Joschka (Capaciti, Klipschhörner als Subwoofer)

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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon Mr. Mike » 09.09.2016, 12:24

Limit to your Love von James Blake und der Boden bebt.

:mrgreen: :mrgreen: :cheers:
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Beitragvon Hans-Martin » 09.09.2016, 17:09

Hi!
Diese Musik hat auf der LP bei 40-50Hz sagenhafte +24dB mehr bei als bei 100Hz (höhere Frequenzen fallen allesamt deutlch ab), bei der CD sind es "nur" um 20dB. Pervers, aber modern...
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon Hornguru » 12.01.2017, 18:57

Und plötzlich sieht der fette HCA806 rechts so klein und schmächtig aus :mrgreen:

Die Familie bekommt Zuwachs, John Curl liefert...
90 Ampere. Mal sehen ob das Kabel das aushält :cheers:

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Der Trenntrafo geht beim Einschalten schon mal schön in die Sättigung
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Beitragvon Hornguru » 28.03.2017, 21:39

Muahahahahaha

Magnet? DAS ist ein Magnet! :mrgreen:

Neustes Spielzeug. Ein Jugendtraum wird wahr.

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Beitragvon ujaudio » 29.03.2017, 16:51

Du machst es immer so spannend - was ist denn der Jugendtraum??!?
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Beitragvon Hornguru » 29.03.2017, 17:31

Na der Lowther PM4A mit altem Ticonal Magnet :) ich dachte den kennt jeder.

Sau geil. 25000 Gauß. Krankes Teil. Der Veneno unter den Breitbändern.
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Beitragvon Hornguru » 04.05.2017, 13:38

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Passives hören .de ;)

Just for fun Wiederbelebung des alten Acr Eckhorns.
Spulenstreufeld und Induktionsoptimiert.
Mal schaun wies sich messen wird.

Grüezi
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Beitragvon Hornguru » 12.05.2017, 15:04

Soooo. Spaß-Vintage-Projekt aufgebaut.
Passiv Weiche läuft. Nach holprigem Start läuft das eingangs vorgestellte 4 Weg Horn nun passiv an einer 3 Watt Single Ended Röhre.

Was soll ich sagen. Ohne Equalizer geht mal nix. Passiv ist mörder Arbeit. Ganz ungewohnt für den "Aktiven". Steinzeit eigentlich. Misst sich wie Grütze. Klingt aber nach leichtem Abstimmen von Roomgain und Hochtöner Pegel trotzdem überraschend schön.

Ich genieße nun zur Abwechslung eine rein analoge Kette, auch analoger EQ, mit SE-A-Röhre. Sehr musikalisch warm. Viel Körper. Selbst schrille Sopranisten werden weich. Sehr sehr langzeit-tauglich.
Es gibt Licht und Schatten.

Pro: Es wird sehr musikalisch. Man ertappt sich beim Kopf nicken und Fußwippen. Langzeit ermüdungsfrei.
Alles wird schön warm. Selbst schrille Töne werden weichgespült. Gitarre und Frauenstimme lieben es.
Mikrodetails kommen überraschend anders. Manches Material ist sehr verfärbt. Riecht nach unlinearem Frequenzgang. Ist auch so :D

Con: Es wirkt alles sehr weichgespült. Da die passiv Weiche einiges frisst bleiben wohl nur noch 100dB SPL übrig. Beim laut aufdrehen werden Dynamik-Attacken und explosive Anschläge sehr soft. Vielleicht geht die Röhre doch in die Knie. Eigentlich habe ich dieses Verhalten von wunderschöner Wärme am Anfang, mit gelangweilter Dynamik-Lücke bis jetzt noch bei jedem Class-A Verstärker, und bei jeder Röhre erlebt.

Irgendwie geht doch nichts über einen potenten, stabilen AB Brocken.

Gruß
Josh
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Beitragvon Mr. Mike » 13.05.2017, 13:16

Hi Josch.

Ließt sich sehr unterhaltsam!

Weiter machen!

Grüße

Michaelu
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Beitragvon Hornguru » 14.05.2017, 21:03

Merci :) liest ja doch jemand mit.

Heute mal wegen gelegentlich auftretender Probleme im Hochton den T825 Schlitzstrahler mit schönem Kellerfund ersetzt, den ich schon lange getestet haben wollte:

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Der Fostex T705. Schöner Alnico Brocken mit massiv gedrehtem Horn das von 2-50kHz schnurgerade arbeiten soll.

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Sieht nach Mikropräzision aus. Mal unters Horn geschaut:

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Man glaubt es kaum, trenne ich doch recht hoch bei 6kHz.
Klanglich verändert es sogar die Mitten. Massiv aber die Plastizität und Ortbarkeit.
Die Höhen tanzen mit einer Seidenweichen Leichtigkeit durch den Raum. Wahnsinn! Würde sagen das schlägt sogar Folienwandler.

Gruß
Josh
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Beitragvon Hornguru » 05.06.2017, 22:37

Heutiger Spieltrieb, Balkon renoviert, neues Bett aufgebaut, Frühjahrsputz, gegrillt und LS umgebaut, christliche Feiertage sei Dank :cheers:

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Ein Lowther hat seinen Weg ins Horn gefunden.
Die Neodym DX3 blieben vorerst aus, Sicke und Spinne weggefault, liegt auf dem Arbeitstisch zerlegt.
Der PM4 trägt gleiches Leid. Also kaufte ich noch den PM2A. Um meine Neugier vollends zu befriedigen.
Den Neodym sagt man mehr Brillianz nach. Den Alnicos mehr Wärme. Der 4er ist der Stärkste.
Dem Zweitstärksten Pm2 sagt man jedoch einen wesentlichen besseren Hochton nach, wahrscheinlich weil die Schwingspule wesentlich kürzer ausfallen kann wegen dünner Polplatte und Luftspalt Geometrie. Er soll angeblich mit Plasma mithalten können. Also muss ich das als Lowther Fan doch mal ausprobieren.

Im Frontloaded Horn kannte ich den Neodym DX3 schon.
Lowther MUSS einfach im Fronthorn laufen!!!!!!! Anders funktionieren diese Treiber nicht. Wer mal Lowther Backloaded gehört und nicht gemocht hat weiß was ich meine.
Frontloaded ist es eine andere Welt! Der Shout verschwindet gänzlich. Alles passt!

Der PM2A zeigt sich überraschend vorhersehbar. Wärmer, fehlende Brillanz im Hochton.
Auch Teilweise meiner 10° Einwinkelung geschuldet.
Per Equalizer (Analog Oldschool Fostex ConstantQ Octave! Feines Teil!) zarte +3dB bei 16kHz und da ist die Brillanz wieder da. Aber alles mit mehr Harmonie, Schmelz, und einer Gewissen Musikalität die so bei den Neodym Treibern garnicht kam.

Das wars Geld wert. Hammer. Ist er doch einfach nakisch direkt an die Endstufe geklemmt.
Natürlich Single Endet Röhre. Drunter das Klipschhorn lediglich mit 2.2 mH Spule. Sonst nix.
Glaubt mir keiner wie gut das klingt!

Ob es mit Plasma mithalten kann, so weit würde ich nicht gehen :)
Aber es ist deutlich besser als Fostex und alle anderen Breitbänder.
Der Hochton ist vergleichbar gut mit dem Visaton B200. Der Grundton wie Fostex.
Die Mitten jedoch glänzen mit Auflösung besser als die Elektrostaten.
Bin gespannt ob der PM4A noch mal was oben drauf legen kann...

Gruß
Josh
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Beitragvon chriss0212 » 07.06.2017, 07:45

Hallo Josh,

.... doch... glaube ich ;)

Es macht Spaß zu lesen wie offen Du die Sache angeht obwohl Du ja eigentlich zur Messfraktion gehörst!

Bin auf weiteres von Dir sehr gespannt... weiter so ;)

Und Dein Resümee zeigt ja auch ein Bisserl: messen ist durch nichts zu ersetzen... außer durch hören ;)

Gespannte Grüße

Christian
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Beitragvon wgh52 » 07.06.2017, 11:19

Christian,

chriss0212 hat geschrieben:...Es macht Spaß zu lesen wie offen Du die Sache angeht obwohl Du ja eigentlich zur Messfraktion gehörst!

Mit Stereotypisierungen (um nicht zu sagen: Stigmatisierungen :wink: ) sollte man generell vorsichtig sein! (Hervorhebung von mir)

Angesäuerte Grüße,
Winfried

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Beitragvon chriss0212 » 07.06.2017, 11:32

Hallo Winfried,

gebe ich Dir grundsätzlich Recht... aber irgendwie hatte ich in letzter Zeit den Eindruck, dass sich hier im Forum die Lager zwischen nur messenden Hörern und hörenden hörern ein weinig spaltet... deswegen wollte ich Joshs vorgehen eindeutig positiv hervorheben. Das ist NICHT grundsätzlich gegen Messende Hörer gerichtet! Ich versuch mich ja auch von Zeit zu Zeit ;)

Also ich habe nix gegen das Messen im Gegenteil. Aber ich glaube halt nur daran, dass wir uns noch nicht alles über das Messen erklären können. Deswegen: Bitte alle weiter messen... vielleicht kommen wir ja so weiter ;)

Wenn das also falsch rüber gekommen ist: SORRY war nicht so gemeint ;)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Hornguru » 07.06.2017, 12:23

Hehe danke für die Blumen, ich sehe das momentan genau so...
Nicht ansäuern Winfried, bemerke selbst bei mir eine zumindest temporäre Metamorphose vom hörenden Messer zum messenden Hörer.

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Möchte in keinster Weise das Messen dogmatisieren - im Gegenteil! - es ist das A und O in der Abstimmung.
Mir fällt nur auf dass es nicht alles ist. Es ist eher eine Optimierung auf maximal mögliche Performance mit dem gegebenem Material.
Wie das Stimmen einer Gitarre. Wenn die Gitarre aber schon Mist ist, kannst du Stimmen wie du willst.

Ich sehe mein derzeitiges experimentieren eher als Finden des richtigen Korpus.
Erst mal das Holz für die Stradivari ranschaffen. Stimmen kommt später.
Es kommen noch ein halbes Dutzend weitere Chassis zur Qualifikation für das bald folgende Ultimative 8 Wege Vollhorn Deluxe. Noch nie dagewesene Extreme an Materialschlacht, Perfektion, Liebe, Design, Exotismus und hEaDrOOOOm! Ich sitze bereits seit knapp einem Jahr am Entwurf. Man darf gespannt sein :D

Gruß
Josh
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