Dirk (Kii Three, Neumann KH 120)

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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon schwarz-weiss » 30.03.2017, 23:26

Computer mit z.B. Roon - und einem AFIS-USB dazu wenn Du daran glaubst - ist am einfachsten. Nicht?

Alle Streaminggeräte und Kleinboxen sind ja eigentlich Computer.

Ein Macbook kostet ungefähr dasselbe wie ein Streaminggerät im Hifishop...
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schwarz-weiss
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Beitragvon sledge » 31.03.2017, 13:22

Horse Tea hat geschrieben:ich habe Deinen Leidensweg mit dem SMS mitverfolgt und bin nun etwas verwirrt, da Du ihn hier lobst. Was denn nun? Kannst Du das bitte einmal rückschauend klarstellen? Der microRendu ist sicher kaum schlechter...(ohne dass ich ihn je gehört hätte :mrgreen: ).

Viele Grüße
Horst-Dieter


Hallo Horst-Dieter,
klanglich gab es an dem SMS200 kaum etwas auszusetzen. Das wäre wirklich gegenüber meiner jetzigen Lösung ein deutlicher Schritt nach vorne gewesen. Leider lies sich das Knacken beim Titelsprung auch in insgesamt 5 Stunden Teamviewer Sitzung nicht beseitigen. Trotzdem an dieser Stelle großes Lob für den Service von SotM.
Der SMS200 ist ausserdem softwaretechnisch extrem flexibel )von DLNA über Squeezebox, Airplay und Roon geht alles und von den Kosten (540 EUR) extrem weit vorn.
Demnächst soll es eine Ultra Version geben und das lang angekündigte Netzteil soll auch fertig werden. Außerdem ist die Fertigstellung einen USB-Audio Signalgenerators angekündigt, der noch einmal den Klang verbessern soll.
Ziemlich viele Stellschrauben für besseren Klang und wer daran Spaß hat, ist hier sicher auf dem richtigen Weg. Ich bin aber eigentlich eher jemand, dem das Finden mehr Spaß macht als das Suchen, von daher werde ich das, gerade auch mit den neuen Vorschlägen noch einmal überdenken.
Und ja, der MicroRendu ist ein ähnliches und ebenfalls sehr gut klingendes Gerät, dass aber etwas teurer ist und klanglich in fast allen Vergleichen gegen den SMS200 den kürzeren gezogen hat, wenn auch knapp.
Just4Fun hat geschrieben:letztens war ich bei einem Musikserver Workshop, bei dem verschiedene Streamer- und Musikserverlösungen verglichen wurden. .......

Am meisten beeindruckt hat mich die Kombination mit dem Innuos Zenith:
https://www.cm-audio.net/innuos-zenith-mk-ii-std

...
Der Innuos ist ein auf Audio getrimmter Linux Rechner mit 3 linearen Netzteilen, 2TByte SSD und auf Gummi gelagertem CD Laufwerk mit dem die Audio CDs gerippt werden können.
Die Software erlaubt neben dem Rippen der CDs auch die Bearbeitung der Metadaten, Import von Musikdateien, Backup und 1001 Dinge die ich vergessen habe :roll:
Auf dem iPad wurde iPeng genutzt, machte alles in allem einen sehr guten Eindruck und klanglich war das einfach unglaublich gut.

.....

Viele Grüße sendet

Lothar


Hallo Lothar,
sehr interessant. Eigentlich wollte ich ja keinen Musik-Server, weil ich die Notwendigkeit von zusätzlichen, Festplatten, Cd-Laufwerken und DACs nicht sehe, andererseits sind so Musik Server natürlich einen runde Sache.
Im Vergleich zu Streamern sind sie naürlich deutlich teuerer.
Ein paar Fragen hab ich. :mrgreen:
Da du ja Besitzer eines Auralic Aries Femto bist, wurde der auch verglichen?
Ist dein Wechsel klanglich motiviert oder gefällt dir die Musikserverlösung von der Bequemlichkeit besser?
Ist der Innuos Zenith eine reine Apple Lösung wie der Auralic, d.h. braucht man ein IPad?

pschelbert hat geschrieben:
1) NAS ja oder nein?
Wenn Du mehr Platz brauchst als der Computer hat, kein Problem ein NAS und ändert meiner Meinung und Erfahrung nach gar nichts am Klang.

2) Welcher Streamer?
Hier würde ich auf Computer setzen, Streamersoftware und MusikBibliothek in einem.
PC: JRiver oder foobar
Mac: Amarra, audirvana, Puremusic, JRiver
Computer zu KiiThree: AES/EBU via Converter USB zu AES/EBU

3) Netzteil?
nichts, ist alles entweder im Computer oder in KiiThree

4) Kabel?
Standardkabel

5) Sonstige Klangverbesserer
nichts


Peter


Hallo Peter,
das ist doch mal eine erfrischend bodenständige Meinung :wink:, die auch meine bisherigen Erfahrungen widerspiegelt. Trotzdem, wahrscheinlich auch weil ich in diesem Forum zuviel lese :mrgreen: :shock: , schließe ich Klangverbesserungen durch Kabel, Netzteile und sonstieg Klangverbesserer nicht gänzlich aus, auch wenn meine persönliche Erfahrung eine andere ist und ich mir die Herkunft der Klangverbesserungen auch nicht erklären kann.
Ein NAS wäre für mich erstmal ein Einrichtungsabenteuer, dass ich gerne vermeiden würde. Fujak schwört ja darauf als deutlichen Schritt zur Klangverbesserung. Ich kann es wie gesagt nicht beurteilen.
Eine Sache habe ich nicht ganz verstanden :? :
"Computer zu KiiThree: AES/EBU via Converter USB zu AES/EBU" Kannst du das noch einmal näher erläutern? Danke

schwarz-weiss hat geschrieben:Alle Streaminggeräte und Kleinboxen sind ja eigentlich Computer.

Stimmt natürlich, aber Computer sind primär nicht dafür gebaut besonders gut Musik auszugeben. Das hier spezialisierte "Minicomputer" besser sind, leuchtet mir aber ein.

Vielen Dank allen schonmal für die vielen Tipps . Fand ich alles sehr interessant, auch wenn es in eine komplett andere Richtung geht, als ich gedacht hätte. :D
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Beitragvon pschelbert » 31.03.2017, 19:31

Hallo

ja das mit dem Converter.

Die KiThree hat anaolg oder AES/EBU wen ich da richtig liege. Also kein USB, Ethernet, HDMI, MADI, Toslink,SPDIF...

Wenn Du einen Compute hast, sind die Ausgänge:
-USB
-Ehternet
-HDMI
-Toslink

üblicherweise, wenn es ein 0815 Computer ist.
Alles weiter muss irgendwie extern umgesetzt werden.

Nun es gibt verschiedene Converter:
USB zu AES/EBU z.B.: das kann ein Audiointerface sein: USB rein, AES/EBU raus und dann rein in die KiiTrhee.

Der Möglichkeiten sind mehrere, wobei wahrscheinlich die simpelste ist USB zu AES/EBU.

Streamer/Computer: Ein Computer ist halt ein sehr flexibler Streamer. Box-Streamer sind da limittiert, im Ausbau und in der Performance, auch z.B. Display. Computer kann so gross sein wie Du willst.
Darum gefallen mir Computer besser als Streamer.

Peter
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Beitragvon sledge » 01.04.2017, 08:24

pschelbert hat geschrieben:Die KiThree hat anaolg oder AES/EBU wen ich da richtig liege. Also kein USB, Ethernet, HDMI, MADI, Toslink,SPDIF...

Hallo Peter,
Das ist korrekt. Da ich baber die Control Einheit der Kii Three habe, habe ich zusätzlich noch Toslink, Coax und USB Eingänge zur Verfügung.
Der Rechner steht im Arbeitszimmer. Es kommt also LAN oder Wlan als Zuspieler in Frage.

Ein Gerät wie der SMS 200 oder auch ein Auralic Aries sind eigentlich die passende Bausteine für die Kette.

Mit freundlichen Grüßen
Dirk
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Beitragvon FraKtiv » 01.04.2017, 14:36

Hallo Dirk,

da Du Dich mit einer NAS "schwer" tust, kann man sich ja auch mal die Streamer mit eingebauter Festplatte anschauen. Also beispielsweise Aries mini, Bluesound Vault 2, Cocktailaudio X50, Aria Piccolo, alles von Innuos etc.

Das mit dem PC ist halt so eine Sache. Reden wir hier wirklich von einem PC mit Windows oder OS X, wo man mitunter unterschiedliche Musikprogramme drauf haben kann oder von einem spezialisierten Musik-PC. Ich habe beispielsweise (noch) einen Intel NUC PC mit Daphile drauf, was schon eher wie ein Streamer wirkt, als ein reiner PC. Dummerweise bin ich da trotz AFI USB nicht zu frieden - mein Macbook über AFI USB angeschlossen klingt besser. Dennoch gehöre ich auch zur Sorte, derjenigen, die keinen "echten" PC einsetzen wollen. Ich probiere es demnächst mal mit einem Aries mini (mit eingebauter Festplatte). Steuerung geht da ja momentan nur über iPhone und iPad, aber die Steuerung über eine Webseite steht wohl vor der Fertigstellung, so dass es dann auch mit Android & Co gehen sollte.

Grüße,
Frank.
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Beitragvon sledge » 02.04.2017, 07:59

FraKtiv hat geschrieben:Hallo Dirk,

da Du Dich mit einer NAS "schwer" tust, kann man sich ja auch mal die Streamer mit eingebauter Festplatte anschauen. Also beispielsweise Aries mini, Bluesound Vault 2, Cocktailaudio X50, Aria Piccolo, alles von Innuos etc.


Hallo Frank,
Musik Streamer habe ich eigentlich nicht wirklich auf dem Radar gehabt, wahrscheinlich waren sie mir zu teuer. Wenn man sich allerdings den InnuosZenith MkIi einmal anschaut, scheinen die 2600 EUR doch ganz fair bepreist. Ein Auralic Aries Femto kostet schließlich auch schon 1750 EUR und hat kein CD-Laufwerk und keine 1 TB SSD Festplatte. Klanglich scheinen die Geräte auf Augenhöhe zu sein, was ja durchaus für den Innuos spricht bei der hervorragenden Klangqualität des Femto:
Zitat Fairaudio:
"Oder mit dem Streamer Auralic Aries, meinem zweiten Vergleichspunkt. Da er ein reinrassiger Netzwerkplayer ohne DAC und Festplatte ist, muss Letztere noch gedanklich hinzugezählt werden, um ihn in Relation zum Innuos setzen zu können. Verbandelt man den Aries mit einer preiswerten NAS, so ist die Lösung immer noch circa 25 % günstiger als unser Server/Player aus Portugal. Wie stellt sich das Ganze klanglich dar? Die Deutlichkeit, mit der sich der Zenith von einem Wald-und-Wiesen-Laptop absetzen kann, ist natürlich dahin, denn der Aries ist ein verdammt guter Player. Gleichwohl, nach „reiner Lehre“ betrachtet, würde ich dem Innuos doch ein paar Vorteile attestieren: Das Auflösungsvermögen ist noch ein bisschen höher, die Klänge wirken noch etwas plastischer, die Bühne minimal tiefer, der Tiefton kommt mit etwas mehr Grip und rhythmisch eindeutiger rüber. Allerdings – argumentierte jemand: „Der Aries zeichnet Instrumente und Stimmen zwar etwas weniger griffig, aber dafür größer, und zudem kommt die Bühne etwas mehr auf mich zu – das involviert mich etwas besser in die Musik.“ Nun, ich könnte theoretisch nachvollziehen, was er oder sie damit meint, wenngleich ich persönlich das nicht so empfinde. Anders ausgedrückt: Die klanglichen Differenzen zwischen dem Auralic und dem Innuos sind subtiler Natur, sodass nicht nur die objektiven Unterschiede der Komponenten zueinander, sondern auch der subjektive Geschmack des Hörers mitentscheidend sein dürfte."

FraKtiv hat geschrieben: Ich probiere es demnächst mal mit einem Aries mini (mit eingebauter Festplatte). Steuerung geht da ja momentan nur über iPhone und iPad, aber die Steuerung über eine Webseite steht wohl vor der Fertigstellung, so dass es dann auch mit Android & Co gehen sollte.
.


Das wir jetzt aber schon so lange angekündigt, dass ich erst glaube, wenn es tatsächlich umgesetzt ist. :roll: :wink:
Beste Grüße
Dirk
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Beitragvon rolodex » 02.04.2017, 10:23

Ich werfe mal den Auralic Altair in den Ring. Der hat neben dem DAC (den Du ja nicht benötigst) noch eine ausgezeichnete Vorstufe integriert, wie ich bei einem Vergleich mit meinem Aries Femto feststellen konnte. Und die klang in Verbindung mit meinem Accuphase E-308 wirklich hervorragend.

Gruß, Gerd
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Beitragvon FraKtiv » 02.04.2017, 10:45

Hallo,

nun, in den Altair kann man eine Festplatte einbauen. Aber offiziell nicht selbst. Jedoch braucht Dirk keine Vorstufe, er geht digital in die Kii. Außerdem bringt, soweit ich es verstanden habe, die momentane iPhone/iPad-Abhängigkeit nichts.

Grüße,
Frank
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Beitragvon Just4Fun » 02.04.2017, 12:00

Hallo Dirk,

die Innuos Musikserver sind viel einfacher zu bedienen und bieten viel besseren Komfort. Beim Femto kommt man ohne PC und Netzwerk Kenntnisse ja nicht sonderlich weit, was für meine Family immer problematisch ist.

Im Gegensatz zu den Innuos Servern kann ich keine CDs rippen, Coverbilder ändern, Alben löschen, Alben Titel Interpreten u.s.w umbenennen oder ein Backup der Musikdateien erstellen.

Die Apps zur Bedienung der Server sind nicht auf iOS oder Android festgelegt, Tablet ist aber sinnvoll, Handybildschirm ist zu klein.

Die Kii Control per USB wird automatisch erkannt. Wenn Du später mal noch tunen möchtest, kannst Du auch einen afi USB mit AES/EBU Ausgang zu den Kiis nutzen.

Ich kann Dir nur empfehlen, die Innuos mal zum Test nach Hause zu ordern. vielleicht auch den zen Mini für 849 EUR https://www.cm-audio.net/innuos-zen-mini-mk-ii-std und den Zenith für 2.699 EUR https://www.cm-audio.net/innuos-zenith-mk-ii-std.

Die Funktionen, Software und Apps sind identisch. Der Zenith hat halt drei getrennte Linearnetzteile und SSD, der Zen Mini nur Schaltnetzteil und normale 2,5" HDD.

Viele Grüße
Lothar
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Beitragvon sledge » 04.04.2017, 11:38

rolodex hat geschrieben:Ich werfe mal den Auralic Altair in den Ring. Der hat neben dem DAC (den Du ja nicht benötigst) noch eine ausgezeichnete Vorstufe integriert, wie ich bei einem Vergleich mit meinem Aries Femto feststellen konnte. Und die klang in Verbindung mit meinem Accuphase E-308 wirklich hervorragend.

Gruß, Gerd


Hallo Gerd,
sicherlich ein interessantes Gerät aber es ist exakt wie Frank es sagt:
FraKtiv hat geschrieben:Jedoch braucht Dirk keine Vorstufe, er geht digital in die Kii. Außerdem bringt, soweit ich es verstanden habe, die momentane iPhone/iPad-Abhängigkeit nichts.


Der Altair ist eines der wenigen Geräte, die ich ausschließen kann. :shock: :wink:

Just4Fun hat geschrieben:Hallo Dirk,

die Innuos Musikserver sind viel einfacher zu bedienen und bieten viel besseren Komfort. Beim Femto kommt man ohne PC und Netzwerk Kenntnisse ja nicht sonderlich weit, was für meine Family immer problematisch ist.

Im Gegensatz zu den Innuos Servern kann ich keine CDs rippen, Coverbilder ändern, Alben löschen, Alben Titel Interpreten u.s.w umbenennen oder ein Backup der Musikdateien erstellen.

Die Apps zur Bedienung der Server sind nicht auf iOS oder Android festgelegt, Tablet ist aber sinnvoll, Handybildschirm ist zu klein.

Die Kii Control per USB wird automatisch erkannt. Wenn Du später mal noch tunen möchtest, kannst Du auch einen afi USB mit AES/EBU Ausgang zu den Kiis nutzen.

Ich kann Dir nur empfehlen, die Innuos mal zum Test nach Hause zu ordern. vielleicht auch den zen Mini für 849 EUR https://www.cm-audio.net/innuos-zen-mini-mk-ii-std und den Zenith für 2.699 EUR https://www.cm-audio.net/innuos-zenith-mk-ii-std.

Die Funktionen, Software und Apps sind identisch. Der Zenith hat halt drei getrennte Linearnetzteile und SSD, der Zen Mini nur Schaltnetzteil und normale 2,5" HDD.

Viele Grüße
Lothar


Hallo Lothar,
mit der familientauglichkeit bringst du ein gutes Argument. Ich kann zwar CDs rippen, Cover hinzufügen etc., bin aber alles ander als ein Computerfachmann.Meine Frau kann Geräte unfallfrei einschalten... :mrgreen: Die Idee alles in einem Gerät zu vereinigen gefällt mir zusehends. Bedenken habe ich aber wegen des Klanges. Bei allen Geräten die ich kenne, klingt es über eine direkt angeschlossene Festplatte schlechter als über LAN oder WLAN, auch wenn ich das vorher anders vermutet hätte.
Was mich noch interessieren würde: Kann man mit dem Innuos auch Playlisten erstellen? Ein Bewertung einzelner Titel mit Noten/Sternen von 1-5 wie ich sie so in Foobar kenne und liebe ist wahrscheinlich nicht möglich oder?

Beste Grüße
Dirk
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Beitragvon rolodex » 04.04.2017, 17:36

Schon klar, war da auf dem falschen Dampfer. :roll:
Dass man aber für den Auralic Femto besondere PC- und Netzwerkkenntnisse benötigen soll, ist mir noch garnicht aufgefallen. :wink:

Ansonsten gutes Gelingen
Gerd
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Beitragvon Just4Fun » 04.04.2017, 21:10

Hallo Gerd,

die Auralics sind tolle Produkte mit einem super Preis- Leistungsverhältnis. Gar keine Frage. Die wollte ich nicht schlecht machen. Beim Innuos kauft man sich einfach mit mehr Geld ein wenig mehr Komfort mit ein.

Vielleicht macht das ein Beispiel aus dem Workshop etwas deutlicher:
Du möchtest ein falsches Cover oder sonstige Metadaten eines Albums ändern. Um es einfach zu halten sind die Dateien auf einer HDD im Auralic abgelegt und liegen nicht auf einem NAS.

Auralic:
Im Internet das Coverbild suchen und auf Festplatte speichern, Mp3 Tag runterladen und installieren, per Netzwerk auf die Festplatte des Auralic zugreifen, die Musikdateien mit dem Windows Explorer in den Verzeichnissen suchen, mit mp3 Tag öffnen und dann das Coverbild inkl Metadaten ändern sowie das Coverbild als folder.jpg im Verzeichnis des Albums ablegen.

Innuos:
Album in der App so suchen wie zum Abspielen auch. Jetzt aber bearbeiten anklicken, Bild inkl. Daten ändern und auf speichern klicken. Fertig :cheers:

Für meine Familie ist sowas mit dem Auralic einfach nicht realisierbar. Und ich habe beim Musik hören einfach keine Lust mehr auf das ganze Technikgedönse mit dem ich mich im Büro den ganzen Tag schon rumschlagen muss. Da greife ich lieber etwas tiefer in die Tasche und kaufe mir ein wenig Komfort ein.

Viele Grüße sendet

Lothar
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Beitragvon rolodex » 05.04.2017, 00:08

Hallo Lothar,

danke für die Info. Du hast natürlich Recht. Die Bearbeitung von Metadaten sind mit der Lightning App nicht möglich. Hier liegt der Vorteil eindeutig beim Innuos.
Interessantes Gerät, werde mal einen Blick (und ein Ohr) riskieren. :cheers:

Gruß, Gerd
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Beitragvon sledge » 06.04.2017, 16:20

Hallo zusammen,

ich habe mal bei Auralic wegen Android nachgefragt:
Zitat: "Eine Android-App zur Steuerung haben wir leider nicht, das wird auch nicht mehr entwickelt. Wir haben nur Versionen für iPad und iPhone, Android haben wir vor über einem Jahr eingestellt.
Wir entwickeln gerade eine HTML5-basierte Version von Lightning DS, die dann auch Desktop-Computern und auch in Chrome-Browsern unter Android unterstützt. Die Fertigstellung wird allerdings noch eine Weile dauern, ich rechne sehr zeitnah mit einem spruchreifen Veröffentlichungsdatum."
:roll:

Kein Android, kein Auralic! :shock:

und bei innuos habe ich wegen der 5 Steren Funktionalität von Foobar nachgefragt:
Zitat: "
Vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Zenith Musikserver.
Je nachdem wie Sie den Zenith anschließen möchten, können Sie die von Ihnen beschriebene Funktion auf verschiedene Art verwenden:
Wenn Sie den Zenith per UPnP mit einem Streamer verbinden, hängt es von Ihrem Streamer ab ob und wie dies möglich ist;
Ist der Zenith per USB mit einem DA-Wander verbunden, können Sie in der iPeng9 App einzelne Stücke zu Ihren Favoriten hinzufügen. Diese Favoritenliste können Sie dann wie jede andere Playlist abspielen.
In der Roon App haben Sie auch die Möglichkeit Stücke als Favoriten zu markieren."

Bringt mich in der Entscheidungfindung auch nicht weiter... :?


Beste Grüße
Dirk
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Beitragvon FraKtiv » 06.04.2017, 20:57

Hallo,

die Innuos-Geräte basieren meines Wissens nach auf dem Logitech Media Server (LMS), der eine Bewertung von Haus aus nicht beherrscht, höchstens mittels eines Plugins. Aber wie das dann wieder bei Innuos ist, weiß ich nicht.

Das mit den Favoriten kann man auch vergessen.

So etwas wie die Bewertungen, treibt mich auch um. Ich suche eine Lösung, mit der man mit seinen Alben irgendwie so umgehen kann, wie das auch mit einer Plattensammlung oder einer CD-Sammlung im echten Leben ist. Da hat man vielleicht neben der großen Sammlung ein paar extra Stapel von CDs, die man am häufigsten hört. Oder man weiß, wo man in einem großen Plattenregal reingreifen muss, um seine Lieblingsplatten zu finden. Da kommt man mit den digitalen Sortier- und Suchmöglichkeiten nach Interpret, Album, Genre etc. auch nicht so weit. Das echte Leben funktioniert ja nun mal anders.

Bin gespannt, was Du am Schluss findest.

Grüße,
Frank
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