Martin (Avantgarde Acoustic Zero 1 Pro/XD)

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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon beltane » 31.12.2016, 00:19

Hallo Gerd,

da bin ich nicht Deiner Meinung 8) - ich habe viele Anlagen gehört und kann sehr genau einordnen, wie ich es bei mir finde. Dass auch nach längerer Zeit. Denn bei mir ist sehr große(r) wiederkehrende(r) Entspannung und Hörgenuß eingetreten. Und es entsteht nicht mehr das Bedürfnis nach Veränderung. Aber umso mehr nach neuer Musik.

Viele Grüße

Frank
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beltane
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Beitragvon SirMartin » 31.12.2016, 10:41

Schön das Ihr euch mit mir freuen könnt. Auch heute genieße ich den neuen Sound aus meinen Zero's, ein Traum. Doch wie kam es nun dazu? Hier zunächst ein Bild was sich verändert hat. :mrgreen:

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Das sich eine gute störungsfreie Stromversorgung positiv auf die Klangperformance auswirkt ist ja längst kein Vodoo mehr. Stephans solid Core Netzkabel in der 7N Ausführung waren schon schon sehr gut. Angespornt von Thierry Mayer von Optimize Audio aus der Schweiz musste sich was bei mir grundlegend ändern. Thierry wird nicht müde die Überzeugung zu vertreten das eine HighEnd Kette nur ca. 40-50 % des Klangpotentials erreicht wenn man mit gewöhnlichen Mitteln arbeitet, also ohne optimierte Kabel, Netzfilter usw.. Nachzulesen ist das alles auf seiner Internetseite:

http://www.audiophil-dreams.com/Unternehmen.html

Das wird jedes Jahr auf der SwissHigh End in Zürich eindrucksvoll unter Beweis gestellt mit dem Best Sound of the Show.

Für meinen speziellen Anwendungsfall bedeutete das den Einsatz eines vernünftigen Netzfilters (GigaWatt PF-1) in Kombination mit dem dazugehörigen Netzkabels LC-2. Dazu muss man wissen das meine Aktivlautsprecher bisher an unterschiedlichen Steckdosen in meinem Wohnzimmer angeschlossen waren. Der Aries Femto lief bisher über eine dritte Stromanbindung. Ergo waren alle zentralen Komponenten nicht an einer Netzleiste zentral geerdet. Ein Kardinalsfehler aber so war es bei mir nun mal! Fortsetzung folgt ...
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Beitragvon SirMartin » 31.12.2016, 11:21

Hinzu kam noch das Gefühl das sich an manchen Tagen die Lieblingsstücke meiner Sammlung einfach fade anhörten und an manchen eben wieder sehr gut. Da vermutet man schnell eine Belastung des Hausstromnetzes mit Verunreinigungen. Was läge da näher als es mal mit einer Filternetzleiste zu versuchen zumal durch die Filterung des GiggaWatt Modells keine Beeinträchtigungen im Stromfluss zu erwarten sind. Natürlich kann man dort auch noch weit höher im Regal einsteigen. Für einen Listenpreis von 720€ bekommt man die PF-1 mit dem LC2 Netzkabel auf etwa dem Niveau einer Hms Energia mit Filterung. Die GigaWatt Leiste ist sehr massiv gebaut und recht schwer. Lediglich der Sitz des Kaltgerätesteckers wäre noch verbesserungswürdig.
Leider fehlt mir noch ein passendes SolidCore Kabel für eine durchgehend vernünftige Verkabelung.
Ich muss also bei Stephan nochmals nachbestellen... :oops:
Verkabelt habe ich aktuell wie folgt:

Wanddose- Viablue X60 Stromkabel [selbst konfektioniert] - GigaWatt Netzleiste
Von dort mit GigaWatt LC2 in den Hauptlautsprecher Zero1 sowie mit Staphans SolidCore in den zweiten Lautsprecher und in das BOTW Netzteil für den Aries Femto.

Das Ergebnis hätte ich nicht so prägnant vermutet. Man hört mehr Details aus der Musik heraus.Klangfarben sind einfach intensiver. Stimmen kommen livehaftiger. Der Bass ist straffer und kommt auf den Punkt. Die räumliche Ortung ist anders, so als wenn jemand die Bühne ausgezoomt hätte, größer und differenzierter in der Staffelung.
Wenn das noch nicht das Ende der Möglichkeiten sein sollte bin ich gespannt was sonst noch geht.
Da wäre z.B. ein Umbau im Sicherungskasten auf Schamelzsicherung denkbar oder eine optimierte Wandsteckdose.
So jetzt erst einmal zurücklehnen und genießen! :cheers:

Grüße
Martin
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Beitragvon beltane » 31.12.2016, 12:01

Hallo Martin,

prima - Gigawatt stellt ganz hervorragende Produkte im Bereich Strom (Leisten, Filter und Kabel) her. Kenne ich von einem Freund, der sie bis zum Wechsel zum Hersteller Mamba aus Spanien in einer hochwertigen Kette betrieben hat.

Viel Spaß weiterhin damit und viele Grüße

Frank
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Beitragvon SirMartin » 01.01.2017, 11:40

Hallo Frank,

Vielen Dank für dein Feedback. Ich habe jetzt Blut geleckt und gehe nun noch einen kleinen Schritt weiter. Beim Versandhändler "die Nadel" habe ich mir 2 Furutech Gold Wandsteckdosen bestellt. Rein zufällig sind die gerade im Angebot. Ich werde dann berichten was das bringt. Die Investition ist überschaubar! Ein schönes Neujahrsgeschenk.
Wenn noch jemand auf der Suche ist wäre jetzt die Zeit zuzuschlagen. :wink:

Grüße
Martin
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Beitragvon beltane » 01.01.2017, 14:49

Hallo Martin,

bin dann mal auf Deine Rückmeldung zur Wirkung der neuen Furutech Wandsteckdosen gespannt. Verfügst Du in Deinem Hörraum für Hifi eigentlich über eine separate Stromleitung mit eigener Sicherung oder sind an diese Leitung auch andere Verbraucher angeschlossen?

Ich ärgere mich heute darüber, dass ich vor drei Jahren nicht daran gedacht habe, eine solche Lösung für mein Hörzimmer realisiert zu haben - damals hätte ich die Möglichkeit gehabt, hatte dieses Thema aber noch nicht auf dem Schirm.

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon SirMartin » 03.01.2017, 19:10

Hallo Frank,

Heute sind die beiden Furutech Golddöschen bei mir eingetroffen. Mein lieber Scholli, die machen aber einen verdammt guten Eindruck. :shock: Leider kann ich sie erst am Freitag einbauen und hören was das noch so bringt. Mein Hörraum ist das Wohnzimmer. Der Stromkreis ist mit dem Badezimmer zusammen geschaltet. :roll:

Da ist noch ein NFI Schutzschalter mit im Spiel. Alles andere als optimal. :? Das wird ein Fall für den Elektriker. Beide Kreise müssten getrennt werden und das Wohnzimmer an einem AHP Modul mit Schmelzsicherung laufen. Mal sehen was ich da noch machen kann.

Grüße
Martin
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Beitragvon SirMartin » 06.01.2017, 11:05

Hallo zusammen,

Heute am Feiertag und bei schönstem Sonnenschein habe ich die Furutech Gold Steckdose eingebaut. Wie schon berichtet ist der mechanische Aufbau sehr solide. Die Kontakte sind vergoldet und die Klemmung ist über Verschraubung gelöst anstatt nur gegen Feder zu klemmen.

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Kein Vergleich zu den billigen verzinkten Blechdosen die aktuell bei mir verbaut sind. Ich habe die linke Dose gegen die Furutech ausgetauscht und die rechte Dose am Ende des Stranges belassen um umstöpseln zu können und Klangunterschiede verifizieren zu können. :roll:

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Ich habe mir ein schönes Stück mit Frauenstimme, Schlagzeug und Kontrabass ausgesucht und jeweils auf der einen und der anderen Dose angeschlossen.

Zunächst muss ich sagen, dass dieser Qualitätssprung nicht so prägnant ist wie der vorherige. Das Gute aber ist dass tatsächlich eine qualitative Verbesserung feststellbar ist. Mit der Furutech-Dose ist eine Verbesserung der Basskonturen heraushörbarer.Weniger verwaschen etwas griffiger. Becken kommen perliger, irgendwie feingliedriger. Die Frauenstimme ist eine Spur weniger belegt. Irgenwie hört man noch ein wenig mehr Details aus der Musik heraus. Das kann man durch mehrfaches Umstöpseln sehr gut nachvollziehen. Für rund 50 € eine absolut lohnenswerte Investition. :cheers:

So, jetzt werde ich die neu gewonnene Klangherrlichkeit erst mal ausgiebig genießen!

Viele Grüße
Martin
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Beitragvon Ha-Gue » 08.10.2017, 18:17

Hallo Martin,

wie schön, dass ich nun auch Deine Beiträge gefunden habe. Wie Du, betreibe ich die AA Zero 1 :cheers: und bin dabei die Performance zu verbessern. Weiterer Zufall: Ich benutze die selben Viablue Kabel, aber als Zuspieler entweder einen lüfterlosen MiniPC mit Daphile oder seit kurzem einen Raspberyy mit Hifiberry Digi+ Karte. In die Zero via AES/EBU aus der Gustard U12 oder per SPDIF aus der Digi+. Bei Vorführungen bin ich auch immer fasziniert, wieviel hörbaren Unterschied sauberer Strom macht. Habe aber noch nicht gefiltert. Doch dank Dir ja nun einen guten Ansatzpunkt.

Denke aber, ich löse erst mal die Frage des perfekten Zuspielers. Dazu werde ich dann nach eingehender Recherche den SOtM SMS-200 testen. Manche sagen, der wäre mit Deinem Aries ebenbürtig. Aber das werden wir mangels direktem Vergleich wohl beide nie sagen können.

Enjoy the Music.

Gruß
Ha-Gue
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Beitragvon SirMartin » 15.10.2017, 07:39

Hallo Ha—Gue,

Ich bin inzwischen gleich wieder 2 Stufen auf der Leiter nach oben geklettert! Wir diskutieren hier im Forum ja immer mal wieder die Frage ob eine doppelte digital analog Wandlung sinnvoll sein kann oder eher sich schädlich auf den Klang auswirkt.
:shock: Und wie sinnvoll das ist!
Der Aries Femto am Digitaleingang der Zero1 (AES/Ebu) ist eine gute Lösung und klanglich sagen wir mal nicht schlecht. Man ist versucht es dabei zu belassen und denkt tatsächlich über weitere Kabelversuche als Tuningmaßnahme nach. Das ist aber definitiv das falsche Gleis.
Ein Freund hat mir für 1 Jahr seinen Linn Klimax DS2 Renew zur Verfügung gestellt da er beruflich ins Ausland muss. Angeschlossen an die Analogeingänge der Zero1 mit Linn Silver XLR Kabeln habe ich meinen Ohren nicht getraut. Ein qualitativer Quantensprung !
Das Klangbild ändert sich dadurch grundlegend in Richtung feinzeichnender, musikalisch richtiger, weiträumiger, weniger digital, sprich einfach analoger.Es macht definitiv mehr Spass so zu hören und ich will davon auf keinen Fall mehr zurück zur alten Konstellation.
Wie kann das sein? Es findet doch dadurch eine weitere AD Wandlung in der Lautsprecherbox statt und das Signal durchläuft den gleichen DA Wandler wie das des Aries. Ich kann es auch nicht erklären aber offensichtlich enthält das analoge Signal des Klimax eine Fülle an Zusatzinformationen die dem rein digitalen Signal des Aries Femto nicht beiwohnen.
Für mich war das eine überaus erfreuliche Erfahrung und ich kann nur jedem raten in alle Richtungen weiter zu experimentieren wenn es um das Klangtuning der eigenen Anlage geht. Ich jedenfalls werde mich auf diesem Gleis weiter bewegen und denke da zukünftig in Richtung G–ADS2 nach.

Grüße
Martin
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Beitragvon grobian.gans » 15.10.2017, 09:27

Hallo Martin,

ich teste im Moment auf einer ähnlichen Baustelle. Halt mit anderen Komponenten. Den Aries habe ich aber auch in der Kette. Was bei Dir m.M.n. zum Tragen kommt, ist der im Linn verbaute Wandler und die daran angeschlossene Ausgangsstufe. Ob der Renderer des Aries und des Linn (sofern beide kein Sounding betreiben) sich so grundlegend unterscheiden, könnte man nur ermitteln, wenn man vom Linn ebenfalls mal digital in die Zeroes reingeht (geht aber mW ja nicht).

Als Alternative wäre sicher auch mal ein guter D/A-Wandler, den Du zwischen den Aries und die Zeroes klemmst, interessant.

Grüße

Hartmut
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