie ich finde. Da weiß man erstmal wie gut man mit MM/MI Tonabnehmern hören kann.

Noch dazu ist der Entwickler ein echter Klang-Freak, der versucht immer besser klingende Phonovorstufen zu bauen. Mit der Accession ist ihm dies eindrucksvoll gelungen, wie ich finde. Schau Dir mal die Webseite von Graham Slee an und ließ mal seinen Blog oder im Forum, dann weißt Du was ich meine.

Falls Du mal hier im Rheinland bist, kannst Du mich gerne auch mal besuchen und Dir selbst einen Höreindruck verschaffen.

Such Dir doch mal einen Händler, der Dir den Graham Slee Accession zum Hören ausleiht.

Gruß Stephan
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Beitragvon vierzigo » 13.09.2017, 19:21

Hallo Stephan,

deine Zweitanlage ist ja auch nicht von schlechten Eltern. Echt bedauerlich das die BM 18 keinen Käufer finden :?
Ich bin ja immer noch auf der Suche nach einer Vorstufe, also bei dem Preis könnte ich wohl auch schwach werden.

Ich lese mich mal in die Materie Freya ein, gut das du alles immer publik machst.

Grüße

Oliver
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Beitragvon shakti » 13.09.2017, 20:31

@Stephan
mal wieder wunderbare Bilder !!!!!

auch wenn der Kupfersockel der Psvane CV 181 fast etwas colour vertragen wuerde :-)

Gruss
Juergen
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