Harald (ME Geithain RL 901K)

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Beitragvon Mister Cool » 07.12.2017, 17:15

Deine habe ich schon gesehen, ich dachte hier an shakti/Jürgen


Grüsse,
Alwin
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Beitragvon Jupiter » 16.12.2017, 10:13

Nach langer Zeit mit Optimierungsversuchen die Nachhallzeit diese Ergebnis.
Falls jemand Interesse daran hat wie die Geschichte mit Mikroausrichtung zur Decke (90 Grad) aussieht kann ich dies nachreichen.
Kommentar folgt, an der Tür hat es geklingelt, Forenkollegen sind sehr pünktlich.

Basisbreite LS HT / HT: 260 cm
HT Ausrichtung auf Mikro
Volumen Raum 114 m3
Mikroausrichtung 0 Grad
Sweeptime 60 sec


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Beitragvon StreamFidelity » 16.12.2017, 13:11

Hallo Harald,

Studio-Nachhall, beeindruckende IACC10 von 96% - Wow. Die Geithains habe ich übrigens bei den Mitteldeutschen HiFi-Tagen gehört, leider nur mit Orgelmusik. Aber das war schon beeindruckend.

Nochmals vielen Dank für Deine Unterstützung. Ich höre nur noch mit Filter. Auf meinem bescheidenen Niveau für mich ein toller Zugewinn an Räumlichkeit.

Ich wünsche Dir weiterhin so viel Spaß am Hobby (vergiss das Musikhören nicht) :mrgreen:

Grüße Gabriel
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Beitragvon Jupiter » 16.12.2017, 16:48

Hallo Gabriel,
die 96 % darf man nicht überbewerten.
Allein schon die Verkürzung des Abstandes der LS zueinander bringt einiges an Zahlen.
Naja die Hochtöner sind untereinander schon mal gut mit dem Raum abgestimmt.
Leider liegt der 80 ms Wert nicht über 94 % das wäre dann allerdings eine Hausnummer.

Ich gebe jedoch zu 96% bei IACC 10 ms das liest sich schon ganz gut, ist aber auch nur die halbe Wahrheit.

Damit es gut klingt gehören noch eine Menge anderer Dinge dazu.

Freut mich das du das Hören geniessen kannst.

Bis bald

Gruß Harald
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Beitragvon uli.brueggemann » 21.01.2018, 14:42

Ich hatte gestern noch die leider kurze Möglichkeit, nach der Vorführung der Abacus Hörner in Weinheim bei Harald vorbeizuschauen. Da ich selten in diese Gegend komme habe ich die Einladung von Harald gern angenommen. Die Stippvisite hat für mich ein klares Ergebnis:

- die Geithains habe ich woanders noch nie so gut gehört. Üblicherweise schrecken mich die Demos z.B. bei den Norddeutsche Hifitagen denn eher ab. Also: super! Eine feine, hochauflösende, nicht nervende Wiedergabe. Für mich in der kurzen Zeit etwas zu leise, richtige Dynamik haben wir nicht getestet.

- Harald hat das Glück, hinter den LS viel Platz zu haben. Die Frontwand hat einen deutlichen Abstand zu den LS. Da sie zusätzlich schräg angeordnet ist kommen wenig Reflektionen von vorne, so überhaupt. Damit baut sich eine prima Tiefenstaffelung auf.

- für mich geht der "Liegestuhl" gar nicht, ich könnte so nicht hören. Bei normalem Sitzen passt das Bühnenbild deutlich besser. Aber das kann Harald ja für sich entscheiden :wink:

- beim Wechsel vom DIY-XLR-Kabel (gebaut nach Vorschlag von Namensvetter Harald [nihilsinecausa]) auf ein XLR-Kabel von Sommer und zurück zeigen sich klar die Vorteile des DIY-Kabels. Es wird deutlich luftiger und transparenter. Ich hab auf der Rückfahrt noch drüber nachgedacht, ob nicht eine Ursache darin liegt, dass die Klangwaage sich zu niedrigeren Frequenzen hin etwas neigt. Wer Freude am Basteln hat, sollte es probieren.

Grüsse
Uli

PS: Dank an Harald für die Verköstigung, meine Heimfahrt hat dann ohne Probleme geklappt.
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Kabelhören bei Harald - H3K

Beitragvon Schorsch » 30.03.2018, 22:53

Präambel
Seit Viktor (Vittorio) mir sein selbst gebautes Interconnect geliehen hatte, bin ich überzeugt, dass unterschiedliche Kabel unterschiedlich klingen können. Es klang besser als meine soliden Funk-Kabel und ich habe das sofort gehört, obwohl ich ein solider Ingenieur bin. :roll: :shock:

Neulich schrieb mir Harald/Jupiter begeistert von seinen selbstgedrehten H-Kabeln (Harald/nihil.sine.causa Konzept) und es ergab sich daraus das gestrige Treffen bei Jupiter mit Harald/saabcoupe und mir, bei dem wir 4 XLR-Interconnects miteinander verglichen.

Geithain
Harald hat Geithain 901K. Find ich gut, hab ich halt auch ...

Raum
Und sein Raum ist akustisch wirklich prima. Das fällt sofort beim Sprechen auf. Sehr angenehm, weder bedrückend überdämpft noch ein Anflug von Hall. Genau richtig - hält die Studionorm ein, wie Acourate-Virtuose Jupiter uns auf seinem Messschrieb belegte. Vor allem die Deckensegel sind fein. So konnte ich mich gut mit den beiden Haralds über H-Kabel und saabcoupe-Kabel unterhalten. Der Raum hat auch eine gute Größe, in der die 901 frei aufspielen können. Ein großer akustisch behandelter Raum ist m.E. für den Gesamterfolg einer Anlage mal mindestens ziemlich relevant. Ach ja, Harald schätzt räumliche Darstellung und die Geithain am G-DAC erzeugen bei ihm ordentlich Raum. :cheers:

Kabelvergleich
So genug Raum. Wir begannen mit dynamischen Trommeln vom Hadouk Trio und begaben uns u.a. in die Caverna Magica mit Vollenweider. Ja klingt gut und räumlich. Was ist das für ein Kabel? Ein Sommer 238 plus.

Als nächstes folgte mein Vovox Sonorus Direct (7,5m), was ich bis dahin als solide eingeschätzt habe. Ich fand es besser als das Sommer, noch etwas präziser, detailreicher. Aber irgendwie noch nicht richtig gut - zu diffus.

Dann ein wirklich großer Sprung mit dem saabcoupe-Kabel. Es hat mehr Raum, ist präziser, besitzt mehr Fülle im Bass und Grundtonbereich. Das ist schon richtig gut, ein sehr deutlicher Unterschied zu den beiden Vorgängern. Und optisch ist es ein Hingucker im Gegensatz zu den übrigen Testkandidaten.

Nun folgte das H-Kabel von Jupiter. Eindeutig reproduzierbar mein Favorit. Es spielt weniger voluminös als das saabcoupe-Kabel, aber wie mehrere Forumskollegen bereits begeistert berichteten: Spielt klarer, müheloser, viel Auflösung, ohne zu Nerven und überzeugt durch seine Räumlichkeit. Wir haben dann nur noch zwischen den beiden Harald Kabeln hin und her geschaltet. Beim Benny Lackner Trio "I can do whatever I want" gefiel mir das saabcoupe-Kabel aufgrund seines volleren Basses besser, sonst bevorzugte ich das H-Kabel.

Acourate
Harald stimmt seine Wiedergabe mit Hilfe von Acourate auf einen sauberen, präzisen Bass ab, der daher für meinen Geschmack recht schlank daher kommt. Dadurch empfand ich die Wiedergabe bei ihm im Vergleich zu meiner Abstimmung zu höhenlastig - aber keinesfalls nervig. Harald hat daraufhin ein neues Filter erzeugt und geladen. Da war es für mich dann richtig stimmig. Das ist nun aber Hörgewohnheit.

H3K
Danke an Harald/saabcoupe für seine Bereitschaft sein gutes Kabel zu demonstrieren!

Danke an Harald/nihil.sine.causa, dass er sein Kabelkonzept offengelegt hat!

Und natürlich Dank an Dich Harald/Jupiter für das spannende, sehr aufschlussreiche Treffen, den guten Pfälzer Hausriesling und die guten Gespräche. Glückwunsch zu Deinem Setup!

Ja ... und vor allem, dass Du mir Deine Kabel mitgegeben hast, denn die finalen Entscheidungen für Anlagenveränderungen fallen immer zu Hause.

Dazu später mehr, muss jetzt weiter vergleichen ...

Viele Grüße
Georg
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Beitragvon Jupiter » 02.04.2018, 19:01

Hallo Kabelfüchse,

Schorsch hat ja bereits einiges zum Kabeltest, für mich mittlerweile der vierte bzw. fünfte Test von unterschiedlichen XLR Kabel welche den Linn G-ADSM mit den RL 901k verbinden geschrieben. Zunächst einige Bemerkungen zu Raum, Ortsanpassungsfilter der Rl 901k und zur Zielkurve mit Acourate.

Raum
Hatte ich damals beim ersten Kabeltest möglichst viel Basotect im Raum untergebracht, 15 m² Deckensegel, Eckabsorber vorne, Kante Fußboden zur Wand, und Kante Decke zur Wand, so habe ich jetzt alles Basotect bis auf das Deckensegel entfernt und teilweise durch Steinwolle ersetzt. Die Bücherregale blieben unverändert.

Die LS im Raum wurden soweit aus den Ecken heraus und von der Frontwand entfernt positioniert damit Seitenwand und Frontwandreflektionen möglichst gering sind. Anstatt Basotect habe ich jetzt Steinwolle Sonorock in allen 4 Ecken soweit möglich, als Eckabsorber eingebracht. Die Frontwandkante Boden-Wand hat einen Steinwolleabsorber bekommen, die Seitenwandkante bleibt unbehandelt. Mit deutlichem Erfolg bzgl. Nachhall im Bassbereich.

Ziel damals und aktuell, eine möglichst gleichmäßige Nachhallkurve in der Tonstudionorm. Nachhall im Bassbereich ca. 400 ms bei ca 60 Hz, dann leider bis ca 500 ms ansteigend bei ca 30-40 Hz. Messung von ETC, Nachhallkurve, Amplitudenfrequenzgang kann ich nachreichen. Da die Kabel alle die gleichen Bedingungen hatten ist es im Prinzip egal.

Ortsanpassungsfilter RL 901k
Entsprechend der Diplomarbeit von Johannes Kampert vom 27.4.2005 "Der Einfluss einer digitalen Lautsprecherentzerrung auf die Abhörbedingungen im Studio" habe ich versucht den Punkt 3.5.2 Entzerrung unter Berücksichtigung der Korrelation siehe ab Seite 22 in meinem Raum zu berücksichtigen.

Bild

Bild

Zielkurve Acourate
Lediglich die Spitzen wurde abgeschnitten. Lautstärkeverlust 1,7 dB

Hörbedingungen
Die 901k sind leicht geneigt, sodass der HT die Mikrofonspitze auf 78 cm Höhe trifft entspricht der Kopfposition im Relaxsessel. Hörposition beim Test, Sessel in normaler Sitzposition Kopfhöhe ca. 88 cm. Schorsch und ich hörten intensiv im Sweetspot allerdings mit der beschriebenen Höhenverschiebung, Harald (Saabcoupe) lehnt den Sweetspot ab, er hört auch zu Hause außerhalb vom Sweetspot.

Kabelvergleich
Die Kabel Sommer Galileo 238, Vovox Sonorus sowie das schwarze Kabel das Schorsch noch mitgebracht hat, lasse ich bei der Bewertung außen vor. Das Vovox fiel gegenüber dem Musigo-Kabel und dem H-Kabel deutlich ab, das kleine schwarze von Schorsch ist ein nicht erhältlicher Selbstbau, konnte gegenüber dem Musigo-Kabel und dem H-Kabel allerdings auch nicht punkten.

Vergleich H-Kabel vs. Musigo
(wie immer meine persönliche Wahrnehmung, bin kein Bassfetischist)

  • Hadouk Trio, Album: Baldamore - Song 1 und 2
    Bassintensiv, anhaltender Bass bei 40 Hz Hier habe ich hauptsächlich auf den Bass geachtet.

    H-Kabel
    Bass hat keinen Dröhncharakter, Bass angenehm hörbar ohne zu dröhnen. Angenehmer Impuls bei Basseinsatz. Bass für mich an der Grenze, noch nicht zu dick. Ausgeprägte Bühnentiefe

    Musigo-Kabel
    Das Musigo ist deutlich intensiver in der Bassdarstellung, Bass steht markanter im Raum, ist im Klangbild vordergründiger, für mich bereits zu dick, für mich unangenehme Auswirkung in den Mitteltonbereich teilweise Überdeckungseffekte der Details. Im Bassbereich kommt für mich der Ansatz der Diplomarbeit von Johannes Kampert zum Tragen. Er hat es in seiner Diplomarbeit ausführlich erklärt, daher bitte nachlesen. Die Durchhörbarkeit die beim Musigo-Kabel ist nicht in dem Maße gegeben wie beim H-Kabel, verliert für mich noch zusätzlich durch die etwas stärker ausgeprägte Tiefbassdarstellung.

  • Andreas Vollenweider, Album: Caverna Magica remasterd - Song 1

    H-Kabel
    Eine deutliche Ausleuchtung der Höhle, sehr viel Raum nach allen Richtungen die Schritte auf dem Kies schön harsch, ausgeprägte Impulse bei Aufsetzten der Schritte, Absatz knallt, deutliche Wahrnehmung des Fluges der Taube von rechts nach links, Flügelschlag hat eine gute räumliche Ausdehnung in der Höhle und sehr starke Loslösung von den LS, der Flügelschlag hat ein Volumen im Raum für sich, schwer auszudrücken.Viele unterschiedliche Details mit räumlichem Abstand voneinander wahrnehmbar.

    Musigo-Kabel
    Ausleuchtung der Höhle nach Oben, in der Tiefe und seitlich begrenzt, Raum kleiner, deutliche Verringerung von Raum, Impuls beim Absatz aufsetzen weicher, Nachhall der Aufnahme geringer wahrnehmbar, Flügelschlag der Taube noch gut hörbar doch nicht mehr so ausgeprägt. Details verringert wahrnehmbar, räumlich näher beieinander.

  • Benny Lackner Trio, Album: Cachuma - Song 1 (I can do whatever I want)
    Den Song kenne ich noch nicht so gut wie Schorsch, daher nur einen kurzen Eindruck. Mit dem Musigo -Kabel rückte für mich die Stimme der Sängerin mehr aus dem LS heraus, näher auf mich zu, auch wirkte sie etwas intensiver.

Fazit
Gegenüber allen Kabel die ich bereits an meiner Anlage gehört habe klingt das Musigo-Kabel besser als die zuvor gehörten Kabel einschließlich den Kabel von Stefan Solidcorce, Jena Labs Symphony, und dem Kabel von Felix Apelius WIRED AUDIO. Sorry Leute, ist aber so.

Deutlich nach einigen Sekunden sofort hörbar liegt das H-Kabel über den zuvor genannten.

Darüber liegt allerdings auch das Ultima Musica von Refine auch sofort gegenüber dem H-Kabel hörbar, allerdings auch mit deutlichem Preisaufschlag.

Mein Favorit ist weiterhin das Ultima Musica von Refine.

Preisleistungssieger bleibt weiterhin das H-Kabel.

Wer kabelbedingte Klangunterschiede negiert, könnte genauso gut behaupten in der Nacht ist es so hell wie am Tag.

Gruß Harald
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Beitragvon h0e » 02.04.2018, 19:08

Jupiter hat geschrieben:Wer kabelbedingte Klangunterschiede negiert, könnte genauso gut behaupten in der Nacht ist es so hell wie am Tag.

Haha,

vor zwei Jahren hättest Du uns für so eine Aussage vermutlich steinigen wollen.
Schon erstaunlich, wohin die Reise so gehen kann.
Ich bin gespannt, wie es weiter geht...

Grüsse Jürgen
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Beitragvon Jupiter » 02.04.2018, 19:19

Hallo Jürgen,

ich bin ja nicht beratungsresistent. Ausserdem sollte man sich selbst nicht so wichtig nehmen, möglich ist, dass der eingeschlagene Weg in einen Irrweg mündet. Ist aber nur möglich. Dann heisst es zurück auf Los. Noch bin ich ja kein militanter Befürworter von Kabelklang, kann aber noch kommen. Ausserdem habe ich mit Dir ja einen guten Berater.

Gruß Harald
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Beitragvon shakti » 02.04.2018, 20:44

@Harald
Danke fuer die SuperBeschreibung des Vergleiches!

Gruss
Juergen
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Beitragvon Traumhaus » 02.04.2018, 21:34

Jupiter hat geschrieben:Wer kabelbedingte Klangunterschiede negiert, könnte genauso gut behaupten in der Nacht ist es so hell wie am Tag.

Mir wird es wohl auf immer verborgen bleiben was Kabelklanghörer dazu bewegt, nach einem selbst durchgeführten Test, der für sie selbst ein eindeutiges Ergebnis ergab, nochmal nachzutreten zu müssen.

Ich beneide euch dafür, was ihr so alles aus einem Kabel heraus hört. Ich vermag das leider nicht. Ich habe mich in früheren Jahren auch mal intensiv mit unterschiedlichen Kabeln beschäftigt. Leider sind mir Unterschiede verborgen geblieben und das obwohl sie ja anscheinend gravierend sind.

Trotzdem meine ich eine leise Ahnung zu haben wann es Nacht und wann Tag ist.

Gruß Bernd
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Beitragvon Jupiter » 02.04.2018, 21:55

Hallo Bernd,
Nachtreten möchte ich wirklich nicht.
Wenn ich dich persönlich getroffen haben sollte, dann entschuldige ich mich hiermit in aller Form bei dir.
Es war wirklich nicht meine Absicht jemanden zu verletzten.

Allerdings ist der Unterschied so deutlich hörbar, dass ich es mit dieser Ausage auch überdeutlich ausdrücken wollte.

Du bist hiermit eingeladen diesen Unterschied an meiner Anlage zu hören.

Ein unterschiedliches Klangbild ist allerdings nicht bei allen Kabeln hörbar zum Beispiel habe ich bei vielen Studiokabel keinen Klangunterschied hören können.

Wenn du in meiner Nähe wohnst komm einfach vorbei und höre.

Ich bin mir sicher du hörst einen Unterschied.

Ich habe ja auch meine Meinung zu Kabelklang geändert, ganz einfach, weil der Tag kam an dem ich ihn hören konnte.

Gruß Harald
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Beitragvon music is my escape » 02.04.2018, 22:16

Hallo Harald, hallo an alle,

Vielen Dank für die Beschreibung des bei dem Test Erlebten und insbesondere dafür, dass hier nicht verblümt und pseudodiplomatisch herumlaviert sondern Ross und Reiter in ihrem Ranking erfrischend eindeutig benannt wurden - somit kann man wirklich etwas damit anfangen! Meine bisherigen Erfahrungen mit dem H-Kabel gehen in die selbe Richtung, allerdings habe ich ein wenig das Gefühl, dass bei dem verwendeten Draht noch nicht das letzte Wort gesprochen gesprochen ist. Ich mag allerdings, dass muss erwähnt werden, versilbertes Kupfer nicht wirklich und bin deshalb vermutlich etwas gebiased.

Nochmal danke und Grüße,
Thomas
:cheers:
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Beitragvon Traumhaus » 02.04.2018, 22:22

Hallo Harald,

Nein du bist mir nicht auf die Füße getreten und verletzt fühle ich mich auch nicht. Alles ist gut :cheers:

Ich amüsiere mich nur ein wenig über die beiden Lager. Auf der einen Seite der der Kabelklang hört, meint zu hören auf der anderen Seite die die nichts hören oder hören wollen.

Egal wer etwas zu diesem Thema schreibt, meint sich entweder sofort rechtfertigen zu müssen oder aber dem anderen Lager vorsorglich einen rein zu würgen.

Als wenn es nichts Wichtigeres gäbe. Wie oben geschrieben, ich persönlich habe bisher zwischen unterschiedlichen Kabeln keine Unterschiede gehört. Das ist mir aber auch nicht wirklich wichtig.

Gruß Bernd
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Beitragvon saabcoupe » 03.04.2018, 12:35

Hallo Leute,

ich bin mir ziemlich sicher dass jeder die Unterschiede von Kabeln hören kann wenn sie bloß deutlich genug sind. Das hat der Kabeltest dann doch deutlich gezeigt. Die Standardkabel waren alle auf einem Niveau mit geringen Unterschieden, da gab es aber kein besser oder schlechter, nur anders. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber ich denke diese Kabel besitzen alle identisches Leitermaterial, Standard-Kupferlitze.

Die anderen beiden haben Solid-Core-Leiter, voll versilbert beim H-Kabel was den Hoch-/Mittelton präsenter macht, dafür aber auch hörbare Schwächen im Grundton und Bass hat. Für Georg und mich war das ein Kritikpunkt da wir Bass und Grundton mögen. Zu Harald seinen Hörgewohnheiten und Vorlieben gehört wie er selbst geschrieben hat nicht der Bass, sondern eher die Hoch-/Mittelton-Wiedergabe und die Räumlichkeit. Das war dann eindeutig die Schwäche beim MuSiGo, die ich nach einem Umbau abgestellt habe. Mehr dazu in meinem Account.

Für meinen Geschmack waren dann aber auch die versilberten Leiter schuld an den Schwächen der H-Kabel im oberen Frequenzbereich. Leider zu oft wurde die Umschreibung - zu scharf obenrum, zu viel - gewählt, das kam dann noch nicht mal nur von mir.

Was bei dem MuSiGo im HMT zu wenig war hatte das H-Kabel zu viel, im unteren Frequenzbereich eher umgekehrt. Da war das MuSiGo mit der Grundabstimmung zu tief, zu viel Grundton. Das H-Kabel war wie oben schon beschrieben zu dünn.

Deswegen gibt es für mich auch keinen Sieger, zu viele Kritikpunkte auf beiden Seiten. Positiv aufgefallen ist die Räumlichkeit beim H-Kabel und die Präzision beim MuSiGo.

Gruß Harald
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