Thomas (Abacus Trifon 3)

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Samedi Soir sur la Terre

Beitragvon Thomas K. » 12.04.2015, 16:59

... heißt ein Stück von Francis Cabrel, welches eigentlich eine "sie kam, sah bzw. wurde gesehen und siegte" Situation beschreibt. Wendet man das Ganze aufs Hören des modifizierten Aroio an, so verhält es sich genauso.

Ich hatte ja schon im zugehörigen Thread geschrieben, daß ich jedem, der einen frühen Aroio hat, nur anraten kann, diese einfache Modifikation vorzunehmen. Gerade von oben genannter Aufnahme war ich immer begeistert, was aber auf den Klang nicht 100% zutraf. Hier hatte ich immer eine leichte Reststrenge zu bemängeln, egal mit welchem Equipment ich sie hörte. Auch mit dem ummodifizierten Aroio war das nicht anders, jetzt ist das aber komplett verschwunden.

Weiteres Beispiel, "She Walks This Earth" von Sting, dessen näselnde Stimme der ummodifizierte Aroio zwar auch schon sehr gut darstellte, bekommt nach der Modifikation zusätzliche kehlige Aspekte, die der Stimme neue Nuancen bescheren und dafür sorgen, daß man Lust bekommt, auch mal wieder die Dowland Stücke zu hören.

Ich hatte diese Woche ziemlich viel zu tun, so daß ich erst gestern Abend wieder zum ausgiebigen hören gekommen bin. Ich spielte was mir gerade so in den Sinn kam, darunter auch von Weather Report "Birdland" aus dem Jahr 1977, einer Dekade zu deren Ende meiner Meinung nach viele Aufnahmen mit etwas zu viel "Höhenpfeffer" abgemischt wurden, so daß man die digitalen Versionen eigentlich nie besonders laut anhören mochte (von Vinyl war es etwas besser) - jetzt mit dem Aroio1.1 klingt die Aufnahme zwar immer noch hell, macht aber auch laut tierisch Laune.

Wer erinnert sich noch an Vaya con Dios, eine belgische Band um die Sängerin Dani Klein? Bei dieser Studioproduktion kommt im Gegensatz zu vorher eine räumliche Homogenität zustande, die man diesem rein im Studio geschaffenen virtuellen Raum nie zugetraut hätte. Knackscharf mit Atmosphäre...

Vom belgischen Studio ging es nach Dänemark, genauer gesagt nach Kopenhagen ins Café Montmartre, wo Stan Getz eines seiner letzten Konzerte gab. In den Stücken "I'm Okay", und "I Remember Clifford" meint man hier wirklich einen Schwanengesang zu hören, unheimlich kraftvoll zwar aber mit einer Melancholie gespielt, die mich an den Gesang Jet Bakers erinnert. Das ist so ergreifend, und atmosphärisch, daß man nach kürzester Zeit meint, das es in Echtzeit stattfindet. Diese Aufnahme gehörte schon immer zu meinen Lieblingsaufnahmen, aber erst jetzt habe ich das Gefühl sie zum ersten male richtig gehört zu haben.

Heute morgen habe ich mir zum Tagesauftakt dann etwas Mozart gegönnt, die Haffner Sinfonie, vom Danish National Chamber Orchestra unter Adam Fischer. Ein ungemein straff gespielter Mozart, perfekte
Durchhörbarkeit und Genauigkeit, gepaart mit der Verve einer gut gelaunten Truppe. An dieser Musik kann man sehr genau hören, daß der Aroio 1.1 vom hauchzartesten Parlando der Streicher im 3. Satz, bis zum furiosen Tutti im Schlusssatz alles perfekt beherrscht, auch hier trotz Studioeinspielung, nach kurzer Zeit wieder das Gefühl, als lauschte man einer Live-Darbietung.

In einer Woche sitze ich vermutlich irgendwo südlich von Lyon in der Abendsonne mit einem Glas Wein, und bin mir sicher, daß ich es noch nie so bedauert habe, daß meine Anlage nicht in den Wohnwagen passt.

Viele Grüße
Thomas
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Beyerdynamic DT880 Edition

Beitragvon Thomas K. » 27.05.2015, 19:54

Hallo,

der ein oder andere wird es schon im Preamp14/AroioEX Thread mitbekommen haben, daß es bei mir einen Neuzugang gibt. Nein, diesmal nicht von Abacus, aber ebenfalls sehr gut. :D

Nach einer kopfhörerlosen Zeit, mein Stax ging defekt (Speiseteil) an einen Forenkollegen, der ihn für sich repariert hat, mußte doch wieder ein Kopfhörer her, und sei es nur um die klanglichen Auswirkungen des Boxenrückens mal schnell überprüfen zu können. Dazu bedarf es natürlich eines Kopfhörers, der möglichst verfärbungsarm spielt, und allzu teuer sollte er auch nicht sein.

Geworden ist es nach ausgiebigen vergleichen ein Beyerdynamic DT880 Edition. Kopfhörerklang ist ja so eine Sache, da driften die Ansichten über das gehörte oft noch weiter auseinander als beim Boxenhören, deshalb ist meine Aussage auch unter diesem Aspekt zu werten. Für mich persönlich klingt der günstige DT880 besser und verfärbungsärmer als z.B. der Sennheiser HD 700.

Daß Kopfhörer auch neben dem Erkenntnisgewinn, daß die eigene Anlage bis auf den Bassbereich sehr korrekt klingt (der Raum, der Raum, der Raum), auch noch Spaß machen kann, hat mir dieser vergleichsweise günstige Hörer dann auch noch gezeigt. Wobei man dem Preamp14/AroioEX, da ebenfalls einen verdammt guten Job attestieren kann, einen Kopfhörerverstärker muß ich mir dank diesem nicht anschaffen.

Viele Grüße
Thomas
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Bye, Bye Trifon

Beitragvon Thomas K. » 22.07.2015, 10:18

Die Trifon 3 stehen seit gestern Abend um 10 Uhr verpackt in ihren Transportkartons, und warten auf die Abholung durch UPS. Zeit für ein kleines Résumé.

Entgegen dem Rat eines Freundes, habe ich noch vor dem verpacken der Trifon, die APC wieder auf die Ständer gestellt. Die Einstellungen an den Reglern glichen ziemlich genau denen der Trifon. Es kam, nein, nicht die große Ernüchterung, sondern ich freute mich wie gut diese ebenfalls spielen. Das heißt aber nicht, daß es keine Unterschiede gäbe. Am größten sind sie in den Disziplinen, Baß- und Mittenwiedergabe, und vielleicht der gravierendste in der Raumdarstellung.

Während unserer Hörsession am Samstag entfuhr es Timo (Forenmitglied aus dem Münchner Raum) "Da braucht man kein 5.1 mehr". Die Raumdarstellung der Trifon ist größer, tiefer und noch besser gestaffelt als bei der APC. Die Mitten haben eine größere Palette an Klangfarben, und wirken "energetischer", ein besseres Wort fällt mir dafür nicht ein. Der Bass ist knüppelhart und wohldosiert, und hat auch mehr Nuancen als bei der APC, die hier insgesamt weicher und nicht so druckvoll agiert.

Gehört wurde übrigens am Samstag querbeet aus meiner Musiksammlung, und da waren eine ganze Reihe Aufnahmen dabei, die das Prädikat audiophil ein ganzes Stück verfehlen. Aber auch bei diesen ist man hingerissen, von der Wiedergabe der Trifon. Wir haben am Samstag übrigens so en passant, noch einen Vergleich CD Wiedergabe vs Aroio Streamer gemacht, mit einer wunderbaren Aufnahme, die Christoph ein stiller Mitleser hier im Forum auf CD mitgebracht hatte:

https://www.jpc.de/jpcng/classic/detail ... um/8176697

Die Unterschiede waren sehr krass.

Gestern Abend hatte meine Frau dann auch Zeit für eine Probehören. Nach einer dreiviertel Stunde kam aus Ihrem Mund der Satz: "Wenn Du die kaufen möchtest, meinen Segen hast Du." Donnerwetter!

Viele Grüße
Thomas

PS: Ich bin übrigens der Meinung, daß es sich zumindest in Räumen die in der Größe meinem gleichen (23,5qm) bei der Triton in der Summe der Eigenschaften eher um eine Concerto Grosso kompakt als um eine APC ausladend handelt.
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Beitragvon muenchenlaim » 22.07.2015, 12:24

Hallo Thomas,

was ist mit "Wenn Du die kaufen möchtest, meinen Segen hast Du." gemeint?
- die CD?
- die Streamer (-Lösung)?
- die Trifon(s)?
:roll:

Spaß beiseite: Ich verfolge als APC-Besitzer alle Trifon-Berichte mit großem Interesse. Hast Du schon etwas gehört, ob es eine Update/Upgrade-Lösung (offiziell oder auf dem kleinen Dienstwege per Anfrage) geben wir? Die Gehäuse- und Lautsprechermaße sind ja sehr ähnlich und der Hochtöner ist identisch zur APC .

Christoph
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Beitragvon Thomas K. » 22.07.2015, 13:44

Hallo Christoph,

da bei einem Upgrade nur der AMT und das Gehäuse verwendet werden könnten, wird es das wohl nicht geben.

Nochmal zur Verdeutlichung:
Statt einem (APC) drei Verstärker, Weiche erheblich komplexer 2,5 Wege phasenstarr, 4-lagige Platine, keine Potis zur Einstellung mehr, sondern Schalter mit Festwiderständen, anderer Kühlkörper, somit auch die komplette Rückwand neu, last but not least, zwei andere wesentlich teurere Tiefmitteltöner. Also ein Umbau käme, da Einzelanfertigung, kaum billiger. Nicht zu vergessen ist dabei, daß das neue Gehäuse IMHO gefälliger aussieht.

Viele Grüße
Thomas
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Beitragvon versuchstier » 22.07.2015, 20:12

Hallo Thomas,

zunächst danke für die Beschreibung Deiner Eindrücke. Auch ich als APC-Hörer verfolge die Berichte der Trifons sehr genau. Einen Termin in Nordenham konnte ich leider aufgrund akutem Zeitmangel meiner Seits noch nicht festlegen. Ein weiteres aktuelles Problem ist das fehlende Geld. :roll:

WIr haben unserem Haus und der Anliegerwohnung ein neues Dach inklusive entsprechender Dämmung spendiert... Von den Kosten her hätte ich statt dessen auch die Concerto Grosso als Surround-Set kaufen können. :wink:

Somit muss ich mich mit einem eventuellen Wechsel von meinen APC auf die Trifon 3 noch etwas gedulden...

Aber genau die von Dir beschriebenen Eigenschaften der Trifon 3 würden mir sehr zusagen. Wobei Du keinen direkten Vergleich hattest und bekanntlich ein Vergleich aus dem Gedächtnis recht schwierig ist.

Sobald ich privat wieder mehr Zeit habe werde ich mich persönlich in Nordenham vom Unterschied der APC zur Trifon 3 im Direktvergleich überzeugen. :cheers:

Gruß Wolfgang
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Beitragvon Thomas K. » 22.07.2015, 20:26

Hallo Wolfgang,

eine neues Dach wäre bei mir ebenfalls das KO Kriterium für sämtliche HiFi Pläne. Bei uns ist aber eher finanzielle Entspannung angesagt, da unsere Tochter jetzt erst mal ein FSJ macht, statt ein Studium aufzunehmen.

Du hast es ja nicht all zu weit von Hamburg nach Nordenham. Und was man nicht vergessen darf, mit den APC läßt es sich ja auch mit Genuß hören. Was ich gerade auch tue.

Viele Grüße
Thomas
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Beitragvon Thomas K. » 04.08.2015, 11:50

Einen kleinen Nachtrag noch zu meinem vorhergehenden Beitrag, in dem ja schon vom Genuss beim Hören der APC die Rede war.

Heute ist das Haus leer, außer Kochen steht nichts im Pflichtenheft, und so kam ich mal wieder zum ausgiebigen Musikhören. Ein paar neue (alte) CDs wurden gerippt und beim Hören derselben wurde dann auch die Frage geklärt, ob die Musik über die APCs, nach dem elektrisierenden Auftritt der Trifons, bei mir noch Gänsehaut auslösen kann. Nach langer Zeit habe ich mal wieder die "Blood on the Tracks" von Bob Dylan gehört, und da war es wieder, das Gänsehaut Gefühl. Schön!

Viele Grüße
Thomas
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Beitragvon Thomas K. » 23.11.2015, 10:36

Hallo,
die Renovierung des Hörraumes ist abgeschlossen, und nun gibt es erst mal Bilder. :D

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Die Gretchenfrage bei einer Renovierung/Umgestaltung des Hörraumes ist ja immer, hat man sich nicht einen Bärendienst erwiesen, und vorher klang es besser, oder klingt es gleich, oder hat man sogar eine Verbesserung erreicht. Die Trifons und der Hörsessel blieben ja in der gleichen Position wie vorher.

Tonal ergaben sich keine unmittelbar erhörbaren Unterschiede, aber die Ortbarkeit hat meiner Meinung nach noch etwas zugelegt. Da war die Mühe also nicht umsonst. Optisch gefällt es mir ohnehin besser, da das Bücherregal auf der linken Seite nicht mehr so dominant ist. Hinter dem Hörsessel ist übrigens ein Vorhang, der vor die Tür gezogen werden kann,erkennbar auf Bild 2.

So wie die Anlage jetzt ist, gefällt sie mir sehr gut. Der CD Spieler ist eigentlich nur noch Beiwerk, und tritt nur noch höchst selten in Aktion. Die Kombination aus den neuen Trifons mit dem AroioEX spielt absolut traumhaft, und zu meinem Glück fehlt mit eigentlich nur noch der Servino. Ich hatte zunächst überlegt, und das auch schon mal mit jemanden durchgesprochen der eine Lösung mit Synology NAS hat, mir eine solche zuzulegen. Ich möchte in Zukunft aber doch eine Lösung haben, in der Musik inklusive Rippen, völlig unabhängig von meinem jeweiligen Laptop ist.

Die APC die auf zwei Bildern noch zu sehen sind, sind vorgestern von ihrem neuen Besitzer abgeholt worden, und es stimmte mich dann doch etwas wehmütig. Ich hätte sie gerne fürs Wohnzimmer behalten, aber da ich dort nicht die gestalterische Lufthoheit habe, war da nichts zu machen.

Nun warten einige bestimmt schon gespannt darauf was es noch zu den Trifons zu sagen gibt. Das ist entweder in seitenlangen Abhandlungen über einzelne Musikstücke akribisch auseinanderzupfriemeln, oder man kann es verkürzt und etwas nüchterner darstellen:

  • Die Trifons sind im Stande einen Aufnahmeraum plastisch darzustellen, und zwar dergestalt daß man ins Geschehen einbezogen wird.
    (The Real Blues/ Ray Brown Trio Live)
  • Die Trifons können auch Aufnahmen zum Genus werden lassen, die im Geist der damaligen Zeit gesoundet wurden.
    (Fool on the Hill/Sergio Mendes Brasil 66)
    Oder mit reichlich analoger Patina überzogen sind.
    (I say a little Prayer/Aretha Franklin)
  • Neue Aufnahmen die mir zwar perfekt aber oft auch etwas steril erschienen, bekommen mit ihnen einen Schuß Wärme und Körper.
    (Love, Put on your Faces/ Patricia Barber)
  • Großes (Hollywood-)Orchester vermatscht auch in lautesten Passagen nicht, und ist sehr schön durchhörbar.
    (The Prince and the Pauper/Korngold)oder auch (Bilder einer Ausstellung, Concertgebouw Orchestra, Mariss Jansons)

So, für heute erst mal Schluss, jetzt geht es ans genießen.

Viele Grüße
Thomas

PS was auf dem CD Spieler vielleicht als esoterische Spielerei missdeutet werden könnte, hat einen simplen Grund, der scheppernde Deckel soll beruhigt werden.
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Beitragvon Zwodoppelvier » 23.11.2015, 13:19

Hallo Thomas,

ohne jetzt noch einmal Deinen Faden komplett durchgelesen zu haben: im Vergleich zu einem früheren Foto (als die APC gerade eingezogen waren) ist die Platzierung von Hörplatz/Boxenbasis wohl um 90° gedreht(?).

Dir ist m.E. eine ausgesprochen einladende, stimmungsvolle Gestaltung des Raumes gelungen :cheers:

Viele Grüße
Eberhard
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Beitragvon Joerghag » 23.11.2015, 14:54

Hallo Thomas,

das sieht wirklich toll aus. Schön finde ich, das du die gegeben Raumelemente (Bücherregal und CD-Ständer) sowie Teppiche und Vorhänge gut zur natürlichen akustischen Verbesserung einsetzt. Bis auf den Deckendiffusor und die BassTraps in den Raumecken habe ich es praktisch ebenso gemacht. Noch ein paar großblättrige Pflanzen vor das Fenster sowie hinter die Lautsprecher und du hast neben dem besseren Raumklima auch noch einen grünen Diffusor.

:cheers:

Gruß Jörg

P.S.: Die "kleinen" Trifon gefallen mir echt gut, auch optisch.
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Beitragvon Thomas K. » 23.11.2015, 15:01

Hallo Eberhard,

danke für das Kompliment. :cheers:

Die Aufstellung habe ich allerdings schon aufgrund einer Anregung von Karl-Heinz Sonder vor ungefähr drei Jahren geändert. Akustisch hat sich das sofort als segensreich erwiesen, wobei ich allerdings die Möblierung nicht verändert hatte.

Viele Grüße
Thomas
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Beitragvon Thomas K. » 23.11.2015, 15:05

Hallo Jörg,

Pflanzen hatte ich schon, aber da es Souterrain ist, neigten die immer zu Dunkeltrieben. Um die Reflektionen des Fensters gut zu dämpfen reicht das teilweise Zuziehen der Vorhänge. Der "Deckendiffusor" ist übrigens eine Lampe :D , ich war aber über die Multifunktion ganz entzückt.

Viele Grüße
Thomas
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Beitragvon music is my escape » 23.11.2015, 15:24

Hallo Thomas,

das sieht echt gut aus - mit wohnlichen Mitteln und wunderbarem Wandabstand konsequent klangoptimiert.

Dass es da eigentlich nur sehr gut klingen kann, glaub ich gern.

Glückwunsch zum schicken LSP!

VG, Thomas
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Beitragvon Thomas K. » 22.02.2016, 14:04

"Wes das Herz voll ist, des geht der Mund über"

Mit diesem Luther-Zitat möchte ich nun eine etwas persönlichere Stellungnahme vornehmen, als dies im Rahmen dieses Threads geschehen ist.

Manche mögen es Geschwurbel nennen, aber hier ist überschäumende Begeisterung ja erlaubt. Die Kombi aus Preamp 14/Aroio und Trifon spielt nach dem letzten von Hanno eingebundenen Filter oberhalb meiner Raummoden auf einem Niveau, das wohl jedem der das hören kann,die Kinnlade herunterfallen läßt.

War ich schon bisher mit dieser Kombi äußerst zufrieden, komme ich jetzt aus dem Staunen nicht mehr heraus. Selbst so simple schon tausendmal gehörte Stücke wie z.B. "La Sposa Rubata" von Angelo Branduardi scheinen von dem letzten Rest Patina, der ihnen vorher noch anhing, befreit zu sein.

Gerade habe ich "The Verdict" von Joe Jackson angehört, das Schlagzeug knallt so in den Hörraum, als wären die Trifons noch etwas gewachsen.

Gestern Abend habe ich Auszüge aus "Happy End" gehört, eine Aufnahme mit Lotte Lenya aus dem Jahr 1960, die Stimme knackscharf und so gut moduliert aus der Mitte, es war unglaublich.

Im Moment läuft Tito und Tarantula mit "After Dark" den eifrigen Kinogängern vielleicht bekannt aus "From Dusk till Dawn", auch ohne Leinwand ganz großes Kino.

Aber auch Klassik, egal ob eine schon betagte Aufnahme, wie Rossinis Ouvertüren mit Chicago Symphony Orchestra unter dem Dirigat von Fritz Reiner, aus dem Jahr 1958, oder Wagners Orchestermusik mit dem Symphonieorchester des bayerischen Rundfunks unter Mariss Jansons, aus dem Jahr 2011, alles kommt mit einer Wucht und Präzision, die einfach umwerfend ist.

Im Gegensatz zum großen Rest der Republik ist heute am Bodensee ganz annehmbares Wetter, und deshalb will ich es für heute mal gut sein lassen, und jetzt einen Spaziergang machen.

Viele Grüße
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