Olaf (Backes & Müller BM 2s, Adam Audio Delta)

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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon RS.schanksaudio » 29.12.2016, 11:05

Hallo Olaf,

vielleicht spezifizierst Du Deine Anforderungen (Pegel), Einsatzszenario, Vorlieben, Content (Musikgenre) und Budget einmal, dann lassen sich gezielter Produktempfehlungen geben.

meroVinger-audio hat geschrieben:Da ich selbst ein großer Fan bin, würde ich die Schanks Monitor 1 ins Rennen werfen.
Sofern es das Budget erlaubt.

vielen Dank für die Empfehlung Peter, aber Deine Coaxe wären sicherlich auch eine Option :cheers:

NNEU hat geschrieben:Da hast du auch keinen so grossen Wertverfall wie bei den oben genannten Startups.
(...)
Keine Begründung, nur Erfahrung.

Du kannst ja mal die auf eBay erzielten Gebrauchtpreise verschiedener Marken/Modelle vergleichen.
Bei manchen Herstellern ist der Wertverlust grösser als bei anderen; grösser bei denen wo die Nachfrage von vorne rein gering ist.

Es wäre mir neu, das unsere Modelle jemals bei eBay im Umlauf waren, so dass Du hier auf konkrete Erfahrungen zurückgreifen kannst. Nichtsdestotrotz haben wir zwei Gebrauchtverkäufe direkt mitbekommen und von diesen Fällen kann ich sagen, dass der Wertverlust sich im Vergleich zu den alteingesessenen Marken nicht substanziell unterschieden hat.
Wie bei allen Gebrauchsgütern stellt sich aber die Frage wie relevant die Wertentwicklung für die eigene Kaufentscheidung ist, ich denke das ist abhängig von der geplanten Haltedauer und muss jeder für sich selbst beantworten.

Zwodoppelvier hat geschrieben:das Problem besteht m.E. weniger in der absoluten Größe der Boxen, sondern eher in deren Tiefbass-Wiedergabe. Viele Räume haben Resonanzen um (grob) 30Hz. Viele Passivboxen und auch kompakte Aktive ohne Entzerrung regen diesen Bereich nur wenig an, weil sie nicht so tief hinabreichen.

frmu hat geschrieben:.... genau so wie Eberhard habe ich es letztendlich auch gelöst ....

Die Korrelation passiv/aktiv und Anregung der Raummoden würde ich genau umgekehrt sehen. Bei passiven Lautsprechern hat man nahezu keine Möglichkeit der Korrektur, die eigentlich immer notwendig ist. Bei digitalen Aktivlautsprechern ist das hingegen eine Übung von wenigen Minuten, ob jetzt Ullis Acourate, GLM von Genelec oder die individuelle Einmessung unsere Lautsprecher, das Prinzip ist immer das gleiche und funktioniert am Hörplatz recht gut. Natürlich lässt sich so auch der meist flacherer Pegelabfall von Passivlautsprechern modellieren.
Der Königsweg ist natürlich eine auf den Raum abgestimmte Basskonstruktion (SBA/DBA) + Einmessung + Raumakustische Maßnahmen, aber das ist nicht in jedem Hörraum möglich oder gewollt.

Viele Grüße
Roland
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Beitragvon Joerghag » 29.12.2016, 12:05

Turnbeutelwerfer hat geschrieben:...
Von Studio LS , möchte ich aber gänzlich Abstand nehmen, auf lange Sicht spielen diese zu unausgewogen.
...
Gruß olaf

Vom persönlichen Geschmack mal abgesehen ist das eine "interessante" Sichtweise. :roll: 8)

Gruß Jörg
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Beitragvon shakti » 29.12.2016, 14:01

nun denn, dann ist wohl Zeit fuer echte Spasslautsprecher, zB

Martion Bullfrog:

http://martion.de/product/bullfrogactive

oder folgenden "Klassiker" Avantgarde Acoustic Solo:

http://www.avantgarde-acoustic.de/solo-product-en.html

da ist man weit genug weg vom "unausgewogenen" Studioklang und mittendrin in individuell zugeschnittenen Spassklangbildern!

Speziell die neuen Bullfrog finde ich ziemlich interessant!

Gruss
Juergen
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Beitragvon Turnbeutelwerfer » 29.12.2016, 14:14

Zwodoppelvier hat geschrieben:Hallo Olaf,

das Problem besteht m.E. weniger in der absoluten Größe der Boxen, sondern eher in deren Tiefbass-Wiedergabe. Viele Räume haben Resonanzen um (grob) 30Hz. Viele Passivboxen und auch kompakte Aktive ohne Entzerrung regen diesen Bereich nur wenig an, weil sie nicht so tief hinabreichen.

Ich habe da selbst unschöne Erfahrungen machen müssen, mit passiven (später teilaktiven) Manger ZB109 und verschiedenen aktiv-geregelten LS. Die Lösung wäre gewesen, den Raum zu behandeln oder mittels (((acourate))) (R) oder DBA für Abhilfe zu sorgen. Im Endeffekt war mir das damals(!) zu aufwendig, daher Umstellung auf momentan passive Kompaktboxen. Jetzt läßt sich ohne Dröhnen die Musik genießen, wenn auch auf einige Vorzüge der feinen Ex-Boxen verzichtet werden muß.

Man könnte, abseits der o.g. Überlegungen, natürlich auch erwägen, das Eingangsfilter der vorhandenen Boxen so zu modifizieren, daß unterhalb z.B. 35...40 Hz deutlich weniger Schall abgestrahlt wird.

@Eberhard, also am Raum möchte ich einfach nix verändern. Hier sehe ich auch weniger die Probleme. Andere LS haben es ja u.a gezeigt dass es auch geht. Und Modifikationen finde ich gut, aber nicht an so teuren neuen LS. Es ist ja nicht so dass ich unzufrieden bin. Ich tendiere nur zu weniger großen aktiven LS evtl.?
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Beitragvon Turnbeutelwerfer » 29.12.2016, 14:20

Hans-Martin hat geschrieben:welche Abmessungen hat dein Raum konkret? Gibt es eine bevorzugte Hörachse (Länge)?
Willst du die Boxen wandnah aufstellen?
Bist du noch vom AirMotionTransformer überzeugt und findest ihn Kalotten überlegen?
Würdest du ein Raumkorrektursystem einsetzen?
Solche Punkte würde ich bei der Auswahl bzw. den Vorschlägen berücksichtigen, speziell die Vermeidung der ersten Mode.

@ Hans Martin, nein keine Korrektur Systeme oder der Art.
Und ja, mit 30- 50 cm ist es wohl Wandnah.Der Raum ist ganz normal 5,5*5,5 m.
Was den Hochtöner betrifft, da habe ich mich nicht festgelegt.Natürlich hatte der AirMotion Trans. Eine tolle Auflösung, aber ich sehe da eher das gesamt Paket hinterher wie es klingt.

Gruß olaf
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Beitragvon Rudolf » 29.12.2016, 16:05

Hallo Olaf,

Turnbeutelwerfer hat geschrieben:Und ja mit 30- 50 cm ist es wohl Wandnah.Der Raum ist ganz normal 5,5*5,5 m.

deine Angaben klären schon einiges. Quadratische Räume sind in Bezug auf die Raummodenanregung (Dröhnen) besonders anfällig. Wenn die Lautsprecher dann auch noch wandnah aufgestellt werden, ist die Katastrophe fast schon vorprogrammiert.

Insofern scheinen mir die Analysen/Empfehlungen von Eberhard und Frank ins Schwarze zu treffen. Ein Korrektursystem bzw. ein Equalizer können da schon Wunder wirken. Oder, in der Tat, die Beschränkung auf Lautsprecher ohne echte Tiefbasswiedergabe.

Viele Grüße
Rudolf
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Beitragvon wgh52 » 30.12.2016, 13:19

Hallo Freunde,

ich verweise mal auf eine Alternative, die vielleicht unkonventionell erscheint :wink: , aber doch in meinem Umfgeld bereits sehr erfolgreich war:

Man nehme einen analogen, parametrischen Equalizer hoher Qualität, messe die Raummoden aus und kompensiere diese mit dem PEQ in der Kette. Mit einem Technics SH-9010 (ja, uralt 8) und noch volltransitorisiert :shock: ) geht sowas z.B. hervorragend und vermeidet AD-DSP-DA Wandlung, z.B. in rein/hauptsächlich analog aufgebauten Ketten.

my 2 cents worth.

Grüße,
Winfried

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Beitragvon wgh52 » 24.03.2017, 15:10

Hallo Olaf,

Turnbeutelwerfer hat geschrieben:...da ich nach und nach meine altive Kette auflöse...

es wäre schön, wenn Du uns zu gegebener Zeit aufklärst warum Du Deine aktive Kette auflöst und was dieser nachfolgt - falls dieser etwas nachfolgt.

Grüße,
Winfried

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Beitragvon Turnbeutelwerfer » 24.03.2017, 15:24

Hallo, hat mit aktiv nix zu tun, einfach mal wieder auf was Passives gehen.
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