Christian (SpeakerHeaven Network 4.5)

audiophile Biografien unserer Mitglieder
Forumsregeln
Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon chriss0212 » 24.10.2016, 21:25

Moin in die Runde. Ich habe mal wieder etwas probiert ;)

Ich habe ja noch nen nen Aries Mini hier... gegenüber meinen DEVA DAC hat der interne DAC bisher keine Schnitte da er mir einfach zu technisch und flach klingt.

Eine meiner Theorien ist ja, dass ein Großteil des Klanges nicht in der DA- Wandlung sondern in der Analogen Stufe dahinter passiert. Also habe ich kurzerhand die Buffer Stufe im Aries Mini ausgebaut (da ist ein LME49740 verbaut) und den RAW Ausgang des DAC's direkt auf meinen Röhren Buffer gestöpselt. Das klingt schon stimmiger aber kommt leider noch immer nicht an die Natürlichkeit des DEVA heran. Schade eigentlich, da mir das Bedienkonzept des ARIES eigentlich sehr gefällt. Mal sehen, evtl gehe ich beim MINI auch noch einmal das Thema Netzteil an ;)

Auf jeden Fall, ist die Röhren Modifikation ein Zugewinn beim ARIES Mini die vielen Streamer DAC Kombis gefährlich werden könnte.

Viele Grüße

Christian
Bild
chriss0212
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 1383
Registriert: 06.01.2015, 21:03
Wohnort: Wuppertal

Beitragvon SolidCore » 25.10.2016, 07:28

Hallo Christian

Also irgendwie sehe ich da echt parallelen zu mir selbst.
Ich hatte mir spasseshalber einen USB DAC gekauft, den HRT Musicstreamer 2+. Dieser hat ebenfalls den 1794 verbaut. Natürlich spielt der HRT nicht wie ein "großer", man hört aber, das der 1794 ein hohes Potential hat, eben mehr auf der rhythmischen, natürlichen Spielweise. Ein externes Linearnetzteil brachte ihn deutlich auf Vordermann. Demnach kann ein Ultralinearnetzteil an deinem Aries eigentlich nur klangfördernd sein.
Durch eigene Versuche habe ich festgestellt, das sich selbst gute Netzteile noch klanglich unterscheiden, von eher zart, weich auflösend bis knackig impulsiv. Generell attestiere ich den R-Core Trafos mehr die zarte, weichere, aber immens saubere Spielweise, Ringkerne hatten bei mir mehr Hau-drauf-Kraft und Durchzug.
Deinen ersetzten LME49740 durch eine Röhre würde ich blind deiner beschriebene Spielweise Recht geben.
Der LME49740 hat einen guten Ruf, doch eine Röhre ist nunmal eine Röhre.
Hatte auch mal in einem Versuch auf einer DAC Platine im Ausgang die NE5532 gegen OPA2604 getauscht. Man solls nicht meinen, aber die 5,-/Stück lohnen sich. Dadurch erhält man aber noch perfekten DAC, er muss von Haus aus bereits alle guten Eigenschaften mitbringen die man erwartet. Man kann aus einem kühlen Studiogerät kein verschmustes In-den-Arm-nehmen zaubern, nur in die Richtung biegen.
Man kann aber wunderbar leicht Englisch abgestimmte, oder etwas verhangene Altgeräte, die bereits Klangfarben darstellen können, akustisch öffnen, das sie einen Raum aufziehen, und leichtfüssig ihre Klangfarben zeigen. Wie Eingangs erwähnt ist mir diese Variante aktuell lieber.
Ab und an, wohl auch aus Experimentierfreude, höre ich mit einem altem DAC, einem Theta Digital Data Basic 2. Dieser war im Urzustand zu amerikanisch, Hau-Drauf-Bass mit überstrahlten Höhen. Durch eine neue Echstsilberinnenverdrahtung und Stromoptimierung kann man damit ebenfalls wunderbar musikalisch Musik hören.
Da du technisch einen versierten Eindruck machst, wäre es auch eine Option, mal andere Geräte zu modifizieren.

Gruss
Stephan
Bild
SolidCore
Aktiver Hersteller
 
Beiträge: 279
Registriert: 12.12.2014, 10:38

Beitragvon chriss0212 » 08.06.2017, 08:02

Hallöchen...

noch kein Bericht... aber ein Teaser ;)

Bild

Alles mit Akku versorgt ;)

Grüße

Christian
Bild
chriss0212
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 1383
Registriert: 06.01.2015, 21:03
Wohnort: Wuppertal

Beitragvon chriss0212 » 08.06.2017, 09:27

Und noch eins ;)

Bild

Grüße

Christian
Bild
chriss0212
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 1383
Registriert: 06.01.2015, 21:03
Wohnort: Wuppertal

Beitragvon Fujak » 08.06.2017, 10:47

Hallo Christian,

nun aber genug geteast. Nachdem Du uns den Mund ausreichend wässrig gemacht hast ( :P ), wir uns anhand der Bilder vom ordnungsgemäßen Anschluss der Komponenten überzeugen konnten ( :| ), die richtigen Lichter leuchten und keine verdächtigen Rauchfahnen aufsteigen, bleibt die Mutter aller Fragen drängend im Raum stehen: Wie klingt es? ( :shock: )

Neugierige Grüße
Fujak
Bild
Fujak
Administrator
 
Beiträge: 5261
Registriert: 05.05.2009, 20:00
Wohnort: Bayern

Beitragvon chriss0212 » 08.06.2017, 19:55

Hallo Fujak,

Könnte noch nicht viel hören... mit i2s erst ein paar Lieder. Gestern lief es noch mit SPDIF.

Da ich ja 2 Dinge gleichzeitig gewechselt habe (DAC und ddc) ist es natürlich sehr schwer zu sagen was jetzt was genau ausgelöst hat aber vorab schon mal so viel:

Es Kling für meine Ohren richtig gut! Bezogen auf meine Räumlichkeit habe ich ja schon lange eine relativ gute Räumlichkeit. Auch musikalisch war es... also der Fusswippfaktor war da.

Allerdings war ich die Meinung, dass mit dem Morgan DAC etwas Auflösung auf der Strecke geblieben ist.

Ich habe ja auch einiges mit dem SOEKRIS probiert... und nach vielen modifikationen war er schon eine Auflösungsmaschiene... allerdings empfand ich ihn bei mir immer etwas kühl.

Trotzdem wollte ich das Thema nos nicht ad akta legen und das bewog mich dann jetzt dazu den dddac zu bestellen. Er wird ja in einigen Foren wirklich gefeiert.

Nachdem ich ihn dann zusammen gelötet und gebaut habe kam erst mal ein Schock... klingt aber hatte ein ziemlich hohes eigenrauschen (ein recht hochfrequentes Rauschen). Hab ich was falsch gemacht???

Hab dann mit Doede Kontakt aufgenommen und er konnte mich aufklären:

Hi Christian,

thanks for the feedback !

You are right, this DAC has due to "no digital Filter" two things, great sound, but also increased quantization noise in the audio band when you play 44.1 and 48kHz foremost

You can read here about it (including graph/measurement) http://www.dddac.com/dddac1794_test_specs.html
§ "Quantization noise floor"

Now the point is, when you use a preamp, or at least a volume control AFTER the dac, the noise/signal ratio always stays the same.

If you now digitally controls the volume (and loosing resolution by doing so by the way) the DAC always outputs the noise at 0dB signal reference.

If you for example plays music at -40dB the signal noise ratio will go down to like 60dB , which is like playing old records (in terms of noise)

Especially when your end amplifier has high gain, the effect is extra audible.

I had a few people with the same setup and the solution can be made as follows:

Replace the RLoad resistors with two resistors in series with a 4-pole switch you can select FULL output or you tap at the bottom resistor for lower volume. This should be a level, you are normally listening to. If you are using single ended, you can do only 2 of course for example when using only the POS output

I would suggest to make it for starters -20dB, so the Rload, which is now 68 Ohm, should be 62 Ohm in series with 6,9 Ohm (the last one goes to GND/Common)

You can also (this is even simpler put a selectable 0dB / -20dB switch before the end amplifier (like a volume control) for example 10k in series with 1k

Ist also kein bug sondern ein Feature ...

Was konnte ich jetzt machen ohne preamp?

Ganz einfach: dank Roon kann ich on the fly upsampeln. Ich sample jetzt 44.1 und 88.2 auf 176 und 48 und 96 auf 192khz. Und Schluss mit Rauschen ;)

Dann habe ich von wasfi einen singxer f1 zum testen bekommen... erst mal per SPDIF dran und hat auch gleich gespielt... einen wirklichen Unterschied zum AFI USB könnte ich nicht ausmachen. Allerdings gab es ein ziemliches krachen in den Lautsprechern beim Umschalten der sampling Frequenz. Wasfi ist fast vom Sofa gefallen ;)
Das konnte so nicht bleiben... also was tun... am nächsten morgen habe ich also probiert den singxer über i2s anzubinden... habe jetzt erst 2-3 Lieder gehört aber es gefällt jetzt schon sehr gut! Und es ist ja noch nichts eingespielt! Eindeutig mehr Auflösung als mein alter Morgan DAC... aber das tolle: ohne nerviger zu werden. Habe auch den Eindruck, dass es noch einen Tick präziser geworden ist. Ach ja... das wichtigste: das krachen beim Umschalten ist verschwunden!

Ach ja:
Es wird alles über akkustrom versorgt. Der singxer bekommt seine Spannung noch aus den SotM aber auch der DAC hat seine eigenen Akkus ;)

Ich überlege noch die sekundäre Seite des singxer mit 5 Volt aus dem DAC zu versorgen, damit auch wirklich alles getrennt ist ;)

Werde die Tage mal weiter hören und dann noch einmal etwas ausführlicher über meine Eindrücke berichten ;)

Viele Grüße

Christian
Bild
chriss0212
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 1383
Registriert: 06.01.2015, 21:03
Wohnort: Wuppertal

Beitragvon chriss0212 » 11.06.2017, 22:11

Nabend...

SolidCores 5V Modifizierung des F1 hat mich dazu bewogen das jetzt auch noch schnell zu erledigen... hatte ich ja eh schon überlegt ;)

Der F1 bekommt seine 5V für die Ausgangsseite jetzt aus dem mit Akku versorgten DAC.

Mein Eindruck:
Es ist noch einmal etwas Präzision... aber vor allem noch mehr Ruhe und Natürlichkeit hinzu gekommen!

Danke noch mal an Fujak und Stephan, dass ihr hier als Vorreiter unterwegs seid ;)

Viele Grüße

Christian
Bild
chriss0212
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 1383
Registriert: 06.01.2015, 21:03
Wohnort: Wuppertal

Beitragvon chriss0212 » 12.06.2017, 10:11

Oha....

jetzt habe ich doch glatt noch Bernd- Peter vergessen!! Seine unermüdlichen Akku Testereien haben mich hier natürlich auch schon deutlich nach vorne gebracht ;)

Und bisher hat noch kein anderer Kondensatoren so schön platzen lassen ;)

Viele Grüße

Christian
Bild
chriss0212
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 1383
Registriert: 06.01.2015, 21:03
Wohnort: Wuppertal

Beitragvon chriss0212 » 13.06.2017, 06:01

So...

Ich habe jetzt einige Stunden hören können und muss sagen: die Kombi aus dddac und Singxer F1 hat mich auf jeden Fall nach vorne gebracht!

In der Kombi kann ich ein deutliches Plus an Räumlichkeit und Auflösung verzeichnen! Alles ohne dass es anstrengend wird.

Einzig mit meinem Röhren Buffer habe ich ein kleines Problem... bei Musik wo "wenig los ist", also wenig Instrumente und eine Stimme bringt er klar eine angenehme Wärme ins Spiel... wenn nun "viel los ist".. also z.B ein großes Orchester, dann bricht es etwas zusammen... es klingt nicht mehr so differenziert. Ich habe im Ausgang derzeit einen anderen Kondensator... eigentlich viel zu groß... evtl. Ist hier das Problem.

Oder... und das wär doof... da ich viel lauter höre als vorher, kommt der Buffer an seine Grenzen.

Aber: auch das lautere hören ist für mich ein Qualitätsmerkmal. Die jetzige Lautstärke war vorher nicht mehr angenehm.

Viele Grüße an alle

Christian
Bild
chriss0212
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 1383
Registriert: 06.01.2015, 21:03
Wohnort: Wuppertal

Beitragvon Zwodoppelvier » 13.06.2017, 06:14

Hallo Christian,

in welcher Schaltung und mit welchen Röhren arbeitet denn dieser Tube Buffer?
Und welche Impedanz @ Endstufeneingang muß er treiben?

Vielleicht läßt sich bereits via Aktenlage einschätzen, wodurch die Limitierung bei komplexerem Material zustandekommt.

Viele Grüße
Eberhard
Bild
Zwodoppelvier
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 1165
Registriert: 07.07.2010, 11:38
Wohnort: Raum Köln / Bonn

Beitragvon chriss0212 » 13.06.2017, 07:08

Hallo Eberhard,

das ist ja fix ;)

Der von mir eingesetzte Tube Buffer ist dieser hier:
http://glass-ware.com/User_Guides/ACF%209-Pin.pdf

Hat ja eigentlich eine geringe Ausgangsimpedanz... sollte als mit nem Single Ended Input meiner Pereaux Endstufe keine Probleme haben.

Werde nachher noch mal den Kondensator im Ausgang zurücktauschen.

Viele Grüße

Christian
Bild
chriss0212
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 1383
Registriert: 06.01.2015, 21:03
Wohnort: Wuppertal

Beitragvon Hans-Martin » 13.06.2017, 12:47

Hallo Christian,
welche Röhren benutzt du (Typ/Hersteller) und welche Kondensatoren hast du jetzt eingesetzt?
Für den Eingang würde ich 0,22uF /250V Polypropylen (MKP) Wima oder Roederstein einsetzen, für den Ausgang irgendeinen Wert zwischen 0,47-1uF, eventuell sogar 2,2uF, aber je größer der Wert, umso ausgeprägter die dielektrische Absorption im C, womit die Details auf der Strecke bleiben können.
Deshalb würde ich auch keine 600V Typen einsetzen, weil dort meist die beiden Pole ihre Kapazität gegenüber einer leitfähigen Zwischenfolie entwickeln, praktisch eine interne Serienschaltung, schön symmetrisch, aber auch noch problematischer hinsichtlich DA. Polypropylen ist gut, gibt natürlich für viel Geld auch bessere Isoliermaterialien (Teflon) und bessere Folien...
Die Perreaux hat 22kOhm Eingangwiderstand (single ended) und vermutlich auch einen Eingangskondensator, da wäre genauso interessant zu wissen, was hier verbaut wurde.
Ich wiederhole noch mal meinen Tip, die Stahlstifte der Röhren zu entmagnetisieren, das sollte man nicht zu häufig machen, vielleicht alle 6 Monate. Sonst (bei täglicher Behandlung) passiert womöglich was mit den Weisschen Bezirken (dazu bitte andere befragen).
In ähnlicher SRPP Anordnung hat sich bei mir kürzlich Telefunken ECC83/12AX7 deutlich von anderen Herstellern abgehoben (auch gegen ECC803 Spanngitterröhre).
Grüße Hans-Martin
Bild
Hans-Martin
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 4879
Registriert: 14.06.2009, 14:45

Beitragvon Zwodoppelvier » 13.06.2017, 20:38

Hallo miteinander,

Christian, die Röhrentype ist schon nicht unwichtig; liegen doch zwischen ECC83 und 88 einige Milliampere Ruhestrom-Differenz.
Die Schaltungen mit den üblichen Kleinsignaltrioden ECC** bzw. deren Austauschtypen sind m.E. generell nicht in der Lage, längere Kabel u/o niedrigere Impedanzen wirklich souverän zu treiben.

Selbst wenn sie meßtechnisch eine niedrige Ausgangsimpedanz aufweisen - die ergibt sich lediglich durch die Gegenkopplung, doch entspricht ihr kein entsprechendes Vermögen, Ladungen zu verschieben.

Es gab zu dieser Thematik mit Schwerpunkt auf Passiven Vorstufen einen Faden im Analog-Forum. Reinhard Hoffman/@audiosix hatte damals einiges zur (Er)klärung beigetragen.

Im Forum diyaudio jenseits des großen Teiches finden sich auch einige Schaltungsvorschläge und Diskussionen. Erinnerlich ist mir ad hoc der Faden zu einer Linestufe mit der 6V6 in Triodenbeschaltung.
Zwischenzeitlich ist mir noch eine kleinere Röhre ins Blickfeld geraten, mit der ein Versuchsaufbau geplant ist - leider müssen vorher größere Renovierungsarbeiten im Haus abgearbeitet werden, bevor die Lötstation wieder ans Netz darf.

Viele Grüße
Eberhard

Nachtrag: Christian, reiche neben der Röhrentype bitte nach, welchen C-Wert Du temporär durch welchen anderen ersetzt hattest. Je nachdem, was sich final als Ursache der Probleme herausstellt, kann das für Mitleser (mich eingeschlossen) ja ganz aufschlußreich sein.
Bild
Zwodoppelvier
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 1165
Registriert: 07.07.2010, 11:38
Wohnort: Raum Köln / Bonn

Beitragvon chriss0212 » 14.06.2017, 10:32

Hallo Hans-Martin und Eberhard,

schon mal vielen Dank für Eure Hilfe...

Zum Röhrentyp: 12AU7 Werte der Teile dann gemäß Broskies Empfehlungen im Manual ;)

Habe den Buffer jetzt erst einmal raus genommen und komplett neu eingemessen... Mann oh Mann... was eine Informationsflut... da muss ich mich glaube ich erst mal drann gewöhnen.

Bin auch überrascht, was bei den jetzigen Messungen heraus gekommen ist. Bisher hatte ich immer iaac Werte um 70%. Neuer DDC, neuer DAC und Tube Buffer raus... komme ich mit einer Einzelmessung auf 91% im Nahfeld. Uhps... und das in meinen Räumlichkeiten.

Falls jemand Interesse hat sich das mal anzuschauen. Hier sämtliche Messungen (mit BeamForming):

https://db.tt/rhSS34oLJu

Viele Grüße an alle

Christian
Bild
chriss0212
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 1383
Registriert: 06.01.2015, 21:03
Wohnort: Wuppertal

Beitragvon Hans-Martin » 14.06.2017, 15:37

chriss0212 hat geschrieben:Zum Röhrentyp: 12AU7 Werte der Teile dann gemäß Broskies Empfehlungen im Manual ;)

Hallo Christian,
damit ist ja noch alles offen, denn der Klang der Röhre wechselt auch mit dem Hersteller (wer isses?) und für die Kathodenwiderstände sind 200 -1000 Ohm (340) im Manual vorgeschlagen, für die In/Out Kondensatoren 0,1-1uF bzw 0,1-4uF. Da ist demnach viel Variation von 1:5 bis 1:40 vorgesehen, lässt viel Spielraum für den Benutzer, ebenso in der Wahl Film (ohne Festlegung auf Polyester/PP/Glimmer/Teflon) oder PIO (Ölpapier/Alufolie).
Welche Werte und welche Ausführungen sind bei dir bestückt?

Angesichts des viel niedrigeren Eingangswiderstandes der Perreaux bei XLR (nur 3,3k) schließt sich dieser Weg aus, und kurze bzw. besonders kapazitätsarme Kabel sind koaxial angesagt.
Grüße Hans-Martin
Bild
Hans-Martin
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 4879
Registriert: 14.06.2009, 14:45

VorherigeNächste

Zurück zu „wie ich zum aktiven Hören kam“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 5 Gäste