Dirk (Kii Three, Neumann KH 120)

audiophile Biografien unserer Mitglieder
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Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon Joerghag » 21.08.2016, 19:09

Ihr seid nicht alleine :wink:

Gruß Jörg

P.S.: Trotzdem schön offen für Neues bleiben und weiter auf die eigenen Ohren vertrauen.
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Joerghag
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Beitragvon chriss0212 » 21.08.2016, 21:45

Hier ist eigentlich niemand alleine ... das ist ja der Sinn eine Forums ;)

Und was an diesem Forum aus meiner Sicht positiv gegenüber vielen anderen macht ist, dass in der Regel auch jedem seine Meinung und Idee vom Musik hören gelassen wird ;)

Mir wurde ... obwohl mit passiven Lautsprechern unterwegs ... noch keine Verwarnung geschickt. ;)

Offen sein für Neues ... das ist es worum es geht und was einen weiter bringt. Niemanden mit seiner Meinung oder Erfahrungen verteufeln.

Musik und dessen Wiedergabe ist am Ende reine Geschmackssache. Aus meiner Sicht gibt es da kein Richtig oder Falsch ... solange es einem selber gefällt.

Das tolle an einem Hobby ist ja nun mal: man darf sich selber entscheiden ob man seinem Geschmack, einem Messgerät oder beidem vertraut und folgt. :cheers:

In diesem Sinne: weiter so ... und wenn es reizt gerne weiter experimentieren und lasse uns gerne weiter teilhaben. ;)

Viele Grüße

Christian
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Beitragvon Horse Tea » 21.08.2016, 22:27

chriss0212 hat geschrieben:Hier ist eigentlich niemand alleine ... das ist ja der Sinn eine Forums ;)

Und was an diesem Forum aus meiner Sicht positiv gegenüber vielen anderen macht ist, dass in der Regel auch jedem seine Meinung und Idee vom Musik hören gelassen wird ;)

Mir wurde ... obwohl mit passiven Lautsprechern unterwegs ... noch keine Verwarnung geschickt ;)

Sehe ich genau so. Bin auch passiv. Es gibt bestimmt Tausende? Optima, wer weiß :mrgreen: ?

Viele Grüsse

Horst-Dieter
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Beitragvon sledge » 22.09.2016, 09:14

Die Ständer sind da:
Bild20160922_095623 by Dirk Zapp, auf Flickr
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Beitragvon sledge » 23.09.2016, 15:49

Bei der Einwinklung bin ich erstmal bei einer Überkreuzung ca. 1 m vor meinem Hörplatz gelandet.
Also ähznlich wie es Bruno empfiehlt:
Bruno hat geschrieben: Regarding toe-in I really don’t understand why heavy toe-in isn’t more popular. When the axes cross in front of the listener, the time of arrival and intensity cues counteract so you get a kind of stereo image even outside the sweet spot. When the axes cross behind the listener, the two cues reinforce each other so the image collapses on the nearest speaker. I’m not the only one doing that. The Marantz room at the MOC had their speakers crossed at 90 degree angles and they gave the same reason for it. You do need controlled dispersion for this trick to work of course. I guess some folks like near-zero toe-in because, as Floyd Toole found, lateral reflections are often euphonic (more “space”). I don’t do euphonics as you’ve probably figured.

Ganz durch bin ich aber damit noch nicht... :wink:

Bei den ersten Hörtests gibt es womöglich doch noch eine kleine Überraschung. Bin zur Zeit erkältet und von daher will ich das noch einmal überprüfen, wenn ich gesund bin. Hier mal vorab, was ich gehört habe:
Die Unterschiede der verschiedenen Zuspielungen liegen jedenfalls sehr eng beieinander.
1) WLAN-Repeater >Lindy > Coax-In am Ayon CD 5s > Dig Out XLR > Dig-In XLR Kii Three
Für mich der beste Klang! Sehr detailreich und mit einem Schuß Röhrenglanz! Erklären kann ich mir das nicht, es sei denn der Digitaleingang läuft über die Röhrenstufe, was doch sehr ungewöhnlich wäre... :?
2) WLAN-Repeater > Lindy > Dig-In XLR Kii Three
Ganz ähnlich wie Nr. 1 aber ohne den Röhrenglanz...

Die beiden nachfolgenden Kombis, habe ich ohne Lautstärkeabgleich zu 1 und 2 gehört, von daher wenig aussagekräftig, aber mir erschien der Digitaleingang der Kii Three die beste Lösung zu sein. Eine D/A-Wandlung weniger klingt halt besser könnte man sagen, aber die Lautstärkeregelung erfolgte über Foobar und lag bei 15 %, was eigentlich klangverschlechternd sein sollte... :(

Bei dem nachfolgenden Paar hatte ich beim ersten Hören (ohne Ständer) keinen Unterschied gehört :oops: , diesmal schon, allerdings einen sehr geringen..
3) CD-Spieler Ayon CD 5s > XLR-Analog > Analog In XLR Kii Three
4) WLAN-Repeater > Lindy >Coax-In am Ayon CD 5s > XLR-Analog > Analog In XLR Kii Three
3 klang minimal heller und mit ein wenig mehr Details. 4 etwas runder.

Wenn ich mal den CD-Spieler (3) als Referenz nehme (100 %) liegt Lösung 4 bei (98 %). 1 würde ich bei (105%) einordnen und 2 bei (102%).

Die Werte sollen einfach mal zeigen, wie eng die Zuspieler beieinander liegen. Richtig schlüssig finde ich die Ergebnisse bisher nicht :cry: Ich kann mir weder den "Röhrenklang" am Digitalausgang erklären, noch den anscheinend fehlend Einfluss der LS-Regelung über Foobar...

Ach ja, bevor es untegeht: Es klingt ziemlich geil!!!! :mrgreen: :D
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Beitragvon Hans-Martin » 23.09.2016, 20:46

sledge hat geschrieben:1) WLAN-Repeater >Lindy > Coax-In am Ayon CD 5s > Dig Out XLR > Dig-In XLR Kii Three
Für mich der beste Klang! Sehr detailreich und mit einem Schuß Röhrenglanz! Erklären kann ich mir das nicht, es sei denn der Digitaleingang läuft über die Röhrenstufe, was doch sehr ungewöhnlich wäre... :?
...
Eine D/A-Wandlung weniger klingt halt besser könnte man sagen, aber die Lautstärkeregelung erfolgte über Foobar und lag bei 15 %, was eigentlich klangverschlechternd sein sollte... :(

Hallo Dirk, die Lautstärkeregelungen werden meist mit einer höheren Bitrate ausgeführt und dann wieder auf ein gängiges Übertragungsmaß heruntergesetzt, zurzeit ist das 24 Bit.
Wenn ich mal den CD-Spieler (3) als Referenz nehme (100 %) liegt Lösung 4 bei (98 %). 1 würde ich bei (105%) einordnen und 2 bei (102%).

Die Werte sollen einfach mal zeigen, wie eng die Zuspieler beieinander liegen. Richtig schlüssig finde ich die Ergebnisse bisher nicht :cry: Ich kann mir weder den "Röhrenklang" am Digitalausgang erklären, noch den anscheinend fehlend Einfluss der LS-Regelung über Foobar...

Das lässt darauf schließen, dass der Eingang eine jitterfilternde Funktion hat. Mehrere Jitterfilter sind effizienter als nur einer.

Ach ja, bevor es untegeht: Es klingt ziemlich geil!!!! :mrgreen: :D

Da kann man sich mit dir nur freuen!
Grüße Hans-Martin
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Beitragvon sledge » 24.09.2016, 09:33

Hans-Martin hat geschrieben:....
Hallo Dirk, die Lautstärkeregelungen werden meist mit einer höheren Bitrate ausgeführt und dann wieder auf ein gängiges Übertragungsmaß heruntergesetzt, zurzeit ist das 24 Bit.


Hallo Hans-Martin,

das wußte ich noch nicht noch nicht. Vielen Dank für die Info! :cheers:

Hans-Martin hat geschrieben:Das lässt darauf schließen, dass der Eingang eine jitterfilternde Funktion hat. Mehrere Jitterfilter sind effizienter als nur einer.

Das wäre ein Erklärung. Dann wäre das aber ein ziemlich teurer Jitterfilter :shock: Da gäbe es ja dann wohl preiswertere Alternativen....
Wenn sich die Ergebnisse nächste Woche so bestätigen, werde ich jedenfalls über den Verkauf des Ayon nachdenken. :cry:
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Beitragvon pschelbert » 24.09.2016, 14:41

Hallo

Lautstärkeregelung ist digital kein Problem (foobar, JRiver, acourateconvolver, audirvana etc.), geht normalerweise mit 64Bit (384dB SNR, sollte doch reichen..). Limite ist die Ausgabe sprich DA Wandlung.

Jitter habe ich nie als Problem festsellen können, selbst wenn messtechnisch relativ hoch ist er audiomässig nicht wahrnehmbar (ich weiss da sind nicht alle gleicher Meinung, läääst sich probehören).

Ich tippe mal auf kleine Lautstärkeunterschiede die hörbar sind. Kannst du Pegel genau akustisch messen +-0.5dB oder besser?

Würde mich nicht überraschen wenn die Konverterlösung mit Lindy die Billigste und zugleich Beste Variante wäre.

Peter
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Beitragvon sledge » 25.09.2016, 09:59

pschelbert hat geschrieben:Jitter habe ich nie als Problem festsellen können, selbst wenn messtechnisch relativ hoch ist er audiomässig nicht wahrnehmbar (ich weiss da sind nicht alle gleicher Meinung, läääst sich probehören).


Hallo Peter,
die Meinungen zum Thema Jitter gehen hier im Forum wirklich sehr weit auseinander. Ich kann es nicht wirklich beurteilen...

pschelbert hat geschrieben:Ich tippe mal auf kleine Lautstärkeunterschiede die hörbar sind. Kannst du Pegel genau akustisch messen +-0.5dB oder besser?


Ein mehr als berechtigter Einwand. Ein Hörtest ohne Lautstärkeabgleich ist eigentlich für die Tonne und nicht wirklich aussagekräftig :( :oops: Leider habe ich kein geeignetes Equipment (was bräuchte ich da?) um das durchzuführen.


pschelbert hat geschrieben:Würde mich nicht überraschen wenn die Konverterlösung mit Lindy die Billigste und zugleich Beste Variante wäre.

Peter

Ich werde heute mal die Konverterlösung mit Lindy bewußt etwas lauter schalten und schauen was passiert. Es würde mich allerdings wundern, wenn der Lindy dann am Ayon vorbeiziehen oder Gleichstand herstellen könnte. Die Unterschiede gingen eher in die Richtung: Ruhe im Klangbild, angenehmerer Klang. Aber ich lass mich gerne eines besseren belehren. :wink: Die Minimallösung mit Lindy ließe mich den Ayon verkaufen. Mein Herz würde zwar bluten, aber der Geldbeutel lachen. :cheers:
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Beitragvon pschelbert » 25.09.2016, 12:25

Hallo Dirk

Jitter: Messtechnisch sieht man das schnell. Wie gesagt gehörmässig nicht wirklich, da ja selbst schlechter Clock eben immer noch sehr viel besser ist als z.B. der wow und flutter eines Plattenspielers und da ist es ja gut bzw. gut genug.

Die KiiThree hat sicher einen vernünftigen Clockregenerator.

Ich habe hier im Forum schon zwei Demos gemacht, die Dritte muss ich noch auswerten. Soviel mal dazu: gehörmässig hat es sehr viel Mühe gemacht bzw. war eben nicht unterscheidbar, das Original von einem sehr günstigen DAC zu differenzieren...

Lautstärke: Schallpegelmesser oder Mikrophon mit einem AD-Wandler. Ich würde mit Rosa-Rauschen den Pegel einstellen, da unkritisch wegen defekten Lautsprechern. Der Pegel muss ja nur gleich sein, nicht absolut genau. Mikroposition muss aber absolut die gleiche sein, festmachen! Wichtig auch, du musst sehr schnell pegelgleich umschalten können, also in Bruchteilen von Sekunden am liebsten ohne Unterbruch, geht das bei Dir mit der Anordnung?

Reduce to the Max: Ja klar kann Wehmut auslösen aber was solls. Das Besser ist Feind des Guten.

Peter
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Beitragvon schwarz-weiss » 20.11.2016, 13:53

Hallo Dirk,

darf ich mal fragen wie Du die Kii 3 nach einiger Zeit beurteilst - wenn die erste Verliebtheitsphase zu Ende (?) ist?

Stärken? Schwächen?

Spielen die Lautsprecher Musik aller Art ähnlich gut?

Wie funktioniert die DSP?

Vielleicht ist der Raum die grösste Hürde?

:-)


Beste Grüsse,

Tore

PS: Bei mir (8351a) ist der Raum der grösste Feind...
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Beitragvon sledge » 25.11.2016, 11:21

Ho Tore,
sorry, dass ich erst jetzt antworte, der Vorweihnachtsstress... :oops:

Man gewöhnt sich natürlich an alles, auch an guten Klang. :mrgreen:
Eine der größten Stärken ist die Detailauflösung, da liegt sie wirklich ganz weit vorn. Auch die Lokalisierung und die Bühneabbildung sind ohne tadel Ob sie allerdings genau so gut wie bei deinen Genelec ist, müsste ein Vergleich zeigen. Ich fand das bei den gehörten Genies schon ziemlich gut und schwer zu toppen.
Der Bass ist für mich vielleicht die größte Umstellung. So tief und präzise hatte ich es noch nicht. Allerdings fehlt mir da die Vergleichsmöglichkeiten in meinem Raum und außerdem ist meine bevorzugte Musikrichtung (Soul, Pop, Folk und Country) nur selten basslastig und geht auch dann nicht abgrundtief in den Keller. Der Bass ist jedenfalls so präzise, dass ich keinen Bedarf für eine Kompensation habe.

Schwächen? Die viel zu kleinen Drehregler zu Raumanpassung und zur Schaltung der Filter. Weder klar zu erkennen noch mit Endpunkten >> ganz schlecht gemacht

Nein, die LS spielen nicht alle Arten von Musik gleich gut. :) Je besser die Aufnahmen, desto besser der Klang. :D Da sind sie halt typische Studiolautsprecher und keine Schönfärber.

Die DSPs funktionieren tatsächlich gut. Hinter den Boxen ist nichts zu hören. Ich muss mir mal Messequipment kaufen um mal ein paar Messungen durchzuführen (Empfehlungen?).

Der Raum ist eher hallig. Die Verhandlungen bezüglich eines Teppiches sind gescheitert. Stattdessen breite ich jetzt eine große Webpelzdecke aus, wenn ich eine Musiksession mache.
Die Vorraussetzungen könnten also besser sein. Trotzdem bin ich happy, denn es klingt auch so sehr gut.

Auffällig ist, dass die Kii Three empfindlicher auf Quellen reagieren, als ich gedacht habe. Es macht durchaus einen "deutlich" hörbaren Unterschied aus, ob die Zuspielung analog oder digital erfolgt.
Bestmöglicher Klang bieten die Kii bei digitaler Zuspielung gestreamter Daten durch meinen CD-Spielers.

Da meine Streaming Lösung (über WLAN-Repeater mit Digitalausgang) bisweilen Schwächen zeigt (Tonaussetzer) und ich es trotz Hilfe nicht geschafft habe einen Raspberry PI ans Laufen zu bringen,
denke ich derzeit über eine optimale Streaminglösung nach. Zwei Möglichkeiten sehe ich:
1) Auralic Aries Femto > hier stört mich als Androianer vor allem die Notwendigkeit noch ein IPad zu kaufen, um das Teil ans Laufen zu bekommen.
2) microRendu + Kii Controller > landet ungefähr beim gleichen Preis. Hier stört mich das Fehlen eines deutschen Vertriebs und die Frage ob ich den microRendu zum Laufen bekomme.
Eine optimale Lauststärkeregelung und die Möglichkeit Foobar (so habe ich es jedenfalls verstanden?) und Roon nutzen zu können, finde ich sehr attraktiv.

Hat jemand die Teile mal in optimaler Konfiguration vergleichen können?
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Beitragvon muenchenlaim » 25.11.2016, 12:03

Hallo sledge!

Vergleichen kann ich nicht, aber ich betreibe die Kii über den Aries Femto, Lautstärkereglung via ROON.

Hatte zuerst einen LINN Kimax DS (2. Generation / Renew). Bin mit der LINN-internen Lautstärkereglung analog in die Kii gegangen. Zu schnell verkauft, um substanzielle Aussagen treffen zu können.

Der Femto hat auch eine interne Lautstärkereglung (also direkt, digital in die Kii), aber die ist grottig. Zur Ehrenrettung des Herstellers muss man sagen, dass sie von denen immer nur als Notlösung beschrieben wird.

Deshalb habe ich mir einen Wadia 171 mit interner Lautstärkereglung besorgt. Also wieder analog in die Kii. Schon besser, aber noch viel Luft nach oben.

Auf der Parallelveranstaltung zur High-End hoffte ich die Kii-Control zu sehen. Da wurde ich auf „Sommer“ vertröstet (inzwischen „Ende des Jahres“). Die Kii-Leute haben damals die Lautstärkereglung von ROON – auf 64Bit-Basis gepriesen und auch selber genutzt. Also digital in die Kii. Das ist vom Klangergebnis schon sehr gut. Allerdings hat die/der Aries seit dem letzten Software-Update einen gefährlichen bug. Auch wenn die Lautstärkereglung auf „variabel“ steht (via ROON), so startet die Kiste, wenn man sie aus dem Standby weckt, immer bei 100% Lautstärke. Wenn ich da mal vergesse, nach dem Start der Musik (vorher geht es nicht) den Lautstärkeregler runter zu ziehen, dann kann das sicher im ungünstigsten Fall die Boxen killen. Bisher hab ich immer dran gedacht und verstecke die Fernbedienung, damit Frau und Kind nicht in die Falle laufen.

Deshalb - und weil ich gerne das Maximum aus der Kii holen möchte, habe ich die Control schon bestellt. Am 3.12. wird sie beim Händler meines Vertrauens vorgestellt und vielleicht liegt sie ja zu Weihnachten unterm Baum.

Noch was zu Aries und Apple: Ich steuere das Gerät im täglichen Gebrauch via ROON über eine Android-Tablett. Der Aries wird nur via Fernbedienung aus dem Standby geweckt bzw. zurückgeschickt. Aber es stimmt – zur Ersteinrichtung und bei Modifikationen braucht es ein Apple-Gerät. Dann klau ich mir das iPad Mini meiner Frau.

Christoph
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Beitragvon nikander » 25.11.2016, 15:50

Hallo Sledge,

zumindest kannst Du den mRendu (noch zollfrei) in UK bestellen und Roon-ready ist er auch.
Ich nutze den mRendu in einer Kombination mit HQPlayer + NAA + Roon.
Die Roon Remote App läuft auf Android + IOS - man kann dann sehr schön digital hierüber die LS regeln (letztendlich bei mir via HQPlayer als Plugin bei Roon - dieser hat schon eine sehr ausgefeilte digitale LS-Regelung, super Upsampling Filter und noch die Möglichkeit, Korrekturfilter a la Acourate im Hintergrund laufen zu lassen).

Schöne Grüße,

Nikander
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Beitragvon chriss0212 » 25.11.2016, 16:02

Hallo Nikander

An diese Kette habe ich auch schon mal gedacht ;) Was mir dann aber fehlt ist Flow. Ne Idee, wie ich die Kette:
Roon -> HQ- Player -> Acourate Convolver (mit Flow) -> mRendu hin bekommen könnte?

Danke und Gruß

Christian
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