Martin (Avantgarde Acoustic Zero 1 Pro/XD)

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Beitragvon pschelbert » 17.03.2016, 16:37

Hallo Martin

ja das räumliche Abbild fasziniert mich auch. Darum habe ich schon verschiedenste Flächenstrahler, aktuell Martin Logans.

Die Zero1 habe ich auf Messen (Swiss HighEnd, München HighEnd) gehört und hat mir auch sehr gut gefallen. Die Dynmik ist hervorragend. Klar ist sie auch relativ stark gerichtet, also Hörposition ist wichtig. Worüber ich erstaunt war, dass die Hornlautsprecher heute nicht mehr verfärben wie die alten dazumal. Die Kii habe ich auch schon gehört, zweimal. Hat mir auch sehr gut gefallen, klar hat weniger Dynamik, gut für kleinere Räume mit Platzengpässen.

Eigenartig dass der Hochtöner der Zero1 etwas tief liegt, also nicht auf Ohrhöhe. Ist das kein Problem oder winkelst Du die an, sodass sie an der Hörpsoition aufs Ohr zielen?

Eine andere Frage, wie ist die Lautsträrkeregelung gelöst wenn man die digitalen Eingänge benützt? Also AES/EBU, SPDIF oder Toslink. Wird die Lautstärke an der Zero1 geregelt oder muss man dafür sorgen dass der digitale Stream die Lautstärke regelt?

Qualität: eigenartig dass die verscheidenen Eingänge klanglich eien Einfluss haben, sollte intern ja alles genau am gleichen Ort zusammenkommen??

Gruss

Peter
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Beitragvon SirMartin » 18.03.2016, 07:55

Hallo Peter,

wie du auf dem Bild zur Aufstellung der Lautsprecher sehen kannst, sind sie relativ weit vom Hörplatz entfernt. Die Entfernung beträgt so ca. 5 Meter. Die Lautsprecher wurden mit einem Laser auf die Hörposition ausgerichtet. Dennoch habe ich an der Hörposition (3erSofa) auf mindestens 2 Hörplätzen ein sehr gutes Panorama. Die Position des Hochtöners macht sich bei der Entfernung nicht negativ bemerkbar.

Die AES/EBU Verbindung ist nach diversen Versuchen für mich die beste Wahl. Ich könnte mir aber auch vorstellen das bei der Wahl der digitalen Verbindung auch das Quellgerät eine wichtige Rolle spielt.
Bei mir ist es in Verbindung mit dem Aries perfekt.

Die Lautstärkeregelung findet im Lautsprecher nach der D/A Wandlung im analogen Bereich der Endverstärker statt. Daher ist auch nicht mit Qualitätseinbußen zu rechnen. Nach allem was ich bisher bei Händlern und auf Messen vor die Ohren bekommen habe ist die Zero1 XD der mit Abstand interessanteste Lautsprecher in Bezug auf das Verhältnis von Anschaffungspreis zu Klangerlebnis! :cheers:

Grüße
Martin
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Beitragvon pschelbert » 18.03.2016, 09:06

Hallo Martin

besten Dank für die Info. Ich habe im Stereoplay einer älteren Ausgabe einen Test der Zero1 gesehen. Ja ist auch dort recht gut. Richtwirkung ist auch dort im Diagramm nicht sehr heikel.

Das Konzept ist sehr durchdacht, alles digital. Denke auch, ist nicht viel anderes ausser Studiomonitore auf dem Markt in der Preisklasse.

Wegen der Lautstärkeregelung frage ich, im Falle von Surround, also 2 weitere Lautsprecher seitlich. Wenn es nochmal Zero1 sein würden, etwas wuchtig und nicht ganz günstig. Ob dann die Lautstärkeregelung bei 4 Stück auch geht (synchron)? Alternativ halt das Digitalsignal senken, mit den Nachteilen die bekannt sind. Mit JRiver geht das grundsätzlich, wobei die Regelung mit 64bit geht, aber das Ausgangssignal kann ja höchstens 24Bit sein (AES/EBU, SPDIF oder Toslink. Somit verliert man Auflösung bei leiser Lautstärke.

Gruss

Peter
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Beitragvon SirMartin » 18.03.2016, 11:39

Hallo Peter,

mehrere Zeros digital synchron anzusteuern und die Lautstärke dann in allen Lautsprechern gleich hin zu bekommen geht wohl nicht so einfach. Das geht nur bei analoger Ansteuerung z.B. über eine potente AV-Vorstufe oder eine Vorstufe die auch digitale Lautstärkeregelung ermöglicht.
Dann aber würde ich die Zero 1 als Hauptlautsprecher wählen und die Surroundkanäle sowie den Center mit den SOLOs von Avantgarde Acoustic ausstatten. Das dürfte deutlich preiswerter ausfallen.

Grüße

Martin
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Beitragvon pschelbert » 18.03.2016, 23:26

SirMartin hat geschrieben:Hallo Peter,

Dann aber würde ich die Zero 1 als Hauptlautsprecher wählen und die Surroundkanäle sowie den Center mit den SOLOs von Avantgarde Acoustic ausstatten.

Hallo Martin

ich habe mal nachgeschaut. Die Solo werden nicht mehr hergestellt. Der Prospekt ist noch auf der Webseite. Was ich nicht gefunden habe, wie die Solo angeschlossen werden, also welche Eingänge denn vorhanden sind. Falls es die Solos als Occasion geben würde, dann wäre das eine Option.

Ich könnte Zero1 und Solo gleich anschliessen.

Kette ist: JRiver - Acourate Convolver - USB Kabel - DAC (RME Fireface UFX) - Zero1 und Solo

Die Zero1 würde über AES/EBU, Toslink oder SPdif möglich sein. Es sind zweimal digital out möglich oder aber auch 1x digital und 2xanalog.

Die Lauststärkeregelung wäre dann im JRiver oder besser im Acourate Convolver wie ich es schon habe.

Gruss

Peter
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Beitragvon Joerghag » 19.03.2016, 07:00

Hallo Peter,

wenn du die Zero1 in einer Surroundumgebung auch zum Filmeschauen einsetzen wolltest, solltest du vorher klären, wie lag das Delay ist. Die Pro Version nutzt die FIR Filter ja auch für den Bassbereich, wärend die normale Version unter (ich glaube) 200Hz IIR Filter nutzt.

Gruß Jörg
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Beitragvon Thomas K. » 19.03.2016, 12:23

SirMartin hat geschrieben:Hallo zusammen,

am Wochenende war ich in Stuttgart auf der HighEnd on Tour in der Liederhalle.

Vorgeführt wurde in einem recht großen Konferenzraum mit Seitenwänden, die teilweise aus Schiebetüren bzw. Holz bestanden. Also keine idealen Bedingungen aber Herr Kühn bestätigt ja immer wieder dass die Lautsprecher der Line Serie an die Raumbedingungen angepasst werden können.


Hallo Martin,
habe Deinen Beitrag erst jetzt gesehen, und möchte noch etwas dazu sagen. Der Raum war m.E. recht gut, zumindest was die Nachhallzeiten anbelangt. Ich war da schon gleich nach der Öffnung, als es noch leer war.
Trotzdem war die Sprachverständlichkeit sehr gut und trocken. Die Decken und auch Teile der Wände sind mit Lignotrend Akustikelementen verschalt, also keine schlechten Voraussetzungen.

SirMartin hat geschrieben:Leider hat die Vorführung dann doch nicht so wirklich überzeugt. Weder die räumliche Abbildung war so, wie ich sie von der Zero gewohnt bin, noch konnten mich Klangfarben und Feinauflösung überzeugen. Gitarrenanschläge fand ich eher schrill und etwas nervig. Irgendwie ist der Funke nicht übergesprungen obwohl ich mich wirklich einfangen lassen wollte. Das Gesagte hat für mich daher nach wie vor Bestand!

Dann kam die Line 25 in die Vorführung. Vom allerersten Klang an eine ganz andere Nummer. Dieser Lautsprecher spannt ein weites Panorama nach allen Regeln der Kunst. Die Musik lebt und ist authentisch. Ein mehr als deutlicher Unterschied zur Line 15 aber auch ein preislich deutlicher. Schön dass es solche „Superlautsprecher“ gibt!


ich habe im Gegensatz zu Dir die BM Line 35 gehört und kann über Sie das gleiche berichten wie Du über die Line25, meine Eindrücke der Prime8 und BM Line15 decken sich ebenfalls.Ich denke das was Du bei diesen beiden monierst, ist zumindest auf totaler Ebene so gewollt. Die Geschmäcker sind eben verschieden.

Aber jetzt zu Deinen Lautsprechern, diese haben mich auf der High End im letzten Jahr sehr beeindruckt, obwohl ich bis dahin eher weniger mit Hörnern am Hut hatte.
Herzlichen Glückwunsch dazu, und von mir auch ein herzliches Willkommen im Forum.

Viele Grüße
Thomas
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Beitragvon pschelbert » 20.03.2016, 21:41

Joerghag hat geschrieben:Hallo Peter,

wenn du die Zero1 in einer Surroundumgebung auch zum Filmeschauen einsetzen wolltest, solltest du vorher klären, wie lag das Delay ist. Die Pro Version nutzt die FIR Filter ja auch für den Bassbereich, wärend die normale Version unter (ich glaube) 200Hz IIR Filter nutzt.

Gruß Jörg


Hallo Jörg

ich höre nur Musik keine Filme/Videos. Daher ist der Delay bei mir egal. Film/Video ist ja sooo lästig, da muss man ja noch schauen...

Ich hatte früher mal auch aus Stereo Surround produziert. Ich bin daran dies wieder aufzusetzen, aber nur mit 4 Lautsprechern, also vorne und seitwärts und Sub (ev. zwei). Also 4, 4.2

Ambisonic hatte mir am besten gefallen.War aber etwas umständlich (mit mehreren VST-Plugins). Am liebsten eine einfache Lösung für JRiver.
Funtkioniert sehr gut mit richtigen Stereoaufnahmen, also Aufnahmen die echte Rauminfo beinhalten. Künstlich gemixtes Sterero (Panstereo) gibt aber damit Kopfweh..

Gruss

Peter
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Beitragvon SirMartin » 22.03.2016, 11:21

Hallo Thomas,

Danke für die Willkommensgrüße. Inzwischen habe ich B&M Lautsprecher schon sehr oft im Vergleich zu anderen Wettbewerbern gehört. Zwar nie in einem Raum, aber immer innerhalb weniger Stunden an einem Tag.
Inzwischen beschleicht mich der Eindruck, das dort das Preis/Leistungsverhältnis nicht so recht passt.
Was mich inzwischen wirklich begeistert ist die große Danamik der Hornlautsprecher. Ich hatte vorher eigentlich keine Berührungspunkte zu Hörnern. Um so mehr bin ich inzwischen überzeugt das es sich dabei um ein überlegendes Konstruktionsprinzip handelt. Man sucht ja immer latent nach Verbesserungen der eigenen Kette. Daher werde ich in diesem Jahr mir mal die neue UNO XD genauer anschauen. Ersten Berichten zufolge soll die neue UNO nochmals ein deutlicher Schritt nach Vorne sein und die alte UNO deutlich überflügeln. Davon möchte ich mich allerdings selbst überzeugen!

Grüße

Martin
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Beitragvon Hans-Martin » 22.03.2016, 13:45

Hallo Martin,
kann man daraus schließen, dass du eventuell zur Uno wechseln möchtest?
Anhand des Herstellerprospekts zu Uno XD konnte ich nur eine teilaktive Version erkennen, deren DSP Sektion sich auf den Bass beschränkt, mit 10 Equalizerfrequenzen und einstellbarem Delay in 0,01ms (dessen Einsatz auch in der Bedienungsanleitung nicht erklärt wird).
Der Mitteltontreiber hängt direkt an den Lautsprecherklemmen ohne Weiche, der Hochtöner hat den patentierten vorgespannten Kondensator (ich habe hier eine Mundorf-OEM Version mit 3 Beinen), per XLR kann man nicht das hochpassgefilterte Signal wieder ausschleifen, um es einer Endstufe für MT/HT zuzuführen, sondern nur ein ebenso tiefpassgefiltertes Signal zu weiteren Bässen. Diese außergewöhnliche Funktion verblüfft mich, aber wers brauchen kann...
Das lässt viele Fragen offen, z.B. wie ändert sich der FG im Bass, wenn Uno an einer SET Eintakt Triode hängt und die Impedanzkurve des MT-Chassis auf den FG durchschlägt, bei der Schalterstellung auf Hochpegel, wo sich der Pegelfehler dem Bass aufprägt (bei XLR-Einspeisung vom VV wird nur der Mitteltöner unterhalb des Hornübertragungsbereichs betroffen sein).
Die Impedanzkurve für die Uno II findet man hier auf der stereophile Seite
Oder auf S.10 zeigt eine Grafik rechts die Vorteile des CPC Systems gegenüber links einem normalen Kondensator mit "dielektrischem Memory Effekt", die allerdings jeglicher physikalischer Grundlage entbehrt.
Nicht, dass ich dielektrische Absorption (DA) bezweifle, im Gegenteil, sie ist von mir hier im Forum oft genug zitiert worden, aber die Grafik beschreibt prinzipielle Übernahmeverzerrungen eines schlechten Verstärkers, und nicht die Hysterese der DA.
Einstellbares Delay für den Bass, der ohnehin später kommt, lässt mich gespannt auf die ersten Veröffentlichungen der Sprungantwort warten.

In einer vollaktiven Version gäbe es solche Fragen wohl nicht.
Aber vielleicht möchte Avantgarde irgendwann eine Alternative bieten, wenn man seine geliebten Röhren beibehalten möchte, wo ein Umweg durch eine Weiche mit Hochpass und Delay unten den nicht benötigten Bereich abschneidet, um den die (Röhren-) Endstufe dann entlastet würde. Das gibt es vielleicht in einer späteren Mk II Version, und das hielte ich zumindest für wünschenswert und konsequent in einem fortschrittlichen Konzept, das dem Firmennamen entspäche.
Da traue ich bisher der Zero 1 in der Summe aller Eigenschaften noch etwas Geschlossenheit zu.
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon SirMartin » 22.03.2016, 18:05

Hallo Hans-Martin,

Ja die UNO XD ist nur eine teilaktive Box. Ganz so technisch wie du analysiere ich den Lautsprecher im Vorfeld allerdings nicht. Ich finde es aber gut wie du an so einen Lautsprecher herangehst. Ich lasse mich einfach von den Höreindrücken inspirieren. An eine Röhre hatte ich auch schon gedacht, aber auch an einen Devialet. Der Vorteil des Horns liegt vor allem in der gerichteten Abstrahlung. Das kommt meinen Hörbedingungen sehr entgegen. :cheers:
Grüße
Marin
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Beitragvon Hans-Martin » 22.03.2016, 22:12

Hallo Martin,
ich kenne den Unterschied zwischen Single-Ended Triode /Röhre und einem TacT Millennium "Digitalverstärker" an Avantgarde Trio im Vergleich zu hochwertigen Transistorverstärkern mit niedrigem Innenwiderstand (die genannte Reihenfolge drückt auch meine persönliche emotionale Wertung aus).
Von einem Freund, der gerade zu Devialet gewechselt hat, dessen Hörgewohnheiten und Präferenzen ich kenne, hörte ich gerade seine Begeisterung über die Rauschfreiheit und extreme Detailauflösung beim Devialet. Da der auch einen Stereo-Ausgang für die Bässe hat, jedoch nur mit RCA/Cinch, habe ich ihm Adapter für seine Kabel angefertigt, damit er die Bässe extern aktiv ansteuern kann.

Sensibilisiert für die angesprochene Problematik teilaktiver Lautsprecher, wo die Bässe über eigene Verstärker angesteuert werden, wurde ich von einem Vorfall mit Klaus Heinz, der einst auf der HighEnd im Kempinski versuchte, seine teilaktiven ADAM LS von einer Nagra Vor/End mit Röhren anzusteuern, was wegen der heterogenen Eingangsimpedanz der Boxen partout nicht akzeptabel homogen im Bass gelingen wollte.
Avantgarde gibt als nominale Impedanz 18 Ohm an, da keine weitere Angabe dazu gemacht wird, dürfte man annehmen, dass auch der Bass mit 18 Ohm zu Buche schlägt, danach der hochohmige per Übertrager galvanisch getrennte Bassverstärker (nach dem Umschalter XLR/LS-Buchsen muss es hochohmig weitergehen).

Der nahtlose Übergang vom Bass zum Mittelton (Mittel-Hochton hat Avantgarde per Passivweiche festgelegt) verlangt nach mehreren gut gelösten Teilaspekten. Beim stark gegengekoppelten Transistorverstärker ist es kein Problem, den aktiven Bass an den Ausgang anzudocken, der zugleich den Rest steuert, da hier das Temperament desselben Verstärkers "nur" von der Charakteristik des Bassverstärkers überlagert wird, bleibt die Überalles-Homogenität besser erhalten als wenn aus einem Vorverstärker zwei recht unterschiedliche Verstärker angesteuert werden. Ein Röhrenvorverstärker, der eine Röhrenendstufe für Mittelhochton und einen Halbleiterverstärker für den Bass ansteuert, hat immerhin die Röhrencharakteristik und die Mikrofonieeffekte im noch gemeinsam genutzten Teil der Kette.

Die Entscheidung für den Verstärkertyp ist eine zentrale persönliche Entscheidung, die nur nach eigenem persönlichem Erleben gefällt werden kann. Der hohe Wirkungsgrad der Hörner zeigt die Unterschiede ungewohnt brutal auf.
Deshalb werde ich mich hüten, eine andere Empfehlung auszusprechen als : Anhören!
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon beltane » 22.03.2016, 22:19

Hallo Martin,

konntest Du Dir die neue teilaktive Uno XD bereits anhören? Wenn ich Deine Postings richtig verstanden habe, bisher noch nicht. Bin dann mal gespannt auf Deine Höreindrücke.

Auf den Norddeutschen Hifitagen wurde sie ja vorgeführt und ich konnte mir dort einen ersten Eindruck verschaffen. Prima Bass, Aber mir in den Höhen zu "spitz".

Viele Grüße

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Beitragvon Hans-Martin » 22.03.2016, 23:02

Hallo Frank,
weißt du noch, welcher Verstärker dort eingesetzt war?
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon beltane » 22.03.2016, 23:45

Hallo Hans-Martin,

wenn ich es richtig in Erinnerung habe der Vollverstärker von Avantgarde Acoustic. Auf der Webseite von Hifi Statement gibt es auch einen Fotobericht zu den Norddeutschen Hifitagen mit einem Foto des Avantgarde Setups mit der Uno und dem Vollverstärker.

Viele Grüße

Frank
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