Hironimus (Abacus APC 24-23 CS, Cortex 10)

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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon aston456 » 04.08.2013, 09:56

Hallo Hironimus,

diese Aussage

Hironimus_23 hat geschrieben:Der für mich perfekte Lautsprecher wäre wahrscheinlich eine Abacus APC, die als Hochtöner einen Air Motion Transformer wie bei der Adam verwendet.

kann ich absolut nachvollziehen.

Ich kenne die AMTs von den AGM und ich finde deren Seidigkeit in der Wiedergabe ungeschlagen.
Da kommen Kalottenhochtöner immer etwas spitz(er) daher. Auch bei meinen Geithains.

Viel Spaß hier!

Gruß,
Kai
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aston456
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Beitragvon wgh52 » 04.08.2013, 10:22

Hironimus,

bezüglich Stereomittenntest bzw. Li/Re Angleichung hast Du PN.

Viel Spaß mit Deiner minimalistischen Kombi!
Gruß,
Winfried

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Beitragvon Thomas K. » 04.08.2013, 14:18

Hallo Hironimus,

laß Dich von Kai nicht irremachen,wenn Du mal an den Bodensee kommen solltest, kannst Du Dir,
und natürlich auch Du Kai :D , gerne mal anhören, wie seidig der Abacus HT spielen kann.

Grüße
Thomas K.
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Beitragvon Hironimus_23 » 05.08.2013, 22:20

Hallo Zusammen,

Zu Lösung meines noch offenen Themas, wie wird welcher Volume-Regler (Abacus und Stream Magic 6) eingestellt, um die besten Arbeitspunkte in den beiden Geräten zu erhalten bin ich Euren Vorschlägen gefolgt.

Speedy schlug vor: „ …, ganz einfach, beide voll aufdrehen.“. Das war nicht so gut. Wenn ich die Abacusse voll aufdrehe und am Stream Magic 6 eine leisere Hörlautstärke einstelle, rauscht es aus den Boxen.

Bin dann dem Vorschlag von Thomas K. gefolgt, „Zur Regelung der Lautstärke, wäre mein Rat die APC etwa auf Mittenstellung einzustellen, und dann die Lautstärke am Streammagic zu regeln.“. Das entspricht auf den Abacussen der 0dB-Stellung . Daraus folgen rauschfreie Hörlautstärken, bei denen der Stream Magic so im Bereich -42dB bis -30dB steht. (Der Regelbereich des Stream Magic reicht von -88 dB (stumm) bis zu 0 dB).

Danke für Eure Tipps und Versorgung mit Mono-Einmess-Material.

Gruß Hironimus
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Beitragvon musikgeniesser » 06.08.2013, 10:03

Moin Hironimus,
moin Forenten,

Speedy hat geschrieben:ganz einfach, beide voll aufdrehen.Speedy

heißt doch wohl, die Empfängerseite unempfindlich zu machen, also nach landläufiger Meinung eben zuzudrehen. Das wird gerne durcheinandergebracht, aber es geht ja nicht darum, möglichst laut zu hören, sondern, bei gegebener Lautstärke möglichst ordentlich zu hören. Ziel sollte sein, möglichst viel Strom durchs Kabel zu schicken, damit Störungen weniger auffallen.

    Merksatz
    Lautstärke aufdrehen = Empfindlichkeitssteller zudrehen.

-42 bis -30 dB von -88 dB heißt 46 bis 58 von 88. Ich finde Uhrzeiten als Angabe praktischer. Das heißt dann hier wohl, der Lautstärkesteller steht zwischen 1 und 2 Uhr. Das ist der Bereich, den ich auch empfehlen würde. Dann gibt der Vorverstärker schon nennenswert Leistung (im Rahmen der kleinen Leistungen bei Kleinsignal-Leitungen) ab und die Eingangsempfindlichkeit der Boxen kann so weit gesenkt werden, dass das Rauschen weniger wird. Wie es bei Dir ja auch so eingetreten ist.

Wenn 2 Uhr schon richtig laut sein sollte, würde ich mich nicht scheuen, die Boxen noch unempfindlicher zu machen -- also unter 0 dB zu gehen -- und den Lautstärkesteller noch weiter aufzudrehen. Das allerdings nur, wenn es wirklich laut genug ist. Denn, wenn man mal Party macht oder eine leise CD herausholt, jedesmal erst hinter die Boxen zu kriechen wäre die Sache sicher nicht wert.

Möge es nützen

Peter
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Beitragvon Hironimus_23 » 07.02.2016, 16:00

Hallo Zusammen,

für das zur Zeit noch passiv aufgebaute Wohnzimmer möchte ich den ersten Schritt Richtung Aktivierung gehen.

Den aktuellen Stand habe ich in dem Schaubild skizziert, für die Musik/Ton-Wiedergabe ist die zentrale Komponente ein Yamaha-AV-Receiver (RX-V477), der an ein passives Nubert-5.1-System weiter gibt.
Zur Verbesserung der Klangqualität möchte ich die beiden passiven Frontlautsprecher durch zwei aktive Lautsprecher ersetzen. Und dabei stoße ich bei meinen Überlegungen zur Zeit auf Probleme - wie diese anbinden ? Leider hat der Yamaha RX-V477 keine Vorverstärkerausgänge ! In der Skizze habe ich meinen Plan mit gelb hinterleger Farbe dargestellt.

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Eine direkte Anschaltung der Aktivlautsprecher an die Front-Verstärkerausgänge des AV-Receivers scheidet wahrscheinlich aus, da die Aktivlautsprecher vermutlich vom Pegel übersteuert würden. Ob das Lautsprecher-Setting des AV-Receivers diese so weit herunter regeln kann weiß ich nicht.

Wäre das Einsetzen eines Vorverstärkers zwischen Front-Verstärkerausgänge des AV-Receivers und der Aktivlautsprecher eine Lösung ? Damit könnte ich am Vorverstärker den Pegel für die Aktivlautsprecher entsprechend weit herunter regeln. Oder würde ich die Eingangsstufe des Vorverstärkers mit der Endstufe des AV-Receivers bereits übersteuern ?

Was gibt es ggf. noch an Gerätschaften, die eine Anbindung der Aktivlautsprecher ermöglichen ? Diese Gerätschaften sollten preislich natürlich unten dem einen neuen AV-Receivers mit Vorverstärkerausgäbgen liegen. ;-) Hat jemand Tipps oder Erfahrungen dazu ?

Vielen Dank und Grüße,
Hironimus
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Beitragvon Thomas K. » 08.02.2016, 10:26

Hallo Hironimus,

theoretisch müßte es sogar gehen, Deine APC direkt an den AV Verstärker(lautsprecherausgänge) zu hängen. Diese verfügen ja über eine analoge Aktivweiche die das ab kann, nur mal so zum Test. Aber bitte die Eingangsempfindlichkeit erst mal in den -dB Bereich stellen. Was aber mit den APCs funktioniert, würde auch z.B. mit der C2 oder C3 funktionieren, nicht aber mit der A-Serie.

Viele Grüße
Thomas
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Beitragvon chriss0212 » 08.02.2016, 11:05

hat denn der avr keine vorverstärker ausgänge wo man die apc's drannhängen kann?

Thomas K. hat geschrieben:Aber bitte die Eingangsempfindlichkeit erst mal in den -dB Bereich stellen.

für den fall, dass man die lautsprecher ausgänge nehmen muss würde ich spannungsteiler im ausgang empfehlen. es gibt für den car- audiobereich adapter die genau so etwas machen. dort kommt es ja häufig vor, dass an ein normales autoradio ohne vv ausgänge eine endstufe mit line pegel angeschlossen werden soll.

http://www.amazon.com/s?ie=UTF8&page=1& ... ar%20audio

grüsse

christian
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Beitragvon Hironimus_23 » 09.02.2016, 21:43

Hallo Zusammen,

danke für eure Antworten.

Bevor ich mit einem Spannungsteiler arbeite, würde ich es dann erst einmal direkt probieren. Bei den Car-Hifi-Konvertern hätte ich das ungute Gefühl, mir irgendeinen „Schmutz“ in den Signalweg zu setzen, der sich klangschädigend auswirken könnte. Die Teile wirken auf mich nicht „highendig“, sind aber ja auch für einen anderen Anwendungszweck entwickelt worden.

Warum die Funktionsweise der direkten Anschaltung von Aktivlautsprechern an die Endstufenausgänge des AV-Receivers abhängig vom Aktivlautsprecher sein sollte, leuchtet mir nicht ein. Sofern der Aktivlautsprecher einen Pegelsteller besitzt sollte er doch an den Eingangspegel anpassbar sein, unabhängig ,ob sein Innenleben nun aktiv oder passiv, mit oder ohne DSP aufgebaut ist.

Bei den Aktivlautsprechern bin ich noch nicht festgelegt, außer, dass sie maximal 35 cm hoch und 34 cm tief sein dürfen, da sie in einer Regalwand stehen müssen.

Grüße,
Hironimus
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Beitragvon Hironimus_23 » 09.02.2016, 21:47

Hallo Chris,

chriss0212 hat geschrieben:hat denn der avr keine vorverstärker ausgänge wo man die apc's drannhängen kann?

Nein, der AV-Receiver hat leider keine Vorvertärkerausgänge.

Es sollen nicht die vorhandenen APCs verwendet werden, die blieben in einem anderen Raum, wo sie sind. Für den AV-Reiceiver sollen es ggf. neue werden, welche, ist noch offen.

Gruß,
Hironimus
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Beitragvon Hironimus_23 » 30.12.2016, 15:29

Hallo Zusammen,

es ist mal an der Zeit meinen Vorstellungsfaden zu aktualisieren. Das mache ich mal mit den in diesem Forum häufig verwendeten Übersichtsschaubilde.

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Zu erkennen ist, dass die Kette relativ schlank ist, primär höre ich Musik im FLAC-Format von der NAS, die ich mit dem Cambridge streame und über den VV Abacus Prepino den Abacus APC zuführe. Ebenfalls höre ich über diesen Weg Spotify premium, um neue Musik zu entdecken – häufig auf Basis der Musikempfehlungen hier im Forum.

Ein zweiter Weg zu hören, den ich ab jetzt sicherlich häufiger gehen werden, ist das Streamen über den Aroio EX, auf dem ich jetzt ganz neu AcourateCV betreibe.

Zu Zeit mache ich mich noch mit der Software vertraut und suche die optimale Zielkurve, aber was ich bereits sofort erkennen konnte, ist die große Veränderung in der Klangwahrnehmung. Bislang war ich immer der Meinung, dass durch den separaten Hörraum, den dort fast vollflächig verlegten hochflorigen Teppich und einigen Absorbern an den Wänden, bereits sehr gute Voraussetzungen geschaffen waren. Die Messungen mit AcourateCV brachten dann aber doch eine heftige Mode rechts bei 36 HZ, Senken links bei 47Hz und 170 Hz sowie Unsymmetrien zischen den beiden Kanälen zu Tage. Nach deren Korrektur klang es deutlich anders, das Klangbild trat von einer vorigen größeren Breite sofort in die Mitte, so als ob sich die Phantommitte verstärkt hatte, und hatte deutlich mehr Tiefe – wohl das, was häufig als Tiefenstaffelung bezeichnet wird. Und das „Wummern“ des Basses bei höheren Lautstärken ist auch weg, wohl eine Folge der reduzierten Raummode. Anfangs empfand ich beim häufigen Umschalten zwischen mit und ohne Convolving das unkorrigierte Hören fast besser, merkte aber, dass es unsauberer, bassiger, dadurch diffuser und etwas gefälliger wirkte. Meine Ohren hatten sich wohl sehr daran gewöhnt. Wie gesagt, versuche ich mich jetzt an verschiedenen Zielkurven und werde sicherlich noch Fragen dazu haben, die ich dann hier oder im Unterforum „Acourate“ stellen werde.

Ein weiteres noch immer nicht umgesetztes Projekt ist der Selbstbau eines Linear-Netzteiles für den AroioEX-Streamer, zu dem ich diesem Faden (viewtopic.php?f=30&t=7127) wertvolle Tipps von Euch erhalten hatte. Da ich wegen AcourateCV diesen Streamer sicherlich ab jetzt häufiger verwenden werde, bin ich guter Dinge auch dabei weiter voran zu kommen.

Das zweite Projekt, das derzeit noch passive Wohnzimmer (5.1) zu aktivieren, habe ich erst mal verschoben, da der Aufwand recht hoch/teuer ist. Es müsste ein neuer AV-Receiver mit PreOuts her sowie mindestens 3 neue Aktivlautsprecher (Front links, rechts, Center). Der AV-Receiver darf nur max. 35cm Tiefe haben.

Soweit erstmal.

Viele Grüße,
Hironimus
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Beitragvon Hironimus_23 » 08.01.2017, 15:07

Hallo Zusammen,

wie bereits im Faden AcourateCV viewtopic.php?f=40&t=7952&p=129912#p129912 angekündigt bin ich derzeit dabei mich mit AcorateCV zu beschäftigen. Um die Wirkung der verschiedenen Filter kennenzulernen und die für mich optimale Zielkurve zu gestalten habe ich mit Extremkurven begonnen.

U.a habe ich eine Zielkurve als Konstante angelegt und unter den tiefsten Dip des geglätteten FG gelegt.

Eine weitere Zielkurve habe ich als Gerade mit einem Abfall von 12 dB erstellt.

Dabei bin ich in allen Fällen durch die Markros 1 (Glättung) bis Makro5 (Simulation) gegangen und habe den Screenshot Simulation erhoben. Dann die Filter in den Aroio hochgeladen. Für den Screenshot der Zielkurve bin ich dann nochmals zurück in die Zielkurve gegangen.

Was mich irritiert ist, dass die simulierten/korrigierten Frequenzgänge bei beiden Zielkurven identisch ausschauen und ich auch keine Unterschiede heraushören kann. Bei Zielkurven Konstante oder Gerade mit 12dB Abfall müsste doch ein gravierender Unterschied zu hören sein !? Oder mache ich einen Gedankenfehler ? Einen Bedienungsfehler ? Oder habe ich ein Problem mit meinen Ohren ?

Hat jemand Rat oder Tipps ?

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Viele Grüße,
Hironimus
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Beitragvon Buschel » 08.01.2017, 15:19

Hallo Hironimus,

12 dB Höhenabfall würdest du hören -- versprochen. :wink:

Auch die gezeigten Bilder nach der Probefaltung zeigen keinen nennenswerten Unterschied. Ich schätze da ist was bei der Filtererstellung schief gelaufen. Bist du dir sicher, dass du die abfallende Zielkurve gespeichert hast, und dass du diese dann auch bei Schritt 3 benutzt hast? Alle danach folgenden Schritte müssen natürlich auch nochmal ausgeführt werden.

Viele Grüße,
Andree
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Beitragvon beltane » 08.01.2017, 17:31

Hallo Hironimus,

sehe ich genauso wie Andree. Hatte mal in meinen Lautsprechern defekte Weichen, bei denen sich der Defekt ausschließlich auf den Mitteltonbereich auswirkte. Und da waren es weniger als 12 Dezibel. Das hörst Du sofort. Erstell die Filter am besten noch einmal komplett neu.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon uli.brueggemann » 08.01.2017, 17:36

Die Bilder der beiden Testfaltungen zeigen denselben Frequenzgang (trotz angeblich anderer Zielkurven). Das kann so nicht sein. 3: Invertierung vergessen zu rechnen?

Grüsse
Uli
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