Jens (Abacus Cortex 6)

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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon Jupiter » 10.03.2017, 10:45

Hallo Jens,

hör dir mal die kleinen von MEG Geithain an.

Vor einigen Tagen gab es ein Angebot mit 50% Nachlass im Audiomarkt.
Ein HIFI Studio hat diese angeboten wegen Sortimentumstellung inclu Ständer
Standort war glaube ich Frankfurt.

Gruß Harald
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Jupiter
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Beitragvon Pittiplatsch » 10.03.2017, 17:26

Hallo Jens,

die KH120 hast du ja schon auf der Liste :). Fuer den Abstand sind die Ideal und Danke Waveguide im Nahfeld auch recht unempfindlich gegen Raumeinfluesse und ausserdem recht gut per schalter an der Rueckwand anpassbar.
Ich finde auch den Ansatz im Nahfeld ohne den absoluten Tiefbass recht sympatisch - man spart sich viele Probleme die man mit der Konstellation einfach gar nicht hat :).

Viele Gruesse,
Tobias
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Beitragvon LenZen » 10.03.2017, 19:15

Vielen Dank schon einmal für Eure Tipps!

@Winfried
Hast Du da einen speziellen Lautsprecher im Sinn? Koaxe interessieren mich auf jeden Fall schon länger, ich hatte ja auch eine ganze Weile die passiven Technics SB-C700.

Von KS Digital habe ich noch so gar nichts gehört, ich hoffe das kann ich irgendwie ändern.

Geithain hatte ich bis dato nur die Gelegenheit passive Varianten zu hören, die zwar recht schöne Details und eine gute Abbildung hatten, mir von der Klangfarbe aber etwas zu nüchtern rüber kamen. Für den Musikgenuss war mir das ein wenig zu tot. Mein Eindruck war der einer reinen Fehlerlupe. Das könnte und darf sich gerne beim genannten aktiven Modell ändern.

Über die Neumänner habe ich so viel Gutes gelesen, kann man die in Berlin in einem Geschäft Probe hören?

Ich werde mir mit der Entscheidung auf jeden Fall etwas Zeit lassen und versuche erst einmal einige der Kandidaten Probe zu hören.

• C-Box 3
• C-Box 4
• Neumann KH 120
• Neumann KH 80
• Merowinger deCorus Koax miNor
• KS Digital D60
• KS Digital C5
• KS Digital C8
• Geithain RL 906
• Schanks Audio Prisma 2

Beste Grüße, Jens
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Beitragvon Vangogh » 10.03.2017, 21:01

Hallo Jens,

eventl. ist ja auch die aktivierte LS50 (Kef) ein Thema? http://de.kef.com/wireless/wireless-spe ... 0-wireless

Freu mich auf deine Hörberichte. :cheers:

Grüße
Sven
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Beitragvon LenZen » 10.03.2017, 22:18

Hallo Sven,

vielleicht höre ich mir die KEF mal an, allerdings liegt mein Hauptaugenmerk doch auf den kompakteren Modellen. Die KEF ist mit 10kg/Stück nicht mehr wirklich "handlich" und ich möchte die Lautsprecher ja gern von der Wand in den Raum und wieder zurück stellen können.

Wozu auch so einen Brummer nehmen wenn mir die winzige C-Box 3 vielleicht schon reichen würde...

Wenn ich demnächst dazu komme ein paar intensivere Höreindrücke von dem ein oder anderen Kandidaten zu erlauschen, dann werde ich versuchen hier ein paar Worte darüber zu verlieren.

Beste Grüße, Jens
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Beitragvon wgh52 » 10.03.2017, 22:30

Hallo Jens,

LenZen hat geschrieben:...Hast Du da einen speziellen Lautsprecher im Sinn?
....
• Merovinger deCorus Koax miNor
• KS Digital D60
• KS Digital C5
• KS Digital C8
• Geithain RL 906
....
Ja, schon, denn die oben genannten sind ja Koaxiallautsprecher und auf die wollte ich wegen Deines Nahfelhörens besonders verweisen. Mir fällt noch Merovinger deCorus AMT ein, die sind zwar etwas grösser, aber die habe ich mal probeweise zu Hause gehört und sie haben mir wirklich gut gefallen.

Grüße,
Winfried

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Beitragvon LenZen » 01.04.2017, 14:49

Hallo zusammen,

möchte nur mal schnell an meinen neuesten Erkenntnissen teil haben lassen.

Heute habe ich die Frühlings-Stimmung genutzt um mal richtig durch die Wohnung zu putzen. Dabei habe ich entdeckt, dass sich über die Zeit auf dem zentimeterdicken Stromkabel welches zu meiner Anlage führt einiges an Dreck angesammelt hat. Man glaubt ja nicht wie viel Staub auf so einer Stoffummantelung Platz findet.

Also flugs einmal drüber gesaugt.

Als ich nun danach aber meine Anlage angeschmissen habe bin ich fast vom Glauben abgefallen. Wieso hatte ich das nicht schon früher getan?! So offen und frei klang das lange nicht mehr! Gut, die Höhen dann doch etwas zu brillant, aber kein Problem. Einfach den Staubbeutel genommen und ein bisschen was davon zurück gestreut auf das Kabel. Jetzt ist es absolut perfekt!

Leute, Geheimtipp! Unbedingt ausprobieren, es lohnt sich!

Beste Grüße, Jens
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Beitragvon Thomas K. » 01.04.2017, 18:08

Hallo Jens,
das läßt sich noch verbessern, indem man nämlich gezielt verschiedene Stäube ausprobiert.
Blütenstaub von Frühblühern z.B. , Primel, Schneeglöckchen, Buschwindröschen usw. zaubern eine Atmosphäre in den Hörraum, in die Du Dich sofort verlieben wirst.
Das klingt auch nicht zu hell trotz aller Frische, sondern Sumpfdotterblumengelb satt.

Florale Grüße
Thomas
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Beitragvon LenZen » 01.04.2017, 18:19

Hallo Thomas,

wow, hatte mir schon gedacht, dass ich da nichts neues erzähle, bin ja auch hier im Forum um von den Erfahrenen zu lernen. Vielen Dank, hätte ich vielleicht auch selbst drauf kommen können!

Mal schau'n was die Balkonkästen so hergeben...

Beste Grüße :cheers:
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Beitragvon Hans-Martin » 01.04.2017, 20:17

Hallo Jens,
den Staubsauger ausschalten bringt mMn die größere Steigerung beim Musikhören.
Nachdem ich dreimal niesen musste hörte ich auch klarer. Das spricht gehen HEPA-Filter.
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon LenZen » 01.04.2017, 20:55

Hallo Hans-Martin,

der lästige HEPA-Filter wurde mit Hilfe des Tipps von Thomas schon erfolgreich umgangen, Ohren sind wieder frei.

Was die Steigerung des Musikgenusses durch ausschalten des Staubsaugers angeht muss ich Dir, zumindest partiell, widersprechen. Einige Alben, die mir vorher ungeniessbar erschienen, haben durch wieder einschalten des Saug-Gerätes stark an Bekömmlichkeit gewonnen. Da lohnt es sich zu experimentieren!

Beste Grüße, Jens
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Beitragvon Hans-Martin » 01.04.2017, 21:13

Hallo Jens,
ja, so manche Musik ist wohl nur unter stark eingeschränkter Umgebungsgeräuschdynamik erträglich. Je mehr Störung, um so besser.
Grüße Hans-Martin
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Stippvisite bei Abacus

Beitragvon LenZen » 07.06.2017, 20:49

Hallo zusammen!

Im Rahmen einer Reise in den Norden habe ich just die Gelegenheit wahrgenommen und mich für einen Besuch im Hause Abacus angekündigt.

Nicht völlig ohne Hintergedanken, denn gerade kürzlich hat die Abacus-Familie Zuwachs bekommen, und deren kleinster Sprössling machte mich äußerst neugierig bezüglich meiner derzeitigen Suche nach einem Paar kompakter Nahfeld-Lautsprecher.

Wieder einmal durfte ich feststellen wie schnell die Zeit vergehen kann, solange man sie nur mit spannendem Inhalt füllt. Denn abgesehen davon, dass mich Hanno und Karl-Heinz Sonder genau so freundlich aufgenommen haben, wie ich sie schon im schriftlichen und telefonischen Kontakt kennen gelernt hatte, gab es ordentlich was auf die Ohren. Klar, musikalisch, aber auch technisch-inhaltlich.

Gut nachvollziehbar wurde für mich zum Beispiel dort vor Ort, in der Fertigung und im direkten Gespräch mit den beiden, wie unterschiedlich groß der jeweils notwendige Aufwand sein kann, welcher sich dann letztlich in den Preisunterschieden bemerkbar macht. Von der reinen Materialmenge, Größe des Gehäuses, Menge der verwendeten Teile für Verstärker und Weiche, Anzahl der Treiber, Dimensionierung des Netzteils, bis hin zur steigenden Qualität sowie zusätzlichem Abgleich und Selektierung derselben.

Angefangen natürlich bei den C-Boxen, die mit ihrem Taschenformat und überschaubarer Verstärkerleistung bei mir hin und wieder dennoch die Frage haben aufkommen lassen "Brauchst Du wirklich mehr?". Auf eine Antwort war ich dementsprechend gespannt.

Bei einem der Musiktitel anderenorts gerade noch meinen Bruder gerüffelt, er hätte seinen Sub doch ein bisschen arg hochgedreht, passiert im kleinen Abacus-Hörraum gleich mal dasselbe. Die kleine Cortex 6, optisch nach wie vor der sprichwörtliche Kompakt-Lautsprecher, regt den Hörraum im Bass dermaßen an, dass mein Blick unwillkürlich zur nebenstehenden Standbox wandert. Das klingt nicht nach den Winzlingen? Mal allein im Raum bin ich dann doch - sicherheitshalber - aufgestanden, zu den Boxen und hab mein Ohr dran gehalten. Kein Zweifel, das Lämpchen darüber, welches die momentan Auserwählte sichtbar kennzeichnet, es schummelt nicht. Die Cortex 15S spielte darüber hinaus dann schon so souverän und druckvoll, dass sie sich mit Sicherheit auch für (deutlich) größere Aufgaben als den kleinen Abacus-Hörraum empfiehlt. Ja, die Cortexe machen schon Spass und legen im Vergleich zur C-Box eine hörbare Schippe drauf.

Aber was kommt danach? Über die A-Box hinaus war mir bis dato von Abacus ja noch gar nichts zu Ohren gekommen, und schon des öfteren hatte ich mich aus der Begeisterung für die C-Boxen heraus gefragt, wie wohl die "erwachsenen" - und ungleich preisintensiveren - Geschwister der Trifon-Reihe ihr Dasein (bei Abacus im großen und auch akustisch vorteilhafteren Hörraum) rechtfertigen.

Nun, ich neige dazu in jugendliche Sprachmuster zurück zu fallen wenn mich die Begeisterung übermannt, und Hanno musste einige Sätze der Art "Sch..., ist das geil!" über sich ergehen lassen. Vielleicht blieben ihm aber auch manche davon erspart, denn die Trifone können Pegel fahren die einer verbalen Kommunikation wirkungsvoll entgegenstehen. Schon die Trifon 3 ist in meinen Augen, Pardon, Ohren in der Liga "letzter Lautsprecherkauf" anzusiedeln, mir fehlte da wirklich nichts. Die 5X spielt dazu noch einmal eine ganze Ecke souveräner und druckvoller auf als die 3er, die mich - als Nicht-Loft-Bewohner - in der Hinsicht schon überzeugt hat.

Ich habe - beispielsweise - eine Grimm LS1 gehört, in ebenso akustisch guter Räumlichkeit, und kann nicht behaupten, dass sie mich mehr beeindruckt oder mir besser gefallen hätte als die große Abacus.

Nur mal so zum Spaß eine Trifon hören ist ganz sicher keine gute Arznei gegen nervöse Zuckungen zur Geldbörse. Die sollte dann entweder gut verschlossen, oder aber entsprechend gefüllt sein. Ich wünschte jedenfalls sie wäre letzteres.

In naher Zukunft ergibt sich dann hoffentlich die Möglichkeit die Cortex 6 in den eigenen vier Wänden zu testen, denn auch unter den nicht optimalen Bedingungen des kleineren der beiden Hörräume hinterließ sie bei mir einen überzeugenden ersten Eindruck.

An dieser Stelle möchte ich mich auch noch einmal herzlich bei Sonder Senior wie Junior bedanken, denn eine komplette Werksführung incl. Plausch beim Mittagessen, ja wo gibt's das eigentlich!? In Nordenham.

Beste Grüße, Jens
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Beitragvon Quince » 27.07.2017, 14:21

Hi,

bist Du bei Deiner Suche jetzt eigentlich weitergekommen? :wink:

Grüße
Quince
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Beitragvon LenZen » 27.07.2017, 16:55

Hallo Andreas,

ja, kann man so sagen. Ich habe mir etwas Zeit gelassen um eine etwas dauerhaftere Lösung für mich zu finden. Obwohl, oder gerade weil ich nun ein paar Monate völlig ohne eigene Lautsprecher auskommen musste, war es eine recht spannende Zeit. Denn so habe ich verschiedene Lautsprecher bei mir daheim, unter gleichen Bedingungen, hören können. (in der Reihenfolge)

• Abacus C-Box 4
• Schanks Audio Prisma 2
• Merovinger decOrus Koax miNor
• Neumann KH 120 A
• APS Klasik
• Silbersand FM 201
• Elac Air-X 403

Das hat mir einen ganz guten Überblick und Eindruck vermittelt, was meine persönlichen Preferenzen angeht und was in meinem Hörraum gut funktioniert.

Nun steht noch ein Test der Abacus Cortex 6 aus. Nach meinen Erfahrungen mit C-Box 3 sowie C-Box 4 (und den anderen Kandidaten) kann ich mir vorstellen, dass die Cortex 6 für mich passend sein werden, sowohl klanglich als auch in Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis.

Beizeiten werde ich hier eventuell noch ein wenig mehr über meine Eindrücke berichten, kam einfach noch nicht dazu.

Beste Grüße, Jens
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