Joschka (Capaciti, Klipschhörner als Subwoofer)

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Beitragvon Matty » 09.08.2017, 21:05

Hornguru hat geschrieben:Ich muss aber auch zugeben dass AMT für mich extrem gut klingen.
Die waren halt nur damals noch nicht so potent wie heute die PA Modelle.
Manche sollten mittlerweile den Hörnern oben rum das Leben schwer machen.
Mir passts nur optisch garnicht ins Konzept...


Außer vielleicht der inzwischen schon berühmte Beyma TPL-150H.
Der hat auch ein Horn und man kann ihn sogar nach hinten offen betreiben.
Da es ihm wohl gut tut, ein Stück höher zu trennen, als vielleicht theoretisch möglich wäre, könnte er sogar ein sehr guter Spielpartner für ein größeres Mitteltonhorn sein.
Und da er nach oben wohl auch recht stark bündelt, könnte ich mir sogar eine Ergänzung mit einem Superhochtöner vorstellen.
Wie z.B: hier:

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Die Möglichkeiten sind fast unendlich. Zeit und Geld leider nicht.

Hornguru hat geschrieben:Auch einen Test wert sind sicherlich die alten hoch gelobten Fostex T925 (ohne A).
Aber der bündelt wie ein Laserpointer und macht unter 6k total schlapp. Schwer zu integrieren, dann aber excellent.


Von denen habe ich auch schon viel gelesen. Auch dass das alte Modell viel besser sein soll als die neue Version mit dem A.
Leider kann auch hier ein Ausprobieren ziemlich ins Geld gehen, wenn man nicht auf anderem Wege Zugriff auf eine Auswahl von Treibern hat.

Hornguru hat geschrieben:Wenn du den 705 nimmst, Glückwunsch :) pass aber gut drauf auf beim Messen. Ich würde aktiv auch immer noch 5-20uF Kondensator davor hängen. Wenn mal was passiert wars das. Ersatzteile gibts ja keine mehr. Ich nutze die AudynCaps 600v und bin sehr zufrieden.
überbrückt mit einem kleinen der Induktionsfreien Plus-Serie und mit Batterie vorgespannt möchte ich in Zukunft noch das letzte Quäntchen rausholen.


Darüber wirst Du dann ja hier ausführlich berichten, stimmts?
:cheers:
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Beitragvon Matty » 09.08.2017, 21:38

Hornguru hat geschrieben:Wenn du den 705 nimmst, Glückwunsch :)


So, Du bist Schuld :mrgreen:
Hab das Pärchen gerade ersteigert.
Bin Sau-gespannt!

Ich schau auch direkt mal nach den Caps.

Hattest Du nicht den Eindruck dass der vorgeschaltete Kondensator sich irgendwie negativ auf den Klang auswirkt? Hast Du mal mit und ohne gemessen?

VG
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Beitragvon Hornguru » 09.08.2017, 22:58

Woa cool :D ja Glückwunsch wie versprochen. Das Ding ist schon abartig seidig.

Bzgl Caps, hab ich halt das beste genommen was noch Sinn macht.
Die Silber Gold Öl Teile für 30-50€ das Stück waren mir zu Voodoo.
Dann lieber 10 Stück für 5€ parallel. Senkt Verlustwerte und Serientoleranz auch, sogar über die der teureren.
Zwischen 600 und 1000 Volt sind ja auch keine 3dB Unterschied. Denke das reicht.
Hauptsache MKP. Hauptsache viel Volt für wenig Verzerrungen.

Was man bei dem Ding vielleicht beachten sollte, er geht bis 50kHz.
Wenn die auch dort ankommen sollen muss man Induktivität vermeiden.
Also ein kleiner 1-3uF von der Plus Serie parallel hängen, das sollte reichen weil die so teuer sind.
Die sind bifilar und somit Induktionsfrei.
Dann macht sich natürlich ein Koaxkabel oder verdrilltes Geflecht gut.
Macht schnell ein paar dB aus, oberhalb von 20kHz. Glaubt man garnicht.

An sich macht der Cap ja nur einen sanften 6dB Hochpass.
Bei 10-20uF liegt das weit weg bei 1kHz, da ist der eh schon mit 24dB am abfallen.
Ich hab die Batterie noch nicht getestet aber der Freund ders getestet hatte, nahm absichtlich den beschissensten 30 volt rauhelko. Mit Batterie konnte er keinen Unterschied zum MKP mehr hören. Das klingt schon mal sehr sehr vielversprechend!

Frage ist wie aufwendig darfs sein :)
9Volt Blockbatterie reicht ja nur bis 3 Watt. Dann verzerrts wieder.
Könnte man wenn man ganz bekloppt sein will auch 5 oder 10 Batterien in Serie schalten :mrgreen:
Wobei der Hochtöner bei hohem Pegel wahrscheinlich mehr klirrt als der Kondensator.

Gruß
Josh
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Beitragvon phase_accurate » 10.08.2017, 10:49

9Volt Blockbatterie reicht ja nur bis 3 Watt. Dann verzerrts wieder.
Könnte man wenn man ganz bekloppt sein will auch 5 oder 10 Batterien in Serie schalten :mrgreen:
Wobei der Hochtöner bei hohem Pegel wahrscheinlich mehr klirrt als der Kondensator.


Bei einem Mehrwegesystem, das so weit aufgedreht ist, dass 3 Watt am Horn - Superhochtöner anliegen, würde ich schleunigst das Weite suchen. :wink: Dann ist der Lautsprecherklirr auch nicht mehr so relevant, da die Ohren schon sehr viel mehr davon erzeugen.

Das Ganze noch rein technisch betrachtet:
Bei der gegebenen Dimensionierung des Kondensators ist das ja weniger eine Weichenfunktion als ein Abblockkondensator, deshalb werden auch bei höherer Leistung nicht so schnell 9 V p-p darüber anliegen. Ganz abgesehen davon gibt es nicht einen harten Verzerrungseinsatz beim Ueberschreiten der Vorspannung.

Gruss

Charles
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Beitragvon Hornguru » 31.10.2017, 15:59

Soo, dem Schätzle Fostex T705 Hochtöner mal auf den Zahn gefühlt mit neuem Equipment.

Impedanz... verschwindent kleine Induktivität (1 Meter 0.75 Zwillingslitze Kabel ist auch noch mit drin)
Resonanz bei 38k, sieht tatsächlich aus als ob Fostex hier realistische Angaben macht.

Bild

Dann mal ganz provisorisch, reflektions-stark auf dem Tisch, und SNR unter aller Sau Frequenzgang. Bitte nicht zu ernst nehmen. Nur mal um zu sehen ob "da oben" noch was los ist.
Das Mikro hat ne 5mm Kapsel, sollte knapp über 20k Resonanz haben und dann auch recht stark abfallen.
Frequenzgang unbekannt.

Bild

Da ist zumindest noch was los, damit kann arbeiten. Wenn man mal ernster misst. Schickes Teil für UHF.
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Beitragvon Hans-Martin » 31.10.2017, 20:32

Hallo Josh,
das ist ein interessanter Hinweis auf die Resonanz weit oberhalb 20kHz, die vielleicht für die empfundene Schärfe des individuellen HT-Horns verantwortlich sein könnte.
Vorgestern habe ich noch mit einem ehemaligen Mitforenten über Messmöglichkeit jenseits 20k diskutiert, wie auch über den stetig (?) abfallenden FG oberhalb der Resonanz des Mikrofon und der damit einhergehenden Fragwürdigkeit.
Aber die Impedanzkurve kann man ja simpel aufnehmen und Unregelmäßigkeiten interpretieren - und entsprechend handeln, z.B mit Saugkreis.
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon Hornguru » 31.10.2017, 21:56

Na der T825 war scharf. Das is der Ersatz Fostex T705, welcher über eine Oktave höher spielt und butter-weich klingt.
Fand ich jetzt schön zu sehen dass er so hoch aufbricht wie der TAD ET703. Welcher zwar Beryllium hat, aber auch ne größere Membran, insofern scheint sich das aufzuheben und kostet den Fostex nur 6dB Wirkungsgrad.

Über Lautstärke / Klirr mach ich mir erst keine Sorgen bei dem Brocken. Wird aber als nächstes getestet.
Bei dem Anlass gings mal grad an die Elektrostaten.

Bild

Arg schwach der Wirkungsgrad :(
Aber Klirr unter 0.1% und schnurgerade bis 40k. Das Mikro scheint nicht schlecht zu sein.
Oder die Endstufe schwingt :D

Zu deinem Thema UHF Schärfe. Mal gehört dass Elektrostaten Folie + Transformator bei zb 80kHz ne Resonanzspitze haben welche die Endstufe nervt? Und dass man dies mit nem Zobel wegbügeln sollte?

Gruß
Josh
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Beitragvon Hornguru » 12.12.2017, 12:41

Grad in die Hände gefallen und direkt angeklemmt, kleine Abstimmung und los gehts:

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Der Fostex T925 (urmodell) im Neuzustand. Selten anzutreffen.
Der Alnico ist schon mal ne Hausnummer dicker und schwerer als der T705.
Die Memran der selbe 2cm Alu Ring wie der T825. Nur ohne Diffuser Horn und dessen Resonanzen, soll bis 40k spielen. Messungen folgen.

Höreindruck:
Wow, Details ohne Ende. Wie eine Lupe. Ich würde sagen mehr Details als TAD 2002 und ET703!!!
Nicht so seidig weich langzeittauglich wie der T705.
Aber dafür weiiiiiiit mehr Details, Feinzeichnung, gerade zu Atomare Auflösung.
Das beamt mich weg! Seltenst so beeindruckt.
Mal sehn ob er bei seiner Analytik nicht nervt wenns ums stundenlang hören geht (oft erlebt).
Wenn nicht, dann ist das DER Hochtöner. Mal sehn...
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Beitragvon uli.brueggemann » 12.12.2017, 12:45

Herzlichen Glückwunsch ! :D

Ab welcher Frequenz setzt Du den T925 konkret ein? Frequenzgang?

Grüsse
Uli
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Beitragvon Hornguru » 12.12.2017, 13:01

Hallo Uli

Messen steht noch an. Das sind die Hersteller Kurven:

Bild

Die waren bisher immer zuverlässig realistisch aber stark auf 1/3 Oct geglättet.
Ich liefer nach...
Es hängt grad nur provisorisch ein 6k Hochpass zweiter Ordnung dran via 2.2uF + 0.22mH plus IIR EQ 16k -3dB nach Gehör.

Die Bündelung ist angenehm, im +-15° ändert sich fast nichts. Kopffreiheit am Hörplatz! Und über 30° ist dann Totenstille. Lustig

Gruß
Josh
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Beitragvon Matty » 12.12.2017, 14:11

Dann gib mal Bescheid, solltest Du Dich dafür entscheiden, dass der T925 den T705 bei Dir dauerhaft ersetzt.

Der T925 (alt) ist ja deutlich bekannter als der T705 und soll auch deutlich besser klingen als der T925 (neu).
Muss ich etwa auch nochmal einkaufen gehen?

Immerhin lässt sich der Hochtöner mit 2 Handgriffen einfach austauschen.
(ein Handgriff für den Hochtöner und einmal die Filter in Acourate wechseln :-))
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