Harald (Dynaudio 600 XD)

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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon h0e » 04.04.2018, 12:17

oncle_tom hat geschrieben:Kann denn die „Ich hör´s doch“ - Fraktion diese Fragen beantworten?
P.


Ja, hat Harald (nihil.sine.causa) doch in seinem Kabelthread deutlich gemacht.
Seine Versuchsreihe hat eine Menge Aspekte beleuchtet und das Kabel ist sehr gut.
Da beißen sich die meisten Kabelhersteller die Zähne aus.
Sicher kann man dort wo Harald aufgehört hat noch weitermachen.
Aber man kann erahnen, wie viel Zeit und Geld eine Verbesserung des H-Kabel kosten wird.

Außerdem, was zählt ist aufm Platz, also wie es im Sweetspot klingt.

Grüsse Jürgen
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Beitragvon saabcoupe » 04.04.2018, 13:21

Hallo Fujak,

keine Bange, ich habe keine bösartigen Hintergedanken. Ich zähle mich einfach zur Hör Fraktion.

Es geht auch nicht darum zu zeigen das jemand etwas gemessen hat.
Mir geht es schlicht um die Frage, braucht man Messwerte um sehr gute Kabel zu bauen. Ich für meinen Teil nicht, wenn mir der Klang nicht gefällt, ändere ich etwas mit den Materialien die mir zur Verfügung stehen.

Ich habe den Klang im Ohr den ich anstrebe, versuche zu erziehlen. Ich wüsste mit Werten nichts anzufangen.

Gruß Harald
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Beitragvon wgh52 » 04.04.2018, 14:30

Hallo Harald,

ein sehr interessanter Beitrag, der uns weiterbringen könnte!

saabcoupe hat geschrieben:...Mir geht es schlicht um die Frage, braucht man Messwerte um sehr gute Kabel zu bauen. Ich für meinen Teil nicht, wenn mir der Klang nicht gefällt, ändere ich etwas mit den Materialien die mir zur Verfügung stehen. Ich habe den Klang im Ohr den ich anstrebe, versuche zu erziehlen. Ich wüsste mit Werten nichts anzufangen...

Das ist alles OK, hört sich aber doch schon sehr nach auf Fakten, Erfahrungen und Wissen basierendem, pragmatischem Vorgehen an und nicht nach Stochern im Nebel oder Versuch und Irrtum! Du scheinst anstatt mit elektronischen Messwerten zu arbeiten eine starke Korrelation zwischen Änderungsmaßnahmen und ihren klanglichen Effekten gefunden zu haben! So ein "Rezept" könnte mindestens so zielführend sein wie Messwerte (die uns ja zum Grossteil noch fehlen) :cheers:

Was änderst Du also an den Materialien und wieviel, oder auf welcher replizierbaren Information basierend, wechselst Du zwischen (welchen) Materialien, um eine bestimmte klangliche Veränderung zu erzielen? Da müsste sich doch eigentlich eine Art Matrix aus Ausgangskabelverhalten, Materialien, Klangergebnis und Zielverhalten nebst der nötigen (Ver)Änderungen ergeben. Falls dem so ist, wäre das wirklich eine spannende, innovative Lösung!

Grüße,
Winfried

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Beitragvon saabcoupe » 05.04.2018, 10:17

Hallo Winfried,

das Thema Kabel ist wirklich eine spannende und auch abenteuerliche Geschichte.
Die Einflussnahme auf die Klangrichtung und Klangqualität ist erstaunlich, wenn man weiss wie es geht auch zielführend.

Ich selbst gewinne immer wieder neue Erkenntnisse beim experimentieren, teils als logische Folge teils völlig überraschend.

Mit Kabeln, deren Aufbau, verwendeten Materialien, Eigenheiten der verwendeten Materialien, verschiedene Querschnitte beschäftige ich mich jetzt seit 18 Jahren, habe schon unglaublich viele Kabel zahlreicher Hersteller besessen, selbst umkonfektioniert und dadurch kennen gelernt, Unterschiede fest gestellt, analysiert und gespeichert. Meine Erfahrungen sind recht umfassend, so kann ich schon den einen oder anderen Rat geben.

Kabel sind kein Voodoo, viele Hersteller geben sich mit einem Produkt zufrieden wo es sehr viel vergleichbare gibt. Deutlich weniger haben das Ziel das maximal mögliche aus einem Kabel heraus zu holen, das sind dann auch immer wieder die selben Verdächtigen der höchsten Preisklasse, da sind dann leider auch Blender dabei, wo das Produkt nicht hält was der Preis verspricht.
Um diese vorher schon zu erkennen/ zu erahnen muss man wissen welche Materialien Sie verwenden, die Materialien machen den Klang, nicht die Farbe, nicht der Name und auch nicht der Preis.

Ich könnte so unglaublich viel schreiben, wenn Interesse besteht werde ich es auch gerne tun und meine persönlichen Erfahrungen offen legen.

Zur Information, das 5m XLR 2 und das 5m RCA 1 können momentan zum testen verliehen werden, Balazs hat erst Mitte Mai Zeit zum testen. Bei Interesse einfach melden.

Gruß Harald
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Beitragvon saabcoupe » 05.04.2018, 11:32

Hallo Leute,

wenn ich mir das so recht überlege fände ich einen KABEL-TAUSCH-MARKT eine super Idee.

Kabel haben keine Bauteile die bei sachgemäßer Benutzung oder Überanspruchung kaputt gehen können, sind kinderleicht zu bedienen, haben durch Mehrfachbenutzung keinerlei Wertverlust, bieten sich also zum tauschen und testen an.

Ich denke jeder hat mehr wie ein Kabel zu Hause, welche Preisklasse auch immer.

Wenn man jetzt nach Absprache und gegenseitiger Kostenübernahme Erklärung bei defekt oder Verlust durch einen Tausch oder verborgen die Möglichkeit hat, einen bestimmten Hersteller, ein bestimmtes Modell zu hören und so auch zu Hause zu vergleichen hilft das doch allen.

Was haltet ihr von der Idee? Ich bin dabei.

Gruß Harald
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Beitragvon Horse Tea » 05.04.2018, 14:26

Hallo Harald,

ich finde die Idee gut und wäre dabei (als Anbieter und auch Abnehmer).

Viele Grüße
Horst-Dieter
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Beitragvon saabcoupe » 05.04.2018, 15:14

Hallo Horst Dieter,

finde ich Klasse. Wie ich gesehen habe bist mit sehr guten Litzen NF Kabel ausgestattet, da ist der Vergleich zu einem hochwertigen Solid Core Kabel ja schon vor programmiert.
Wenn deine Lautsprecher Kabel Länge nicht mehr wie 240 cm beträgt hätte ich noch was besonderes für dich zum testen.

Gruß Harald
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Beitragvon frmu » 05.04.2018, 15:15

Moin,

als Kabelklangskeptiker finde ich die Idee gar nicht sooooo schlecht .... :wink:


Gruß
Frank
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Beitragvon saabcoupe » 05.04.2018, 15:24

Noch einer mit super Kabeln. Meine Erfahrung mit HMS: stark im Bass und Grundton, leicht zurück haltend in den höheren Lagen gegenüber anderen, durch die Steck Brücken anpassbar. Ich hatte auch schon beide.

Das Fortissimo hat glaube ich 12 Leiterbündel mit Teflonband voneinander isoliert, hoch reinen verlackten Kupferlitzen mit großem gesamt Querschnitt
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Beitragvon Horse Tea » 05.04.2018, 17:51

saabcoupe hat geschrieben:Hallo Horst Dieter,

finde ich Klasse. Wie ich gesehen habe bist mit sehr guten Litzen NF Kabel ausgestattet, da ist der Vergleich zu einem hochwertigen Solid Core Kabel ja schon vor programmiert.
Wenn deine Lautsprecher Kabel Länge nicht mehr wie 240 cm beträgt hätte ich noch was besonderes für dich zum testen.

Gruß Harald


Hallo Harald,

das fasse ich als Lob auf :oops: ! Meinst Du das HMS Digital, oder das Dolphin Analogkabel? Leider brauche ich beim LS mindestens 2 x 3 m. Meine Endstufe wiegt 56 kg, die wird nicht verschoben.

Viele Grüße
Horst-Dieter

P.S. Wir hätten uns fast bei Harald (Jupiter) getroffen. Der Termin war nur zu kurzfristig. Bin kein Skeptiker, halte des Kabels Einfluß aber für eine Nuance. Dennoch möchte ich nicht mit schlechteren Kabeln hören. Die Hypothese, dass das Kabel zusammenspielt mit den Komponenten, die an beiden Enden hängen, gibt auch meine Erfahrung wieder :cheers: .
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Beitragvon saabcoupe » 05.04.2018, 18:12

Ich meine das Dolphin und Wireworld.
Da ich aber rein zufällig gerade die Wireworld Seite offen habe und mich über die neuen Eclipse Gold 7 und das Platinium 7 schlau gemacht habe, musste ich fest stellen das sie von Litze auf Solid Core umgestiegen sind. Man lernt eben nie aus.

Das Kabel was ich zu Hause RUM liegen habe ist ein MuSiGo Reinsilber Biwire. Das Leitermaterial ist absolut identisch mit dem der Wireworld Eclipse Gold und Platinium, nur eben mit einer einzel Drahtstärke von 18 AWG statt 19 oder 17 und mit einem gesamt Querschnitt von 2x 5,5mm² am Tiefton + 2x 2,4mm² für die Biwire Schlaufen zum MHT.

Der Preis der dafür verlangt wird, 20.000 Euro, ist mit nichts zu recht fertigen und völlig überzogen. Ich habe dafür 4000 Euro bekommen, für ein mehr oder weniger identisches Kabel.

Wenn jemand Interesse hat es zu testen, hier ist die einmalige Gelegenheit.
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Beitragvon cassco » 05.04.2018, 19:21

frmu hat geschrieben:Moin,

als Kabelklangskeptiker finde ich die Idee gar nicht sooooo schlecht .... :wink:


Gruß
Frank


dito...

Hier hängen z.B. Cinch Kabel von 2 bis 200 Doppelmark am Pre, hab schon kreuz und quer getauscht, konnte bislang aber noch keine Unterschiede ausmachen.
Trotzdem würde ich unvoreingenommen an so einer Tauschbörse teilnehmen :cheers:

Gruß
Sascha
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Beitragvon music is my escape » 05.04.2018, 19:49

Hallo an alle,

Die Idee ist ganz große Klasse - ich bin ebenfalls gern dabei.

Grüße,
Thomas

:cheers:
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Beitragvon sledge » 05.04.2018, 19:52

saabcoupe hat geschrieben:
Der Preis der dafür verlangt wird, 20.000 Euro, ist mit nichts zu recht fertigen und völlig überzogen. Ich habe dafür 4000 Euro bekommen, für ein mehr oder weniger identisches Kabel.

4000 EUR ein echter Schnapper :shock: :roll: 8)
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Beitragvon Traumhaus » 05.04.2018, 20:03

sledge hat geschrieben:4000 EUR ein echter Schnapper :shock: :roll: 8)


Ja richtig, ein ausgewachsener Schnapp. Da bestelle ich mir doch direkt eine 100m Trommel. Oder nehme ich lieber die Wireless Ausführung des Kabels? :mrgreen:
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