Jürgen (Dynaudio C2)

audiophile Biografien unserer Mitglieder
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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon wgh52 » 22.03.2015, 18:02

Hallo Jürgen,

was für vorher / nachher Messungen hast Du gemacht? Falls Du zufällig dokumentiert haben solltest, wären hier sicherlich mehrere Leute interessiert genaueres zu erfahren bzw. zu sehen (ich eingeschlossen :wink: )

Gruß,
Winfried

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Beitragvon h0e » 22.03.2015, 18:08

Hallo Winfried,

habe mit Acourate gemessen.
Wenn ich etwas Zeit finde, versuche ich mal die Messergebnisse aufzubereiten und hier zu posten.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon h0e » 28.04.2015, 16:17

Hallo zusammen,

leider bisher keine Zeit gefunden die Messungen aufzuarbeiten und zu posten.
Kommt, aber dann bereits mit dem nächsten Schritt:

Die Boxenwagen sind fertig. Gerade "aufgebaut".

Bericht folgt, jedoch kann jetzt schon sagen, sehr preiswerte Tuningmaßnahme mit extrem Höhen WAF.
Boxen sind normal aus dem Weg UND es kann endlich dahinter sauber gemacht werden. :mrgreen:
Leider habe ich nur eine Stunde bis zur Chorprobe, die muss ich jetzt zum Hören nutzen.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon h0e » 29.04.2015, 20:07

Die Boxenwagen wurden aus Stahl gefertigt und schwarz gepulvert.

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Wagen in der Aufsicht

Die Rollen wurden in der seitlichen Aufkantung versteckt.

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Unteransicht

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Detail Rolle

Die Schiefplatten wurde mit je drei Gummiabsorbern in die Wagen gelegt.

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Die Schieferplatten liegen bündig in der Vertiefung.

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Jetzt die Boxen darauf gestellt und die Spikes ausgerichtet.

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Fertig ist die verschiebbare Box.

Es gab im Vorfeld Empfehlungen die Rollen feststellbar zu machen, ich hatte mir überlegt ggf. Gummikeile zu verwenden, wenn das nötig sein sollte. Ich kann jedoch keine Notwendigkeit erkennen.

Der Wandabstand kann jetzt von vorher rund 55cm auf rund 100cm erweitert werden, mehr war vorher aufgrund der Raumnutzung (und WAF) nicht möglich. Der Gewinn an Räumlichkeit, Tiefe und auch eine Zunahme der Breite ist enorm.
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Beitragvon wgh52 » 29.04.2015, 20:26

Hallo Jürgen,

Gratulation zu dieser gediegenen Lösung! Und weiter genußvolles Neuhören!

Gruß,
Winfried

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Beitragvon Fujak » 30.04.2015, 06:12

Hallo Jürgen,

die "Rolling Bases" schauen richtig gut aus. Ich kenne ja Deine Hörraumsituation von meinem Besuch bei Dir und kann mir sehr gut vorstellen, wie vor allem die räumliche Abbildung dadurch gewinnt, dass die Lautsprecher nochmal mehr nach vorne bzw. aus der Ecke kommen. Wie schaut es denn aus mit dem Bass? Ich könnte mir vorstellen, dass er dadurch ein wenig schlanker aber auch dafür präziser geworden ist.

Grüße
Fujak
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Beitragvon h0e » 30.04.2015, 06:59

Hallo Fujak,

ja der Bass ist auch besser geworden, auch wird der Raum erheblich weniger durch Moden angeregt.
Der "Gewinn" seit Deinem letzten Besuch ist wirklich gewaltig, Du würdest den Raum nicht wiedererkennen, rein akustisch gesehen.

Grüsse Jürgen
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Voodoofreie Steckerleiste

Beitragvon h0e » 29.05.2015, 19:01

Hallo,

mal wieder ein kleines Update.

Mir sind die Steckdosen wieder mal zu wenig geworden, außerdem nervt mich der Funkschalter beim ein und ausschalten.Animiert durch Wodis audiophilen Netzschalter hatte ich mich auf die Suche gemacht. Neben Kraus Naimer bietet auch ABB Nockenschalter an, auch bei ABB gibt es auf Wunsch Goldkontakte. Also habe ich bei ABB angefragt, ob das geht und was der Spaß kosten wird. Nach ca. 14 Tagen bekam ich eine Antwort. Ich wollte nicht den ganzen Laden kaufen. Grundpreis für einen Nockenschalter meiner Wahl lag bei ca. 30 Eur netto, mit Goldkontakten sollte er dann fast 100 Eur netto kosten. Nee. Also bei Kraus Naimer angefragt. Noch bevor ABB sein Bedauern darüber ausdrücken konnte, dass ich jetzt doch keinen Schalter kaufen möchte, hatte ich ein Angebot von Kraus Naimer und auch bereits geordert. 10 Tage später hatte ich das gute Stück im Haus.

Da mein 63cm Kabelkanal nur einzügig war, habe ich mit von Obo einen zweizügigen Kanal besorgt. In diesen soll der Schalter und die Steckdosen verbaut werden. Abweigklemmen hatte ich mir bereits im Internet bestellt, hier hatte ich 15 fach Klemmen gefunden, bei denen selbst ein 16mm² klemmbar gewesen wäre. Das brauch ich nicht, aber 15 Anschlüsse sind nur wenig Reserve in Bezug auf mein Vorhaben, da die Klemmen aber fingersicher und berührungssicher sind, schienen mir die als einzige wirklich gut geeignet. Bei einem Preis von je rund 5 Eur schien mir das auch durchaus verschmerzbar, keine Wagoklemmen zu nehmen und dann kaskadieren zu müssen. NYM Kabel zum Anschluss war noch vorhanden, also für alle 10 Steckdosen gleiche Längen abgelängt, um diese sternförmig und damit mit gleicher Länge anzubinden.

Mit profanen Arbeiten wie Kanaldeckel schneiden werde ich euch nicht weiter langweilen. Ich wollte jedoch den Schalter nicht mit der typischen Frontplatte verbaut haben, sondern in das Schalterprogramm integrieren. Das ging ganz gut, ich musste nur das Tragblech mit 4 Bohrungen versehen. Leichter gesagt, als getan, da das Tragblech nicht groß genug ist und somit die Bohrungen eher Aussparungen werden. Gut, das weckt dann einen gewissen Ehrgeiz. Mit etwas Geduld, Bohren und Feilen fand der Schalter seinen Platz:

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Hier bereits in die Kanaldose eingebaut.

Dann also die Klemmen vorbereitet,

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und in den Kanal hinein,

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die Steckdosen eingebaut, Deckel zu, Affe tot.

Das Ganze wird über ein Gummikabel eingespeist, auf dem am anderen Ende ein SchuKo Stecker sitzt, fertig ist die voodoofreie Netzleiste:

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Beitragvon wgh52 » 30.05.2015, 09:24

Hallo Jürgen,

das ist wiedermal eine Deiner pragmatischen, aber "richtig gediegenen" Lösungen! Ich glaub diese Konstruktion könnte auch mein (vervendes) Steckdosenproblem lösen :cheers:

Ich hab jetzt allerdings noch nicht verstanden was der Nockenschalter für eine Funktionen hat. ... :oops:

Gruß,
Winfried

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Beitragvon h0e » 30.05.2015, 09:34

Hallo Winfried,

der Taster neben den Nockenschalter kann dazu verwendet werden per Funk meinen Netzwerkswitch vom Netzt zu trennen. Da dieser nicht nur für Audio benötigt wird wird dieser getrennt geschaltet.

Diesen habe ich auch getauscht. Der 8 Portswitsch wurde mir zu klein und ich habe einen 24Port Switch gekauft. Es ist ein TP-Link TL-SG 2424 geworden, Metallgehäuse, Erdungsanschluss, Non-Blocking Architektur und 10/100/1000 Autosensing. Nebenbei gibt es noch ein paar L2 Managementfunktionen, aber das ist nur eine nette Zugabe. Ach ja, der wichtigste Punkt, das Gerät hat keine Lüfter. Da es sich um ein Rackmountgerät handelt, könnte es wunderbar mittels Rackmountkit an der Wand montiert werden, denn sinnvollerweise sind die Rackohren für senkrechte und waagerechte Montage vorgerichtet.

Solltest Du ein Kanalstück brauchen, ich habe noch ein 50cm Stück übrig.

Grüsse Jürgen
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Münchner Linn Gipfeltreffen

Beitragvon h0e » 20.08.2015, 21:54

Christoph (muenchenlaim) war gerade für gut 3 Stunden bei mir und hatte seine Sicherungsfestplatte mit Musik dabei und auch seinen Linn Klimax Renew DS/1. Auf den Renew war ich recht gespannt. Sehr überascht war ich ob der Abmaße, das Kästchen ist kleiner als ein Sneaky, das kann man wahrlich Understatement nennen. Für die Größe klingt der richtig gut. :mrgreen:

Nein, mal im Ernst, es gibt Stücke, die mir mit dem G-DAC besser gefallen, der einfach wesentlich besser auflöst. Der G-DAC ist die ultimative Klanglupe, der stets die Übersicht behält. Der Klimax Renew, muss sich da manchmal geschlagen geben und läst einige Details untergehen, wohlgemerkt auf wirklich extrem hohen Niveau, dafür klingt alles etwas wärmer, besonders Frauenstimmen klingen etwas weniger angestrengt, mit etwas mehr Schmelz. Die ein oder andere Aufnahme hat mir Renew etwas mehr Fluss und gefällt dort einfach besser. Wenn man sich ansieht, zu welchen Preisen die momentan gehandelt werden, ist das fast ein Schnäppchen. Wie Chrisoph so schön festgestellt hat, am besten hat man beide Geräte, je nach Musik.

Es war ein kurzweiliges Treffen, weitere sollen folgen. Ich will gerne mal Christophs Abacus hören und Peter (Merovinger) lässt demnächst mal ein Pärchen decOrus an meine Adresse senden. Wer also die decOrus mit AMT mal hören möchte, darf sich melden, ich gebe dann gerne Bescheid, wenn sie bei mir eingetroffen sind.

Grüße Jürgen
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Beitragvon h0e » 26.05.2016, 09:52

Hallo zusammen,

ein kleines Update. Eigentlich schon ein alter Hut, ich bin aber nicht dazu gekommen, den Beitrag auch mal fertig zu schreiben. So hatte ich mit Netzisolatoren probiert, nachdem Fujak seinen Giso wiederhaben wollte.

Ursprünglich hatte ich mit einem Standard Kleinswitch mit Steckernetzteil und Kunststoffgehäude gearbeitet, wohl für die meisten das übliche Szenario. Beim Einsatz eines Isolators sind sofort deutliche Unterschiede, die Ruhe im Klangbild und Räumlichkeit nimmt enorm zu. Beim Wechsel auf einen managebaren 24 Port Switch (Metallgehäude, eingebautes Netzteil) ist sofort auffällig, das sich der gleiche Effekt einstellt, wie beim Einsatz eines Isolators, jedoch nicht so ausgeprägt.

Ich habe einen Giso mit einem EMO Systems EN-30 und mit ein paar Tagen Abstand einen EMO Systems EN-30 mit einem EN-70HD verglichen. Gegenüber der direkten Ethernetanbindung meines G-DACs ist beim Einsatz des EN-30 mehr Ruhe im Klangbild, Details sind etwas besser und Bässe und Höhen sind ohrenfällig präziser. Dies wird mit Giso und in gleichem Maße mit dem EN-70 noch verbessert, wenn auch der Schritt nicht mehr so goß ist, wie zwischen "nackter" Ethernetleitung gegenüber EN-30. Insbesondere werden sind die sowohl die Mitten und Höhen präziser, aber auch der Bass wird knackiger. Dadurch gewinnt das Gesamtklangbild insgesamt, alle Details werden besser herausgearbeitet.

In Summe kann man sagen, dass in der üblichen Umgebung mit Standardrouter oder -switch die Klangsteigerung erheblich ist. Je mehr Optimierungen bei Stromversorgung und Netzwerk bereits betrieben wurden, desto kleiner ist der Effekt, wenn doch auch nach meiner Erfahrung immer hörbar. Leider konnte ich den Giso nicht direkt mit dem EN-70 vergleichen, der Untschied ist in jedem Falle sehr klein, wenn überhaupt vorhanden.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon h0e » 08.07.2017, 23:12

Hallo,

nachdem ich viel Zeit in die Weiterentwichlung und Features von ConvoFS (bzw. Ideengebung, Betatesting und der Unterstützung des Programmierers) gesteckt habe, habe ich mich in letzter Zeit mal wieder anderen Themen der Optimierung gewidmet.
Nach einem Besuch bei einem Mitforisten, bei dem ich eindrücklich nach wenigen Tönen den Unterschied zwischen Flac und Wave Files hören konnte, dacht ich mir, das muss ich mal wieder verifizieren.
Denn ich hatte das mal getestet und für mich als nicht relevant beiseite geschoben.
Nun verlangt aber ConvoFS nach Flac und ich nutze es für M/S Codierung und zur Korrektur meiner Lautsprecher.
Irgendwo war mir so, als gäbe es bei Minim eine Transcodierungsmöglichkeit. Gesucht, gefunden.
http://minimstreamer.com/userguide.html#Transcoding
Einfach über Minimwatch den Minimstreamer nachinstalliert und schon kann man in den Einstellungen bei System unter stream.transcode "flac:wav" eintragen.
Klappt prima und kling besser, alles freier, luftiger, Musikfluss besser.
Einfach zu machen und auszutesten.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon Fujak » 09.07.2017, 12:18

Hallo Jürgen,

nachdem wir gestern beim Stammtischtreffen über das Thema gesprochen hatten, habe ich das gleich heute morgen ausprobiert, und tatsächlich ist der Unterschied zwischen FLAC und WAV zu hören. WAV hört sich ein bißchen freier, luftiger und sauberer an - keine Welten aber so deutlich, dass es einem den kurzen Eintrag "flac:wav" im Feld stream.transcode wert sein sollte. Danke für diesen Hinweis.

Grüße
Fujak

P.S.: ich werde das noch im ConvoFS-Thread hinterlegen.
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Beitragvon Twity » 09.07.2017, 12:30

Hallo Jürgen,

das will ich auch mal ausprobieren :)
kann man auch verschiedene Formate umwandeln ?
Wie zB. aiff;flac:wav oder müsste ich das so formulieren “aiff:wav; flac:wav“ ?

Vielen Dank und Grüße
Wasfi
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