Harald (ME Geithain RL 901K)

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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon h0e » 27.07.2017, 18:40

Hallo,

nachdem Harald auch einen Linn mit Gertifizierung verwendet, sollte sich trotz ADSM ein vergleichbarer Unterschied wie bei mir beim G-ADS einstellen.

Mir ist nicht klar, was die WLAN Donald bringen sollen.
Das NAS kann nicht routen, soweit ich weiß,
daher kann der Linn nicht über einen WLAN Dongle am NAS gesteuert werden.

Grüsse Jürgen

PS: Fujak, evtl. Kannst Du die Beiträge in Harald Vorstellungsthread schieben.
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h0e
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Beitragvon h0e » 13.08.2017, 19:25

Hallo zusammen,

komme gerade von einem schönen Wochenende von Harald zurück.
Diesmal war es ein Frauenwochenende mit Frauen, Hifi sollte keine Rolle spielen.
Vielen Dank für das nette Wochenende, wie immer mit vorbildlicher Bewirtung!

Jedoch mussten wir doch wenigstens Haralds neues Kabel hören, an dem er sich die Finger blutig gepflochten hatte. Dieses wurde nach Haralds (nihil.sine.causa) Angaben hergestellt, ich nenne es daher H-Kabel.
Da die Arbeit Strafarbeit ist, will Harald (nihil.sine.causa) verständlicherweise zwar gerne seine Erfahrungen mit uns tauschen aber nicht seine Arbeitskraft als Kabelhersteller zur Verfügung stellen.

Ich muss schon sagen, dass ich Haralds (Jupiter) Euphorie gut nachvollziehen kann.
Spielt das H-Kabel doch viel sauberer und transparenter, als das die Standardkabel tun,
die wir bisher immer als guten akustischen Standard gefunden haben.
Die Standardkabel konnten bisher auch nicht von in Foren hochgelobten und bejubelten anderen Kabel, die auch Solidcoreleiter verwenden, verdrängt werden. Von schelchter, über keinen Unterschied bis zu minimalst besser waren diese. Aber uns wären diese im Vergleich gegenüber den Standardinstriekabeln keinen Euro wert.
Beim H-Kabel ist die präzisere Lokalisation auffallend. Diese konnten bisher keine Kabel positiv beeinflussen, oder richtiger weniger verfälschen. Das H-Kabel klingt viel offener, die Bässe präziser, Rämlichkeit besser und geordneter, eigentlich in alles besser.

Beim H-Kabel wurde vom Entwickler besonders Wert auf die Masserführung gelegt, die hier für die Paarung G-Dac und Geithain speziell gemacht wurde. Dazu einige Bilder der Stecker, denn ein Bild sagt mehr als tausend Worte. Weitere Details sind bei nihil.sine.causa nachlesbar.

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Wer also Blasen an den Fingern und die Arbeitszeit nicht scheut, bekommt ein außergewöhnliches Kabel für kleinen Preis.
Nicht verschweigen möchte ich aber, dass wenn man viel viel mehr Geld ausgeben kann und will dann geht noch mehr. Allerdings kosten beim Hersteller, der nicht genannt werden möchte bereits die verwendeten Stecker mehr, als beim H-Kabel das kpl. Material.
Insofern klare Empfehlung unter die Selbstbauer zu gehen, wenn man von der Optik nicht abgeschreckt ist.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon Kawumm » 14.08.2017, 06:27

:cheers:
h0e hat geschrieben:Hallo zusammen,

Die Standardkabel konnten bisher auch nicht von in Foren hochgelobten und bejubelten anderen Kabel, die auch Solidcoreleiter verwenden, verdrängt werden. Von schelchter, über keinen Unterschied bis zu minimalst besser waren diese. Aber uns wären diese im Vergleich gegenüber den Standardinstriekabeln keinen Euro wert.
Beim H-Kabel ist die präzisere Lokalisation auffallend. Diese konnten bisher keine Kabel positiv beeinflussen, oder richtiger weniger verfälschen. Das H-Kabel klingt viel offener, die Bässe präziser, Rämlichkeit besser und geordneter, eigentlich in alles besser.

Grüsse Jürgen


Moin Leute

Auch hier gilt in etwas abgewandelter Form der Spruch , No Pain - No fun :lol:

Schön das die für meine Ohren vorhandenen "Schwachpunkte " sich gebessert haben .

G/Otto
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Beitragvon Jupiter » 14.08.2017, 13:55

Hallo liebe Forumskollegen

mal wieder Zeit für einen Nachtrag,
nachdem das Deckensegel fast fertig ist, Festlegung des optimalen Abstandes zur Decke und Akustikstoffbezug fehlen noch, die folgen jedoch erst im Herbst, unter dem Dach ist es mir im Sommer zu warm zum Arbeiten, hat mich die Geschichte mit Kabel eingeholt.

Hab schon viel darüber gelesen, wollte die Beeinflussung von Kabeln nie so recht glauben.

Daher hatten wir beschlossen (der harte Kern, Joachim von hifi4live,Jürgen,(HOe),Andree (Buschel) und als Special guest Ralf Koschnicke) bei unserem ersten Grilltreffen 2017 im Anschluss des Streamer Vergleich einige XLR-Kabel zu vergleichen.

Der eigentliche Anlass zum Kabelvergleich wurde maßgeblich durch die zahllosen Berichte von Forenten von "Unserem" Forum sowie dem Open-End-Forum bzgl. den Kabel von Stefan, (Solidcore) und Felix Appelius Wired Audio Conducters getrieben.
Wenn alle was hören, dann möchte ich das auch hören, da muss doch was dran sein.

Mit Haralds (Nihilsinecausa) Überlegungen zum Aufbau von XLR-Kabel habe ich mich dann als Laie mehr und mehr auseinandergesetzt, nachdem er einen Zwischenstopp bei mir auf der Fahrt in den Süden eingelegt hat, mit dabei war sein damaliges aktuelles XLR-Kabel.
Der Klang war damals schon sofort nach einem Wechsel des Galileo 238 plus hörbar.

Die Berichte über Rainers (Easys) Alditüte und deren Inhalt sowie ein Besuch von Rainer waren dann entscheidend, einen etwas größeren Vergleich mit Goldohren anzugehen.



Hier noch mal das Ergebnis zum Kabelvergleich, zusammegefasst von Jürgen (zugelassener Berichterstatter) vom 2.4.17 in verkürzter Form.

Erstmal eine Runde mit dem Jena - Lab, (Easys Kabel)
Bereits nach dem ersten hin und zurück Wechsel waren alle angefixt.
Der Unterschied war schon recht frappierend.
Also nächstes Kabel,...
Wir hatten Audioquest, Solidcore (Stefan) Highend und Normal, Sommer Galileo 238 plus, Sommer SC-Square, Wired Audio Conductors von Felix Appelius, Ralf Koschnicks Studio Cordials.

An der Krell Vorstufe -- Linn G-ADS -- Jena Labs -- Geithain Kombination waren wir uns völlig einig, perfekts Matching,

Nachfolgend dann alle Kabel im Vergleich mit G-ADSM direkt an die Geithains.

Jena Lab, ja, den Klang den kennen wir jetzt eigentlich zur Genüge, dachten wir.
Das Jena Lab konnte hier nur mehr einen kleinen Vorteil herausspielen,
das Wired Audio Conductors von Felix Appelius, dass an der Krell gar nicht ging,
spielte plötzlich total stimmig.
Alle anderen mal besser, mal schlechter, aber immer nur mit kleineren Unterschieden.
Auch die preiswerten Studio-Kabel (Sommer und Cordial) schlugen sich sehr gut,
teils deutlich weniger negativ auffallend, als andere High-End Strippen.


Ja Leute, im April 17 habe ich dann meinen Glauben an "Kabelklang" gefunden, unbeeinflusst von Pfälzer Riesling und spanischem Rotwein.
Allerdings waren mir die Unterschiede keine 500 € oder mehr wert.
Für mich waren die Unterscheide marginal, jedoch hörbar, ergo es gibt durch Kabel beeinflusste Klangunterschiede.

Die beschriebenen Wahrnehmungen in den Foren wie (der Himmel geht auf, die Sonne scheint, das Glück der Erde hat mich berührt, endlich nehme ich wahr was der Interpret ausdrücken möchte, diese Empfindungen haben mich nicht gestreift, schade eigentlich.

Im Hinterkopf immer noch den Eindruck den Haralds Kabel bei seinem Zwischenstopp hinterlassen hat, diesen Eindruck konnte ich bei den Testkandidaten nicht wahrnehmen, das war alles zu eng beieinander.


Am Delphitag in Zweibrücken habe ich Harald dann nochmals getroffen und ihm Löcher in den Bauch gefragt, sind inzwischen wieder verheilt.

In der Folge habe ich mir dann Blasen an die Finger geflochten, nachdem ich mich Anfangs nicht so richtig getraut habe, hat mich der Ehrgeiz dann doch gepackt.

Das Drillen der Kabel für Pin 2 und 3 hat der Akkuschrauber erledigt, Zeitaufwand ca. 5 Minuten 280 Schläge pro Laufmeter.

Das Flechten kann man in 5 h pro Kabel hinter sich bringen, gegen Ende wird es allerdings langsamer, die Blase am Mittelfinger brennt. Nach ein paar Tagen Pause dann die nächsten 5 Meter.

Für 5 Meter fertiges Kabel werden ca. 6,25 m benötigt je nach Flechtkunst mehr oder weniger.

Löten der Kabelverbindung, der Profi weniger der Laie mehr.

Ja wie klingst denn jetzt, Leute die Berichte,
"Der Himmel geht auf, die Sonne scheint, das Glück der Erde hat mich berührt, endlich nehme ich wahr was der Interpret ausdrücken möchte" hm sie stimmen, keiner hat gelogen, das kann man wirklich erfahren, bei Haralds "Nihilsinecausakabel"

Jetzt hat das Ding auch einen Namen.

Den Beschreibungen von Jürgen (h0e)

Beim H-Kabel ist die präzisere Lokalisation auffallend. Diese konnten bisher keine Kabel positiv beeinflussen, oder richtiger weniger verfälschen. Das H-Kabel klingt viel offener, die Bässe präziser, Räumlichkeit besser und geordneter, eigentlich in allem besser.

möchte ich nichts hinzufügen außer vielleicht noch die Aussage von Sigi es klingt körperhafter und livehaftiger.

Wenn man die Lötutensilien bereits hat, liegt man bei 5 fertigen Stereometern unter 250 € Selbstkosten.
Wie eventuelle Blasen in Euro zu veranschlagen sind bleibt offen.

Ok, ich reihe mich jetzt ebenfalls in die Reihe derer ein, die blumige Bewertungen zu Kabel abgeben.

Ich kann es jetzt nachvollziehen, beim nihilsinecausakabel -braun c--farblos-c in der Verbindung Linn G-ADSM--Geithain RL 901k stimmts.

Zum Glauben nein zum Wissenden bzgl. "Kabelklang" bin ich ja jetzt bereits geworden.
Dann ist es auch OK wenn ich es blumig rüberbringe.

Wie Harald (nihilsinecausa) selbst berichtet macht das Kabel mit aktuellem Entwicklungsstand sicherlich noch nicht alles richtig, da geht noch was, oder Harald, doch eines ist für mich sicher, es macht weniger verkehrt als viele Kabel über die im Forum bereits berichtet wurde.

Charly vom Open End hat mal so ein Hammerschlagargument innerhalb eines Threads rausgehauen bzgl. der Kabelklangzweifler.
Sinngemäß " Es gibt ihn, wer es nicht kapiert hat, soll es halt bleibenlassen..

So ähnlich wars doch Charly oder?

Meine Geschichte zum Kabelklangwissenden ist jetzt ein wenig länger geworden, wissenschaftlich sicherlich nicht fundiert berichtet, sollte es auch nicht, das können andere besser, es soll allerdings sehr massiv dazu auffordern ein "Nihilsinicausakabel" entsprechend den Vorschlägen von Harald für die eigene Kombination passend zu fertigen, es lohnt sich wirklich.

Denn für bereits 250 € kann die Sonne aufgehen.

Liebe Grüße Harald

@ Andree, Aufforderung zum Testhören somit erfolgt, der Grill läuft sich schon warm.
Jupiter
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Beitragvon shakti » 14.08.2017, 14:49

@Harald,
danke fuer den schoenen Bericht, da freut man sich, dass nach langem Urlaub mal wieder hifi und Forenwelten passieren können, wenn man so gute Berichte ueber Kabel zulesen bekommt!
! Es freut mich auch, dass das H Kabel bei Dir so prima funktioniert!, meine Erfahrungen mit Kabeln sind da sehr individuell von der jehweiligen Anlage abhaengig.
Auf jeden Fall folgt Harald ja dem Ansazt, ohne gute Masse ist alles nix :-)
Das sollte jeder Anlage gut tuen!
So freue ich mich, dass H Kabel ja vielleicht mal auf dem Forumstreffen hoeren zu koennen!
Gruss
Juergen
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Beitragvon Jupiter » 14.08.2017, 16:43

Hallo zusammen,

anbei eine kleine Bastelanleitung für die Laien wie mich, die Profis wie H. Strassner machen sicherlich anders oder lasen machen:
Erechnete Rohlänge doppeln, Markierung für Pin 2 anbringen, den Bogen des Rücklaufs (mitte) des Rohkabel am Handgriff der Tür oder Balkongeländer befestigen, lose Enden mehrmals in der Öse umwickeln, Schrauböse in Futter des Akkuschraubers befestigen, Akkuschrauberdrehung gegen den Uhrzeigersinn ( Pin 2 = hot) einstellen, Kabel leicht anspannen, Vollgas geben, unter leichter Spannung dem entstehenden Zug nachgeben.
Wer nicht nachgibt, hat den Akkuschrauber ohne Kabel in der Hand.

Ab und zu die Überschläge zählen ( vom Metermaß 10 cm anlegen, ca 28 Überschläge entspricht dann etwa den Überschlägen auf dem Bild) wenn es zuviel waren, kann man mit dem Akkuschrauber wieder locker aufdrehen.

Jetzt das ganze noch mal mit dem zweiten gedoppelten Kabel mit dem Uhrzeigersinn für Pin 3 drillen,
Markierung nicht vergessen.


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Die jeweiligen Enden des Kabel am Tisch mit Schraubzwinge und Stoff oder Gummizwischenlage befestigen, ihr könnt sie aber auch miteinander verlöten, die ersten 10 cm werden später eh abgeknippst, Flechtung beginnen, Flechtung soll locker ausgeführt werden, selber auch locker bleiben, am besten ihr macht es selbst, das fluchen eurer Lebenspartnerin nervt mehr, wie der selbst erlittene süße Schmerz wehtut beim Selbstflechten.
Die Tour der Leiden beginnen, locker bleiiiben.

Nach Beendigung der Flechtung die ersten 10 cm mit der Zange abzwicken, durch die Drehung in der Öse reibt sich die Isolierung ab, ebenfalls kann sich durch das Festzwingen das Kabel durch die Isolierung drücken, entsprechenden Zuschlag geben, daher erst am Ende des Arbeitsgangs abzwicken.

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Bevor ihr mit dem Flechten beginnt, ist es ratsam den einzelnen Draht für die Signalmasse aufzurollen.
Die beiden gedrillten Kabel sind durch das drillen etwas starr geworden, diese legt ihr rechts und links von euch ( ihr sitzt auf einem Stuhl) vorbei.

Der Vorteil des aufgerollten Signalmassekabels liegt darin, dass man ihn jedesmal über die sich kreuzenden Pin 2 und 3 Kabel legen kann.

Wieso aufrollen, die 20 cm die ihr am Anfang des Flechtvorgangs vor euch auf dem Tisch liegen habt, laufen hinter euch eventuell noch 5 Meter weiter, je nachdem wie lang euer Kabel werden soll, daher darauf achten, dass hinter euch noch genügend Auslauf für das Kabel ist.
Dadurch das die gedrillten Kabel etwas starr sind muß man nur ab und zu etwas entwirren, bei zwei Kabelsträngen aber kein Problem.

Falls ihr das Signalmassekabel nicht aufrollt, viel Spass beim entwirren.

Es ist ratsam Katzen und Hunde sofern sie noch keine 4 Jahre alt sind des Zimmers zu verweisen, mit zunehmender Flechtdauer verlieren die ihr Lockerheit.

Weiterhin ist es ratsam eine Flasche von eurem Lieblingsroten zu geniesen, er unterstüzt eine lockeres Flechtwerk, ebenso macht er die spöttischen Bemerkungen eventueller Mitbewohner erträglicher, Rückenschmerzen werden später wahrgenommen, ein sich einstellendes Schlafbedürfnis am frühen Abend ist von Vorteil für die nächsten 5 Stereometer am nächsten Tag.

Leute geht bitte ernsthaft an die Sache heran, ihr werdet Jahre später noch über die Sache berichten.

Am Ende werdet ihr belohnt.

Gruß Harald (Jupiter)

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Beitragvon Sigi M. » 16.08.2017, 19:06

So, vor lauter Küche umbauen - Aktion bin ich gar nicht mehr ins Forum gekommen, möchte aber meinen Eindruck über die H-Kabel jetzt gerne noch hinterlassen :D

Habe bei Harald eigentlich immer nur die besten (von ihm vorsondierten) Kabel gehört und den "Kabelfindungsprozess" sporadisch begleitet. Fazit: Ja - es gibt Kabelunterschiede (früher hatte ich es eher nicht für möglich gehalten !!) aber die bisher getesteten Kabel erforderten einen direkten Vergleich und mehrmaliges Umstecken, um die UNterschiede zu verifizieren. (Blindtest !!) Trotz Zeitverzögerung durch Umstecken war dieser wahrnehmbar, wobei das Maß der Unterschiede sich gewissermaßen "im Rahmen" hielt. Die Frage Kosten / Nutzen war immer präsent.

Die erste Vorführung der neuen H-Kabel war aber sofort gravierend anders. Diese Kabel geben dem akustischen Bild eine Oberflächenstruktur und Genauigkeit, wie ich sie bisher bei Harald (und vergleichbar nur bei Gert) nicht gehört habe. Die Genauigkeit und Tiefe der Raumabbildung nimmt aussergewöhnlich deutlich zu. Natürlich muß man zunächst eine Anlage auf dem Niveau haben, um diese Details überhaupt wahrzunehmen, aber Hadouk - Barca Solaris ofenbahrte diesen Unterschied nach unter einer Minute, eigentlich schon bei den ersten Takten, einfach unglaublich. Noch ein paar bekannte Stücke von den Dali CDs verfestigten den Eindruck! - Harald, Deine Blasen habe sich sowas von gelohnt :shock: :cheers:

An dieser Stelle möchte ich mich auch gerne bei Harald (nihil.sine...) bedanken, der diese Kabel ermöglicht hat, diese Kabel werde ich mir ebenfalls stricken, ach was sage ich - flechten :lol:
Für Selberbauer gibt es, zumindest meiner bescheidenen Meinung nach, vorerst keine Alternative!

Viele Grüße
Sigi
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Beitragvon Hans-Martin » 16.08.2017, 20:19

Jupiter hat geschrieben:Es ist ratsam Katzen und Hunde sofern sie noch keine 4 Jahre alt sind des Zimmers zu verweisen, mit zunehmender Flechtdauer verlieren die ihr Lockerheit.
Am Ende werdet ihr belohnt.

Hallo Harald,
gut dass main Hund schon 8 Jahre alt ist :cheers:
Über das gute Resultat deiner Arbeit freue ich mich mit dir.
Ich habe schon bei Haralds (nihil.sine.causa) Projekt 9 Stunden konzentriert an einem Kabelsatz geflochten, der nur die geforderten 1,5m lang werden sollte, inspiriert von Jena-Lab, mit demselben Material wie das HM-grün bzw -rot, nur viel komplexer im Geflecht und unter Einbeziehung meiner Ideen. Das Ergebnis überzeugte nicht so sehr, weder mich beim ersten Anhören noch Harald(n.s.c.) offenbar, der es nicht wieder erwähnte.

Den Gebrauch einer langsam laufenden Maschine mit Fußschalter habe ich bisher vermieden, beim Verdrillen der Leiter (Litze) per Hand habe ich vielmehr darauf geachtet, dass sich keine Torsionskräfte im Wendel aufbauen - indem die Enden sich jeweils um ihre eigene Achse drehen konnten, um die Drehung in der Wendelung zu kompensieren, hielten die beiden automatisch eng zusammen.

Beim Flechten von 3 Strängen zu 5m Länge braucht man dann schon Nerven, weil man die Enden immer wieder auseinanderkämmen muss, um fortfahren zu können. Zum Ende hin wird man dann spürbar schneller, weil das Auseinanderhalten der Endstücke immer leichter fällt.
Aber das Ergebnis begeistert, das ist die Hauptsache. Die folgenden vielen Stunden Musik entschädigen für die überschaubare Zeit, die die Herstellung beansprucht. Viel Spaß weiterhin damit!
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon nihil.sine.causa » 16.08.2017, 20:25

Lieber Namensvetter Harald,

Jupiter hat geschrieben:anbei eine kleine Bastelanleitung für die Laien wie mich, die Profis wie H. Strassner machen sicherlich anders oder lasen machen:
Erechnete Rohlänge doppeln, Markierung für Pin 2 anbringen, den Bogen des Rücklaufs (mitte) des Rohkabel am Handgriff der Tür oder Balkongeländer befestigen, lose Enden mehrmals in der Öse umwickeln, Schrauböse in Futter des Akkuschraubers befestigen, Akkuschrauberdrehung gegen den Uhrzeigersinn ( Pin 2 = hot) einstellen, Kabel leicht anspannen, Vollgas geben, unter leichter Spannung dem entstehenden Zug nachgeben.
Wer nicht nachgibt, hat den Akkuschrauber ohne Kabel in der Hand.

Ich finde es Klasse, dass Du aus Freude an der Sache nicht nachlässt. Genau damit lässt sich doch alles erreichen in unserem Hobby!

Sigi M. hat geschrieben:An dieser Stelle möchte ich mich auch gerne bei Harald (nihil.sine...) bedanken, der diese Kabel ermöglicht hat, diese Kabel werde ich mir ebenfalls stricken, ach was sage ich - flechten :lol:
Für Selberbauer gibt es, zumindest meiner bescheidenen Meinung nach, vorerst keine Alternative!

Über solches Feed-back freue ich mich sehr. Winfried (darwols) und ich haben mit Hans-Martins Aktiver Hilfe über viele Monate hinweg immer wieder variiert, gehört, interpretiert und darauf hin habe ich die Kabel verfeinert. Immer mit der Idee, es müsste mit vergleichsweise günstigem Material möglich sein, gute Kabel zu machen.

Es wäre toll, wenn Du / Ihr das weiterführen würdet und vor allem über die Erkenntnisse berichten würdet. Denn besser geht immer! Und Kabel sind ja nur ein kleiner Teil 8)

Vieele Grüße
Harald
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Beitragvon Sigi M. » 17.08.2017, 10:56

nihil.sine.causa hat geschrieben:Über solches Feed-back freue ich mich sehr. Winfried (darwols) und ich haben mit Hans-Martins Aktiver Hilfe über viele Monate hinweg immer wieder variiert, gehört, interpretiert und darauf hin habe ich die Kabel verfeinert. Immer mit der Idee, es müsste mit vergleichsweise günstigem Material möglich sein, gute Kabel zu machen.
Es wäre toll, wenn Du / Ihr das weiterführen würdet und vor allem über die Erkenntnisse berichten würdet.


Hallo Harald

das kann ich mir sehr gut vorstellen "variiert, gehört, interpretiert und verfeinert" welche Arbeit und Mühe dahinter steckt. (habe vor 3 Jahren selber angefangen meine Anlage zu optimieren, und bin noch nicht (ganz :roll:) ) fertig.
Solche Entwicklungen sind auf den ersten Blick natürlich höchst individuell auf die eigene Konfiguration abgestimmt (interessant was sich "rausholen" lässt). Wie schön, dass diese Erfahrungen auf Haralds (und Gerts) Anlage ebenfalls funktionieren!! Das ruft natürlich nach weiteren Erfahrungen / Berichten / Tests für die Verifikation. Bin gerne dabei.

Vor ein paar Tagen habe ich das letzte Cinch Kabel "rausgeworfen" (Subwoover) und erfahre plötzlich erhebliche Bühnentiefe, also, das motiviert mich zusätzlich Kabel/Masse als Baustelle anzugehen.
Ich möchte für mein fireface 802 gerne 4-kanalig "aufmotzen" :wink: und möchte mir 8 Kabel Stereoklinke - XLR, Länge ca. 80 cm flechten. (muß irgendwie neben Kachelofenbau und Kellertreppe Fliesen mit reingehen, so als Ausgleich..)

btw: Ich halte Deine Bemühungen um ein schlüssiges Massekonzept für ein wesentliches Element für den Klang. Echt toll, dass Du das so konsequent angegangen bist. :cheers: Habe Deine Kabel bei Gert zum ersten Mal gehört (im Vergleich zu anderen guten "weiß nicht mehr" waren sie einfach besser), und damals auch seinen Ausführungen zu Stern-Masse "gelauscht".

Wenn ich mit einem Wort sagen sollte, was mir an den Kabeln so gut gefällt, würde ich das Wort "akustischer Kontur-Crisp" erfinden :lol:

Viele Grüße
Sigi
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Beitragvon vierzigo » 20.08.2017, 11:59

Hallo allerseits,

wir, also die ganze Sippe waren zum Urlaub im Allgäu und auf der Hinfahrt führen wir an Bad Dürkheim vorbei, was lag da näher als auf der Rückreise einen Zwischenstopp einzulegen und den lieben Harald einen Besuch abzustatten.
Kurz mit meiner Frau gesprochen, ob das möglich wäre und nachdem das auf Zustimmung gestoßen war noch mit dem Harald eine Uhrzeit ausgemacht.
Die Fahrt nach Bad Dürkheim verlief sehr problemlos und so waren wir zur Mittagszeit angekommen. Er hielt mich zwar für den DHL- Mann aber das könnte schnell geklärt werden :D
Es gab eine Exkursion in den Garten, sehr schön gepflegt und zu jeder Pflanze gibt es zugleich eine Zubereitungsempfehlung!
Meine Frau könnte sehr schöne Anregungen sammeln.
Nach dem Kaffee und Kuchen gingen wir dann nach oben um uns die Käbelchen mal anzuhören. Wie immer braucht es ja seine Zeit um sich auf den Raum einzuschiessen und sich zurechtzufinden, das ging aber doch recht zügig und so ging es dann ans Eingemachte, gehört hatten wir einige Stücke vom Hadouk Trio und die Misa Criolla.
Zuerst die Variante mit den altbekannten Kabeln, das klang schon ordentlich, aber man merkte schon da geht noch mehr, es war so leicht wie wenn ein Vorhang vorgezogen ist.
Dann umgesteckt auf die Harald Kabel Marke Bonn und wieder gelauscht, oh mein Gott was für eine Fülle an Informationen, die Bühne würde breiter und tiefer, die Lokalisationsschärfe wurde viel besser.
Das war wie wenn eine Komponente zusätzlich dazukommt.
Einfach nur schön, so lässt sich vorzüglich Musik hören, das ist aber auch ein sehr schöner Raum!

Sehr viel Zeit hätte ich ja dann nicht mehr, wir mussten schließlich noch zurück nach Duisburg.
Mein Dank gilt hier ausdrücklich an den Harald ( nihil.sine.causa) der die Feldversuche gestartet hat und alles so offen eingestellt hat, das macht unser Forum aus und nur so kommen wir weiter.
Ich glaube ich werde mich auch mal daran versuchen, aber ob ich das mit dem löten so hinbekomme weis ich nicht, also Flechten werde ich wohl schaffen!

Auch dir lieber Harald Danke für deine Gastfreundschaft, wir sehen uns mit Sicherheit wieder.

Liebe Grüße

Oliver
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Beitragvon darwols » 20.08.2017, 15:18

Haralds (nihil.sine.causa) Kabelversuche konnte ich ja intensiv begleiten und bin immer wieder von Köln nach Bonn zum Testhören gefahren.

Sein erstes Zwischenergebnis, das Trikolore, brachte in meiner Anlage (damals noch PS Audio Perfect Wave DAC MKII - Funk-Kabel - Silbersand 302 und Lehmann Black Cube Linear an Sennheiser HD 800) einen für mich sofort sehr deutlich hörbaren verbesserten Klang. Ich wurde mit Details und Tranzparenz regelrecht zugeschüttet! :wink: Das von Hans-Martin gefertigte Kabel konnte ich auch in meiner Anlage für die Verbindung zu meinen Kopfhörer-Verstärker testen. Es lag auf gleichem Niveau wie das Trikolore und brachte den gleichen Klanggewinn wie das Trikolore.

Da Harald mit seinen Tonbandmaschinen ja eine amtliche Analogquelle hat fiel aber auf das dem Digitalklang im Vergleich zum Analogklang doch noch etwas fehlte: es fehlte die Körperhaftigkeit. Und für mich zeichnete sich der Analogklang zusätzlich dadurch aus das er das Gesamtklangbild für mich zu so etwas wie einen `organischen Gesamtklang´ harmonisch zusammenbinden kann.

Mit dem jetzigen Stand seiner Kabelentwicklung ist es Harald dann für meine Ohren gelungen die Vorteile des Digitalklanges(Detaillfülle und Tranzparenz) beizubehalten es dabei aber deutlich in Richtung Analogklang verschoben zu haben! Dabei steht das Klangbild ruhig im Raum, eine bessere Bühnbreite und -tiefe. Und so kann ich es seit einiger Zeit mit nicht abnehmenden Genuß in meiner Anlage auch hören!

Ich kann also den hier beschriebenen Erfahrungen mit den nach Haralds Konzept gefertigten Kabeln nur nachdrücklich zustimmen! Und besonders gefällt mir das Harald hier seine Überlegungen als quasi detailliertes Kochrezept vorgelegt hat. Und das zeichnet für mich unser Forum aus: Die forschenden Geister hier im Forum legen Ihre Erfahrungen offen dar und diskutieren Ihre Ergebnisse. Das bringt uns alle ein Stück weiter in der Suche nach dem noch besseren Klang! :cheers:

Viele Grüße
Winfried
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Beitragvon shakti » 21.08.2017, 11:02

Da ich nicht so der DIY Entwickler und Selbstbauer bin, wuerde mich interessieren, welche kaeuflich erwerblichen Kabeln dem Eigenbau von Harald "in etwa" entsprechen.

hat da schon jemand Erfahrungen im Vergleich gemacht?

Gruss
Juergen
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Beitragvon Mister Cool » 07.12.2017, 15:55

Da ich nicht so der DIY Entwickler und Selbstbauer bin, wuerde mich interessieren, welche kaeuflich erwerblichen Kabeln dem Eigenbau von Harald "in etwa" entsprechen.


Nicht gleich aber ansatzweise ähnlich (geflochten) -> Kimber PBJ. Ich hatte es vor vielen Jahren als Meterware zum Selbstkonfektionieren bei "Die Nadel" in Dormagen gekauft (also für Dich um die Ecke).

Bild

Ich habe sie noch Zuhause liegen (als Cinch, ca. 40cm lang). Wenn Du sie ausprobieren möchtest (ggf. das Umlöten zum XLR mußt Du selber machen) kann ich sie Dir gegen Porto zuschicken.

So sehen sie aus

https://uploads.tapatalk-cdn.com/201702 ... ac47f7.jpg
Bild
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Beitragvon Jupiter » 07.12.2017, 16:11

Hallo Alwin,
danke für das Angebot, diese Kabel hatte ich bereits auch schon an meiner Electrocompaniet - Anlage genutzt.
Heute benötige ich für die Streamer- LS-Verbindung ca 5-6 m lange Kabel.

Gruß Harald
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