Harald (ME Geithain RL 901K)

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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Harald (ME Geithain RL 901K)

Beitragvon Jupiter » 11.10.2014, 10:38

Hallo liebe Forumsgemeinde,

nachdem ich bereits seit Monaten mitlese, heute meine Vorstellung.
Ich bin 60 iger Jahrgang und wohne in der Pfalz bei Bad Dürkeim.

Angefangen hat meine Leidenschaft für Musik im Alter von ca. 12 Jahren. In meinem Heimatdorf wurden zu dieser Zeit häufig alte Röhrenradios entsorgt. Welch ein Fundus für mich und meine Freunde, lauter schöne Lautsprecher in den Kisten.

Die wurden ausgebaut und mit allerlei Kabel, welches gerade zur Verfügung stand miteinander verbunden. So wurde auch der Kontakt zu 230 V in fühlbarer Weise hergestellt. Ein Hobby mit anfänglichen Schmerzen. Daraus sollte sich ein Hi-Fi Virus entwickeln.

Welch ein Glück das damals die unendlichen Kabeldiskussionen für uns nicht aktuell waren. Wir hätten uns wegen den Kabeln heftig gestritten. Wäre damals eh nur in die Richtung, die gelb-grünen klingen besser als die blauen bzw. die roten gegangen.

Nun denn, die Musikleidenschaft wurde mit Schmerzen ins Leben gerufen und hat mich bis heute mit einigen zeitlichen Unterbrechungen nicht losgelassen.

Mein erster Kauf damals, war ein Kassettenrecorder für 105 DM. Das weiß ich noch wie heute, Samstagabend mit dem Mikrofon am Röhrenradio und die Hitparade aufgenommen. Sonntagsmorgens vom Vater in die Pflicht genommen das Sonntagskonzert aufzunehmen. Ist nicht alles Gold was klingt.

Zweiter Kauf ein Kofferradio von Schaub-Lorenz für 236 DM. Waren die Dinger teuer im Vergleich zu heute. Ein großer Vorteil, Aufnahmen ohne Störgeräusche. Hat lange gute Dienste verrichtet. Letztendlich ist es leider beim Hausbau vom Dach gestürzt.

Die heutigen Schmerzen beziehen sich Gott sei Dank nicht mehr auf die Stromschläge sondern auf Bassmoden, Klirr und Raumeinflüsse usw. und diese können heftiger sein. Kopfwehtabletten sind dagegen leider wirkungslos.

Seitdem hat sich das Equipment ständig verändert und somit Spaß und Freude eingestellt. Ein Glas Rotwein (Trocken sollte er sein) zurücklehnen, Augen zu und schweben. Wenn da nicht ständig der Gedanke, da könnte das, hier könnte dies, das könnte ich auch noch mal probieren usw. wäre.

So habe ich in meiner Jugendzeit Lautsprecher von Canton, Celestion, Pioneer und Heco gehört.
Vollverstärker von ITT Schaub –Lorenz, Kenwood, Pioneer, und Marantz ausprobiert. Der Klang war nicht immer besser aber anders.

Zu Tonbandgeräten hatte ich nie eine Liebe entwickeln können, jedoch zu Kassettenrecorder. Jetzt erinnert sich sicherlich der eine oder andere an das Streichholz in den Fingern und den Bandsalat ...

Zum Bandsalat der Kassetten gesellte sich Literweise das Lenco Clean für den Plattenspieler. War das eine Atmosphäre im dunklen Zimmer wenn das Ortofon seine Bahnen durch den Lenco-Clean–See zieht, ein leichter Geruch von Alkohol, die Tropfkerzen auf der Weinflasche flackerten und Pink Floyd mit Wish You Wehre Here sein bestes gibt. Dann war das Röhrchen mit Lenco leer und es hat gekracht als wäre ein Gewitter im Zimmer.

Lenco-Clean-See und Gewitter wurden durch die CD-Spieler bis hin zu Parasound Geräten mit separatem Wandler abgelöst. Ein Tuning der Parasounds durch H. Imhoff war in meiner damaligen Clique quasi Vorschrift. Zum Ende meiner CD-Spieler Ära wartet aktuell ein Opera Droplet Consonance CDP 5.0 auf einen Käufer.

Wie heißt es so schön, das Geld ist nicht verloren, es hat jetzt nur ein anderer.

Electrocompaniet Vorverstärker EC4, 2 St Electrocompaniet dmb 100, CD-Spieler Opera Droplet Consonance CDP 5.0 und ein Pärchen LS Energy Veritas 2.4 war der letzte große Tausch Kontoguthaben gegen Equipment.

Es sollten Jahre von Zufriedenheit und Glück folgen, so zumindest die Theorie.

Nachdem eine der beiden Electrocompaniet dmb 100 (Bi-Amping) ihren Geist aufgab, wurden beide mit dem offiziellen Upgrade Kit 2 von EC versehen. Das war hörbar, ein riesiger Schritt. Upgrade Kit 2 hat als Virostatikum volle 4 Jahre Linderung gebracht.

2014 hat der Virus wieder zugeschlagen, Linderung hat der Linn Majik DS verschafft. Opera Droplet Consonance CDP 5.0 im Vergleich zum Linn. Innerhalb von 2 Minuten war die Entscheidung getroffen. Das war wieder hörbar.

Es folgte eine Aufstellungsoptimierung der LS mit Analyzer App. von DSP mobile und separatem Mikrofon i 436. Das war wieder hörbar, Thema Bassmoden.

Es sollten Jahre von Zufriedenheit und Glück folgen, so zumindest die Theorie.

Aber das Virus schlug kurze Zeit später wieder zu, Pech für mein Konto, Glück für meine Ohren. Das Virus führte mich zum Forum aktives-hoeren und weiter zu Gert Volk mit den Folgen Tausch Kontoguthaben gegen Veränderung Equipment.

Der Linn Majik DS wird jetzt zeitweise einem anderen Zeitgenossen Linderung verschaffen.

Ein sehr netter Mensch hat mir einen gebrauchten Linn Akurate DSM verkauft, dieser hat dank Gert Volk jetzt ein kleines Löchlein im Rücken. Es sei noch erwähnt, Gert Volk hat sich hier als Internist betätigt. Nach der OP hat der Linn einen neuen Namen bekommen, G-ADSM Nr. 17. Damit bin ich beim aktuellen Stand des Equipments angelangt und dem HiFi4life ein Stück näher.

Die Zeiten ändern sich, EAC und Mp3tagm, Synology DS214play, QNAP 109II und iPad gehören mittlerweile zur Viruspflege. Zündhölzer wegen Bandsalat, Kanister mit Äthanol und destilliertem Wasser sind Vergangenheit.

Die nächste große Herausforderung steht schon vor der Tür AudioVero's Acourate. Falls ich hier Unterstützung bekommen könnte würde ich mich sehr freuen. Das notwendige Equipment möchte ich mir demnächst zulegen. Gelesen habe ich hier im Forum schon einiges aber ...

Im nächsten Jahr folgen konsequenterweise Aktive LS. Welche es werden, ich las mich überraschen. Gert Volk hat bereits bei mir das Fieber beim hören seiner Anlage erneut entfacht, der oder das Virus lebt.
Zweibrücken liegt in unmittelbarer Nähe ergo führt mich mein Weg auch dorthin.

Nach dem Fieber ist vor dem Fieber oder so ähnlich, wahrscheinlich lebenslang bzw. bis das Hörgerät uns trennt.

Die Zeiten wechseln, Aufbruchstimmung Anlage verändern, lange Musikabende mit Genuss, ein schönes Hobby.

Mein Musikgeschmack: Pop, Jazz jeweils in seiner ruhigen sanften Ausprägung zur Entspannung nicht zur Aufregung. Seit G-ADSM Nr. 17 auch Klassik.

Falls jemand Lust und Laune zum persönlichen Erfahrungsaustausch vor Ort hätte, würde ich mich freuen. Übernachtungsmöglichkeit sowie ein guter Rotwein ist jederzeit vorhanden. Auch über Rotwein kann man diskutieren.

Vielen Dank für die Möglichkeit zur Vorstellung, eine Retrospektive die mir auch selbst viel Spaß gemacht hat, deshalb wurde es auch so lang.

Grüße Harald
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Jupiter
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Beitragvon Bernd Peter » 11.10.2014, 13:27

Hallo Harald,

Jupiter hat geschrieben:Falls jemand Lust und Laune zum persönlichen Erfahrungsaustausch vor Ort hätte, würde ich mich freuen.

auf Grund deiner langen Hifi-Vita hilft der direkte Gedankenaustausch sicher am besten weiter.

Nette Grüße

Bernd Peter

PS:

Schöne Weinbaugegend bei euch, gibt es tatsächlich einen trockenen deutschen Rotwein?

Wie schaut es mit den örtlichen Weißweinen aus, hast du eine Empfehlung?
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Beitragvon darwols » 11.10.2014, 17:44

Hallo Harald!

Willkommen hier im Forum! Eine sehr kurzweilige und amüsante Vorstellung ist Dir da gelungen.

Mir haben besonders die historischen Momente Deiner Technikgeschichte gefallen.

Da ich auch ein Cassettendeck-Fan war und bin, eine Frage: Welche Cassettendecks hattest Du denn? Mir haben die Faber-Bleistifte immer gute Dienste beim beseitigen des Bandsalats geleistet.

Irgendwie vermisse ich seit dem Lesen Deiner Vorstellung den betörenden Duft von Lenco clean. :lol:

Viel Spaß bei der nun beginnenden Technikreise wünscht

Winfried
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Beitragvon vierzigo » 11.10.2014, 17:59

Hallo Harald,

herzlich Willkommen hier im Forum, das mit den Bandsalat hatte ich ja schon vergessen, bei mir war das immer ein Filzstift, der half wenn mal wieder alles raus war.

Beim Gert bist du in guten Händen. War wirklich eine schöne Zeitreise du du da aufgeschrieben hattest.

Wünsche dir eine angenehme und aktive Zeit hier im Forum.

Grüße

Oliver
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Beitragvon wgh52 » 11.10.2014, 19:19

Hallo Harald,

auch von mir ein herzliches Willkommen!

Es bringt doch wirklich so gut wie jeder einen etwas anderen Aspekt hier herein! :cheers:

Jetzt geht's mal um Tonbandkassetten :D . Au Mann, wo sind die Zeiten hin? Für mich endete die CC Ära bereits ca. 1988 oder noch früher, als ich meinen Akai GXC-760D verkaufte und dann keinen neuen Cassettenrecorder mehr kaufte. Aber an Bandsalat kann ich mich aus meiner Kassettenzeit nicht erinnern (wohl Glück gehabt :mrgreen: ) ... Hab ich mir auch nie Gedanken drüber gemacht... :wink:

Gruß,
Winfried

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Beitragvon Jupiter » 12.10.2014, 06:59

Hallo Bernd Peter,

(ein klein wenig Weinforum) wir gehen mit einer kleinen Truppe öfters wandern. Gelegentlich auch zum Abschluß mit einer Weinprobe. Meistens trinken wir den jedoch bei der Rast im Wald.

Weißweine kann ich daher mit gutem Gewissen empfehlen. Es gibt sooooooo viel gute. Ungstein, Weisenheim, Niederkirchen, Deidesheim. usw. Komm vorbei, wir machen eine Tagestour durch die Weingüter.

Rotweine: Ist immer lustig beim Winzer, da ich bei der Probe mitteile, deutsche Rotweine sind nicht so mein Fall. Meistens versucht der Winzer mich zu überzeugen sein Roter wäre gut, na ja Geschmack ist halt Geschmack. Hab dann auch schon mal beim nächsten Besuch eine Reference mitgenommen. Sind dann immer schöne Gespräche. Favorit zur Zeit: Chile, Montgras Reserva von 2012 ein Carmenere

Gruß Harald
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Beitragvon Jupiter » 12.10.2014, 07:20

Hallo Winfried,

ja Bleistife und Filzstife, lange Nähnadel, usw waren die Hilfsmittel. Ausgangspunkt war meistens ein quietschen dann hats die Stimme langgezogen dann war Schluß. Im Auto, auf dem Rücken gelegen und das Band aus dem Recorder gezogen. Für den "Guten Recorder" nicht mehr zu verwenden.

Das erste war von BASF die hatten mal welche in Spanien fertigen lassen, hatte eine kalte Lötstelle am rechten Kanal, war ein Reinfall. Später ein Gerät von Pioneer, Modell irgendwas mit A9 ein mords Teil mit einer 4 m langen Kabelfernbedienung. Toll war, man konnte die Bänder vorm bespielen einmessen. Ist schon sooo lange her.

Guß Harald
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Beitragvon wgh52 » 12.10.2014, 10:02

Hallo Harald,

Jupiter hat geschrieben:... Gerät von Pioneer, Modell irgendwas mit A9 ein mords Teil mit einer 4 m langen Kabelfernbedienung. Toll war, man konnte die Bänder vorm bespielen einmessen. Ist schon sooo lange her....

Jaaaaa :D stimmt schon, darum hier noch bisschen 'was zum "schwelgen". :mrgreen: Ja, Bänder einmessen war wirklich 'ne tolle Innovation - damals - u.a. ein Grund warum ich den Akai bzw. überhaupt einen CC Recorder kaufte. Aber das ist alles inzwischen fast "off-Topic". :wink:

Gruß,
Winfried

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Beitragvon Jupiter » 14.06.2015, 16:07

Gestern war es endlich soweit, eingezogen sind ein Paar Geithain RL 901k.

Abgelöst wurden ein Paar Passivlautsprecher Energy Veritas v 2.8. Diese wurden ein Jahr lang mit Ulis " Klangverbesserungsmaschine" optimiert. Das hat die Energys enorm auf Linie gebracht. Uli sei Dank, damit hat sich die Wartezeit schon angenehm gestalten lassen. Auch an dieser Stelle nochmals Dank an Uli für seine offenen Ohren auf meine Fragen. Ich hatte oftmals ein schlechtes Gewissen, ich denke einige werden das kennen, schon wieder der Griff zum Telefon, Uli wie kann ich hierzu vorgehen. Nach dem Telefonat war ich wieder ein Stück schlauer.

Innerhalb der Wartezeit konnte ich das Wohnzimmer auch akustisch etwas hin zum Guten verändern. Eingezogen sind ebenfalls ca. 1.000 Bücher, die den Nachhall enorm verringert haben. Ein erster Versuch mit Basotect an der Rückwand der LS wurde aus optischen Gründen wieder verworfen. Die übertiefen Bücherregale (26 cm ) mit ca. 1.000 Büchern haben den Nachhall an die Grenze der Studionorm gedrückt. 5 m² Deckensegel aus Basotect leisten ebenfalls ihren Beitrag. Ein Feintuning mit Steinwolle oder Glaswolle steht jetzt noch an. Hierzu würde ich mich auf eure Ratschläge freuen.

Jungs, das ist schon ein enormer Unterschied was der Linn G-ADSM -DAC aus den Geithainern raushaut. Im Vergleich zu den Passiven kann man eigentlich nur sagen Vorhang auf. Höhen, Mitten, Bass, alles kommt prägnanter, und klarer. Die MEG habe ich zusammen mit dem Lieferanten ca. 4 h und mit Ulis Zauberkasten eingemessen. Na, was soll ich dazu sagen, Geduld ist eine Gabe, gelegentlich habe ich sie halt nicht. Jetzt klingt es schon mal sehr gut. Als Fazit läßt sich auf jeden Fall berichten, dass selbst die 901k in meinem Raum von Acourate profitieren.

Kommende Woche werde ich mal schauen wie ich Bilder einstelle. Falls Interesse dazu besteht.

Ich würde mich über eure Ratschläge welche Steinwolle für die Behandlung von Moden am sinnvollsten zu verwenden ist freuen. Theorie dazu habe ich schon einiges gelesen. Doch Erfahrung ist durch nichts zu ersetzten.
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Beitragvon Hosky » 14.06.2015, 16:19

Hallo Harald,

Na, dann herzlichen Glückwunsch :cheers:

Freut mich, dass die 901 hält, was Du Dir versprochen hast - wobei das ja nach dem ausführlichen Hörtermin zuhause nicht wirklich überraschend kommt :wink:

Werde mich mal nach meinem Urlaub bei Dir melden
Grüße,
Holger
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Beitragvon Jupiter » 14.06.2015, 18:44

Holger bring Zeit mit.
Rotwein steht bereit.
Gruß Harald
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Beitragvon Mainhattener » 15.06.2015, 20:28

Hallo Harald,

Herzliche Glückwünsche zu Deiner Neuerwerbung. Ich war die Tage in Geithain und konnte mir dort im Hörraum wieder einmal zeigen lassen, wie viel doch der Raum ausmacht. In diesem Raum hätte ich stundenlang weiter Musik hören können, wobei ich wieder einmal erstaunt war, wie gut auch einfache Elektronik klingen kann. Gehört habe ich einen Marantz Bluerayplayer an einer Marantz Multikanalvorstufe. An Lautsprechern liefen neben Deiner Rl 901 auch die kleinere RL 933 und vor allem die ME 800.

Mit den 901 bist Du ja mit dem Thema Lautsprecher durch. :cheers:

Viel Spaß beim Musik genießen.

Gruß

Matthias
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Beitragvon Jupiter » 16.06.2015, 07:00

Hallo Matthias,
Danke für deine Glückwünsche.
Es war wie an Weihnachten, Vorfreude kann sehr schön sein, doch auch sehr quälend.
Einen Vorgeschmack wie es klingen kann habe ich bereits erlebt.
Die Bühne, die sich aufbaut, ist schon faszinierend würde Spock sagen.
So jetzt kommt erst noch ein Stück Arbeit, mit Ulis Acourate einmessen und optimalen Aufstellungsort suchen, Steinwolle verpacken, Kanten füllen.

Ja der Raum macht viel aus.
Bei den Immobilien ist die Lage wichtig, die Lage und nochmals die Lage.
Bei der Musik im heimischen Gefilde ist es der Raum und nochmals der Raum.

In Geithain würde ich auch gerne mal hören, mal sehen was die Zukunft bringt.

Hast du auch deinen Hörraum akustisch bearbeitet ?
Ohne akustische Maßnahmen hat man ja nur den halben Genuss.

Letztendlich wird sich für mich ein Kompromiss einstellen zwischen akustischen Maßnahmen und optischer Verträglichkeit. Den Rest wird Ulis Maschine richten.

Der Geithainsche Hörraum bzw Messraum ist sicherlich als Wohnzimmer ungeeignet.

Angekommen mit den 901k ?
Da gibt es ja immer die schöne Aussage " Die besten Lautsprecher die ich je gehört habe "
Die Verfallszeit dieser Aussage, ja wie lang ist die ?

Der Weg ist das Ziel, in den nächsten Jahren werde ich auf diesem Weg erst mal eine Rast einlegen und die Gegend bzw die Musik genießen.

Falls du Lust zu einem Besuch hast würde ich mich freuen, ich lerne gerne dazu.

Gruß Harald
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Beitragvon nemu » 16.06.2015, 07:25

Hallo Harald,

auch von mir herzlichen Glückwunsch zu Deinen 901k und willkommen im Club.

Alternativ zu Acourate bzw. zusätzlich möchte ich Dir gerne empfehlen die Korrekturfilter in den Geithains zu nutzen. Dies macht viel Spaß und ist nicht schwer.

Viel Spaß beim Einhören. man kann die Begeisterung aus Deinem Bericht geradezu fühlen.

Viele Grüße

Stephan
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Beitragvon aston456 » 16.06.2015, 08:51

Hallo Harald,

auch von meiner Seite aus wünsche ich Dir viel Freude mit den 901.
Was uns hier noch zum Glücklichsein fehlt, sind ein paar Bilder von Deinem Setup.

Gruß,
Kai
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