Andi (AGM 5.4, Abacus C-Box 4, C-Box 2)

audiophile Biografien unserer Mitglieder
Forumsregeln
Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon shakti » 25.09.2017, 18:55

@Andi
schön mal wieder von Dir zu lesen !

Deinen analogen Genuss kann ich sehr gut nachvollziehen!

Bin ich doch von einer auschliesslich digital angesteuerten BM35 langsam und Schritt für Schritt zu einer fast nur noch analog spielenden Ketten angekommen.

Digital gibt es nun bei mir einen Röhren DAC (Tobian T7) aus dem mittleren Feld, dass ich auch mal ne CD hören kann. Ansonsten kann ich sagen, dass bei mir 95% LP spielt!.

Geniess die Gläss, gewaschene Platten sind ein noch mal besserer Genuss!

Zumal ja speziell die alten Sachen vom Flohmarkt oftmals die klanglichen Juwelen sind.

Gruss
Juergen
Bild
shakti
Aktiver Veranstalter
 
Beiträge: 2317
Registriert: 18.01.2010, 16:20
Wohnort: Koeln

Beitragvon Salvador » 26.09.2017, 08:34

Vielen Dank euch allen

und ja, Stephan, so kann man das wohl zusammenfassen, zappen oder relaxen.
Ich besuchte zuletzt einen Freund mit toller Schallplattensammlung und hervorragendem Phonosetup, u.a. Dynavector XV-1s Tonabnehmer etc., alles angeschlossen, der aber in letzter Zeit hauptsächlich nur noch digital hört. So haben wir zunächst digital bei ihm gehört, ein Gezappe ohne Ende, kein Lied wurde zu Ende gespielt, ich wurde ganz hibbelig. Dann haben wir ein paar von meinen mitgebrachten Platten angehört und ich habe darum gebeten, dass wir jeweils mindestens eine ganze Seite anhören, auch um mal zu entschleunigen. Hinterher meinte er, Platte hören wäre ja ganz toll, das habe er fast schon vergessen, es wäre so entspannend, jetzt wolle er wieder mehr Platte hören.

So mal als Anekdote.
Beste Grüße,
Andi
Bild
Salvador
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 1427
Registriert: 01.12.2012, 10:58
Wohnort: Region Hannover

Beitragvon Melomane » 26.09.2017, 08:51

Hallo Andi,

schön, wieder etwas von dir zu lesen. Nur eine kurze Anmerkung: Gezappe ist kein Problem der Technik. ;) Ich kann jedenfalls ganz entspannt auch digital eine "Platte" durchhören. Musik kann so toll sein, egal auf welcher Schiene.

Liebe Grüße

Jochen
Bild
Melomane
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 1645
Registriert: 14.10.2011, 17:30

Beitragvon chriss0212 » 26.09.2017, 09:08

Hallo Jochen

Gezappe ist kein Problem der Technik.


OffTopicOn
Stimmt... aber die Technik verleitet uns dazu Dinge zu tun die vielleicht nicht immer das beste für uns sind ;)

Ich nehme dummerweise auch zu oft den Aufzug anstatt die Treppe zu nutzen
OffTopicOff

:cheers:

Viele Grüße

Christian
Bild
chriss0212
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 1549
Registriert: 06.01.2015, 21:03
Wohnort: Wuppertal

Beitragvon Salvador » 24.11.2017, 10:11

Moin zusammen,

jetzt gibt es also doch noch verblüffende Neuigkeiten: digital hat bei mir wieder Einzug gehalten in den Hörraum :roll: :cheers:

Und das war so:

Als ich die Anlage mit einfacherer Strom- und Signalverkabelung, ohne Erdung und Stromfilterung oben für einen Nahfeldeinsatz aufgebaut und an den kleinen Abacus C2 ein Weilchen gehört hatte, begann ich an den Settings des abgespeckten OS herumzuspielen, weil mir die Abstimmung doch gar arg "sportlich" vorkam mit meinen nun auf mein Phono-System geeichten Ohren. Also auf runder, weniger Höhen, weniger Details eingestellt (im wesentlichen J-Play-Einstellungen) und dann gefiel das deutlich besser.

Nach einigem Hin und Her habe ich den Digitalteil dann wieder im großen Hörraum aufgebaut und dabei zusätzlich noch zwei weitere Änderungen vorgenommen.

Eine mittlere Änderung war es, ein was Auflösung und räumliches Auflösungsvermögen betrachtet schlechteres, aber eben auch wärmer klingendes Signalkabel zwischen DAC und Pre zu benutzen.

Die andere war es, ähnlich wie Ralf Koschnicke das macht, ich habe einen separaten Stromkreis für den Audio-PC, Router etc. genutzt (Standardwandleitung). An meiner stromgefilterten separaten Stromleitung nur für die Anlage hängen nun außer den Lautsprechern, dem Pre und dem Phonoteil was den Digitalteil betrifft nur noch der Dac, und der hängt an den Digitalbuchsen des MFE Stromfilters und die sind vom Rest elektrisch per Filter getrennt. Audio-PC (Stromkreis) und gefilterter Rest sind nun durch den afi-USB wirklich optimal galvanisch per Lichtleiter getrennt, das USB-Empfangsteil erhält noch Strom per Daniel-Netzteil von der USB-Karte, das afi-Hauptteil bekommt Akkustrom gepuffert über einen Elko, und der DAC hängt an dem anderen Stromkreis und bekommt gefilterten Strom und versaut dabei aber nicht die anderen Geräte mit HF, die am Netzfilter hängen, weil er gegenüber den anderen Leitungen isoliert ist.
Das ist nach meinem Verständnis optimal und das klangliche Ergebnis ist es auch (Natürlichkeit, keine Hochtonartefakte etc.). Ich habe noch ein bisschen mit Strom- und Signalkabeln am DAC rumgespielt und da gab es sportlichere und harmonischere Varianten und ich habe mich letztlich sowohl was Strom- als auch Signalkabel betrifft beide Male für die harmonische Variante entschieden und Wohlbehagen der ultimativen Auflösung vorgezogen, mich immer an der klanglichen Signatur des Plattenspielers orientieren.

Nun spielen beide System recht ähnlich von ihrer klanglichen Abstimmung und ich kann mir von jeder schönen Musik, die mich begeistert, die beste Aufnahme besorgen und entweder über Platte oder digital hören. Es gibt auch Platten, die klingen schlecht und das digitale Äquivalent klingt besser, gerade bei manchen aktuellen Mainstreampressungen der letzten Jahre. Und natürlich ist das auch umgekehrt der Fall und da bin ich froh, meine Analogschätze hören zu können, gerade von älteren Jahrgängen, immer, wie es passt.

Andi
Bild
Salvador
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 1427
Registriert: 01.12.2012, 10:58
Wohnort: Region Hannover

Beitragvon chriss0212 » 24.11.2017, 10:41

:cheers:

Glückwunsch! Bin sehr gespannt!!!

Viele Grüße

Christian
Bild
chriss0212
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 1549
Registriert: 06.01.2015, 21:03
Wohnort: Wuppertal

Beitragvon Thomas K. » 24.11.2017, 11:59

Hallo Andi,
herzlichen Glückwunsch. Deine Geschichte kommt mir bekannt vor.
Wenn man allzusehr nur an einer Stellschraube dreht (z.B. Auflösung) kommt man schnell in Gefilde, wo es ungemütlich wird.
Eine kleine Anlage im Nahfeld (oder Kopfhörer), sind da das beste zur Erdung.
Ein Freund von mir, hat sein analog/digital Dilemma dadurch gelöst, daß er analog mit einer kleinen Anlage (Plattenspieler- PhonoVV- KHV- elektrostischer KH) in einem separaten Raum mit Kopfhörer hört.
Der digitale Part findet an der Hauptanlage statt. Und zwar ohne jegliche Filterung. Aber mit Raumkorrektur im Bereich zwischen 0-300Hz)
Die Struktur ist einfach (NAS-Streamer-VV/RC-Aktivboxen). Kabel sind Studiokabel mittlerer Preisklasse.
Je nach Laune hört er mal die eine oder die andere und ist mit beiden sehr zufrieden.
Je komplexer eine Anlage wird, umso schwieriger wird es einzelne Änderungen so vorzunehmen, daß am Ende das rauskommt, was man sich erhofft hat - und tatsächlich auf Dauer zufriedenstellt.

Viele Grüße
Thomas
Bild
Thomas K.
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 1152
Registriert: 12.03.2009, 13:46
Wohnort: Konstanz

Beitragvon beltane » 24.11.2017, 15:39

Hi Andi,

das freut mich.... Habe es in Hannover ja ähnlich wie Du realisiert: Router und NAS in einem anderen Raum an einem separaten Stromkreis - im Musikzimmer hängt kein PC oder NAS oder Router im Stromkreis, sondern nur die Anlage. Das Notebook läuft per Akku und ist über USB Regen und Afi USB von der übrigen Anlage getrennt. Meine Klangeindrücke sund ähnlich wie Deine. Kann ich dann ja bald mal live bei Dir hören. :cheers:

Viele Grüße und viel Spass

Frank
Bild
beltane
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 1128
Registriert: 14.11.2012, 09:58
Wohnort: Hannover und Göttingen

Beitragvon lessingapo » 24.11.2017, 15:43

Hallo Andi,
schön zu lesen,dass es bei Dir digital jetzt auch analog klingt :mrgreen:
Muss nur noch überlegen,wer hier in HH die Wette gewonnen hat,wann
Du zurück bist :cheers:
Happy listening
Wolfgang
Bild
lessingapo
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 294
Registriert: 11.12.2010, 11:02
Wohnort: 21224 Rosengarten

Beitragvon Radiohörer » 26.11.2017, 14:33

Hallo,
welche Strom- bzw. Signalkabel konkret waren sportlich, und welche harmonisch in Deiner Anlage?
Grüße
Balazs
Bild
Radiohörer
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 262
Registriert: 19.08.2011, 00:04

Beitragvon Salvador » 27.11.2017, 09:43

Hallo Balazs,

das Signalkabel, das gegenüber objektiv besser auflösenden Kabeln zwar die ultimativen Details, räumliche Abgrenzung und räumliche Tiefe etwas verliert, dafür aber schön warm und harmonisch klingt ist das Linn Silver XLR. Das Linn ist deshalb das Kabel meiner Wahl an dieser Stelle in meiner Anlage, weil ich harmonische klangliche Abstimmung suche, warm, gefällig, langzeithörtauglich. Allgemeine Aussagen lassen sich daraus nicht ableiten.

Das Stromkabel, das in meiner Anlage an dieser Stelle die Schärfe in den Höhen nimmt, mehr Bass macht und schönere Klangfarben hat im Vergleich zu einem neutral aufspielenden selektierten und eingebrannten Noname-Kabel ist das solidcore 7N.

Grüße,
Andi
Bild
Salvador
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 1427
Registriert: 01.12.2012, 10:58
Wohnort: Region Hannover

Beitragvon Salvador » 27.11.2017, 10:02

Moin zusammen,

an alle ambitionierten Digitalos, die hier vielleicht (noch oder wieder) mitlesen und das trotz aller sonstigen umfangreichen technischen Bemühungen und Umsetzungen im digitalen Audio-Bereich noch nicht umgesetzt haben, einfach, weil es so viele andere sinnvolle und klanglichen Gewinn bringende sonstige Maßnahmen gibt, hier noch einmal mein GANZ DRINGENDER UNG WOHLGEMEINTER RAT:

wenn ihr könnt,
1. filtert euren Strom für die Hauptanlage für Vorverstärker, Lautsprecher oder Endstufen, ggf. Phono und DAC gegen DC und AC. Keine Schaltnetzteile in 1.
2. isoliert den DAC innerhalb dieser Filterung von den anderen Komponenten (ist bei den allermeisten kommerziellen Stromfiltern ohnehin implementiert (Strombuchsen für Digitalgeräte, die vom Rest per Filter auch "rückwärts" getrennt/gefiltert sind).
3. Galvanische Trennung von Audio-PC/Renderer/NAS von 1. und 2., z.B. per afi-USB/Lichtleiter
4. Wichtigster Punkt, ohne den 3. meiner Meinung nach gar keinen Sinn macht, aber nur einen sehr positiven Effekt haben wird, wenn 1. umgesetzt ist: Schließt Audio-PC/Renderer/NAS an eine komplett andere Stromleitung an als 1.!!!!!!! Am besten separate Leitung nur für 1. und für 4. reicht eine Hausleitung, aber am besten an eine andere Phase. Und diese durch Audio-PC etc. "verdreckte" Leitung aus 4. kann dann die unter 1. laufende Anlage wegen der Maßnahmen 1. und 3. nicht mehr mit HF zumüllen.

Bitte unterschätzt das nicht. Bei mir war FÜR MICH der Unterschied der, dass ich mit dieser Maßnahme dermaßen platt und begeistert bin, dass ich wieder super gerne digital höre und das auch mit Plattenspieler-geeichten Ohren als wunderbar harmonisch und natürlich empfinde :cheers: , aber ohne diese Maßnahme digital ganz abschaffen wollte. :roll:

Für mich ist diese Erkenntnis bei und im Forum so noch nicht klar herausgearbeitet und/oder formuliert worden und ich mag sie jedem interessierten Mitleser nur ganz, ganz warm ans Herz legen. Sollte einer von euch das umsetzen, würde ich mich über eine Rückmeldung freuen.

Kollegiale Grüße,
Andi
Bild
Salvador
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 1427
Registriert: 01.12.2012, 10:58
Wohnort: Region Hannover

Beitragvon SolidCore » 01.12.2017, 11:35

Hallo Andi

Schön zu lesen, das dir Digital-quellen ebenso wieder gefallen. Viele Jahre schob auch ich eine analoge,
"wohltuende" Wiedergabe ausschließlich auf Plattenspieler. Doch weit gefehlt. Auch digitale Zuspieler können wunderbar analog, und absolut nicht "eckig" oder "technisch" Musik wiedergeben. Allein die Hardware an sich, als auch die Verkabelung tragen einen wichtigen Teil dazu bei, dort hinzukommen. Netzteile sind dabei ebenso ein wichtiger Faktor. Jedenfalls bin auch ich inzwischen so weit, das ich bei Besuchen, wie bespielsweise bei Reiner, mit seinem hervorragendem Plattenspieler nichts mehr entdecken kann, was mich von meinen digitalen Geräten weglockt. Auch das du ein weniger hochauflösendes Kabel einsetzt, trägt dazu bei. In den amerikanischen Foren liest man immer wieder, das dort bewusst sogar auf Kupfercinchkabel gewechselt wird, weil diese oft gefälliger und runder aufspielen.
Man sucht bei neuen Kabel oft fälschlicherweise immer mehr Auflösung, dann noch mehr, und irgendwann hat man nur noch Auflösung, und keine Musik. Man hat sich verrannt. Von daher sind meine Highendkabel eben nicht auf die letzte Auflösung getrimmt, sondern um Musik als ganzes zu erleben. Da reicht manchmal, wie bei Dir, bereits mein Stromkabel 7N. Doch machen wir uns nichts vor, ein technisch und kühl klingendes Digitalgerät kann kein Kabel der Welt retten. Es sollte schlicht ersetzt werden.
Auch interessant zu lesen, das räumliche "Ausgliederung" und die Verwendung verschiedener Stromkreis klangliche Vorteile hat. Viele Wege führen eben nach Rom.
Ich freu mich jedenfalls für dich, das damit dein Musikangebot um ein vielfaches vergrößert wird.
Weiterhin schöne Hörstunden

Gruss
Stephan
Bild
SolidCore
Aktiver Hersteller
 
Beiträge: 312
Registriert: 12.12.2014, 10:38

Beitragvon Salvador » 12.12.2017, 09:45

Hallo zusammen,

in den letzten Tagen hatte ich Besuch von drei lieben Forumskollegen.

Am Samstag kamen zunächst Wasfi und Christian hier vorbei und wir haben erst einmal digitale Hörvergleiche angestellt.
Wasfi und Christian hatten ihre selbstgebauten DDC-DAC-Lösungen dabei, die in unterschiedlichen Konstellationen jeweils aus einem Singxer DDC bestehen, der direkt per I2S an einen Burr Brown 1704-basierten DAC mit 4 Platinen (Wasfi) oder mit 2 Platinen (Christian) angeschlossen ist. Die Stromversorgung besorgte bei Wasfi ein sehr hochwertiges Linearnetzteil, bei Christian war die Stromversorgung des Singxer auf zwei Hälften aufgetrennt, die jeweils Akku-versorgt sind. Die DAC-Ausgänge sind bei Wasfi mit Übertragern versehen, bei Christian mit Mundorf-Elkos- Als Renderer diente für diese beiden Ansätze zumeist der SoTM 200 akkuversorgt und über LAN-Kabel angeschlossen. Im Vergleich haben wir meine Audio-PC/afi-USB/Audio gd HE-7 NOS DAC-Lösung gehört.

Meine Digitalkette fand mit den von mir erst kürzlich vorgenommenen Settings am Audio-PC zunächst keinen Anklang, da zu verwaschen, dunkel und unpräzise.
Zunächst auch von meinem Audio-PC mit diesen Settings gefüttert hatte Christians DAC ähnliche Probleme mit der Basspräzision, klang aber schön im MittelHochtonbereich und zeigte eine stabile Ruhe im Klangbild.
Wasfis Lösung, per SoTM gefüttert war ungemein präziser in Abbildung und Bass, dabei tonal heller (im Sinne von nun richtig) und dabei trotzem sehr gefällig, aber etwas unruhiger.
Dies veranlasste mich dazu, am Audio-PC nun wieder die alten Settings einzustellen, die ich lange so betrieben hatte, bevor ich weiter in Richtung weich/rund/gefällig "optimierte". Meine Digitalkette, nun nochmal gegengehört, näherte sich nun in der Tonalität und der Präzision und Bühnenabbildung klanglich deutlich der von Wasfi an, wenngleich mir meine Kette immer noch etwas tonal dunkler und ruhiger vorkam. Beides ganz feine Quellen!

Es bleibt festzuhalten, die Singxer-I2S-DAC-Lösungen von Christian und Wasfi sind etwas ganz was Feines und es ist beeindruckend, was man mit Selbsteinsatz und Experimentierfreude hier erreichen kann, zudem sind über Bauteiletausch hier klangliche Modifikationen nach Gusto möglich. Da habt ihr etwas ganz Tolles geschaffen!

Gerne hätte ich auch noch einmal Christians Lösung an meinem Audio-PC mit den alten Einstellungen gehört, aber dazu blieb leider keine Zeit.

Bzgl. meiner eigenen Kette bin ich digital nun nach Rückstellung der Einstellungen absolut zufrieden und sehe hier für mich keinen Verbesserungsbedarf mehr, es gefällt mir so, wie es klingt. Allerdings zeigt sich hier mal wieder, wie wichtig es ist, sich gemeinsam zu treffen und eine ehrliche Meinung und ein Feedback zu bekommen, um sich nicht alleine zu "vergaloppieren". Durch dieses Feedback habe ich nun wieder Settings am Audio-PC stehen, die sehr gut sind. Sechs Ohren hören halt mehr und besser und objektiver als zwei!

Im zweiten Teil der Session haben wir dann einfach Schallplatte gehört ohne zu testen und es scheint gut gefallen zu haben. Ich hatte mein SPU 90th Anniversary runderneuern lassen und es kam auch nach nun 35 h Einspielzeit deutlich detailreicher wieder, so dass ich im Vorfeld des Treffens die Tonarmwinkelung, das Auflagegewicht, den Abschlusswiderstand und den Verstärkungsfaktor des PhonoPre und das Signalkabel von PhonPre zu Pre klanglich abgestimmt/neu eingestellt habe. Zumindest dieser Teil meiner 2-Ohren basierten klanglichen Einstellungen schien erfolgreich verlaufen zu sein. Ich hatte am Ende fast den Eindruck, als hätte des Gästen das Schallplatte hören am besten gefallen ;)

In jedem Fall bedanke ich mich bei euch beiden für den netten Besuch und die schöne Zeit, es war eine grandiose Hörsession bis spät in die Nacht :)
______________________________________________
Am Montagabend kam dann Frank vorbei und durfte das für ihn neue Digitalsetup mit akkuversorgtem Afi-Hauptteil, der neuen Stromversorgung des Audio-PCs komplett getrennt vom Rest der Anlage (ich hatte das ja bereits beschrieben), mit warm klingendem Signalkabel und den neuen "alten" Audio-PC-Settings hören.

Es hat Frank sehr gut gefallen ;)

Platte mit dem erneuerten SPU und den neuen Einstellungen auch, die richtige Schallplatte vorausgesetzt, wir hatten auch einige bislang von mir bislang noch nicht gehörte Exemplare dabei, die die Nachteile von Platte aufgezeigt haben, eine war abgenudelt, eine hatte zu viele Störgeräusche, aber eine Platte von Fink, biscuits for breakfast, und die Dire Straits - Love over Gold in der UK-Erstpressung sind schon was Tolles. Bei letzterer bevorzugte ich Schallplatte, Frank hingegen die digitale Version. Überhaupt schien Frank von der digitalen Wiedergabe etwas gefesselt zu sein ;)

Was ich für mich aus den beiden Treffen mitgenommen habe, ist zunächst einmal eine verbesserte Abstimmung der Digitalquelle und dann die Bestätigung, dass beide Quellen sich (nun) auf extrem hohem Niveau bewegen. Ich kann mir wirklich nun Tonträgerunabhängig die klanglich beste Version besorgen und mal so oder so hören. Das ist fein! Gerade läuft hier das Debutalbum von The XX von Platte, die Pressung und die Klangqualität sind überragend, so muss das sein, da bleiben keine Wünsche offen :)

Bei meine Gästen bedanke ich mich für den freundschaftlichen Austausch und die tolle gemeinsame Zeit.

LG,
Andi
Bild
Salvador
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 1427
Registriert: 01.12.2012, 10:58
Wohnort: Region Hannover

Beitragvon Radiohörer » 12.12.2017, 11:04

Hallo Andi,
Wer macht eine Erneuerung von einem SPU und was genau wurde gemacht?
Danke und Grüße
Balázs
Bild
Radiohörer
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 262
Registriert: 19.08.2011, 00:04

VorherigeNächste

Zurück zu „wie ich zum aktiven Hören kam“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: wattwuermchen und 14 Gäste