Rainer (ME Geithain RL 901K + 2x Basis 14K)

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Beitragvon Kawumm » 17.08.2017, 10:43

Eusebius hat geschrieben:All das lässt sich messtechnisch überprüfen. Die sehr ausführlichen Messwerte der LAP 2 stehen auf der homepage. Ich habe einiges dazu recherchiert. Aber an diese Signalreinheit kommt kaum ein Mitbewerber heran.

Nach meiner Auffassung "klingt" eine Vorstufe nur dann, wenn sie irgend etwas am Signal verändert.

Hallo Rainer

Die Funk LAP2 ist an den Geithain nicht DIE ultimative Vorstufe , egal wie der Pegel Bedarf sich darstellt .

Grüsse Otto
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Beitragvon Hans-Martin » 17.08.2017, 10:45

Eusebius hat geschrieben:Nach meiner Auffassung "klingt" eine Vorstufe nur dann, wenn sie irgend etwas am Signal verändert. Das kann ja manchmal zur restlichen Anlage passen und auch besser gefallen. Ich will das aber nicht. Emotionen, guter Klang, Natürlichkeit usw sollen von der Quelle kommen, nicht von der Vorstufe. Genau so macht es die Funk. Dazu passt, dass Thomas Funk seine Geräte nie nach Gehör überpüft. Er weiß auch so, dass sie alles richtig machen. Ich bin sehr angetan.

Hallo Rainer,

vermutlich hört er (Funk) nicht so gut, wie sein Vertrauen in seinen umfangreichen Messgerätepark reicht. Hier ein Auszug von einem Hörtest im Forum:

uli.brueggemann hat geschrieben:Sven hat dann seine Funk-Gerätschaft dazugeschaltet, um die diskutierte Impedanzproblematik zu untersuchen. Damit ging dann der Umschaltvergleich eher in Richtung unentschieden, es hätte keiner einen Blindtest bestanden.
(Anmerkung nebenbei, da freut sich Hans-Martin: bei den Messungen hat sich gezeigt dass da wohl der LAP 2 V3 doch tatsächlich die Polarität dreht, nanana, bei einem Studiogerät?)
Dennoch klar dabei: man gewinnt auch mit dem Funk dazugeschaltet keinen Blumentopf im Vergleich zum direkten Draht. Ich habe an diesem Punkt den Harald guuut verstanden mit seinen "Sorgen".

Nein, da freue ich mich nicht, wenn Geräte ohne Hinweis die Polarität wechseln, aber wenn man es weiß, bleibt immerhin in diesem Fall der gute Ratschlag, bei den abgehenden XLR-Kabeln die Belegung von Pin 2 gegen 3 zu tauschen, um das ohne weitere Nebenwirkungen zu korrigieren. Oder hat Funk mittlerweile den messtechnisch eigentlich auffälligen Fehler beim LAP2 (V3) behoben? Es wären doch nur 2 überkreuzte Leiterbahnen pro Kanal erforderlich.

Grüße Hans-Martin
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Beitragvon Eusebius » 17.08.2017, 10:51

Wenn ich die Messung meiner Impulsantwort richtig interpretiere, ist die Polarität so wie bei meinem vorherigen Gerät. Hatte mal ein anderes Teil hier, da drehte sich das um.

Mir war schon klar. dass einige hier den kleinen Funk nicht sehr ernst nehmen.
Macht auch nix.
Jeder wie er mag.

Gruß!
Rainer
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Beitragvon Kawumm » 17.08.2017, 11:15

Eusebius hat geschrieben:Mir war schon klar. dass einige hier den kleinen Funk nicht sehr ernst nehmen.
Macht auch nix.
Jeder wie er mag.

Nun, die Funk durfte sich an den Geithain austoben, was sie auch redlich tat, nur gab es zeitgleich andere VV, die zumindest für alle Anwesenden ein anderes Ranking aufstellten.

Kenne auch ein paar Geithain 901k-User, die mit den Basis14k nicht zurecht kamen. Sowohl in heimischer wie auch im Vorführraum bei Geithain.
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Beitragvon RS.schanksaudio » 17.08.2017, 11:32

Hallo Rainer,

lass Dich nicht beirren, ich denke der Funk ist eine sehr gute Wahl, Du hast es ja auch selbst gehört. Darüberhinaus stimme ich Deinem Vorpost völlig zu... der gewissermaßen auf viele Kettenglieder in einer Anlage anwendbar ist:

Nach meiner Auffassung "klingt" eine Vorstufe nur dann, wenn sie irgend etwas am Signal verändert. Das kann ja manchmal zur restlichen Anlage passen und auch besser gefallen. Ich will das aber nicht. Emotionen, guter Klang, Natürlichkeit usw sollen von der Quelle kommen, nicht von der Vorstufe.

:cheers:

@Hans-Martin:
Vielleicht hilft es einmal mit Herrn Funk direkt Rücksprache zu halten, wie er es mit der Polarität hält?

Viele Grüße
Roland
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Beitragvon Eusebius » 17.08.2017, 11:37

Alles ok.

Ich kenne aber auch niemanden, der seine 901k (plus Basis 14k) so penibel eingemessen, justiert und mit dem Raum "verheiratet" hat, wie ich das über die Jahre getan habe. Das geht weit über die fünf Ortsanpassungsfilter hinaus.

Im Geithainer Präsentationsraum hat mir damals der Klang ebenfalls nicht zugesagt. Es kommt halt immer auf den Einzelfall und die Hörumgebung an. Ist wie beim alten Werbespruch für Beton: Es kommt drauf an, was man draus macht.

Gruß!
Rainer

PS: Und was die Hörbarkeit der absoluten Phase betrifft, ist das eh ein weites Feld ...
Da gibt es m.E. weitaus wichtigere Baustellen für guten Klang.
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Beitragvon Kawumm » 17.08.2017, 13:46

Eusebius hat geschrieben:Ich kenne aber auch niemanden, der seine 901k (plus Basis 14k) so penibel eingemessen, justiert und mit dem Raum "verheiratet" hat, wie ich das über die Jahre getan habe.

Da wäre ich mir nicht so sicher !!
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Beitragvon Eusebius » 17.08.2017, 13:57

Ich sagte doch: "Ich kenne..."
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Beitragvon frmu » 17.08.2017, 14:02

Moin,

Hans-Martin hat geschrieben:Nein, da freue ich mich nicht, wenn Geräte ohne Hinweis die Polarität wechseln, aber wenn man es weiß, bleibt immerhin in diesem Fall der gute Ratschlag, bei den abgehenden XLR-Kabeln die Belegung von Pin 2 gegen 3 zu tauschen, um das ohne weitere Nebenwirkungen zu korrigieren.

... die Funk hat doch nur Cinch-Ausgänge, also schließe ich kaum XLR an, es sei denn mit zusätzlichem Adapter ...

Da ja außerdem 80% oder was weiß ich wieviel aller Aufnahmen eh invertiert daher kommen sollen, paßt es ja wieder .... :mrgreen:

Eusebius hat geschrieben:PS: Und was die Hörbarkeit der absoluten Phase betrifft, ist das eh ein weites Feld....
Da gibt es m.E. weitaus wichtigere Baustellen für guten Klang.

sehe ich auch so

Kawumm hat geschrieben:
Eusebius hat geschrieben:Ich kenne aber auch niemanden, der seine 901k (plus Basis 14k) so penibel eingemessen, justiert und mit dem Raum "verheiratet" hat, wie ich das über die Jahre getan habe.

Da wäre ich mir nicht so sicher !!

Ich denke, Rainer kann sich da 100%ig sicher sein, da er eben selbst Niemanden kennt der so penibel usw ... :mrgreen:

Sind und bleiben eben wieder alles persönliche Eindrücke und Präferenzen ...


Gruß
Frank
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Beitragvon Eusebius » 17.08.2017, 14:14

So ist es. Aber ein wenig herumgekommen bin ich schon mit meinen Mess-Einsätzen. Meine eigenen Mess-Schriebe stehen ja online. Vor allem DIESE Eigenschaft des Raumes eröffnet Einblicke in das akustische Geschehen, die ich nicht missen möchte:

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Vielleicht hätte ich meine Bemerkung um den Zusatz "ohne Raumkorrekturprogramme" ergänzen sollen.
Abschließend zum VV: für mich hat sich der Umstieg klanglich sehr gelohnt - und das bei deutlich geringerem finanziellen Aufwand.

Gruß!
Rainer
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Beitragvon Ronini » 17.08.2017, 18:03

Moin Moin,

wer sich beim Funk Sorgen um die Einbindung in eine XLR-Umgebung macht: Symmetrierer/Desymmetrierer wie der SAM-2C von Funk sind da die beste Lösung, hatte ich im akustischen Ergebnis als klarer empfunden als die reine Kabellösung; spielt nun seit Jahren bei mir :cheers:

Viele Grüße

Joachim
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Beitragvon Eusebius » 17.08.2017, 19:38

Habe ich bereits ausprobiert. Ist aber nicht nötig. Schon mit dem LAP-2 alleine herrscht absolute Störungsfreiheit.

Da ist nichts. Rein gar nichts. Mit Symmetrierer klang es nicht besser.
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Beitragvon nemu » 17.08.2017, 19:50

Hi Rainer,

auf den zusätzlichen Symetrierer hätte ich auch keine Lust, dann doch lieber gleich den Funk MTX. Aber nur mit der tollen Kabelfernbedienung, damit man nicht ständig aufstehen muss.

Viel Spaß mit Deinem Funk Lap!

Gruß Stephan
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Beitragvon Tinitus » 17.08.2017, 19:54

Hallo Rainer,

auch ich gehöre zu denen, die sich darüber freuen, dass Du unser Forum wieder mit deiner Gegenwart bereicherst.

Da kommt man dann zurück ins Forum und schildert was sich in der Zwischenzeit bei einem anlagenmäßig getan hat und schon wird man ungefragt darüber aufgeklärt, dass ein Funk VV nicht DER VV für Geithain RL901K ist. Ich habe jetzt nirgends gelesen, dass Du der Meinung bist, dass der kleine Funk DER VV für deine LS ist. Ich habe gelesen, dass die Addition des Funk zwischen Rosita und deinen LS DICH (um mal bei der gleichen Logik zu bleiben) weiter gebracht hat. DAS :wink: gönne ich dir, denn nur DARAUF :wink: kommt es an.

Das die Raumakustik am besten zunächst ohne digitale Sitzplatzkorrektur (wer genau mitliest erkennt den fundamentalen Unterschied) auf Vordermann gebracht werden sollte, da bin ich mit dir einer Meinung. In diesem Sinne wünsche ich dir weiterhin Viel Spaß bei unserem Hobby.

Gruß

Uwe
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Beitragvon Eusebius » 17.08.2017, 21:04

Hallo Uwe!

Danke für deine Worte!

Im direkten Vergleich in meinem Hörraum macht der LAP-2 das, was ich will. Da eine symmetrische Auslegung bei mir keinen Vorteil bringt, sehe ich auch keinen Sinn darin, auf die große Vorstufe von Funk zu gehen - zumal sie viel mehr Features an Bord hat, die ich alle nicht brauche. Habe ja nur eine Quelle. Die fehlende Fernbedienung stört mich auch nicht. Ein wenig Bewegung tut ja ganz gut. Und als vorwiegender Klassikhörer sind die Stücke, die ich in einem Rutsch durchhöre, eh ziemlich lang.

Ich kenne nun recht gut Vorstufen von 5.000 und über 10.000 Euro. Sie reizen mich nicht mehr. Wenn man sieht, welche Akkuratesse, Stör-Resistenz und Langzeitstabilität mit SMD-Technik möglich ist, erscheinen mir die Bauteilegräber der klassischen Hifi-Hersteller völlig übertrieben.

Ich bin eh der Meinung, dass nur der Eindruck in der heimischen Anlage zählt. Den Klang kenne ich aus dem FF und merke Unterschiede sofort. Andernorts, z.B. auf Forentreffen, Vorstufen (oder auch DACs u.Ä.) zu vergleichen, bringt mir nichts. Selbst wenn ich dort Unterschiede hören würde, wüsste ich nie, ob sie nicht nur deshalb entstehen, weil die dortige Kette im dortigen Raum diese oder jene Eigenart hat, die im Zusammenspiel mit diesem oder jenem Gerät unterschiedliche Klangeindrücke hervorruft, die bei mir zuhause womöglich gar nicht oder nur anders reproduzierbar wären.

Die Reinheit der Signalwiedergabe beim Funk spricht mich direkt an. Gerade auch im Zusammenspiel mit der Armada von "Furmännern" entsteht die Musik derart kristallklar, sauber und unangestrengt vor einem Hintergrund kompletter Stille, dass es mich immer wieder plättet. Auch wenn einige das hier anders sehen: Ich halte den kleinen Funk für dramatisch unterschätzt.

Gruß!
Rainer
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