Tom (PureAudioProject Trio15 Voxativ)

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Tom (PureAudioProject Trio15 Voxativ)

Beitragvon tom_on_wheels » 26.02.2014, 18:39

Hallo Forum,

Rudolf hat mich dabei erwischt, dass ich hier ohne Führerschein, äh Vorstellung, unterwegs bin. Das ändere ich mit diesem Thread.

Musik höre ich seit meinem siebenten Lebensjahr, auf meine erste Single "Ich wünsch' mir 'ne kleine Miezekatze" von Wum & Wendelin folgte sehr schnell "I'm Not In Love" von 10CC, alles auf der Rank Arena Anlage meines Vaters. Meine erste eigene Anlage war eine von Toshiba, wie hießen die Dinger mit Receiver, Plattenspieler und Tape noch, ist schon so lange her... Später in der eigenen Wohnung eine Onkyo Anlage mit Heco Boxen. In einer WG hatte ich den größten Raum einer Ladenwohnung und dort die Voice of the Theatre eines Mitbewohners stehen, weil sein Zimmer zu klein war - wir haben die ganze Straße teilhaben lassen, wenn wir uns den Punk richtig gegeben haben. In der nächsten Wohnung habe ich von einer stadtbekannten Hifigröße erst riesige Hörner gekauft und danach B&W DM 4, die waren bei der Zimmergröße irgendwie angemessen. Dabei blieb es dann sehr lange und ich habe sehr zufrieden Musik gehört. Mit den B&Ws, einem Harman Kardon PM 655, einem Thorens TD 321 und einem Sony XA20ES bin ich dann 2002 umgezogen und in der neuen. schönen und geräumigen Wohnung ging das leider überhaupt nicht.

Ich weiß gar nicht, wie viel Geräte sich seitdem hier bei mir gedreht haben und was ich für Kohle rausgehauen habe, immer auf der Suche nach gutem Klang in meinem Wohnzimmer. Der Raum ist schwierig: L-Form, Betondecke, Parkett und viel Fenster. Viel rumprobiert: große Boxen, kleine Boxen, große Verstärker, Röhren, Hybride, wieder andere Boxen, ein Bohrturm als Plattenspieler, Raumakustik, blablabla...

So langsam kann es sich hören lassen. Entscheidende Schritte haben sich in 2013 ergeben. Ich hatte mich für eine kurze Zeit downgegraded, weil ich nur noch "technisch" gehört habe und Musik mir keinen Spass mehr machte. Alte TMR Standard I und ein Onkyo-Vollverstärker mit DAC drin an einem MacMini war eine Zeit lang OK. Im Sommer letzten Jahres hörte ich von der Le @audiophil von Hartmut Alt, die habe ich mir zur Probe zusenden lassen. Da ich nicht gleich alles umbauen wollte, habe ich einen dieser kleinen Chinaböller Class D-Verstärker (SMSL SA-50), den ich hier noch rumschwirren hatte, genommen, mit den TMRs verkabelt und die Le @udiophil drangehangen. Und zack, da war sie plötzlich, die Musik. Da meine Martion Luzy Satelliten nicht unter 150 Hz spielen dürfen, habe ich mir sofort einen MiniDSP bestellt, mit dem ich sehr zufrieden bin. Der aktuelle Stand der Anlage ist sicherlich etwas schräg. Vorverstärker Aloia PST 11.01 (4000-Euro-Klasse) über den MiniDSP an einen SMSL SA-50 (75$) in die Luzys und an einen SMSL SA-98E (85$) in die Eckhörner der Martion Orgon. Quellen sind ein MacMini mit iTunes (plus Bitperfect) und WIMP (seit gestern auch in FLAC-Qualität als Desktopversion) über die Le @udiophil und ein Kabelreceiver. Klingt gut, alles zusammen.

Nun steht in Kürze eine Renovierung an und meine Freundin hat ihr Veto bezüglich der Eckhörner eingelegt, die sie nicht mehr sehen mag. Die habe ich heute verkauft und es muss eine neue Bassversorgung her. Mit herkömmlichen Subwoofern habe ich keine guten Erfahrungen gemacht und so war zunächst der Plan, eine Couch mit integriertem Basshorn bauen zu lassen. Davon bin ich wieder ab, da ein solches Horn noch nie gebaut wurde und ich skeptisch wurde, ob ich mit meinen bescheidenen Kenntnissen mit Hilfe im Netz so was hinbekommen würde. Der Plan ist nun, einen Hornbass in einen Couchtisch als Sub zu bauen und auf einen schon vielfach bewährten Bauplan zu setzen, der designmäßig an unsere Anforderungen angepasst wird. Das ganze in Seidenmatt weiß mit schicken Chromfüßen. Gestern habe ich probeweise mal einen ollen Subwoofer an die Position des Couchtisches platziert, und das ging ganz gut, besser als alle anderen Postionen von Subwoofern und Eckhörnern davor. Ich bin gespannt...

Rudolf, ich glaube, nun darf ich mich hier frei bewegen, oder? :cheers:

Viele Grüße
Tom
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Beitragvon Rudolf » 26.02.2014, 21:10

Hallo Tom,

tom_on_wheels hat geschrieben:Rudolf hat mich dabei erwischt, dass ich hier ohne Führerschein, äh Vorstellung, unterwegs bin.

freut mich dass es jetzt geklappt hat! Du gehörst ja zur experimentierfreudigen Fraktion unseres Forums und da ist es schon interessant zu wissen, wie dein Werdegang bzw. dein aktueller Stand ist. Dieses neue Vorhaben finde ich besonders interessant:

Der Plan ist nun, einen Hornbass in einen Couchtisch als Sub zu bauen und auf einen schon vielfach bewährten Bauplan zu setzen, der designmäßig an unsere Anforderungen angepasst wird. Das ganze in Seidenmatt weiß mit schicken Chromfüßen.

Rudolf, ich glaube, nun darf ich mich hier frei bewegen, oder? :cheers:

Na klar, war ja auch eher eine Formalität.

Weiterhin viel Spaß im Forum
Rudolf
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Beitragvon tom_on_wheels » 01.04.2014, 19:05

Hallo Forenten,

Ihr seid nach meiner Freundin die ersten, die an meiner Freude teilhaben: der Basscouchtisch ist gerade eingetrudelt und es erfolgt gerade die erste Behörung. Der Bass klingt einfach klasse und kann auch böse... Schön trocken und knackig.

Nur erst mal die Weiche am MiniDSP eingestellt, die Lautstärke nach Gehör geregelt und noch nichts weiter gemessen. Kein Dröhnen festzustellen.

Eigentlich hätte inzwischen auch renoviert worden sein und an der Decke hätten Knauf Cleaneo Platten hängen sollen, aber beide Handwerker hatten Unfälle, und so hänge ich etwas hinten dran gegenüber der Zeitplanung.

Im Moment laufen die Martion Luzys mit dem SMSL-SA50 und der Tisch (hihi) mit dem Sa-98E, die Verstärker werden aber durch Selbstbau-Monoblöcke mit Modulen ALC0300-1300 von Abletec ersetzt. Die Module müßten die Woche noch kommen, aber die Gehäuse kommen wahrscheinlich erst in 3 Wochen, da nicht auf Lager. Auch da hakt es etwas...

Hier ein paar schnell mit dem iPad geschossene etwas grobkörnige Bilder vom Basscouchtisch mit der neuen "basslosen" aber extrem bequemen Couch:

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Die Anlage ist aus dem Blickfeld (im TV-Möbel von Spectral) und der Bass steckt im Tisch, das einzige, was man sieht, sind die Luzys. Und wer nur die sieht und vom Rest nichts weiß, fällt echt vom Glauben ab. Ich freu mir ein Loch in den Bauch...

Grüße
Tom
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Beitragvon ujaudio » 01.04.2014, 20:00

Hallo Tom,

eine geniale Lösung, die muss ich mal meiner Geliebten zeigen. Die hat vor einiger Zeit mal die Lucys gehört (zusammen mit dem i-mer) und war von Optik und Klang begeistert. Kannst du etwas zu den Maßen des Tischs sagen (steht vermutlich im Link von dir)? Dass du die Kabel unter dem teppich verlegen kannst ist eine feine Sache.

Einen lieben Gruß
Jürgen
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Beitragvon Rudolf » 01.04.2014, 20:15

Hallo Tom,

Gratulation zum tönenden Couchtisch! Magst du vielleicht auch etwas zur Herstellung und zu den Baukosten schreiben? Natürlich erst, nachdem der erste akustische Vollrausch abgeklungen ist ... 8)

Viele Grüße
Rudolf
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Beitragvon tom_on_wheels » 01.04.2014, 20:22

Hi Jürgen,

die Maße sind 90x90 cm mit einer Höhe von 45 cm inkl. Füßen, weil ich noch Ablagen für die Fernbedienungen haben wollte. Der originale Bauplan ist 30x30 Zoll mit variabler Höhe, abhängig von der Größe des Treibers. Drinnen ist ein Achtzöller von JBL.

Mehr findest Du unter http://www.billfitzmaurice.com/TT.html. Es gibt auch ein Forum mit Erfahrungsberichten, das war für mich ausschlaggebend, was dort geschrieben wurde.

Ich bin schon sehr gespannt, wie der Tisch dann mit dem ALC0300-1300 gehen wird.

Viele Grüße
Tom
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Beitragvon tom_on_wheels » 01.04.2014, 20:37

Hallo Rudolf,

gebaut hat den Basscouchtisch ein Tischler, der uns schon ein paar tolle Schränke nach meinen Entwürfen gebaut hat, nach den Plänen von Bill Fitzmaurice. Alle Maße wurden von Zoll auf Zentimeter umgerechnet. Die Fertigungsqualität ist wirklich extraordinär und die Lackierung First Class. Der Lack ist 2K und wir haben die Auflage, die nächsten 3 Wochen nur Dinge mit einer Filzunterlage auf den Tisch zu stellen, bis der Lack hundertprozentig durchgetrocknet ist. Das Material ist 22mm MDF gegenüber 1/2 Zoll Baltische Birke im Originalplan, daher konnte auf zusätzliche Verstärkungen verzichtet werden.

Ohne Verstärkung muss man in der Qualität mit ungefähr 2000 Euro rechnen. Selbstgebaut exakt nach Bauplan bekommt man das wohl für um die 500 Euro hin, aber sowas hätte ich hier nicht reinstellen dürfen, jedenfalls wenn ich das selbst gebaut hätte :cheers:

Viele Grüße
Tom
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Beitragvon Heule » 01.04.2014, 20:42

Hallo Tom,

freut mich für dein Projekt. Ich liebe es auch immer etwas Wertiges für mein Geld zu bekommen.

Gruß Oliver
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Beitragvon tom_on_wheels » 17.04.2014, 20:25

Bisher dachte ich ja, Musik über die Le Audiophil würde sehr gut klingen mit meinem Late 2009 Mac Mini. Ich muss mich korrigieren: es klang allenfalls gut. Habe eben mal den neuen Mini eingerichtet und mal gerade mit Wimp probegehört (die Musikdateien für iTunes werden gerade kopiert), und das ist doch ein gewaltiger klanglicher Sprung mit dem i7! Wow, was da noch geht. Jetzt klingt es sehr gut. Bis zur nächsten Verbesserung ;-)
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Beitragvon tom_on_wheels » 22.08.2014, 17:49

Hallo zusammen,

was doch ein Netzkabel so ausmachen kann! Ich hatte schon überlegt, meinen Trigon Snowwhite Preamp wieder zu verkaufen, da der gegenüber dem vor einer ganzen Weile im Rahmen meiner Verkleinerungsaktion verkauften Aloia Preamp doch ganz schön abfiel. Den Snowwhite habe ich gebraucht nur mit einem Feld-, Wald- und Wiesenkabel bekommen und nicht mit dem Trigon Volt, was eigentlich dazu gehört. Das habe ich mir nun gegönnt und siehe da, das ist eigentlich sogar noch stimmiger mit meinen Martion Luzys als der Aloia. Jetzt spielt das viel knackiger und der musikalische Fluß ist einfach da. Viel besser kann das eigentlich nicht gehen, ohne die im Rahmen der geplanten Renovierung umzusetzenden raumakustischen Maßnahmen, obwohl ja immer noch die drei Abletec-Module auf Ihre Fertigstellung als Monoendstufen warten und die beiden kleinen SMSLs ablösen sollen, und wer weiß, was dabei noch so geht.

Da war es wieder, mein limitierendes Raumproblem...

Viele Grüße
Tom

P.S.: Macht Euch bloß nicht selbständig, man kommt ja zu nix :cheers:
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Beitragvon tom_on_wheels » 15.09.2014, 20:22

Habe eben im laufenden Betrieb mein neues Macbook Air ein bisschen optimiert, nicht alles, aber das meiste, was im Optimization Guide für Mavericks oder auf mojoaudio empfohlen wird. Der Effekt insgesamt ist groß, aber kein einzelner Schritt macht einen Sprung, der einen sofort aufhorchen läßt. Ich habe ungefähr 10 Minuten für die Eingaben gebraucht und habe mich dabei ungefähr 4 mal erwischt bei dem Gedanken, dass ich das vorhin so nicht gehört habe :wink:

Es klang vorher schon ok, aber nun spielt alles wesentlich kontrollierter und mit viel mehr Druck.

Diese kleine Aktion hat es echt gebracht!

Grüße
Tom
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Beitragvon tom_on_wheels » 28.01.2015, 19:03

Hallo zusammen,

die von mir am 1. April letzten Jahres erwähnte Renovierung hat sich dann als echter Aprilscherz herausgestellt. Letztes Wochenende sind wir dann doch schon fertig geworden. Aber erstens ist es schön geworden und zweitens klingt die Anlage deutlich besser. An der Wand hinter der Anlage hängt jetzt eine Vliestapete mit Steinmuster und die restlichen Wände sind mit Malervlies geklebt, das ist besser als vorher mit Rauhfaser. Und die Akustikdecke hat jetzt einen schönen grauen Akustikstoff übergestülpt bekommen, genauer gesagt wurde dieser ordentlich gespannt.

Heute habe ich ein bisschen Lautsprecherrücken veranstaltet und am MiniDSP ein paar Einstellungen verändert. Bei der Gelegenheit habe ich festgestellt, dass ich beim 2.1 Plug-In (2 Wege + Sub) nicht auf Monomodus gestellt hatte, so dass ich die ganze Zeit mit dem Bass-Couchtisch nur einen Kanal vom Bass und nicht das summierte Signal beider Kanäle hatte. Au weia :o Aber das klang ja auch schon OK ;-)

Nun sitze ich hier seit ein paar Stündchen und höre Mucke, ohne dass irgendwas nervt. Das geht schon ziemlich gut jetzt. Ich wollte dann noch eine Einmessung des Couchtisches mit REW machen und hatte schon alles aufgebaut, da fingen die Arbeiter auf der neuen Baustelle gegenüber an, mit einem Riesengerät ungefähr 8 Meter lange Doppel-T-Träger in die Erde zu rammen, auf der Terrasse waren es 89 db als Dauerton. Das konnte ich vergessen. Also eine Aufgabe für die nächsten Tage.

Aber ich weiß jetzt, wie viel Druck der Couchtisch-Bass machen kann, auch wenn er noch ein bisschen gezügelt werden muss. Der kann gut und er kann auch böse und immer nett nach Couchtisch aussehen dabei... das war wirklich meine Hifi-Idee des Jahrzehnts, Super-Preis für großen Klang bei Mega-WAF! Und ich bin immer wieder über meine beiden handtellergroßen Chinaböller, insbesondere den SMSL SA-50 für den Mittel- und Hochton, erstaunt. Wirklich der beste Verstärker (in meiner Kette in meinem Raum an meinen Lautsprechern mit meinen Ohren usw.), den ich bisher hier hatte, und das für diesen lächerlichen Preis. By the way, nächste Woche werden dann hoffentlich auch die drei Abletec-Endstufen , die ich weiter oben ebenfalls erwähnte, fertig. Mal sehen, ob die in meine Kette passen wollen.

Auf jeden Fall ist es akustisch hier eine deutliche Steigerung - und optisch auch, weil im ganzen Zimmer von der Anlage ausser den Martion Luzys und den Fernbedienungen (wenn ich die nicht auch noch verstecke) nichts zu sehen ist. Die Geräte sind versteckt und der Sub ist der Couchtisch.

Wenn mal wieder vernünftiges Tageslicht ist, mache ich mal ein paar Bilder und stelle sie in diesem meinen Thread vor :cheers:

Viele Grüße
Tom
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Beitragvon tom_on_wheels » 12.03.2015, 14:09

Hallo zusammen,

gestern sind endlich meine 3 Endstufen fertig geworden. Vor fast einem Jahr habe ich die Abletec ALC0300-1300, die Gehäuse und sämtliches Zubehör gekauft, nun stehen sie bei mir. Gut Ding will Weile haben, heißt es ja so schön. Seit einer Stunde laufen sie nun und spielen sich ein. Am Anfang noch ein bisschen dünn, aber so nach 30 Minuten kamen sie in Fahrt und klingen echt klasse. Mal schauen, wie sich das in den nächsten Tagen noch entwickelt...

Der Freund, der mir die Endstufen gebaut hat, hat kleine Platinen eingesetzt, die die Endstufen einschalten, sobald sie vom Trigon Snowwhite das Triggersignal erhalten. So ist jetzt die gesamte Anlage fernbedienbar, ohne dass ich die Klappe aufmachen muss.

Ich hatte ja im letzten Post Fotos versprochen, hier mal auf die Schnelle mit dem iPad geschossen. Das Licht ist heute leider nicht so günstig.

Anlage, von der Couch aus gesehen:

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Von links nach rechts: Le Audiophil, Trigon Snowwhite, DVB-Receiver für Radio und TV (dahinter versteckt der MiniDSP) und die drei Abletecs:

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Und zwei Bilder auf die Couch und den Couchtischbass:

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Die Lampen sind übrigens alle mit Philipps Hue Birnen ausgestattet. Damit kann ich mit dem iPad verschiedene Farben einstellen und somit unterschiedliche Stimmungen schaffen. Das ist einfach nur der Hammer. Wenn ich wollte, könnten die bei jeder eingehenden Email blinken. Oder wenn Hertha ein Tor geschossen hat, aber das tun die in dieser Saison ja mal wieder nicht so häufig.

So, jetzt höre ich weiter Malia und Boris Blank. :cheers:

Viele Grüße
Tom
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Beitragvon wgh52 » 12.03.2015, 20:12

Hallo Tom,

danke für Deinen bebilderten Bericht! Er kann sicher einige Leute zum Nachmachen inspirieren! :cheers:

Ich habe Deinen Thread zwar nochmal quergelesen, aber keine Details zur Sub/Sat Lösung mit dem miniDSP gefunden. Nachdem ich kürzlich erfolgreich eine miniDSP 2x4 Lösung für einen Freund realisiert habe, interessieren mich mehr Details Deiner Lösung, z.B.:

Welchen miniDSP hast Du genau verwendet?
Welche Sub/Sat Übergangseinstellungen hast Du für Deine Lösung vorgenommen?
(Wie) Hast Du den großen Abstandsunterschied zwischen Sub (seht sehr nahe) und Sat (stehen fern) kompensiert?
Welche sonstigen Filter, z.B. zur verringerten Modenanregung oder zur Geschmacksabstimmung hast Du gemacht?
... ?
Falls es Messungen gibt, wären diese auch interessant zu sehen...

Danke für weitere Infos :cheers:

Gruß,
Winfried

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wgh52
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Beitragvon tom_on_wheels » 12.03.2015, 21:23

Hallo Winfried,

schön, dass mal wieder jemand anderes in meinem Thread was schreibt, das war ja mehr ein Selbstgespräch hier... :cheers:

Ich habe auch den MiniDSP 2x4 boxed und verwende die Softwarevariante 2.1 Advanced. Auf den Kanälen 3 und 4 laufen also die Luzys und dort habe ich einen Highpass bei 150 Hz mit LR 24db/oct eingestellt, da die nicht weiter runterspielen dürfen ohne Schaden zu nehmen. Beim Couchtisch-Sub werden rechter und linker Kanal gebündelt und über Ausgang 1 ausgegeben, mit einem Lowpass bei 80 Hz mit BW 24db/oct.

Bis jetzt habe ich den Abstandsunterschied nicht kompensiert. Beim MiniDSP kann man ja im laufenden Betrieb Veränderungen vornehmen und so habe ich mit einem Delay für den Sub gespielt, zwischen einer Verzögerung entsprechend der Abstandsdifferenz und 0. Ohne Delay spielt es am besten für meine Ohren. Ich erkläre mir das damit, dass das Basshorn nach vorne abstrahlt und dann eher als Reflektion am Hörplatz eintrifft.

Ich hatte mir neulich mal mit REW einen abgebrochen, weil ich damit den Bass per EQ (mit der Auto-EQ-Funktion) anpassen wollte. Aber irgendwie komme ich mit REW nicht klar. Ich stelle aber auch den Effekt fest, dass je besser die gesamte Kette zueinander passt, ich weniger Probleme mit offensichtlichen (oder besser offenhörigen) Raummoden habe.

Da ich ja mit dem MacBook über die Le @udiophil (also per Airplay) höre und bisher noch keine vernünftige Convolverlösung für in Acourate erstellte Filter für den Mac gefunden habe, wollte ich am Wochenende mal eine Messung und Korrektur mit Dirac ausprobieren, habe mir mal die Testversion runtergeladen. Dann kann ich ja gerne mal eine Messung hier einstellen.

Viele Grüße
Tom
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