Leo (Abacus Horn, Trifon 3, 5S)

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Beitragvon Hironimus_23 » 06.12.2016, 20:38

Hi Leo,

cooles Avatar-Bildchen hast Du. Trifon im Comic-Look. Gefällt mir :D .

Freundliche Grüße,
Hironimus
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Hironimus_23
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Beitragvon das Leo » 07.12.2016, 17:22

Moin,

Danke Hironimus, das ist so ein weiteres kleines Hobby von mir, mit dem ich den letzten Rest meiner kostbaren Zeit verbringe :D

So, gestern losgeschickt, heute schon im Postkasten. Die SD-Karte inklusive neuester Aroio-Version in den Raspberry gesteckt, eingerichtet und alles läuft wieder wie vorher. Sogar noch ein wenig besser.
Die Tasten auf der Fernbedienung sind nun nutzbar (alle) und das Interface ist leicht gefaceliftet.

Kann mich nur lobend äußern. Nun muss ich aber Musik hören :wink:


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das Leo
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Beitragvon das Leo » 10.01.2017, 18:18

So, frohes neues allerseits!,

dank Aroio und Acourate haben wir keine Probleme mehr mit den großen Trifons im Wohnzimmer. Mit der Zeit weiß ich so langsam, wie ich die Kurve korrigieren muss, dass wir zum gewünschten Ergebnis kommen. Mein alter Herr hört fröhlich vor sich hin und die 3er stehen auf den ABS210 in meinem Zimmer.

Da Sie erst nur als Ständer fungierten, und das wirklich zu schade ist, hab ich mich rangemacht, sie mit den 3ern zu verkabeln. Auch wenns in meinem Raum nicht notwendig ist, wollte ich nochmal sehen, obs nicht doch klappt die Kombi zu nutzen.

Erst wieder das alte (schon beschriebene) Problem, die ABS wirkten nach meinem Geschmack etwas zu grobschlächtig für die Trifons. Sie nahmen etwas aus dem Klangbild oder überdeckten etwas.
Also Mikro aufgebaut, Acourate angeschmissen und ne Messung gemacht. Alles etwas geglättet, eine starke Überhöhung bei etwa 45 bis 50 Hz komplett ausradiert und den Filter hochgeladen.

Ich muss sagen, dass das Ergebnis meine Erwartungen übertrifft. Die Kombi spielt wie aus einem Guss, die Bässe sind etwas härter, und voluminöser, ohne dabei lauter zu sein. Der virtuelle Raum wirkt noch greifbarer als ohne ABS. Die Höhen und Mitten sind wie gewohnt in Trifon Qualität, die Phasenkorrektur hat ihren Teil getan, die Lautsprecher sind für die Ohren wie unsichtbar, wie die Trifons ohne Basserweiterung. So wolln wir das haben :D .

Achso, ich hab noch nen langflorigen Teppich an die fast leere rechte Zimmerwand gehängt um die Reflexionen ein wenig einzudämmen. Jetzt klingt alles etwas wärmer und angenehmer. Links und rechts sind ziemlich gleich. Das kommt der Ortung ungemein zugute :cheers:

Ich denke die Kombi werde ich vorerst so beibehalten.

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Beitragvon das Leo » 19.02.2017, 14:09

Moin, alle miteinander!

Es gibt neues zu berichten aus meiner Hörsituation. Zwar hab ich an der Technik nichts verändert aber klanglich gibts dennoch einen Fortschritt zu verzeichnen.

Und zwar hat unser Haus einmal komplett neue moderne Fenster bekommen. Scheint jetzt nicht großartig zu sein, aber klanglich ist das ein großes Plus für unsere Hörräume.

Vorher hatten wir überall Holzfenster, die auch schon ein gewisses Alter erreicht hatten, in meinem Zimmer ein großes quadratisches. Daraus sind nun Kunststofffenster geworden, die im Gegensatz zu den alten deutlich stabiler sind. Das heißt nichts quietscht oder knarzt mehr und vor allem schwingen sie deutlich weniger mit. zudem hab ich ein zwei geteiltes bekommen. Dadurch ergeben sich zwei kleinere Flächen, die in einer für meinen Raum weniger Kritischen Frequenz mitschwingen.
Der Unterschied ist erstaunlich, vor allem im Bassbereich ist die schlimmste Mode deutlich zurückgegangen.

Im Wohnzimmer bei den 5S gibts ähnliches zu berichten.

Also ne super Renovierungsaktion :cheers:
das Leo
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Beitragvon das Leo » 02.03.2017, 17:56

Moin alle miteinander!

Es hat sich etwas getan, allerdings hat es nur bedingt etwas mit Hifi zu tun.
Ich hab für meine Eltern ein neues Rack gebaut, auf dem im Wohnzimmer nun die Gerätschaften stehen.
Hier mein kleiner Bericht dazu.

Vielleicht regt das ja den ein oder anderen an ebenfalls eigene Ideen in Bezug auf Hifi-Mobiliar umzusetzen. :D Hab gesehen, dass einige unter euch nicht von DIY-Lösungen abgeneigt sind.

Der Grund für den Neubau ist relativ nachvollziehbar. Das alte Sony-Rack ist in die Jahre gekommen, die Folie der Platte oben schon vor Jahren abgeplatzt.
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Es musste also was neues her! Und da ich gerne bastle und baue (und zeichne) hab ich da mal etwas entworfen, was moderner wirkt und trotz der massiven Bauweise leichter und auch luftiger daherkommt. Die massive Bauweise war nicht notwendig, aber es sollte halt nicht nach Plünn aussehen. (Und generell baue ich gerne so, dass man auch groben Unfug damit treiben kann ohne dass es Schäden gibt :lol: )
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Im nächsten Schritt hab ich die Rahmen aus 40x40mm Baustahl Vierkantrohren im WiG-verfahren geschweißt, und Löcher zur Befestigung gebohrt. Der Trick hierbei ist, die Löcher der Innenseite kleiner zu bohren, damit man die Schraubenköpfe nicht sieht, aber durch die äußeren Löcher mit der Nuss durchkommt. Angepasst auf standard M8 Stahlschrauben mit Innensechskant.
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Als nächstes hab ich mithilfe eines Freundes die Platten angefertigt. 40 Millimeter starke Buchen-Multiplex-Platten. Die Kanten mit dem gleichen Radius wie die Rahmen versehen, Löcher gebohrt, gebeizt, lackiert. In die Löcher habe ich M8 Messing-Spreizdübel eingesetzt. Fand ich eleganter als Spaxen, da wieder zerlegbar.
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Dann noch die Rahmen professionell lackieren lassen und alles zusammengebaut.
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Jetzt stehen seit Gestern alle Gerätschaften drauf und das neue Rack erfüllt genau die Erwartungen meiner Eltern. Muss ja auch optisch was hermachen im Wohnzimmer.

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Die klanglichen Eigenschaften kann ich mit meinen Baustahlohren (keine Holz- aber auch keine Goldohren) nicht beschreiben, theoretisch müsste es aber weniger mitspielen als das alte Rack, was ja durchaus positiv ist. :lol:

Ach und bitte entschuldigt die zum Teil plünnige Aufnahmequalität, meine Handykamera ist auch in die Jahre gekommen :wink: Und ich wollte keine Riesenbilder einsetzen, mit Rücksicht auf die Forenmitglieder ohne Breitbandanschluss :wink: (Gehöre selber dazu)


Mit freundlichen Grüßen,
Leo
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Beitragvon beltane » 02.03.2017, 18:03

Hallo Leo,

Respekt für Deine handwerklichen Leistungen. Sieht klasse aus!

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon Thomas K. » 03.03.2017, 01:09

Hallo Leo,
nicht nur daß das Rack Klasse aussieht, der Stil des Racks passt auch besser zu den Trifons als die Sony-Welle.
Vibrieren dürfte ja auch nicht, es sieht zumindest so aus als bräuchte es schon Photonen- Torpedos um es aus der Ruhe zu bringen.

Viele Grüße
Thomas
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Beitragvon das Leo » 09.03.2017, 18:04

Vielen Dank euch,

Je öfter ich den Raum betrete, desto mehr gefällt mir das Rack. Und das geht nicht nur mir so :wink:
Selbst wenn es keine Photonen-Torpedos überstehen sollte, es wird zumindest so lange überleben, bis diese erfunden werden :lol:

Ach und noch etwas, ich habe den Standort meiner Musik auf einen Lexar JumpDrive 128GB USB3-Stick verlegt. Somit läuft der Aroio im Standalone Modus. Unsere Musikbibliothek umfasst etwa 240 Alben, Tendenz steigend. Alles als Flac gespeichert nimmt derzeit etwa 60 % des Platzes ein.

Ich habe klanglich keinerlei Nachteile feststellen können. Auch wenn ich mir einbilde, dass das Klangbild ruhiger geworden ist, seit es nicht mehr übers W-Lan läuft? Kann sein, muss aber nicht. :lol:

Das läuft so seit etwa einem Monat absolut störungsfrei. Also eine super Lösung, um nicht immer den Laptop meines Vaters anschmeißen zu müssen, wenn ich nur Musik hören möchte.

freundliche Grüße

Leo
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Beitragvon das Leo » 28.05.2017, 13:46

Moin!

Ich hab länger nichts gepostet, zu den meisten Themen hier kann ich aber auch nichts (sinnvolles) beitragen.
Aber jetzt gibts ein Update zu meiner Hörsituation.

Da ich ja schon das Rack im Wohnzimmer selbst gebaut hab (und ich vielleicht ein wenig bekloppt bin), kam es mir überhaupt nicht in den Sinn, das bei meinem Bett anders zu machen. Das alte musste wegen "schrott und zu klein" ausgemustert werden.

Natürlich auch wieder ein Bauwerk das Jahrhunderte überdauern soll. :lol:
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Jetzt stand ich natürlich vor dem Problem, dass es etwa einen halben Meter (1,40, nicht wie in der Zeichnung 1,60) breiter geworden ist. Da kann man nichts machen. Der Sessel, den ich sonst immer als Hörplatz genutzt hatte musste wieder raus.

Doch wo hören?
Es blieb nur das Bett, an dessen Kopfende ich nun entspannt der Musik lauschen kann. Natürlich ist das nicht ideal, der Kopf fast direkt an der Wand.
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Allerdings ist diese Aufstellung im Bass sehr viel friedlicher als die vorherige, bei der die Lautsprecher neben der Tür standen und in Richtung Fenster gespielt haben.

Ich höre jetzt auch wieder mit den ABS210 unter den Trifons, scheint in diese Richtung besser zu harmonieren. Raumakustik werde ich wohl nie ganz verstehen :shock:

Dann noch einen Filter erstellt, der die leichten Moden entfernt und den Mittelhochtonbereich leicht glättet und zack... jetzt klingt es eindeutig besser als vorher. :cheers: Wo genau die Unterschiede liegen kann ich nicht beschreiben. Einfach harmonischer.

mfG Leo
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Beitragvon das Leo » 12.12.2017, 20:20

Moin, schöne vorweihnachtliche Zeit

Es gibt neues bei mir und bei meinem Vater. Der neue DAC aus dem Hause Abacus ist nun auch in meinem Besitz. Den haben wir im Zuge einer anderen Aktion in Nordenham in unsere Aroios einbauen lassen. Aber dazu später mehr.

Klanglich ist er zu dem ursprünglichen eine deutliche Steigerung. Gerade der Bassbereich hat in Sachen Kontur eindeutig zugelegt. Details sind präsenter und genauer umrissen, ohne analytisch zu werden. Das gefällt uns ausgesprochen gut. Die 59€ sind definitiv gut angelegt.

Nun zu jener Aktion...

Nicht erst auf der AbaCon, schon auf den Westdeutschen HifiTagen konnte man den Hörnern der Herren Sonder und Brüggemann lauschen. Die Eindrücke dort waren trotz widriger Umstände (Hotelzimmer) einstimmig positiv. Nicht nur für uns das absolute Highlight der Messe. Die Widrigkeiten haben die Hörner einfach ignoriert, wie es schien (Acourate sei Dank)

Dann auf der AbaCon konnten wir uns die Hörner nochmal genauer zu Gemüte führen und so gab es Wohl oder Übel gar keine andere Möglichkeit, als dass wir diese auch mal in unserem Wohnzimmer hören mussten. Abbringen ließ sich mein Vater davon nicht und ich konnte es durchaus nachvollziehen.

Nachdem der Finanzminister das Okay gegeben hat für Anthrazit-Karminrot, wurden also die Hörner aus Nordenham abgeholt. (In der analogen Abacus Version) Nach schnellem Aufbau und Ausrichtung wurde uns sehr schnell klar, welches ungeheure Potenzial diese Teile haben. Das Wohnzimmer ist nur leider nicht ganz groß genug für Einrichtung und Hörner. Also mussten die beiden Schränkchen "Kindersärge" wie sie hier genannt werden, weichen und haben nun einen anderen Platz gefunden.

Schon solo ohne Raumkorrektur via Acourate kamen die Details und die Präzision zutage, die das Horn liefert. Da das Wohnzimmer aber akustisch vorallem in den tiefen Oktaven ungünstig zum Klang beiträgt (fette Mode um die 40Hz), haben wir eingemessen und sind einfach beeindruckt.

Der Raum den die Hörner produzieren ist phänomenal. Eine glasklare, unverfärbte Projektion von Stimmen und Instrumenten, in allen drei Dimensionen wie festgenagelt, die so natürlich daherkommt haben wir beide so noch nicht erlebt (Patricia Barber - Use Me z.B.). Dazu ein voluminöser Bass, der konturiert, durchgezeichnet ist und auch abgrundtief sein kann (James Blake). Mir fehlt ein wenig das Vokabular um den Eindruck besser zu beschreiben. Die Musik löst sich vom Horn und spätestens wenn man die Augen schließt sind die Lautsprecher verschwunden. Die Bühne geht weit über die Grenzen des Stereodreiecks hinaus und bei entsprechenden Aufnahmen schließt sie einen sogar komplett mit ein (Roger Waters etc.).

Verfärbungen, für die Hörner ja berüchtigt sind, können wir keine wahrnehmen. Das sind wirklich ein paar Lautsprecher, bei denen es sich lohnt mal ein Ohr drauf zu werfen. Auch wenn es eventuell ein wenig zu viel wird, Glückwunsch an Hanno, Karl-Heinz und Ulli zu diesem mehr als gelungenen Projekt!

Die 5S aus dem Wohnzimmer stehen nun wieder in meinem Zimmer und die 3er haben woanders im Haus einen Platz gefunden. Auch wenn es keine Hörner sind, so weiß ich, dass ich mit den Trifon 5S sehr glücklich werde, über ihre Qualität muss ich hier wohl nichts mehr sagen. (Viel gehört hab ich sie noch nicht, die Hörner sind einfach zu fesselnd. :lol: )

Ach ja, Weihnachten fällt für uns aus. Wir haben uns schon mehr als genug beschenkt dieses Jahr. :P

Ein zwei Bilder werde ich noch mal hochladen, damit man sich die Prachtexmplare in ihrer natürlichen Umgebung besser vorstellen kann.

lg vom Leo
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Beitragvon beltane » 12.12.2017, 20:58

Hallo Leo,

Euch herzlichen Glückwunsch zum Neuerwerb der Hörner und Dir zu den aufgrund des Ringtausches jetzt bei Dir stehenden 5s.

Folgende Frage: Habt ihr die Horn Varianten mit analoger und mit digitaler Weiche im Vergleich hören können und wenn ja, wie würdest Du die Unterschiede beschreiben?

Viele Grüße

Frank
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Beitragvon das Leo » 13.12.2017, 19:46

Hallo,

vielen Dank, Frank

Die Hörner haben wir einmal als Ullis Variante und dann in der Abacus Variante gehört, welche es ja nur als analoge Version gibt. Direkt im Vergleich im gleichen Raum haben wir sie nicht gehört. Dafür aber beide auf der Messe und der Abacon. Explizit Klangliche Unterschiede hab ich nicht mehr in Erinnerung, auch wenn ich denke, dass Ulli mit jedem Weg einzeln über Acourate gesteuert noch das letzte Quäntchen aus den Kisten rausholen kann.

Für uns stand eigentlich sofort fest, dass wir die analoge Weiche nehmen, einfach weil die externe Acourate Weiche für unseren Geschmack zu aufwändig ist, mit extra Soundkarte und Steuerung über einen Rechner. Dafür sind wir nicht versiert genug :P Zumal wir mit der einfachen Raumeinmessung via AcourateCV auch ganz gut ans Mögliche herankommen sollten.

Wer da Lust und Laune hat und das nötige Wissen, sowie Equipment, mit Acourate-Weichen zu arbeiten, für den wird Ullis Variante wahrscheinlich die bessere Wahl sein.

Was ich noch vergessen hatte zu beschreiben, ist die ungeheure Dynamik, zu der die Lautsprecher in der Lage sind. Einfach genial. (Hier kann ich Hannos Vorführstück von Eric Burdon - Working Life nennen, so Live klingt das, als wäre man in der esten Reihe im Konzert.)

Wie dem auch sei, hier noch ein Bild der aktuellen Hörsituation im Wz:

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Und jetzt noch eine kleine Doku über meinen ersten selbstgebauten Lautsprecher.

Diejenigen, die auf der Abacon waren dieses Jahr, werden sie wahrscheinlich gesehen haben, die kleine Box. Ist zwar passiv und klingt bei weitem nicht so grandios, wie ihre Schwester in Lebensgröße, dafür ist sie allemal ein Hingucker geworden. :wink: Entstanden aus der Idee, dass mein Vater meinte, wir müssten zur AbaCon mal wieder was mitnehmen als Geschenk und Dank für die tollen Gerätschaften, die unser Musikhören jeden Tag bereichern.

Zuerst hab ich das Herzstück, den Horntrichter angefertigt. GFK stand mir leider nicht zur Verfügung, daher hab ich unsere Drechselbank angeworfen und das Horn aus Holz angefertigt. Dann den Hornhalter aus Verbund-Material (mit Sekundenkleber laminierte Pappschichten) an das Horn, welches ob seiner Größe in der Form etwas vom Original abweicht, angepasst. Auf dem Korpus hält es wie im Original per Neodymmagnet.

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Als nächstes ging es an die Rückplatte mit Kühlkörper und nach der Lackierung an die Verkabelung der beiden "Basstreiber" (23mm Breitbänder von Visaton).

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Schließlich die Endmontage. Alles eingebaut in den ebenfalls aus "Verbundmaterial" gefertigten Korpus.

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Dazu gab es dann wegen Gleichgewichtsproblemen eine magnetische Base, zum Teil aus Messing gedreht, um eine saubere, schwere Ankopplung zu ermöglichen. :lol: Für den sicheren Transport noch einen abacustypischen Versandkarton und Transportfertig is das Hörnchen. :wink:

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Ja, ich weiß, das Hornabteil ist nicht funktionabel, das war uns dann aber zu aufwändig. :D Angeschlossen an einen Lineausgang eines Vorverstärkers oder Quellgeräts kommt durchaus etwas raus aus der Kiste. Auch wenn man da nicht zu viel erwarten sollte. :wink:

Begeistert waren trotzdem alle, und das war unser Ziel. :cheers:

MFG Leo
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Beitragvon Hironimus_23 » 13.12.2017, 20:44

Hallo Leo,

Superprojekt - Respekt!
Ich hatte das Hörnchen bereits auf der AbaCon bewundert und dachte es wäre ein Gag von Abacus.
Dass das von Dir kam und auch noch funktionsfähig - Wahnsinn.

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Gruß,
Hironimus
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Beitragvon uli.brueggemann » 13.12.2017, 23:56

Ehrlich, ich hatte sofort das Gefühl: haben wollen müssen!
Aber mir hat dann keiner sagen wollen wer das gebaut hat. Da waren die Sonders sonders zugeknöpft. :(

Grüsse
Uli
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