Stephan (Dynaudio Contour 1.4)

audiophile Biografien unserer Mitglieder
Forumsregeln
Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Stephan (Dynaudio Contour 1.4)

Beitragvon SolidCore » 07.03.2015, 09:47

Man lernt nie aus...

Hallo zusammen,

Na dann stell ich mich auch mal vor.

Vor ca 10 Jahren beschloss ich den Hifi-Olymp zu betreten. Dachte ich damals zumindest. Ich kaufte mir (alles aus 2. Hand, da ich keine Schwerverdiener bin) einen ASR Emitter 1 bj 1991, ein Pärchen Dynaudio Contour 1.8 mk2 und einen Marantz CD17. Alles aufgebaut, angeschlossen, und nervös die erste CD eingelegt. Mir war zum Heulen. Aber nicht weil es so gut klang. Ein müdes, lebloses und verhangenes Klangbild. Ich war kurz davor, alles wieder zu verkaufen. So lernte ich: Testsieger wahllos zu kombinieren, geht gar nicht. Und einfach die beigelegten Kabel zu verwenden, macht alles nur noch schlimmer. Obwohl die Kabel nur die Feinheiten grade ziehen.

Durch Zufall lernte ich über Ebay einen sehr kompetenten Hifi-Fan kennen. Nach seiner Aussage konnte meine Anlage auch nicht spielen. Der CD mit warmen Charakter, der Emitter ebenfalls, und die Contour schwierig zu betreiben. Ich kann nun nicht die komplette Entwicklung beschreiben, diese sprengt jeden Rahmen, muss aber betonen: Er hatte zu 100% Recht. Der CD 17 wich einem Meridian 506 20Bit. Hinzu kam eine Sun-Audio Stromleiste, andere Strom- und Cinchkabel. Und damals noch ein Audioquest Bedrock für die Dynaudio.

Musik hören bekam eine neue Bedeutung. Wundervoll aufgelöst, mit natürlichen Klangfarben, eine felsenfeste Stabilität durch den Emitter. Eine Lebendigkeit zum Mitwippen, die teilweise der Stromverkabelung zu verdanken war. Und eine Glaubwürdigkeit, die zum Weiterhören einlädt.

Aktuell höre ich mit einem neuerem Emitter 1 HD, einem Meridian 508 20Bit und Dynaudio Contour 1.4.
Als Zubehör eine Ensemble Powerpoint, Audioquest Argent, Audioquest Diamond. Vor kurzem legte ich mir noch einen USB Wandler, einen Meridian Direktor, zu. Bin total verwundert, dass selbst ein anderes USB-Kabel einen zwar geringfügigen, aber dennoch den entscheidenden Unterschied macht.

Nebenbei schaue ich auch gerne Filme. Realisiert habe ich den Surroundklang mit einer Lexicon MC-1 und einer Rotel 5-Kanal THX 985, wobei der Emitter als Endstufe fungiert über den Video-Eingang. So kann ich Heimkino und reines Stereo vollkommen autark nutzen, ohne die Nachteile beider Welten hinnehmen zu müssen.

Für weitere Fragen bin ich jederzeit bereit. Ich bitte nur von Aussagen, das Kabel alle gleich klingen, und CD-Spieler sowieso, abzusehen.
Bild
SolidCore
Aktiver Hersteller
 
Beiträge: 279
Registriert: 12.12.2014, 10:38

Beitragvon LordHelmchen » 07.03.2015, 10:30

Hallo SolidCore,

Du hast das Ergebnis wenn man sich blind auf Testsieger verlässt gut beschrieben. :cheers: Wobei es schon schade ist, dass so wenig Kunden sich trauen auf ihr eigenes Gehör bzw. Gefühl zu verlassen und sozusagen die Bestätigung einer offiziellen Instanz brauchen.

Gratulation, dass es Dir gelungen ist Heimkino und Stereo zu vereinen das ist immer noch eine kleine Herausforderung. :D

Viel Spaß hier im Forum wünscht

Markus
Bild
LordHelmchen
Aktiver Händler
 
Beiträge: 264
Registriert: 15.09.2013, 17:54
Wohnort: Mönchengladbach

Beitragvon SolidCore » 07.03.2015, 16:07

Jo, vielen Dank.

Es ist wirklich so. Wenn man den Meridian CD direkt in den Emitter verbindet, spielt es hörbar besser,
als ob man analog über die bestimmt nicht schlechte Lexicon Vorstufe geht und den Emitter als Endstufe nutzt. Über Digitalausgang in die Lexicon geht garnicht. Da könnte man sich auch einen günstigen CD kaufen, die Lexicon-Wandler sind zwar ok, aber beileibe nicht das Maß der Dinge.

So habe ich 2 Welten, Kino und Stereo, die einzeln hinzu- und eben auch trennbar sind, nur durch Knopfdruck. Und bin hochzufrieden. Ich weiß noch, mein erster 7.1 Verstärker, ein Marantz SR9300. Ich dachte für 3.500 € muss der doch in Stereo taugen. Oh mann, was für ein Fehlgedanke. :) Im 2.0 Modus auch mit Direktschaltung spielte er ungefähr wie ein 700 € Stereoverstärker. Der zwar ok ist, aber Welten entfernt was ein Emitter dagegen leistet.
Bild
SolidCore
Aktiver Hersteller
 
Beiträge: 279
Registriert: 12.12.2014, 10:38

Suche WaveIO

Beitragvon SolidCore » 19.11.2015, 10:57

Hallo zusammen

Neulich kam ich auf die Idee, mal einen alten DAC ohne USB Eingang aufzurüsten.
Dafür suche ich ein WaveIO, eventuell gibt es ja auch vergleichbares.

Der erste Wandler, den ich dafür nehme, ist ein Theta Digital Pro Basic 2.
Bietet im innern genügend Platz, ein stabilisiertes 5V Netzteil passt ebenfalls rein.

Habe als ersten Versuch das M2tech USB-SPDIF versucht, das war nicht so brauschend.
Kam mir irgendwie nichtssagend und lustlos vor.

Gruss
Stephan
Bild
SolidCore
Aktiver Hersteller
 
Beiträge: 279
Registriert: 12.12.2014, 10:38

Beitragvon h0e » 19.11.2015, 11:56

Hallo Stephan,

wenn ich die aktuellen Diskussionen ansehe, denke ich nicht, dass es Sinn macht den DDC zu integrieren.
Im Gegenteil sollte man die USB-Verbindung kurz halten und am besten außerhalb des Gerätes galvanisch vom SPDIF /AES - oder was auch immer man dann weiter nutzt- trennen.

Grüße Jürgen
Bild
h0e
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 1005
Registriert: 11.11.2013, 09:40
Wohnort: München

Beitragvon SolidCore » 19.11.2015, 18:41

Hallo Jürgen

Grundsätzlich gesehen hast du vollkommen Recht. Ich denke auch das eine lange USB-Verbindung nachteiliger ist als eine lange SPDiF. Da der theta Pro Basic 2 aber noch nicht so wirklich das Maß aller dinge ist, spare ich mir ein weiteres Gehäuse.

Was mir nicht so wirklich einleuchtet ist deine Aussage, es ist besser den SPDIF außerhalb des Wandler galvanisch zu trennen. Wo liegt dort der Vorteil ? Ich ging davon aus, durch galvanische Trennung wandern keine Gleichspannungsanteile oder Störgrößen mehr von der Quelle zum Empfänger. Wenn der WaveIO ein eigenes Netzteil bekommt, ist es dann nicht egal an welcher Stelle er sitzt, unter außerachtlassung eines längeren USB-Kabels?

Gruss
Stephan

P.S: Vollkommen unberührt von dieser Diskussion suche ich immer noch ein WaveIO. Ich würde es zu testzwecken wirklich erst extern betreiben, geplant war bei zufriedenheit der feste Einbau im Wandler. Spätestens dann würde mir ein Qualitätsverlust durch Umbau auffallen
Bild
SolidCore
Aktiver Hersteller
 
Beiträge: 279
Registriert: 12.12.2014, 10:38

Beitragvon h0e » 20.11.2015, 01:01

Hallo Stephan,

es geht m.E. nach eher darum das USB aus dem DAC fern zu halten, um z.B HF Schmutz etc. nicht in den Dav zu bekommen. Da kann man aus den Mutec und dem Afis Thread einiges an Infos herauslesen.
Klar, das ist schon Jammern auf hohen Niveau, aber der Aufwand das Wave IO in ein kleines Gehäuse zu stecken ist nun auch nicht wirklich groß.

Grüße Jürgen
Bild
h0e
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 1005
Registriert: 11.11.2013, 09:40
Wohnort: München

Beitragvon SolidCore » 20.11.2015, 01:12

Hallo Jürgen

Der Theta bietet von innen so viel Platz, das ich eigentlich vorhabe, das WaveIO so an die Rückwand zu schrauben, das die Orginale USB-Buchse auf der Platine aus dem Gehäuse schaut, oder eben plan anliegt, wenn ich einen rechteckigen ausschnitt ins DAC-Gehäuse fräse.Dann läuft kein USB Signal im Wandlerinnenraum. Habe ich da einen Denkfehler?

Ein paar Tage warte ich noch auf ein Gebrauchtangebot, dann bestelle ich eins neu. Nun will ich wirklich wissen, wie gut es spielt.

Heute bekam ich einen iFi-Audio iLink. Nach ersten Hörtests spielt er doch besser als der SPDiF Ausgang vom iDAC2. Trotzdem gefällt mir das Klangbild besser, wenn ich den Meridian 508 über Dig-out als Zuspieler nehme. Hoffe natürlich, ich finde einen bezahlbaren DDC, der mit dem 508 als zuspieler mindestens gleichzieht.

Voller Neugier
Stephan
Bild
SolidCore
Aktiver Hersteller
 
Beiträge: 279
Registriert: 12.12.2014, 10:38

Beitragvon chriss0212 » 10.04.2017, 13:38

Hallo Stephan,

dachte der Platz ist besser als andere Threads damit zu befüllen ;)

ist meine PN bzgl. Afi USB und Afi RJ-45 Kabel angekommen?

Vielen Dank und Gruß

Christian
Bild
chriss0212
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 1376
Registriert: 06.01.2015, 21:03
Wohnort: Wuppertal

Beitragvon SolidCore » 11.06.2017, 01:02

Hallo zusammen

Ich möchte mich in dem Zusammenhang Singxer F-1 auch nochmal zu Wort melden. Vor ein paar Tagen hatte ich eine längere Hörsession damit. Verglichen wurde das Orginal F-1 gegen ein ähnlich modifiziertes wie Fujaks. Der einzige technische Unterschied war, das ich den DC-DC Übertragerbaustein auslötete, der die 5V von der USB XMOS-Seite auf die galvanisch getrennte SPDiF und Clockseite des F-1 überträgt. Dort hat der Hersteller bereits 2 Lötanschlüsse vorgesehen, diese sind auf der Platine auch mit 5V + Ground betitelt.

Sieht dann so aus:

Bild

Ich kann Fujak zu 100% bestätigen. allein durch diese zweite, externe Einspeisung von 5V, die ich mit einem weiteren Zerozone S11 mit R-Core vornahm, steigert sich die Klangqualität des F-1 enorm. Ich würde sogar sagen auf Komponentenstatus. Es ist in allen Belangen besser.

Ein neuer Vergleich gegen ein Top CD Laufwerk ergab ungefähr einen Gleichstand zwischen den beiden.
Wogegen das F-1 im Orginalzustand dem Toplaufwerk in keinster Weise das Wasser reichen konnte.

Gruss
Stephan
Bild
SolidCore
Aktiver Hersteller
 
Beiträge: 279
Registriert: 12.12.2014, 10:38


Zurück zu „wie ich zum aktiven Hören kam“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 6 Gäste