Markus (ME Geithain RL 901K)

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Beitragvon Joerghag » 23.03.2018, 10:22

Mainhattener hat geschrieben:... ich lasse meine RL930 und auch die RL906 komplett laufen (groß) und habe den Subwoofer bei 70 Hertz nach oben getrennt.

Deine RL901 würde ich deshalb voll laufen lassen, auch die Rears solltest Du zumindest probeweise voll laufen lassen und nur das .1 Signal über den Subwoofer wiedergegeben. ...

Hallo Matthias,

wenn du den Subwoofer bei 70Hz nach oben begrenzt, schneidest du aber einen Teil des .1 Signals ab, denn dieses geht bis 120Hz.

Oder meintest du die Crossover-Frequenz?

Gruß Jörg
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Beitragvon Pitviper » 26.03.2018, 09:43

Hallo Leute,

am Wochenende ist eine weitere Entscheidung gefallen, der Center geht auf jeden Fall zurück. Ihr hattet absolut Recht, für Heimkino funktioniert es (in meiner Konstellation) mit 4.1 ausgezeichnet (besser als mit A77X als Center), es mag sein dass mit einem passenderen Center auch ein deutlich besseres Ergebnis zu erzielen wäre, aber da habe ich andere Prioritäten.

Jetzt wird es schon konkreter bezüglich der akustischen Maßnahmen.

Eigentlich wollte ich nur ein Messmikro und mit REW die Fakten checken und entsprechend akustische Maßnahmen setzen. Vor die Couch soll ein Teppich, links an der Wand 3-4 Absorber, in den Ecken Bassfallen und hinter der Couch ein Bücherregal (wird optisch spannend....da hier der Beamer etwas im Weg ist....ich mache noch Bilder)

Ich hatte schon ein Mikro im Warenkorb und dann habe ich mich an meine früheren Pläne zum MiniDSP erinnert. Da würde sich jetzt ein Gerät wie der DDRC-22A anbieten. Kurze XLR vom Oppo in den DDRC und dann direkt in die beiden 901K.

Über den 22A in direkter Anbindung an aktive Monitore findet man jetzt nicht übermäßig viel, was haltet ihr von diesem Setup?
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Der Abstand sieht so klein aus....das Lowboard hat aber 3 Meter...
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Beitragvon wgh52 » 26.03.2018, 12:43

Hallo Markus,

Pitviper hat geschrieben:... dann habe ich mich an meine früheren Pläne zum MiniDSP erinnert. Da würde sich jetzt ein Gerät wie der DDRC-22A anbieten ...

grundsätzlich ja, aber beim DDRC-22A wird ja auf 24/96 AD-DSP-DA gewandelt, was speziell im Lichte der sehr hochwertigen RL901K die Frage nach der Wandlungsqualität aufwirft: MiniDSP benutzt beispielsweise einfache Schaltnetzteile und Takterzeugung, was mbMn beides durchaus signifikantes Modifikationspotenzial "bietet" um einer so hochwertigen Kette dann auch gerecht zu werden (und kein Flaschenhals zu sein).

just my 2 cents worth :cheers:

Grüße,
Winfried

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Beitragvon Pitviper » 26.03.2018, 13:33

Hallo Winfried,

Danke für deine 2 Cents! Immer her damit. Du hast sicher nicht unrecht, und am Ende wenn ich das letzte Quäntchen Klang suche würde ich den 22A erst recht wieder tauschen.

Aber Gegenfrage; was nehmen anstelle des DDRC-22A ? Ich möchte nicht nur über PC/NAS streamen, ich möchte also eine Lösung die im Prinzip wie der DDRC22a funktioniert, also zwischen Oppo (der ja in meinem Fall quasi alles managed) und den Monitoren ein Gerät.

Für's erste hätte es ja ein USB Messmikro und REW schon getan um einfach optisch meine akustisch nötigen Maßnahmen aufzuzeigen. Aber was man so über Acourate und Dirac etc. ließt möchte man das nicht ungetestet lassen ;)

Lg
Markus
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Beitragvon wgh52 » 26.03.2018, 15:31

Markus,

es gibt den DDRC-22 ja auch als "D" mit digitalem Ein und Ausgang, es ist aber momentan nicht so klar aus Deinem Thread ersichtlich womit Du DA-wandeln lässt und AD-Wandlung für Phono wäre auch noch ein mögliches Thema. Den DDRC (egal welchen) mit besserer Versorgung auszustatten ist einfach, ihn mit besserer Taktung auszustatten ein signifikanter Eingriff. Inwieweit Du an sowas ran willst liegt bei Dir - man kann auch erst mit dem Seriengerät beginnen, dann ausprobieren was die Stromversorgungsverbesserung bringt (ggf. mit Leihnetzteil), bevor man als i-Tüfel eine bessere Clock ins Gerät baut (falls die reinpasst).

Ich kenne mich mit alternativen Geräten zum miniDSP DDRC nicht so aus, vielleicht kann jemand anders diese Seite beraten.

Grüße,
Winfried

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Beitragvon Pitviper » 26.03.2018, 15:46

Hi Winfried,

ich bin diesbezüglich ein "Wafferl" wie man in Österreich sagt, habe also sehr wenig Ahnung. Bei mir ist das "One and Only" Ding der Oppo 105, der übernimmt die Wandlung etc.

Die Kette also ganz simpel: NAS-->Oppo-->Speaker / PC per USB-->Oppo-->Speaker that's it.

Ich bespiele den Oppo per USB vom PC (selten), meist jedoch Streaming vom NAS oder Tidal. Wenn ein Bild dabei sein darf dann BluRay oder Youtube oder Netflix auch direkt über den Oppo.

Eine andere Clock einbauen in so ein Teil, da sind wir (...bin ich) Welten entfernt :) das darf gerne jemand anderes für mich machen.

Lg
Markus
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Beitragvon Ralf77 » 26.03.2018, 16:36

Hallo Markus,

Es gibt da ja auch noch das Anti-Mode 2.0 Dual Core. Keine Ahnung wie das klanglich ist, habe aber sehr viel Positives gelesen. Damit können soweit ich verstanden habe Lautsprecher und Subwoofer eingemessen werden.

Könnte eine gute Alternative zu MiniDSP sein.
- digitale und analoge Eingänge- und Ausgänge
- Raumeinmessung/ Anpassung
- DAC
-Vorstufe
-....

Grüße,
Ralf
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Beitragvon wgh52 » 26.03.2018, 16:55

Hallo Markus,

ich versuche ja ein gangbares Optimum zu finden :wink:

Nachdem der Oppo BDP-105 koax Digitalausgänge bietet, erinnerte ich mich an den G-Oppo 105 Thread, der sich ja u.a. auch mit einem Digitalupgrade des Oppo befasst, das für weitere angeschlossene Geräte, z.B. den DDRC, ein sauberes Digitasignal bereitstellt (auch der interne DAC dürfte profitieren). Somit könnte der miniDSP DDRC-22DA mit Digitaleingang und Analogausgängen eine gangbare Lösung darstellen, weil man sich ja die (überflüssige!) DA-AD Wandlung spart und den DDRC-22 DAC dann zunächst mit besserer Speisung für überschaubares Geld aufrüsten könnte (Weiteres dann optional mit Fachhilfe :wink: ).

Um die Kette also wirklich zu optimieren, würde ich also beim Oppo damit anfangen, erst dann mit dem DDRC und dessen Optimierung weitersehen. Die RL901K wird diese schrittweisen Verbesserungen mit sich jeweils verbesserndem Wohlklang belohnen!

Grüße,
Winfried

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Beitragvon Buschel » 26.03.2018, 17:21

Hallo zusammen,
Ralf77 hat geschrieben:Es gibt da ja auch noch das Anti-Mode 2.0 Dual Core. Keine Ahnung wie das klanglich ist, habe aber sehr viel Positives gelesen.

Den AM 2.0 kann ich ganz klar nicht empfehlen. Ich habe das Teil während der Probezeit wieder zurück gesendet. Der Rauschabstand, der ja durch die Korrektur nochmal schlechter wird, war für mich nicht ausreichend. Das Grundrauschen war über die Lautsprecher am Hörplatz hörbar. Dazu kommt, dass die Fernbedienung auch keinen brauchbaren Eindruck hinterlassen hat.

Grüße,
Andree
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Beitragvon Pitviper » 03.04.2018, 16:19

Hi Leute,

danke für eure Tipps. Hier komme ich selbst noch auf keinen grünen Zweig. Deswegen wird jetzt erst mal gemessen und noch nichts korrigiert.

Das Umik-1 ist bestellt und ich bin gespannt was der Raum ohne irgendwelche Maßnahmen für Werte liefert.

Alles was die Decke betrifft muss ich vorerst verwerfen, da die Raumhöhe wirklich schon extrem niedrig ist, das würde sonst zu sehr drücken (der Raum ist ohnehin schon zur hälfte unter der Erde, macht es nicht luftiger :P ).

An der linken kurzen Wand tu ich mir am einfachsten, aktuell wäre der Plan entweder 12cm Basotect bzw. bis maximal 14cm dicke Breitbandabsorber zu hängen, 4 Stück mit bedrucktem Stoff, ich denke das kann sogar ganz gut aussehen.

Die Bassfallen sind da schon wesentlich kritischer, da ich zum einen die Rohrverkleidung habe, zum anderen ich den Raumecken nicht wirklich Platz für eine ordentliche Bassfalle, an der Fensterseite würde ich dann die beiden Türen nicht mehr aufbekommen und bei der Couch it's auch schwierig, da steht der linke Rear.

Zwar nicht schön aber eventuell einen dreieckigen Basotect Absorber dann über dem Rear an die Wand.....sieht aber auch nicht wohnlich aus...

Tja mal sehen mal sehen, REW wird mir zumindest Ergebnisse beim experimentieren liefern :)

Bild Bild Bild Bild

Beste Grüße
Markus
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Beitragvon Pitviper » 09.04.2018, 08:33

Hallo Leute,

da das Wochenende durch das wunderbare Wetter doch recht kurz geworden ist konnte ich nicht viel Zeit im Wohnzimmer verbringen. Für das anschließen des Umik 1 und ersten Gehversuchen mit REW hat's dann aber doch gereicht.

Bilder reiche ich noch nach, wobei man sowas eh ungern herzeigt :?
Kurzum, es ist viel zu tun. Im Bassbereich zeigt das Wasserfalldiagramm natürlich sehr schön an dass hier noch viel zu tun ist, das dachte ich mir schon. Etwas krasser fand ich die Werte im RT60, so extreme Nachhallzeiten hatte ich nicht vermutet, wir reden hier von Werten um eine ganze Sekunde :P

Nichts desto trotz freue ich mich, das heißt klanglich ist noch viel drinnen was ich bis jetzt noch nicht hören durfte :cheers:

Etwas skeptisch bin ich noch mit dem Plan auf der linken kurzen Seite Absorber zu hängen, wäre ja eine recht unsymmetrische Behandlung des Raumes, die gegenüberliegende Wand ist 8 Meter entfernt, da kann ich auch nichts anbringen da hier die Fenster sind, zur Not ginge ein Vorhang...möchte ich eigentlich vermeiden, die Bude ist so schon finster :)

Mit wie viel Pegel messt ihr? Ich finde Angaben mit 45db und welche mit 20db....

Lg
Markus
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Beitragvon Eusebius » 10.04.2018, 15:54

Hallo Markus!

Für FG-Messungen reichen niedrigere Pegel aus.
Will man belastbare Aussagen über die Nachhallzeiten erreichen, muss der Pegel höher sein, da es dafür eine gewisse "Fallhöhe" des Messsignals braucht.
Geh so hoch, wie die Messsoftware es verträgt und wie die 901 es mitmachen. Wenn sie noch nicht blinken, ist alles ok.

Gruß!
Rainer
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Beitragvon Mister Cool » 10.04.2018, 16:49

Hallo Markus,

was spricht dagegen, das ganze um 90° linksrum zu drehen?

Vorteil:
- symetrischer setup L/R
- "mehr Luft" hinter den Lautsprechern und hinter dem Sofa (muß ja nicht an der Wand stehen)
- Sofa als funktionaler Teiler Musik/Büro

Grüsse,
Alwin
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Beitragvon Pitviper » 10.04.2018, 21:32

Hi Rainer,

danke für den Tipp, werde dann noch einen extra Test für Nachhall machen (mit Ohrstöpseln :D )

Alwin; das habe ich schon oft überlegt, hat aber einige Hürden,
wenn du dir die Skizze ansiehst, links an der Wand verläuft eine Rohrverkleidung, da bekomme ich mit Glück überhaupt die Leinwand darunter, aber ein Lowboard auf keinen Fall. Weiters ist meine Couch so abartig Lang dass mir dann links und rechts beim vorbeigehen ca. je 50cm bleiben, was mich nicht stören würde, aber WAF......nicht war :roll:

Aber es würde natürlich auch viele Vorteile mit sich bringen, ich denke ich werde es einfach mal testen an einem langen Wochenende :)

Lg
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Beitragvon beltane » 10.04.2018, 23:10

Hallo Markus,

wenn der Oppo seine aktuellen Funktionen behalten soll und Du weiterhin eine minimalistische Kette mit möglichst optimaler Klangqualität wünschst, sehe ich nur die Option des Online Convolvering auf der NAS mittels Acourate.

Dirac ist nur bei Verwendung eines PCs/Notebooks einsetzbar.

Willst Du nach dem Oppo erst die Raumkorrektur einsetzen, dann benötigst Du ein weiteres Gerät. Mini DSP und Antimode halte ich für klanglich nicht adäquat im Zusammenspiel mit den ME Geithain. Du müsstest dann auf Systeme wie Trinov gehen. Damit hättest Du aber ein weiteres Gerät in der Kette und preislich wäre diese Lösung auch nicht gerade günstig.

Alternativ wäre folgende Alternative unter Berücksichtigung Deiner Zielvorgaben möglich:

Würdest Du den Oppo durch ein Abacus Gerät ersetzen, könntest Du mit diesem als All In One Lösung Streaming, Raumkorrektur, DA Wandlung und Vorverstärkerfunktion realisieren.

Viele Grüße

Frank
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