Oliver (Backes & Müller BM 12 V-FET)

audiophile Biografien unserer Mitglieder
Forumsregeln
Bei Vorstellungen steht die persönliche, subjektive Erfahrungswelt des Verfassers im Vordergrund. Insbesondere soll die Vorstellung als "Visitenkarte" des Mitglieds gewürdigt bzw. respektiert werden. Dialoge sollten hier vorrangig mit dem Verfasser und nicht mit Dritten geführt werden. Siehe auch die Forumsregeln.

Beitragvon beltane » 24.12.2017, 03:55

Hallo Matthias,

lesenswert zur von Dir gestellten Frage finde ich den folgenden Artikel:

http://www.connect.de/ratgeber/grundlag ... 30692.html

Letztlich kann man also einen Raum überdämpfen. In den meisten Zimmern wird das aber nicht der Fall sein. Eine Nachhallzeit von im Mittel 0.3 - 0.4 Sekunden ist ein für Hifi sehr guter Wert. Im Bass meistens in kleinen Räumen schwerer zu erreichen, aber auch nicht so störend, wenn etwas höher. Unter 0,2 Sekunden kann es ggf. als dumpf empfunden werden.

Meiner eigenen Erfahrung nach sollte man hören und messen, dann kann man relativ schnell beurteilen, ob es passt. Bis zum Erreichen der Überdämpfung muss man schon einiges an Material zur Reduzierung von Nachhallzeiten in den Raum eingebracht haben.

Viele Grüße

Frank
Bild
beltane
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 1269
Registriert: 14.11.2012, 09:58
Wohnort: Hannover und Göttingen

Beitragvon Harry_K » 25.12.2017, 09:33

Zwischenzeitlich habe ich mir Olivers Raum angehört und muss sagen, dass eine vermeintliche Überdämpfung beim Musikhören nicht vorhanden ist. Der Hörraum wird ausgeblendet und es verbleibt beim Aufnahmeraum. Das ist sehr beeindruckend, lässt sich bei mir im Wohnzimmer aber in der Ausbaustufen nicht realisieren ( was ich auch unter ästhetischen Gründen nicht möchte). Akustikbilder und ein/zwei Deckensegel habe ich aber dennoch bereits auf dem Schirm.
Schöne Weihnachten
Matthias
Bild
Harry_K
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 94
Registriert: 07.08.2016, 16:19
Wohnort: Nördlich von München

Beitragvon Bajano » 14.01.2018, 19:47

Bevor ich mich ab morgen meinem "HiFi-Projekt 2018" widme und in den nächsten Wochen und Monaten diverse DAC aus verschiedenen Preisregionen ausgiebig teste und vergleiche, möchte ich noch schnell ein kleines Update zu meiner derzeitigen "Keller-Konfiguration" veröffentlichen:

Es wurden wie angekündigt noch zwei weitere Pakete Sonorock hinter den Lautsprechern eingebracht, die ich einfach auf die bereits vorhandenen Pakete aufgestapelt habe. Insgesamt habe ich nun also acht Pakete Sonorock (vier sind noch hinter meinem Hörplatz untergebracht) in meinen bescheidenen 18,33qm und der Bass ist damit ab ca. 50Hz kein Thema mehr - den Rest darunter zügelt Acourate.

Bild

Dann eine neue Vorhangschiene an der Decke angebracht, damit der Vorhang unmittelbar hinter den BM 12 zugezogen werden kann. In der Mitte geöffnet für den Heimkinobetrieb (den ich kaum noch nutze) ...

Bild

... und ganz geschlossen für den reinen Stereobetrieb.

Bild

Der geschlossene Vorhang ist für mich sehr wichtig, da Stimmen aus der Mitte (mittlerweile durch Acourate wirklich wie festgenagelt) durch den verhältnismäßig kleinen Center regelrecht "heruntergezogen" werden - man könnte es auch mit "das Auge hört mit" beschreiben. Natürlich dämpft der schwere Samtvorhang auch noch Reflektionen von der Anlage und von der 99 Zoll großen Rahmenleinwand.

Dann sind kurz nach Weihnachten noch zwei Furmänner (AC-210) für die BM 12 bei mir eingezogen, die ich heute mal für eine halbe Stunde entfernt habe. Sie dürfen erst einmal bleiben, da ich meine, ein etwas detaillierteres bzw. feineres Klangbild wahrzunehmen ... mal sehen, wie es sich in ein paar Wochen anhört, wenn ich sie noch einmal herausnehme.

Ach ja, neben dem DAC-Test (morgen trifft ein Gustard A20H bei mir ein), werde ich mir in den nächsten Wochen ebenfalls das H-Kabel fertigen, da es bei mir gegen die Verkabelung von Stephan (Solidcore) antreten soll.

Viele Grüße,
Oliver
Bild
Bajano
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 39
Registriert: 31.10.2015, 18:24
Wohnort: 566xx

Beitragvon Harry_K » 16.01.2018, 18:07

Hallo Oliver,

der schwarze Vorhang sieht gut aus und erfüllt sicherlich seinen Zweck hervorragend.

Es wundert mich sowieso, dass zu dem Phänomen, dass sichtbare Elemente das Klanggeschehen visuell beeinflussen, noch nie jemand etwas geschrieben hat. Ich war echt erstaunt, dass dein relativ tief angeordneter Center das gesamte Klanggeschehen ebenfalls derart nach unten zieht, getreu dem Motto, die Mittenordnung kommt aus dem Center. Mit geschlossenen Augen war es dann wieder da, wo es hingehört; deutlich höher und weiter hinten. Erstaunlich, wie das Gehörte sich vom Gesehenen beeinflussen lässt.

Viele Grüße
Matthias
Bild
Harry_K
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 94
Registriert: 07.08.2016, 16:19
Wohnort: Nördlich von München

Beitragvon StreamFidelity » 21.01.2018, 15:14

Hallo Oliver,

ich habe mir erlaubt, Deine Antwort hier mit rüber zu nehmen.

Bajano hat geschrieben:Den HTPC hatte ich früher tatsächlich direkt über USB am T+A DAC 8 laufen. Das Einschleifen des USB ReGen wirkte sich deutlich positiv auf das gesamte Klangbild aus. Mehr Stabilität und Ruhe sind hierbei in erster Linie zu nennen. Der Singxer F-1 war dann (für mich) noch einmal eine weitere lohnenswerte Investition. Das kleine Kästchen bringt mir mehr Präzision im Bass und auch mehr Details in meiner Kette. Mit dieser Kombi spielt der DAC 8 einfach ganz anders (und für mich viel besser) auf, als über USB gefüttert.


Vielen Dank für die Erläuterungen. Und Deine Anlagenkonfiguration habe ich auch gefunden. Jetzt verstehe ich den Weg besser. :cheers:

Warum ich so nachbohre, ich nutze den T+A MP 3000 HV als DAC direkt vom PC über USB2.0 gefüttert. Es will mir nicht in den Kopf, dass eine mehrfache Unterbrechung des Musiksignals durch unterschiedliche Geräte gut sein soll. Zumindest dann nicht, wenn der USB-Eingang des DAC's hochwertig mit galvanischer Trennung ausgeführt ist, wie in unseren Geräten. Upsampling und ReClocking sind außerdem im DAC integriert. Aber wie so oft geht probieren über studieren.

Grüße Gabriel
Bild
StreamFidelity
Aktiver Hörer
 
Beiträge: 99
Registriert: 24.09.2017, 13:50
Wohnort: Berlin

Vorherige

Zurück zu „wie ich zum aktiven Hören kam“

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Jupiter, Matty, nad911, tbmuc, Xelor und 11 Gäste