Tom (TAD CE1, B&W PV1D)

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Beitragvon NNEU » 30.04.2016, 20:42

Hallo zusammen,

Ich stehe grade vor der Frage ob es tatsächlich einen klanglichen Unterschied zwischen den Cinch Ausgängen und dem Naim-typischen DIN Ausgang gibt (unter der Annahme dass ein Aktivlautsprecher mit Cinch Eingang nachgeschaltet ist, also mit Adapterkabel)

Gibt es zu dem Thema Erfahrungswerte ?


Viele Grüsse,
Noel
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NNEU
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Beitragvon tom539 » 01.05.2016, 11:11

Hallo Noel,

ich habe da leider keine weiteren Erfahrungen bzw. Tests gemacht.

Meine 172 hat einen 4-Pol-DIN sowie RCA-Ausgang - am DIN hängt die Naim-Endstufe, am RCA der Subwoofer.
Mangels Kabel (RCA auf 4-DIN) sowie gleichwertiger Endstufe hat ein Vergleich der beiden Ausgänge in meinem Setup noch nicht stattgefunden - ist auch ehrlich gesagt nicht geplant...

LG, Tom
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Beitragvon Zwodoppelvier » 01.05.2016, 14:56

Hallo miteinander,

m.W. beruht die Präferenz mancher Hersteller zugunsten DIN-Steckern/Buchsen darauf, daß an Stereogeräten mit intern gemeinsamer Betriebsspannungsmasse für die beiden Kanäle, keine Aufsplittung (an den Ausgangsbuchsen) und anschließende Zusammenführung (an den Eingangsbuchsen des Folgegerätes) der Leitungsmasse erfolgt.

Sobald das nächste Gerät kein Stereogerät mehr ist, also z.B. Mono-Endstufenblöcke oder Aktivboxen, kommt es aber nicht zu dieser Wiedervereinigung der kanalgetrennten Masseleitungen. Somit sollte es komplett irrelevant sein, welche Type von Ausgangsbuchsen genutzt wird.

Anmerkung: RCA-Verbindungen (oft fälschlich als CINCH bezeichnet), sind m.b.M.n. die denkbar schlechteste Variante. U.a. wird der Signalpin beim Stecken voreilend kontaktiert, statt umgekehrt; Stecker/Buchsen bieten dazu kaum eine Federwirkung am Kontaktpunkt - auch keine Möglichkeit, durch Nachbiegen hier Verbesserungen zu erreichen. Dies vor dem Hintergrund, daß sehr oft Stecker-Buchsenpaarungen zu lose oder stramm sitzen, weil am entgegengesetzten Rand der Fertigungstoleranzen :x

Viele Grüße
Eberhard
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Mute ist nicht gleich Mute

Beitragvon tom539 » 01.05.2016, 19:57

Hallo,

die Frage wurde mir zwar per PN gestellt - denke aber, dass das für alle interessant ist und hoffe jetzt einfach mal, dass der Anfragende damit einverstanden ist...

Die 172 von Naim lässt sich per Druck auf das Naim-Logo stumm schalten - oder eben doch nicht. Die Musik ist immer noch ganz leise aus den LS zu hören. OK - man muss nah ran gehen, um das zu hören. Aber der Ton ist noch da.
Es macht auch keinen Unterschied, ob man die Lautstärke ganz auf 0 dreht und/oder stumm schaltet - verhält sich beides gleich.

Sehr wohl einen Unterschied macht es, wenn man einen Blindstecker in die KH-Buchse steckt - da gibt es ein hörbares "Schalten" im Gerät und es ist wirklich stumm. Intern werden dann der geregelte DIN und Chinch-Ausgang komplett "ausgeschaltet" - der Lineout-Ausgang hingegen ist noch voll funktionstüchtig.

An diesem hängt der KH-Verstärker - und auch hier macht sich das komplette Deaktivieren der Vorstufenfunktion bzw. der Ausgänge im Naim klanglich bemerkbar. SInd keine Welten, aber halt zu hören.

Gleiches gilt übrigens für den Lehmann als KHV, der ja auch eine Vorstufenfunktion hat - diese wird beim Einstecken eines KH in die linke Buchse deaktiviert und das hört man beim KH, welcher im rechten Eingang eingesteckt ist.

Wenn ich also mit KH höre, sind sowohl Naim als auch Lehmann mit Blindsteckern in den jeweiligen Buchsen versehen.
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Beitragvon tom539 » 21.06.2016, 19:49

Hallo zusammen,

durch diverse Aktivitäten in der letzten Zeit (Vergleichshören meiner Kudos Super10 zur aktiven Sonus Natura "Audire" und der "SuperHL5 plus" von Harbeth sowie diversen Sessions bei Hifi-Freunden) wollte ich etwas an der Raumakustik "arbeiten".

Also habe ich die letzten Tagen in diversen Schritte folgendes Material bestellt und direkt abgeholt:

2x Pyra Dreieck Bass Trap 48x34x100cm (ca. 48x34x100cm)
-- in den Ecken vorne hinter den Vorhängen

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Pyra Glatt 2000 (200x100x2cm)
-- hinter die beiden Bilder rechts und links an den Wänden

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8 x Königspyramide (ca. 56x56x6cm)
-- an der Decke!

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2 x Pyra Schall (ca. 40x40x8cm)
-- direkt vor den seitlichen Sofas an der Wand, knapp über dem Boden

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2 x Pyra Mini's (ca. 25 x 25 x 5 cm)
-- je an der Seite am Fernsehregal

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Zunächst habe ich die beiden Bass Traps in die Ecken und die Pyra Schall verbaut - wie ich jetzt schon von diversen Rückmeldungen erfahren habe - leider falsch herum...
Dank Sprühkleber geht das recht einfach und fix. Man sollte allerdings direkt in Endposition anbringen, sonst muss man die Teile wieder abreißen und neu ankleben - Versuche mit doppelseitigem Klebeband waren (bei mir) nicht erfolgreich. Bei den Bass Trap hat man ja aber auch nicht viel Wahl mit der Position - also ab in die Ecke damit!


Testsongs vorher und nachher waren u.a.:
Seal - Deep Water und Violet
Keb Mo - Am I wrong und Don´t try to expain
Fink - Trouble und Sort of revolution
Cultured Pearls - Hatecycle und Sences


Diese Songs hatte ich beim Hifi-Händler in Köln auch beim Test der Harbeth gegen meine Kudos von CD gehört (an Naim CD555 + 555PS, 552, 250DR).

Nun zu den ersten "Veränderungen" des Bassbereiches - diesen gilt es in erster Linie zu optimieren, damit er etwas fokussierter und druckvoller spielt, dabei aber die 2. Längsmode bei 44 Hz nicht so sehr anregt.
Und tatsächlich bringen vor allem die beiden Bass Traps eine Verbesserung in die gewünschte Richtung. Bei Seals Violet z.B. ist ein weicher und langgezogener Bass enthalten, der vor der Optimierung bei gehobener Lautstärke voll auf die Raummode "drückt".
Durch die Bass Traps lässt sich das "natürlich" nicht ganz beheben - es ist aber besser als vorher. In wie weit die Pyra Schall hier mitwirken, kann ich nicht genau sagen - gefüllt war es mit und ohne nahezu gleich.
Die übrigen Bereiche, also Mittel- und Hochton, haben durch diese Maßnahme ein wenig mehr Konturen bekommen, wenn auch sehr gemäßigt.

Nach dieser ersten Maßnahme ging es erst mal in die Sonne - also in Urlaub, bevor die Optimierung mit dem zweiten Teil mit den Bildern sowie der Königspyramiden vervollständigt wurde.

Die beiden Bilder hängen schon länger an den Seiten und haben ein Holzkreuz, auf dem eine Leinwand gespannt ist. Also entsprechende Stücke vom Pyra Glatt ausgeschnitten und hinter die Bilder eingefügt. Von vorne sieht man keinen Unterschied zu vorher - beim Klang schon...

Auch wenn hier nicht viel Material verbaut wurde, reduziert es die seitlichen Reflektionen und lässt das Klangbild etwas mehr in die Mitte wandern. Zusätzlich wird der Fokus und die Konturen etwas "schärfer" bzw. detaillierter. Schon mal gut...

Als letzten Schritt sind dann die Königspyramiden an die Decke "montiert" worden - auch hier direkt in Endposition. Diese werde ich aber noch mal neu anbringen müssen, damit das ein symmetrisches Bild gibt - schief soll zwar modern sein, gefällt mir aber so nicht...

Und nachdem wir die insgesamt acht Pyramiden angebracht hatten, konnte man schon eine sehr deutliche Änderung feststellen - und das ganz ohne Musik. Bereits das normale Gespräch hört sich nun ganz anders an - gedämpfter, ruhiger, angenehmer. Auch beim Klatschtest zwischen vorderem (optimierten) und hinterem Teil des Wohnzimmers (mit glatter Holzdecke) zeigten sich sehr deutlich die unterschiedlichen Nachhallzeiten.

Und mit Musik?

Ich sage nur - warum hab ich das nicht schon vorher gemacht?
Die gleiche Wirkung wie bei den Bildern, nur sehr viel ausgeprägter. Das Klangbild gewinnt deutlich an Ruhe und hat nochmal an Konturen zugenommen. Allerdings spielt die Anlage nun nicht mehr ganz so "weit" seitlich über die LS hinaus und wandert noch mal mehr in die Mitte, des Weiteren ist es gefüllt 2-3 Einheiten leiser als vorher.

An das geänderte Klangbild musste ich mich erst mal gewöhnen - aber je mehr bekanntes Material ich höre, umso besser gefällt es mir. Kann auch nun der Gewöhnungsefekt sein - wer weiß das schon immer so genau...
Mir gefällt es jedenfalls sehr gut und trägt nochmal deutlich zur Zufriedenheit mit der Anlage bei.


Letzte Woche war Kollege Maldix für einen ersten Check da - und war auch bereits beim normalen Gespräch über die Veränderung sehr erstaunt. Da lief zwar Musik, aber nur sehr leise im Hintergrund. Später haben wir dann mit John Mayer, Pink Floyd, Fleetwood Mac und Allen Parson auf Vinyl ordentlich "Gas" gegeben - mit Lautstärken, die vorher so entspannt nicht möglich waren...

Gemessen habe ich bisher noch nicht, habe aber jetzt das Equipment von Maldix hier und werde das bei Zeiten nachholen...


Jedenfalls ist durch die recht günstige Maßnahme eine weitere Steigerung des Wohlbefinden und der Zufriedenheit mit dem Setup eingetreten - Musikhören ist jetzt angesagt!
Der deutsche Sommer tut sein Übriges für lange Stunden vor der Anlage dazu...


Wer mal lauschen möchte - Termine gerne per PN :cheers:

Gruß, Tom
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Beitragvon Eusebius » 22.06.2016, 07:10

tom539 hat geschrieben:Ich sage nur - warum hab ich das nicht schon vorher gemacht?

Hallo Tom!

Du bist bei weitem nicht der erste und wirst auch nicht der letzte sein, der sich diese Frage stellt.

Auch wenn das Thema mittlerweile in allen Foren Einzug gehalten hat und es unzählige Firmen für diesen Produktbereich gibt, ist die Raumakustik immer noch das Stiefkind der Hifi-Nutzer. Mir ist unbegreiflich, warum das so ist. Vielleicht der fehlende Fetisch teurer Geräte?

Es gibt keine Teildisziplin unseres Hobbys, bei dem das Verhältnis von Aufwand und Ertrag so extrem günstig ist, wie bei der Optimierung der Raumakustik. Und es gibt nach wie vor kein anderes Glied in der Wiedergabekette, das in den eigenen vier Wänden soviel Klang kaputtmachen kann wie eine schlechte Akustik.

Glückwunsch zu deinen Maßnahmen und viel Freude beim Hören!

Rainer
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Beitragvon Salvador » 22.06.2016, 08:26

Hallo Tom,

prima, Glückwunsch zu den Verbesserungen Deiner Raumakustik, das zahlt sich immer deutlich aus!
Weitermachen, es lohnt sich!

Als nächste lohnenswerte Baustelle empfehle ich noch die Optimierung der Stromversorgung. Auch ein breites Feld, und wann immer ich etwas richtig Sinnvolles gemacht habe diesbezüglich, gab es auch dort klanglich viel zu holen!

in jedem Fall viel Spaß mit dem Hörgenuß!

Andi
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Beitragvon cay-uwe » 22.06.2016, 09:35

Tom,

wenn ich Deine Zeilen lese freue ich noch mehr im Herbst mit meiner Sonus Natura Audire bei Dir vorbei zu kommen. In dem Zug können wir ja messen was wie es bei Dir ausschaut :wink:
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Beitragvon tom539 » 22.06.2016, 10:01

@Rainer / Andi
Die Raumakustik ist definitiv ein spannendes und sehr lohnendes Thema - überlege, mal einen Profi mit entsprechendem Mess-Equipment kommen zu lassen.

@Andi
Stromversorgung habe ich auch schon "optimiert" und sogar mal einen EVO Aquarius von Isotech zu Hause getestet. War mir persönlich aber für den Unterschied zu teuer.

Aktuell ist im Einsatz eine USV -> Supra-Netzleiste -> Elektronik und ein Mix aus selbstkonfiktionierten Lapp-Kabeln zwischen USV, Netzleiste und Lehmann-Elekronik und WSS-Kabeln für die Naims.

Betrachte diese "Baustelle" als erledigt.

@Cay-Uwe
Du meldest Dich bei mir, oder?
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Beitragvon cay-uwe » 22.06.2016, 11:00

Tom,

natürlich werde ich mich bei Dir melden, wenn ich so weit bin. Ich freue mich schon auf den Besuch bei Dir. :cheers:
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Beitragvon ujaudio » 22.06.2016, 16:42

...ist die Raumakustik immer noch das Stiefkind der Hifi-Nutzer. Mir ist unbegreiflich, warum das so ist...


Ich bin glücklich verheiratet mit einer wunderbaren Frau, die sehr viel Verständnis für mein (beinahe schon: unser) Hobby hat, und das soll so bleiben :D

im Ernst: wenn man das Glück hat und entweder einen separaten Raum besitzt oder schon beim Entwurf und Bau des Raumes an die Akustik denken kann, dann gibt es sicherlich gute Möglichkeiten. Im Nachhinein und insbesondere wenn man auch optische Ansprüche an den Raum hat (ganz viel Geschmacksache!), dann wird es halt ungleich schwieriger. Insofern ist es mir sehr begreiflich, dass das so ist, genauso wie es ja Unmengen von Lautsprechern gibt, die zwar schön aussehen aber schlecht klingen - und trotzdem sehr gut verkauft werden.

Direkt zum Thema: Wir haben viel Textil und wenig glatte Flächen in unserem Wohnzimmer, im Nachhinein ärgert es mich ein wenig, dass ich nicht mal mit einem Spezialisten gesprochen habe. Ich hätte um Rat fragen sollen, aber das 4-stellige Angebot hat einfach das Baubudget überschritten - ich hätte es zum Musikbudget packen sollen :)
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Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt ...

Beitragvon tom539 » 11.09.2016, 13:12

Dieser doch zuweilen etwas abgegriffene Slogan trifft dieses Jahr für mich zu wie "die Faust auf´s Auge" - der nächsten solcher schlauen Weisheiten ...

Überhaupt scheint 2016 das Jahr meiner spontanen und eher ungeplanten Entscheidungen zu sein.

Angefangen in Frühjahr mit dem Wechsel des Tonabnehmers höre ich seitdem zu 95% analoge "Kost" und habe reichlich neue Vinyls gekauft.

Durch ein für mich sehr günstiges Angebot war es mir nun möglich, meine bisherige Elektronik einzutauschen und hier einen deutlichen Schritt "nach vorne" zu machen.
Nach knappen vier Jahren mit Naim Vor-/Endstufe und zwei Wochen gänzlich ohne Anlage spielt nun seit Freitagabend bei mir ein Devialet 400:

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Als Quellen fungieren nun ein Raspberry Pi mit Digiberry-Transformer-Karte, per Toslink zum Mutec MC3+ und per AES/EBU zum Devialet sowie weiterhin der REGA RP6.

Jetzt werde ich dem Colibri noch schnell eine Reinigung mit dem Flux spendieren und dann geht es an den ersten Hörcheck.

Euch noch einen schönen Sonntag :cheers:
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2017 - das Jahr der Veränderung und endgültigen Entscheidung

Beitragvon tom539 » 13.01.2018, 10:39

Hallo zusammen,

in meinem Vorstellungsthread war es sehr lange ruhig - dabei war das vergangene Jahr das bisher abwechslungsreichste (und auch teuerste ...) in meiner Hifi-Vita. Daher ist es höchste Zeit, Euch mal auf den aktuellen Stand zu bringen ...

Den Anfang machte bereits Ende 2016 eine neue Wandhalterung der Firma "stoic" für den Plattenspieler, hier konnte ich einen "günstigen" Aussteller erwerben. Dieser läutete dann im Anschluss den Wechsel von 2017 ein. Dann konnte ich meinen Traumplattenspieler, einen DPS3 von Bauer Audio, als ein absolut neuwertiges 2nd-Hand Gerät "ergattern" - der Vorbesitzer (aus München) hat übrigens auf einen LP12 in höchster Stufe gewechselt ...

Dann wurde der KH-Bereich von AKG K812 / Lehmann BCL SE ausgetauscht gegen den SR-009 von Stax, betrieben vom AudioValve Luminare 2016. Netzverkabelung wurden getestet und in Verbindung mit dem Netzfilter Gordian von LAB12 schlussendlich beim 7N von Stefan/Solidcore zu verweilen. Der Audio-PC bekam eine Optimierung sowie ein Netzteil von ZeroZone, Netwerkkabel von Meicord und diverse iPower-Netzteile von ifi für Router, Switch und NAS runden die digitale Seite ab. Das Streaming erfolgt nach einem Test von Roon AIR weiterhin per AIR-Treiber direkt zum Devialet mittels JRiver/JRemote.

Dann war fast ein halbes Jahr keine Veränderung, bis ich kurz vor Weihnachten relativ spontan meinen ultimativen LS gekauft habe - die CE-1 von TAD. Diese lassen mich nun nur noch staunend vor der Anlage sitzen, auch wenn ich noch auf die neuen Stands warte und dann die finale Position „finden“ muss.

Jetzt wird eine sehr lange Zeit Ruhe einkehren, da es fast kein Optimierungspotential mehr gibt. Einzig die digitale Zuspielung sowie das LS-Kabel „könnte“ man noch verbesserten, alles andere ist ausgereizt ...

Hier noch ein aktuelles Bild vom Setup:

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Temporäres Bild von der TAD:

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Ich poste natürlich noch ein neues Bild von beiden Lautsprechern, wenn alles soweit steht. Bis dahin genieße ich den jetzt schon absolut umwerfenden Klang und entdecke meine Musik völlig neu ... 8)


Musikalische Grüße
Tom
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Beitragvon Salvador » 13.01.2018, 12:16

Hallo Tom,

meinen Glückwunsch zu diesen tollen Lautsprechern, die sind was ganz was Feines!
Es macht Spaß, allen dabei zuzuschauen, wie sie ihr Setup auf ein immer höheres Niveau heben.
Viel Spaß damit!

LG,
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Beitragvon beltane » 13.01.2018, 14:57

Hallo Tom,

mit den CE1 hast Du Dich für etwas sehr Besonderes entschieden. Alle TAD Vorführungen, denen ich bisher lauschen durfte, boten einen ganz hervorragenden Klang - und das unter Messebedingungen. Es hat mich jedes Mal sehr beeindruckt! Herzlichen Glückwunsch zu den tollen Lautsprechern!

Sehr gut finde ich folgenden Testbericht der CE1:

https://www.fidelity-magazin.de/2016/06 ... t-tad-ce1/

Hast Du eigentlich 2 Devialets im Einsatz? Auf dem Foto sieht es zumindest so aus. Wäre beim Wirkungsgrad der TADs sicher hilfreich.

Viel Hörgenuß wünsche ich Dir!

Viele Grüße

Frank
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beltane
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