Stefan (Abacus APC 23-24 CS mit AMT, C-Box 3)

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Beitragvon stumcm » 15.05.2017, 14:54

Hallo Hornguru,

danke erstmal für den wertvollen Input. Mein Plan sieht jetzt in etwa wie folgt aus: Basstrap in die Ecke hinter der APC, eine weitere Basstrap auf der anderen Seite des Raums (nicht beim Sofa). QRD-Diffusoren links und rechts vom Fernseher (https://www.akustik-module.de/shop/qrd-diffusor/). Vor die LS habe ich außerdem jeweils ein Schaffelle gelegt, um da die Erstreflexionen abzumildern.

Ich denke außerdem darüber nach, mir einen Helmholtzresonator selbst zu bauen, relativ flach, dafür aber hoch und diesen in die Ecke zu "hängen". Ähnlich wie hier: https://www.fidelity-magazin.de/2014/09 ... resonator/ Das priorisiere ich aktuell aber nicht so hoch.

An die Sofa-Rückwand werde ich wohl auch früher oder später noch ein paar Akustikmodule anbringen. Was genau, muss ich mal sehen. Nacktes Basotect finde ich hässlich. Das muss schon vernünftig ausschauen und bezahlbar bleiben. Ich finde da die Absorber/Diffusor-Kombi im Wechselrahmen von HOFA ganz ansprechend: https://hofa-akustik.de/module/wechselrahmen/

Gruß
Stefan
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Beitragvon stumcm » 29.07.2017, 11:58

Fujak hat geschrieben:Hallo Stefan,

auch wenn Du jedes Tal bei deiner Zielkurve berücksichtigst, so muss dies - in gewissen Grenzen - nicht zwangsläufig Verlust an Auflösung bedeuten. Entscheidend ist, dies in Makro 4 mit entsprechenden Gain-Werten zu kompensieren. Hilfreicherweise werden diese zum Abschluss von Makro 4 angezeigt.

Grüße
Fujak


Ich hatte das tatsächlich so gemacht. Mir fiel irgendwann auf, dass einige Stücke dann stark "gekratzt" haben, ganz ekeliger Sound. Hatte erst Angst, dass meine LS Probleme machen. Ich hatte das Problem aber nur, wenn ich über den Pi Musik gestreamt habe. Naja, long story short, durch die Maßnahme "Gainwert erhöhen", fahren manche Musikstücke ins digitale Clipping. Also eher kontraproduktiv.

Gruß
Stefan
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Beitragvon stumcm » 31.10.2017, 13:06

Meine Wiedergabekette hat ein essentielles Update erhalten. Bisher habe ich hauptsächlich mit einem RasPi als Renderer (mit HifiBerry Digi HAT) gehört. Dabei bin ich digital (SPDIF) in einen Mittelklasse-AVR von Pioneer gegangen und hab entsprechend dessen DAC verwendet. Als Image lief Aroio mit Acourate-Filtern. Acourate war für mich btw. eine Offenbarung nachdem ich anfangs eine Zeitlang zufrieden ohne Raumkorrektur gehört habe. Frequenzgang und Zeitverhalten waren also schon ziemlich gut. Lange habe ich relativ zufrieden hauptsächlich mit Spotify, gelegentlich Schallplatten gehört. Mit dem Umstieg auf TIDAL haben sich meine Ohren etwas weiter geöffnet, war die Audioqualität doch wirklich deutlich hörbar besser. Das hat mich „aufhorchen“ lassen und ich stand vor der Frage, wie ich die ganze Sache hardwareseitig weiter optimieren kann. Ein anständiger VV musste wohl her.

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So war es wohl mehr oder weniger Zufall oder Schicksal oder Vorsehung, dass ungefähr zu diesem Zeitpunkt die Abacon ins Haus stand. Außerdem hat Abacus das Produktportfolio in diesem Jahr weiter ausgebaut, zuletzt u.a. durch den AroioDAC (HAT für Raspberry) und die Widerstandsleiter-Lautstärkeregelung. Folglich hat der Preamp 14 auch einige Upgrades erhalten. Diese Neuerungen konnte man bei der Abacon bereits bewundern. Meine Anforderungen an den VV waren im Wesentlichen eine optimierte Stereo-Wiedergabe, ein guter Streamer (der Acourate—Filter unterstützt), reine analoge Signalverarbeitung für Phono (obwohl mein eher günstiger Dreher ein tristes Dasein fristet, tendenziell ist mir hochwertige analoge Wiedergabe einfach zu kostenintensiv, digital geht mit weniger Geld einfach viel mehr) und gute Integrierbarkeit in meine bisherige Kette mit Blick auf Surround.

Ich habe das große Glück, dass ich eines der ersten Exemplare mit der neuen Hardware erhalten habe. Zuhause gewesen, angeschlossen, eingemessen, gehört, heftig! Quasi sofort macht der Preamp14 klar, dass in Sachen Durchhörbarkeit, Feinzeichnung, Ortbarkeit und Detailverliebtheit hier noch eine gute Schippe draufgelegt wird. Der Preamp14 spannt eine richtig große Bühne auf, jedes Instrument hat wie festgenagelt seinen Platz (vorher hatte ich teilweise den Eindruck, dass die Instrumente etwas „wandern“), auch die Tiefenstaffelung (die ich bisher schmerzlich vermisst habe), ist plötzlich einfach da. Wahnsinn. So klingt also richtiges HiFi. Musikalisch ging es querbeet durch die unterschiedlichsten Stilrichtungen von Jazz über Klassik und Electro bis Heavy Metal war alles dabei, wobei ganz klar die guten Aufnahmen nochmal richtig profitieren. Das Hören macht einfach nochmal mehr Spaß. Zugespielt habe ich mit TIDAL (bzw. Lumin) über einen Bubbleupnp-Server.

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Auch finde ich die Usability echt super, alle Features sind im Wesentlichen selbsterklärend, Jumper-Einstellungen sind sauber dokumentiert, da gibt’s wenig bis gar kein Vertun. Daran schließt sich auch Optik und Haptik an. Form follows function gilt bei Abacus ja schon länger, das bleibt auch beim Preamp14 nicht aus. Cool ist auch, obwohl natürlich eher matter of fact, das Klickern der Relais der neuen Lautstärkeregelung. Ergebnis dieser Regelung ist eine einwandfrei saubere Bühnendarstellung. Alles in allem ein super Produkt, es macht einfach Spaß. Schön ist auch, dass die Preamps jetzt mit Torx-Schrauben ausgeliefert werden. Sieht noch etwas hochwertiger aus. Cool wäre noch, wenn die Seitenbleche der schwarzen Version ebenfalls schwarz wären. Ansonsten bin ich auf die weitere Entwicklungsarbeit gespannt. Digitaleingänge wurden ja schon diskutiert, schauen wir mal, was die Zukunft bringt.
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